Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 03.03.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid | Mehrheitlich gegen Beschlussvorschlag Enthaltungen: 0 Dagegen: 13 (SPD, Grüne, Linke, CDU, UWG:FB, WatC) Dafür: 4 (AfD) |
Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid fordert 2.000 Euro für ein pädagogisches Gesamtkonzept rund um den geplanten Tiny Forest im Wattenscheider Stadtgarten. Das Bildungsprojekt soll Grundschüler mit dem urbanen Waldleben vertraut machen.
Tiny Forest startet im März 2026
Im März 2026 soll mit der Planung eines 1.500 Quadratmeter großen Tiny Forest im Wattenscheider Stadtgarten begonnen werden. Die ursprünglich für November geplante Umsetzung musste aufgrund schlechter Bodenbeschaffenheit nach einer längeren Regenphase verschoben werden. Die ersten Pflanzaktionen mit Bürgerbeteiligung sind für März 2026 vorgesehen.
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Jetzt abonnierenBildungskonzept mit der Gertrudis-Grundschule
Bezirksvertreterin Ingrid Mohelskà beantragte in ihrem Antrag zur 4. Sitzung der Bezirksvertretung am 3. März 2026 die Entwicklung eines pädagogischen Begleitprogramms. Dieses soll Kindern die Bedeutung des Tiny Forest für Mikroklima, Biodiversität und Erholung näherbringen. Die Gertrudis-Grundschule in Wattenscheid Mitte entwickelt bereits erste Grundzüge des Konzepts.
Geplante Erstausstattung für 2.000 Euro
Die beantragte Finanzierung von 2.000 Euro für die ersten 18 Monate umfasst:
- Drei Bollerwägen à 135 Euro für den Transport der mobilen Ausrüstung
- 70 Becherlupen à 12,95 Euro für zwei Klassensätze plus Reserve
- Material für Klassenposter und drei mobile Hinweistafeln
- Drei Insektenkescher
- 400 Euro Rücklage für Materialverluste
Workshops und grünes Klassenzimmer geplant
Als erste Schritte sind ein Workshop für zweite Grundschulklassen und kindgerechte Infotafeln zum Thema „Wald in der Stadt“ vorgesehen. Später sollen Folgeworkshops, weitere Lerntafeln und ein grünes Klassenzimmer folgen. Die Materialien sollen auch anderen Schulen zur Verfügung stehen, wobei die Gertrudis-Grundschule als Standort für die Ausrüstung fungiert.
Die AfD regt außerdem an, die Gerätschaften nach einer schulischen Einführungsphase auch Kindergärten, Familien und weiterführenden Schulklassen per Ausleihe zugänglich zu machen.
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