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Sportanlage Erbstollen erhält Kunstrasenplatz für 3,2 Millionen Euro

Dieser Beitrag ist KI-generiert. Mehr erfahren.

Die Stadt will die Sportanlage Erbstollen im Stadtbezirk Südwest grundlegend modernisieren. Neben einem neuen Kunstrasenplatz mit LED-Beleuchtung müssen auch Untergrundprobleme behoben werden. Die Gesamtkosten steigen auf 3,2 Millionen Euro.

Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, die bereits in der Sportstättenentwicklungsplanung für 2026 vorgesehene Aufwertung der Anlage deutlich zu erweitern. Ursprünglich waren 1,6 Millionen Euro eingeplant, nun werden 3,2 Millionen Euro benötigt.

Untergrund bereitet Probleme

Ein wesentlicher Kostentreiber sind die Untergrundverhältnisse. Unter der Sportanlage befinden sich alte, teilweise undokumentierte Bergbauflächen sowie ein möglicher Deponiekörper. Die genaue Ausdehnung und der Zustand sind unbekannt.

Die Verwaltung hält Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen für zwingend erforderlich, um die Standsicherheit zu gewährleisten. Die Kosten hierfür werden auf 920.000 Euro netto geschätzt.

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Naturrasenplatz wird zu Kunstrasen

Anstatt wie ursprünglich geplant das Großspielfeld mit Tennenbelag umzuwandeln, soll nun der bestehende Naturrasenplatz durch einen Kunstrasenplatz ersetzt werden. Der Naturrasenplatz verfügt über keine Drainage und war daher in der Vergangenheit wiederholt witterungsbedingt nicht bespielbar.

Für den Umbau zum Kunstrasenplatz mit LED-Spielfeldbeleuchtung und der Modernisierung der Nebenflächen sind 1,7 Millionen Euro netto veranschlagt.

Leichtathletik wird überprüft

Die bestehenden leichtathletischen Anlagen sollen im Zuge der Modernisierung bedarfsgerecht entwickelt werden. Die vorhandene Rundlaufbahn sowie die Kugelstoß- und Weitsprunganlagen entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.

  • Überprüfung des baulichen Zustands der vorhandenen Anlagen
  • Bewertung der aktuellen Nutzung
  • Ermittlung des zukünftigen Bedarfs
  • Entsprechende Modernisierung oder Anpassung

Für diese Maßnahmen sind weitere 600.000 Euro netto eingeplant. Bei einer eventuellen Reduzierung der Anlagen würden entsprechend geringere Kosten entstehen.

Finanzierung und Folgekosten

Von den benötigten 3,2 Millionen Euro sind bereits 1,6 Millionen Euro im Haushalt 2026 eingeplant. Die fehlenden 2 Millionen Euro sollen im Haushaltsplan 2027 bereitgestellt werden.

Die jährlichen Folgekosten belaufen sich auf 80.000 Euro Abschreibungsaufwand und durchschnittlich 37.000 Euro Zinsaufwand zusätzlich zu den bereits eingeplanten Kosten.

Beratungsfolge

Die Vorlage durchläuft mehrere Gremien:

  • Bezirksvertretung Bochum-Südwest am 29. April 2026 (Anhörung)
  • Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 (Vorberatung)
  • Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. Juni 2026 (Vorberatung)
  • Rat am 18. Juni 2026 (Entscheidung)

Unterlagen

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