Kategorie: Ausschuss für Kultur und Tourismus

  • Verwaltung gibt nur wenig Auskunft über Kulturförderung des Landes

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat auf eine AfD-Anfrage zur Verteilung von Landesmitteln für kulturelle Einrichtungen nur begrenzt Auskunft gegeben. Bei vielen Förderprogrammen verwies sie darauf, dass die Mittelverteilung nicht in kommunaler Hand liege.

    Die AfD-Fraktion hatte detaillierte Fragen zur Verwendung von insgesamt über 21 Millionen Euro Landesförderung für Bochumer Kultureinrichtungen gestellt. Grundlage war eine Antwort der NRW-Kulturministerin im Landtag, die verschiedene Fördersummen aufgeschlüsselt hatte.

    Kulturrucksack: Projekte noch nicht festgelegt

    Beim Programm „Kulturrucksack“ für 10- bis 14-Jährige kann die Verwaltung noch keine konkreten Projekte für 2026 nennen. Die Verteilung der 89.010 Euro sei noch nicht abgeschlossen. Erstempfänger ist die Stadt Bochum, die Mittel gehen an Künstlerinnen und Künstler für kulturelle Bildungsmaßnahmen. Eine kommunale Aufstockung der Landesmittel erfolgt nicht.

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    Musikschule erhält Digitalagentin

    Die 44.763,25 Euro aus der Musikschuloffensive fließen in eine Vollzeitstelle an der Musikschule. Seit August 2024 beschäftigt die Einrichtung eine Digitalagentin, die sich um Digitalisierungsprozesse kümmert. Für 2026 ist eine maximale Förderung von 76.737 Euro vorgesehen.

    Betriebskostenzuschüsse aufgeschlüsselt

    Bei den Betriebskostenzuschüssen des Landes in Höhe von 2.857.889 Euro kann die Verwaltung die Aufteilung benennen:

    • 2.014.376 Euro für das Schauspielhaus Bochum
    • 196.600 Euro für das „Neue Wege“-Vorhaben „Theaterrevier“ des Schauspielhauses
    • 646.913 Euro für die Bochumer Symphoniker

    Verweis auf das Land bei vielen Fragen

    Bei der institutionellen Förderung von 17.720.397 Euro für Kultur Ruhr GmbH, das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst sowie den Theaterverein Prinz Regent verwies die Verwaltung darauf, dass die Mittelaufteilung nicht in kommunaler Hand liege. Gleiches gelte für verschiedene Projektförderungen.

    Die genauen Zuwendungshöhen und -empfänger seien beim Land zu erfragen, da es sich um die Summe einzelner institutioneller Landesförderungen handle.

  • Produktionshaus für Figurentheater: Verwaltung sucht kostengünstigere Alternative zur Christ-König-Kirche

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hält das geplante Produktionshaus für Figurentheater „Puck“ in der Christ-König-Kirche für zu teuer. Bei Investitionskosten von 56,5 Millionen Euro prüft die Verwaltung nun andere Standorte für eine kostengünstigere Umsetzung des Projekts.

    Die Fraktion „Die Linke“ hatte sich nach dem aktuellen Stand des Projekts „Puck – Puppenspiel in Christ-König“ erkundigt. In ihrer Antwort erläutert die Verwaltung die Entwicklung des Vorhabens und die aktuellen Herausforderungen.

    Entstehung aus dem Kulturentwicklungsprozess

    Das Projekt geht auf eine Initiative aus dem Jahr 2019 zurück, die ein „transdisziplinäres Zentrum für Gegenwartskunst“ schaffen wollte. Seit 2020 entwickeln das Deutsche Forum für Figurentheater & Puppenspielkunst (dfp) und das Figurentheater Kolleg (Ft-K) gemeinsam die Idee eines „Europäischen Produktionshauses für Figurentheater“.

    Das Konzept sieht vor, dass auch die zahlreichen freien Theatergruppen in Bochum einen neuen Proben- und Aufführungsort erhalten. Die ehemalige Christ-König-Kirche sollte dafür umgebaut werden.

