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Linke will Grillverbote in Bochum-Ost verhindern

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstOhne AbstimmungSiehe auch Protokollierung zu TOP 1.7

Die Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Bochum-Ost lehnt lokale Grillverbote in öffentlichen Parks ab und kritisiert die rigide Anwendung des Graslandfeuerindex. Statt Buchungspflicht per App fordern sie bessere Ausstattung der Grillplätze.

Keine Grillverbote in Park- und Grünanlagen

Die Fraktion Die Linke beantragt in der Bezirksvertretung Ost am 4. März 2026, keine der öffentlichen Park- und Grünanlagen mit einem lokalen Grillverbot zu belegen. Als Begründung führt sie an, dass Grillen Gemeinschaft, Freizeitkultur und das Nachbarschaftsgefühl fördere. Im östlichen Stadtbezirk finde in der Regel keine übermäßige Nutzung der öffentlichen Anlagen zu Grillzwecken statt.

Ausnahmen könnten das Newroz-Fest und der 1. Mai darstellen, diese ließen sich jedoch durch geeignete Begleitmaßnahmen flankieren, so die Antragsteller Nina Eumann und Ralf-D. Lange.

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Kritik am Graslandfeuerindex

Die Linke fordert außerdem, im Bezirk Ost auf die Anwendung des Graslandfeuerindex zu verzichten oder zumindest eine Herabstufung auf Stufe 4 zu prüfen. Nach Angaben der Fraktion war der Index an 54 von 77 erhobenen Tagen zwischen Juni und August 2025 auf Stufe 3 oder höher. Dies bedeute überspitzt gesagt, dass in Bochum momentan nur noch bei Regen in Parks gegrillt werden dürfe.

Bochum sei damit fast die einzige der wenigen Städte in Deutschland, die derart rigide mit den Grenzwerten umgehe. Von den meisten Städten und Gemeinden ohne Orientierung am Graslandfeuerindex seien keine verheerenden Buschbrände bekannt.

Ablehnung von App-Buchungspflicht

Eine vorherige Buchungsverpflichtung per App für Grillstellen bezeichnen die Antragsteller als weltfremd, bürokratisch und nicht bürgerfreundlich. Sie wehren sich gegen jeglichen Digitalzwang und warnen, dass eine solche App Menschen ohne technische Möglichkeiten oder mit Sprachbarrieren abschrecken würde.

Stattdessen spricht sich die Fraktion für eine bessere Ausstattung der Grillplätze aus, mit geeigneten Müllbehältern, freundlichen Ansprachen und ausreichenden Toiletten.

Unterlagen

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