Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 22.01.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt fordert Aufklärung über die schlechte Ausleuchtung von Fußwegen im Stadtparkviertel. In einer Anfrage an die Bezirksvertretung Mitte verweist sie auf Sicherheitsrisiken insbesondere für Menschen mit Behinderungen.
Bürgerinnen und Bürger hatten auf die problematische Beleuchtungssituation aufmerksam gemacht. Während die Fahrbahnen durch die Straßenlaternen ausreichend erhellt würden, blieben die Gehwege weitgehend im Dunkeln, heißt es in der Anfrage, die zur Sitzung am 21. Januar 2026 eingereicht wurde.
Gefährdung vulnerabler Gruppen
Die Ratsgruppe sieht darin eine besondere Gefährdung für seh- und mobilitätseingeschränkte Menschen. Sie verweist auf die Verkehrssicherungspflicht der Stadt gemäß Straßen- und Wegegesetz NRW sowie auf die UN-Behindertenrechtskonvention, deren Umsetzung eine dauerhafte Pflichtaufgabe darstelle.
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Bereits 2019 hatte die damalige Fraktion FDP & Die STADTGESTALTER ein Beleuchtungskonzept unter Berücksichtigung ökologischer Belange angeregt. Die Erarbeitung eines Lichtaktionsplans wurde erst 2023 beauftragt. Auch der Beirat für Frauen, Geschlechtergerechtigkeit und Emanzipation habe „Sicherheit in der Stadt – Lichtkonzept“ als Schwerpunktthema benannt.
Vier konkrete Fragen an die Verwaltung
Die Anfrage fordert Auskunft darüber, warum die Laternen primär die Fahrbahnen ausleuchten, welche Folgen dies für Geschlechtergerechtigkeit und Kriminalprävention hat, welche Maßnahmen möglich sind und wie der aktuelle Stand beim Lichtaktionsplan ist.
Fotos aus der Zechenstraße und der Straße Am Alten Stadtpark dokumentieren die bemängelten Zustände.
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