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    Lenkungskreis koordiniert Planung

    Zur Koordination des Projekts hat die Verwaltung einen „Lenkungskreis PUCK“ eingerichtet. Diesem gehören an:

    • Vertreter von dfp und Ft-K
    • Eine Projektleitung
    • Zwei Vertreter der freien Szene
    • Ein Vertreter der Katholischen Kirche
    • Der Kulturdezernent und Vertreter des Kulturbüros

    Der Lenkungskreis tagte bereits am 1. September 2025, am 1. Oktober 2025 und am 13. Januar 2026. Eine weitere Sitzung ist für Ende Mai geplant.

    Machbarkeitsstudie zeigt hohe Kosten auf

    Die Initiatoren konnten erfolgreich Mittel bei der damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) akquirieren. Mit diesen Mitteln gaben sie eigenständig eine umfangreiche Machbarkeitsstudie zum Umbau der Christ-König-Kirche in Auftrag.

    Die Studie sieht neben zwei Bühnen auch neue Räumlichkeiten für dfp und Ft-K vor. Die ermittelten Baukosten für den neuen Kunstort belaufen sich jedoch auf 56,5 Millionen Euro.

    Verwaltung sucht alternative Standorte

    Die Verwaltung bewertet das Konzept des „Europäischen Produktionshauses für Figurentheater“ als „sehr wünschenswert“, stuft es aber als „aus heutiger Sicht nicht finanzierbar“ ein.

    Kulturdezernent und Kulturbüro recherchieren daher aktuell nach anderen Immobilien, die eine kostengünstigere Umsetzung des Projekts ermöglichen könnten. Das Projekt soll die Bochumer freie Theaterszene einbeziehen und stärken.

  • Verwaltung sieht keine Möglichkeit für Ausgleich wegfallender Kulturförderung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Bochumer Verwaltung kann die durch wegfallende Landesförderung entstandenen Finanzierungslücken bei freien Kulturprojekten nicht aus kommunalen Mitteln ausgleichen. Betroffen sind unter anderem das Cute Community Radio und das Rottstr 5 Theater.

    Mehrere Kultureinrichtungen verlieren Förderung

    Für 2026 sind Fördermittel für Teile der freien Kulturszene kurzfristig und unerwartet weggefallen. Die Kürzungen betreffen verschiedene Bereiche der kulturellen Landschaft:

    • Projektförderung des Radiosenders Cute Community Radio, der migrantische Musikkulturen sichtbar macht
    • Mehrjährige Landesförderung (Konzeptionsförderung) des KGI Kollektivs
    • Förderung des Physical Theatre Kollektivs und BorisundSteffi
    • Unterstützung für das Rottstr 5 Theater als zentraler Akteur der freien Theaterszene

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    Kommunale Mittel reichen nicht aus

    Die Verwaltung stellte in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Linken-Fraktion klar, dass mit den im kommunalen Haushalt etatisierten Mitteln für freie Kultur aktuell keine Möglichkeit besteht, die durch wegfallende Landesmittel entstandenen finanziellen Lücken auszugleichen.

    Beratung bei alternativer Mittelbeschaffung

    Das Kulturbüro steht nach eigenen Angaben im engen Kontakt mit den betroffenen Kulturakteuren. Die Verwaltung kann diese lediglich bei der Akquise nicht-kommunaler Mittel beraten und unterstützen. Zusätzliche kommunale Mittel oder alternative städtische Förderinstrumente sind nicht vorgesehen.

    Die Antwort wird am 10. Juni 2026 im Ausschuss für Kultur und Tourismus zur Kenntnis genommen.

  • Kulturbüro berichtet zu „Ruhr International 2026 – Das Fest der Kulturen“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.06.2026Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integrationnoch nicht beraten
    10.06.2026Ausschuss für Kultur und Tourismusnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum informiert über den aktuellen Planungsstand des internationalen Kulturfestivals, das 2026 stattfinden soll. Vertreter der Veranstaltergemeinschaft geben Auskunft in den zuständigen Ausschüssen.

