Sämtliche im Rat vertretenen Fraktionen haben gemeinsam die Wiedererrichtung des Beirats „Leben im Alter“ für die laufende Wahlperiode bis 2030 beantragt. Das Gremium soll sich künftig um seniorengerechte Stadtplanung, Pflegeinfrastruktur und generationenübergreifendes Zusammenleben kümmern.
Breite Themenpalette für den Seniorenbeirat
Der Beirat soll nach dem Willen der Antragsteller ein umfangreiches Aufgabenspektrum erhalten. Dazu gehören die Beratung der Grundsätze des Lebens im Alter, die Planung einer seniorengerechten Stadt sowie die Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen. Weitere Schwerpunkte sind die Gestaltung einer alters- und alternsgerechten Infrastruktur im Wohn- und Lebensumfeld sowie die Förderung der Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben.
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Jetzt abonnierenSeniorengerechte Planungen in verschiedenen Bereichen
Besondere Aufmerksamkeit soll der Beirat seniorengerechten Planungen in den Bereichen Wohnraumversorgung, Mobilität, Sicherheit sowie Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung widmen. Auch eine bedarfsgerechte Pflegeinfrastruktur und das Miteinander der Generationen im Quartier stehen auf der Agenda.
Zusammensetzung und Arbeitsweise
Der Beirat soll aus dreizehn Mitgliedern bestehen, die nach dem Verhältniswahlverfahren Hare-Niemeyer vom Rat gewählt werden. Zusätzlich können alle im Rat vertretenen Fraktionen je ein Ratsmitglied als beratendes Mitglied benennen. Als zuständiger Fachausschuss für die Anregungen des Beirats ist der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgesehen.
Geschäftsordnung wird überarbeitet
Die Verwaltung soll die Geschäftsordnung des Beirats redaktionell und inhaltlich überarbeiten und dabei die Amtszeit an die Wahlperiode des Rates koppeln. Die geänderte Geschäftsordnung muss anschließend dem Rat zum Beschluss vorgelegt werden.
Der Antrag ist von allen sieben Ratsfraktionen unterzeichnet: SPD, CDU, Grüne, Linke, UWG: Freie Bürger, FDP und BSW. Er soll in der Ratssitzung am 19. März 2026 behandelt werden.
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