, ,

Stadtgestalter und Volt hinterfragen Wirtschaftlichkeit der Ruhrstadion-Investitionen

Dieser Beitrag ist KI-generiert. Mehr erfahren.

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
05.02.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt stellt kritische Fragen zur Amortisation der öffentlichen Investitionen in das Ruhrstadion. Sie bezweifelt, dass sich die Kosten über den Netto-Cashflow refinanzieren lassen und fordert Szenarien-Planungen für verschiedene Spielklassen des VfL Bochum.

Grundsätzliche Kritik an Stadion-Finanzierung

In ihrer Anfrage zur Ratssitzung am 5. Februar 2025 argumentiert die Ratsgruppe, dass Investitionen in die Infrastruktur von Fußballprofivereinen grundsätzlich keine Beiträge zur kommunalen Daseinsversorgung darstellen. Anders als im Breitensport ergebe sich aus dem Spielbetrieb des VfL Bochum kein Grund zur Subvention. Daher müssten sich öffentliche Investitionen zwingend aus dem Netto-Cashflow amortisieren.

Ratskompass-Newsletter

Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

Jetzt abonnieren

Risiken durch lange Amortisationszeiten

Die Anfragsteller warnen vor den Risiken langer Payback-Perioden, insbesondere im schwer prognostizierbaren Profifußball-Markt. Sie befürchten, dass sich die Stadion-Investitionen erst in „sehr vielen Dekaden“ amortisieren könnten und möglicherweise bereits neue umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich werden, bevor die aktuellen Investitionen refinanziert sind.

Sorge um sportliche Entwicklung des VfL

Besonders kritisch sehen STADTGESTALTER/Volt die sportliche Situation des VfL Bochum. Nach dem letzten Abstieg aus der Ersten Bundesliga habe der Verein rund eine Dekade in der Zweiten Bundesliga verbracht – eine Periode mit erheblichen finanziellen Belastungen und nur knapp verhinderten Abstiegen in die Drittklassigkeit. Ein Wiederaufstieg 2028 sei keineswegs sicher.

Sechs konkrete Fragen an die Verwaltung

Die Ratsgruppe fordert in sechs Punkten detaillierte Auskünfte:

1. Konkrete Amortisationsberechnung im Planfall der Sportstättenbesitzgesellschaft
2. Finanzielle Auswirkungen eines langfristigen Verbleibs in der Zweiten Bundesliga
3. Konsequenzen eines Abstiegs in die Dritte Liga auf die Erfolgsplanung
4. Integration verschiedener Szenarien in die Wirtschaftspläne ab 2027
5. Aktuelle Ist-Zahlen für das Wirtschaftsjahr 2025
6. Annahmen und Gewissheiten bezüglich eines VfL-Aufstiegs 2028

Die Anfrage ist von Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger unterzeichnet.

Unterlagen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit dem Absenden deines Kommentars werden dein Name, deine E-Mail-Adresse und dein Kommentartext gespeichert. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.