    Mündlicher Bericht in zwei Ausschüssen

    Dr. Rasmus Nordholt-Frieling vom städtischen Kulturbüro wird gemeinsam mit Miriam Witteborg vom Bahnhof Langendreer e.V. den aktuellen Planungsstand des Festivals „Ruhr International 2026 – Das Fest der Kulturen“ vorstellen. Die Berichte finden in den Sitzungen des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration am 3. Juni 2026 sowie des Ausschusses für Kultur und Tourismus am 10. Juni 2026 statt.

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    Veranstaltergemeinschaft aus drei Partnern

    Das Festival wird von einer Veranstaltergemeinschaft organisiert, die sich aus drei Partnern zusammensetzt:

    • Bahnhof Langendreer e.V.
    • Bochumer Veranstaltungs GmbH
    • Städtisches Kulturbüro und Kulturhistorische Museen

    Die Mitteilung der Verwaltung vom 17. Dezember 2025 kündigt an, dass beide Ausschüsse über den Stand der Planungen informiert werden sollen. Konkrete Details zum Programm oder zur Finanzierung des Kulturfestivals sind in dem Dokument nicht enthalten.

  • SPD und Grüne wollen Leseaktion „Eine Stadt liest ein Buch“ nach Bochum holen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen:2 (AfD)
    Dafür: 13 (SPD, Grüne, CDU, Linke, UWG:FB)

    Die Fraktionen von SPD und Grünen haben einen gemeinsamen Antrag gestellt, um 2026 die ursprünglich aus den USA stammende Aktion „Bochum liest ein Buch“ umzusetzen. Der Ausschuss für Kultur und Tourismus soll die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen.

    Konzept sieht stadtweite Diskussion vor

    Die Idee, wonach eine ganze Stadt ein Buch liest und darüber ins Gespräch kommt, findet bereits in zahlreichen deutschen Städten Nachahmung. Wie aus dem Antrag von Sonja Gräf (SPD) und Barbara Jeßel (Grüne) hervorgeht, hat die Verwaltung bereits im Juli 2025 erste konzeptionelle Überlegungen in einer Mitteilung an den Rat vorgelegt.

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    Finanzbedarf von 20.000 Euro ermittelt

    Eine Abfrage bei bereits beteiligten Städten hat einen Finanzbedarf von circa 20.000 Euro für die Umsetzung der Aktion nahegelegt. Der Antrag wird dem Ausschuss für Kultur und Tourismus am 12. Februar 2026 vorgelegt.

    Fokus auf jüngere Zielgruppen

    SPD und Grüne schlagen vor, Literatur über die Lebenswelten eher jüngerer Menschen in den Blick zu nehmen. Dabei sollen insbesondere die Gesichtspunkte der kulturellen und sozialen Teilhabe sowie Bildung im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, darüber mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog zu treten.

    Die weitere Begründung des Antrags soll mündlich in der Ausschusssitzung erfolgen.

  • Stadtarchiv präsentiert Programm 2026 mit Vorträgen und Filmreihe

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte setzt auch 2026 seine erfolgreichen Veranstaltungsreihen zur Lokalgeschichte fort. Dr. Kai Rawe stellt das Programm im Kulturausschuss vor.

    Bewährte Formate werden fortgesetzt

    Das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte plant für das Jahr 2026 die Fortsetzung seiner beiden etablierten Veranstaltungsreihen. Sowohl die „Reihe zur Bochumer Geschichte“ mit lokal- und regionalhistorischen Vorträgen als auch die beliebte Filmreihe „Archivkino“ werden weitergeführt.

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    Vorstellung im Kulturausschuss

    Dr. Kai Rawe, der Leiter des Stadtarchivs, wird das detaillierte Programm am 12. Februar 2026 dem Ausschuss für Kultur und Tourismus vorstellen. Die Sitzung dient der Kenntnisnahme des geplanten Veranstaltungsprogramms.

