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Jugendamt stellt Themenschwerpunkte für 2026 vor

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
04.02.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Das Jugendamt hat einen umfassenden Ausblick auf die Schwerpunktthemen des Jahres 2026 für den Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie vorgelegt. Im Fokus stehen Kinderschutz, Kitaplätze, unbegleitete minderjährige Ausländer und die Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

Die Verwaltungsvorlage gibt einen detaillierten Überblick über die geplanten Aktivitäten aller Abteilungen des Jugendamtes. Der Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie wird die Themenschwerpunkte am 4. Februar 2026 zur Kenntnis nehmen.

Kinderschutz und Frühe Hilfen im Mittelpunkt

Das Jugendhilfemanagement plant eine umfassende Überarbeitung aller Prozessschritte in den Kinderschutzverfahren. Parallel dazu soll das Netzwerk Kinderschutz konsolidiert und ausgebaut werden. Bei den „Bochumer Präventionsketten – kinderstark in NRW“ steht die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats auf der Agenda, außerdem wird ein Projekt- und Verstetigungsmanagement aufgebaut.

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Kita-Betreuung vor neuen Herausforderungen

Die Abteilung Kindertagesbetreuung setzt ihre Prioritäten auf die Sicherstellung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz und den Abschluss der Kernaktivität „Flexible KITA im Stadtbezirk“. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Übergang von der Kita zur Grundschule mit dem Projekt „Das Kind im Mittelpunkt“. Zudem stehen die Begleitung der KiBiz-Novellierung und die Neuauflage des Zukunftsvertrags an.

Sozialer Dienst gut aufgestellt

Die personelle Situation in den sechs Stadtbezirken hat sich deutlich verbessert und ermöglicht eine verlässliche Wahrnehmung des Kinderschutzes. Seit dem 1. Januar 2026 ist die Rufbereitschaft für den Sozialen Dienst in Kooperation mit dem Träger Overdyck installiert – der Kinderschutz ist damit rund um die Uhr sichergestellt.

Für 2026 erwartet die Verwaltung etwa 200 vorläufige Inobhutnahmen unbegleiteter minderjähriger Ausländer pro Monat. Extreme Belastungssituationen werden derzeit nicht prognostiziert.

Familienpädagogisches Zentrum erweitert Angebote

Das Familienpädagogische Zentrum plant verschiedene Neuerungen: Die Erziehungsberatungsstellen entwickeln ein trägerübergreifendes Angebot im Bereich Trennung und Scheidung weiter und schaffen erste Angebote im Bereich Inklusion. Die Clearing- und Diagnostikstelle wird ihre Arbeit im Jugendausschuss vorstellen, ebenso das Projekt ElternChanceN.

Vormundschaftsrechtsreform wird umgesetzt

Die große Vormundschaftsrechtsreform von 2023 erfordert eine strategische Weiterentwicklung mit Fokus auf den vorrangigen Einsatz ehrenamtlicher Vormünder. Die Zusammenarbeit mit den kooperierenden freien Trägern soll fortgeführt und gestärkt werden.

Unterlagen

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