,

Wattenscheid soll über lokale Grillverbote entscheiden

Dieser Beitrag ist KI-generiert. Mehr erfahren.

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Beratung der Vorlage wird zurückgestellt.

Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid erhält die Kompetenz, eigenständig über Grillverbote in Park- und Grünanlagen zu entscheiden. Die Verwaltung reagiert damit auf die gescheiterte Entwicklung eines stadtweiten Grillkonzepts und überträgt die Verantwortung an die örtlichen Gremien.

Stadtweites Grillkonzept gescheitert

Das ursprünglich geplante gesamtstädtische Grillkonzept für Bochum ist gescheitert. Der Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung (AUNO) hatte die Verwaltung im Dezember 2024 mit der Entwicklung eines solchen Konzepts beauftragt. Dabei sollten alle Bezirksvertretungen maßgeblich eingebunden werden.

Die Verwaltung hatte im April 2025 alle Bezirke um Mitarbeit gebeten, doch die Rückmeldungen fielen „sehr heterogen“ aus. Zwei Bezirksvertretungen gaben überhaupt keine Rückmeldung ab. Insgesamt sprachen sich die Bezirke gegen ein stadtweites Grillverbot aus und sahen keine Notwendigkeit für ein städtisches Grillkonzept.

Ratskompass-Newsletter

Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

Jetzt abonnieren

Zunehmende Konflikte durch Grillaktivitäten

Das Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen führt nach Darstellung der Verwaltung zunehmend zu Konfliktsituationen. Anwohner und andere Nutzer der Anlagen beklagen sich über Lärm, Rauch, Müll und verschmutzte Grünflächen. Mehrere Eingaben nach § 24 GO NRW fordern bereits ein Verbot des Grillens in Park- und Grünanlagen.

Die bisherigen Bemühungen von Politik und Verwaltung zur Reduzierung der Missstände hätten „noch nicht den gewünschten Erfolg erzielt“, heißt es in der Vorlage.

Lokale Lösungen statt stadtweiter Regelung

Da eine einheitliche stadtweite Lösung nicht möglich ist, sollen nun die Bezirksvertretungen in eigener Zuständigkeit handeln. Sie können sowohl lokale Grillverbote für besonders belastete Standorte beschließen als auch Verbesserungen der Ausstattung wie zusätzliche Abfallbehälter oder lokale Absperrungen vornehmen.

Die Bezirksvertretung Wattenscheid soll am 3. März 2026 über entsprechende Maßnahmen entscheiden. Grillverbote müssten anschließend vom zuständigen Ausschuss bzw. Rat in die Bochumer Sicherheits- und Ordnungsverordnung (BoSVo) aufgenommen werden.

Finanzierung durch Bezirksmittel

Die Finanzierung der beschlossenen Maßnahmen erfolgt aus den jeweiligen bezirklichen Mitteln. Neben den einmaligen Kosten für zusätzliche Ausstattungen entstehen jährliche Folgekosten, insbesondere für die Leerung zusätzlicher Abfallbehälter.

Unterlagen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit dem Absenden deines Kommentars werden dein Name, deine E-Mail-Adresse und dein Kommentartext gespeichert. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.