    Die Verwaltungsmitteilung dokumentiert die kontinuierliche kulturelle Bildungsarbeit des Stadtarchivs, das als zentrale Einrichtung für die Erforschung und Vermittlung der Stadtgeschichte fungiert.

  • Wissenschaftlicher Beirat des Stadtarchivs wird aufgelöst

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Nach über 20 Jahren wird die Arbeit des wissenschaftlichen Beirats des Stadtarchivs – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte beendet. Das Gremium hatte die Institution bei der Erweiterung ihrer Aufgaben zu einem historischen Museum unterstützt.

    Aufgabe als erfüllt angesehen

    Der wissenschaftliche Beirat war im Jahr 2005 auf Initiative des Stadtarchivs vom damaligen Ausschuss für Kultur und Wissenschaft eingerichtet worden. Seine Aufgabe bestand darin, das Stadtarchiv bei der Erweiterung seiner Tätigkeiten zu einem historischen Museum zu begleiten und zu unterstützen.

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    Eigenständige Expertise entwickelt

    Wie Dr. Kai Rawe in seiner Mitteilung an den Ausschuss für Kultur und Tourismus darlegt, hat das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte inzwischen nicht nur ein vielfältiges fachlich-wissenschaftliches Netzwerk aufgebaut, sondern auch selbst Expertise in der seinerzeit neuen Aufgabe entwickelt. Die Institution vermittelt erfolgreich als historisches Museum das Wissen um die Stadtgeschichte.

    Beratung im Februar

    Die Mitteilung wird am 12. Februar 2026 dem Ausschuss für Kultur und Tourismus zur Kenntnisnahme vorgelegt. Die Auflösung des Beirats markiert einen Meilenstein in der Entwicklung des Stadtarchivs, das seine erweiterten Aufgaben nun eigenständig wahrnimmt.

  • Musikschule führt institutionelles Schutzkonzept ein

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Musikschule Bochum hat ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt, um den Kinder- und Jugendschutz zu stärken. Mit Präventions- und Interventionsmaßnahmen soll die Einrichtung zu einem sicheren Ort für alle Beteiligten werden.

    Die Verwaltung informiert den Ausschuss für Kultur und Tourismus über die Einführung des neuen Schutzkonzepts, das speziell auf die besonderen Herausforderungen der musikalischen Bildung zugeschnitten ist. Dabei berücksichtigt das Konzept sowohl die große Altersspanne der Schüler als auch die verschiedenen Unterrichtsformen von Einzelunterricht bis hin zu großen Ensembles.

    Prävention durch Risikoanalyse und Verhaltenskodex

    Für die präventive Arbeit wurde eine Risikoanalyse in Frageform entwickelt, die zur selbstkritischen Reflexion anregt und den Sensibilisierungsprozess einleitet. Darauf aufbauend entstand ein Verhaltenskodex, der ein Statement für sensibles, individuelles und respektvolles Verhalten gegenüber Schülern, Eltern, Gästen und anderen Mitarbeitenden darstellt. Alle Beschäftigten verpflichten sich zur Einhaltung dieses Kodex.

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    Klare Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

    Das Interventionskonzept beschreibt detailliert die erforderlichen Maßnahmen bei verschiedenen Verdachtsfällen: wenn Schüler außerhalb der Musikschule Gewalt ausgesetzt sind, Vorfälle zwischen Schülern beobachtet werden oder der Verdacht gegen Mitarbeitende besteht.

    Partizipative Entwicklung mit Expertinnen-Input

    Die Konzeptentwicklung begann mit einer Schulung aller Mitarbeitenden durch zwei Expertinnen für Kinder- und Jugendschutz an Musikschulen. Anschließend erarbeitete eine Arbeitsgruppe aus Lehrkräften und Leitungsmitgliedern das Schutzkonzept gemeinsam. Nach der Vorstellung vor allen Beschäftigten wurden deren Anregungen eingearbeitet. Das Jugendamt steuerte abschließend wichtige Hinweise und Ergänzungen bei.

