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UWG fragt nach Verbesserungen für Ludwig-Steil-Straße in Wattenscheid

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
22.06.2021Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

Nach vierjähriger Bauphase sehen Anwohner der Ludwig-Steil-Straße ihre Verkehrsprobleme noch nicht gelöst. Die UWG:Freie Bürger fordert in einer Anfrage konkrete Maßnahmen zur Entschärfung der Situation.

Die Bezirksfraktion UWG:Freie Bürger hat eine umfassende Anfrage zur Verkehrssituation in der Ludwig-Steil-Straße gestellt. Hans-Josef Winkler macht deutlich, dass die Anwohner bereits seit 2017 unter erheblichen Beeinträchtigungen leiden – zunächst durch einen Tagesbruch, dann durch Kanalbauarbeiten und schließlich durch die langwierige Sanierung von Fahrbahn und Gehweg.

Probleme trotz Fertigstellung

Obwohl der erste Bauabschnitt zwischen Hansastraße und Bismarckstraße inzwischen fertiggestellt ist, bestehen weiterhin erhebliche verkehrliche Probleme. Die als Anliegerstraße konzipierte Ludwig-Steil-Straße hat teilweise nur eine Fahrbahnbreite von 3,5 Metern, was zu Problemen beim Begegnen zweier Fahrzeuge führt – besonders wenn die Parkbuchten belegt sind.

Zusätzlich erschweren Fahrzeuge, die bis weit in die Einmündungsbereiche hineinparken, das Einbiegen von der Hansastraße und in die Hermann-Sievers-Straße. Dies behindert auch Rettungsfahrzeuge und Müllfahrzeuge erheblich.

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Fünf konkrete Lösungsvorschläge

Die UWG stellt der Verwaltung fünf spezifische Fragen:

1. Diagonalsperren: Können die ursprünglich vorgesehenen Diagonalsperren nachträglich eingebaut werden, um eine übersichtlichere Verkehrsführung zu erreichen?

2. Parkverbote: Wie steht die Verwaltung zu verstärkten Hinweisen auf das gesetzliche Parkverbot im 5-Meter-Bereich vor und hinter Einmündungen durch Schilder und Fahrbahnmarkierungen?

3. Einbahnstraßen-Regelung: Kann eine teilweise Einbahnstraßen-Regelung sowohl für die Ludwig-Steil-Straße als auch die parallel verlaufende Geitlingstraße geprüft werden?

4. Gewichtsbeschränkung: Wie bewertet die Verwaltung eine Sperrung beider Straßen für Durchgangsverkehr über 5,5 Tonnen mit entsprechender Beschilderung „Anlieger frei“?

5. Evaluation und Bürgerbeteiligung: Kann nach einem Jahr eine Anwohnerversammlung zur Bewertung der Baumaßnahme initiiert werden?

Die Fraktion kritisiert, dass vor Planungsbeginn auf eine Bürgerbeteiligung verzichtet wurde, um konkrete Probleme frühzeitig zu identifizieren und zu lösen.

Unterlagen

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