    Umsetzung und Veröffentlichung

    Im Februar 2026 sollen die im Schutzkonzept vorgesehenen Beauftragten für Kinder- und Jugendschutz benannt werden, die dann als erste Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Mitarbeitende zur Verfügung stehen. Das vollständige Schutzkonzept wird auf der Website der Musikschule veröffentlicht, zusätzlich entsteht eine gekürzte Printversion.

  • Kunstmuseum stellt Ausstellungsprogramm 2026 vor

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Museumsleitung präsentiert dem Ausschuss für Kultur und Tourismus das geplante Ausstellungsprogramm für das Jahr 2026. Die Vorstellung erfolgt mündlich in der Sitzung am 12. Februar.

    Mündliche Präsentation geplant

    Das Kunstmuseum wird sein Ausstellungsprogramm für 2026 in der kommenden Sitzung des Ausschusses für Kultur und Tourismus vorstellen. Die Präsentation ist für den 12. Februar 2026 terminiert und erfolgt ausschließlich mündlich durch die Museumsleitung.

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    Kenntnisnahme durch Ausschuss

    Der Ausschuss für Kultur und Tourismus nimmt das vorgestellte Programm zur Kenntnis. Die Mitteilung der Verwaltung vom 28. Januar wurde von Frank Schorneck aus dem Fachbereich Kunstmuseum verfasst.

    Weitere Details zum Ausstellungsprogramm werden erst in der mündlichen Präsentation bekannt gegeben.

  • Kunstmuseum soll 68 Werke von Bruno Heller erhalten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Das Kunstmuseum erhält möglicherweise eine bedeutende Schenkung: 68 Arbeiten auf Papier des Schweizer Künstlers Bruno Heller im Wert von rund 138.600 Euro sollen die städtische Sammlung erweitern. Der Rat muss über die Annahme entscheiden.

    Schenkung aus der Schweiz

    Barbara Heller Weber aus Männedorf bietet dem Kunstmuseum 68 Kunstwerke ihres verstorbenen Vaters Bruno Heller (1925-2014) als Schenkung an. Ihr Bruder Urs Heller aus Port Jefferson (USA) hat als Miterbe seine Einwilligung erteilt. Die Museumsleitung befürwortet die Erweiterung der städtischen Sammlung um diese Werke.

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    Vielfältiges Schaffen dokumentiert

    Die Sammlung umfasst Collagen und Druckgrafiken aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers. Zentrale Werkgruppen wie „Architekturillusionen“, „Abstrakte Landschaften“, „Bildvisionen“ und „Hommage á Soutter“ sind vertreten. Die Werke entstanden zwischen den 1970er Jahren und den 2000er Jahren und zeigen die künstlerische Entwicklung Bruno Hellers.

    Beitrag zur Copy Art

    Bruno Heller war ein Schweizer Künstler, der mit seinen Fotokopie-Collagen einen bedeutenden Beitrag zur sogenannten Copy Art leistete. Neben der Collage war er auch in Malerei und Druckgrafik tätig. Seit 2014 wird sein Werk von Tochter Barbara Heller Weber und Kunsthistorikerin Johanna Wirth Calvo aufgearbeitet und ist auf der Website www.brunoheller.ch sowie in zwei Publikationen dokumentiert.

    Beratung in mehreren Gremien

    Da der Schenkungswert über der Zuständigkeit des Oberbürgermeisters liegt, muss der Rat entscheiden. Zunächst berät der Ausschuss für Kultur und Tourismus am 12. Februar vor, gefolgt vom Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. März. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat am 19. März.

    Für die Stadt entstehen durch die Schenkung keine finanziellen Verpflichtungen über die übliche konservatorische Betreuung und museale Lagerung hinaus. Die rund 6.000 Kunstwerke umfassende Museumssammlung wird regelmäßig durch Ankäufe, Zustiftungen und Schenkungen erweitert.