, ,

SPD fordert Grillverbot am Ümminger See

Dieser Beitrag ist KI-generiert. Mehr erfahren.

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
Enthaltungen: 4 (AfD)
Dagegen: 4 (Grüne, Linke)
Dafür: 10 (SPD, CDU)Siehe auch Prokollierung zu TOP 1.7

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Ost beantragt ein vollständiges Grillverbot für die Grünanlage am Ümminger See. Grund sind zunehmende Probleme durch Müll, Rauchentwicklung und Nutzungskonflikte in der beliebten Naherholungsanlage.

Vollständiges lokales Grillverbot geplant

Mit einem Änderungsantrag für die Bezirksvertretungssitzung am 4. März 2026 möchte die SPD-Fraktion um Björn Backhaus ein komplettes Grillverbot für den Ümminger See durchsetzen. Die Bezirksvertretung soll den zuständigen Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung (AUNO) sowie den Rat der Stadt bitten, das Verbot in die Bochumer Sicherheitsverordnung (BoSVo) aufzunehmen.

Ratskompass-Newsletter

Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

Jetzt abonnieren

Evaluation nach drei Jahren vorgesehen

Das vorgeschlagene Grillverbot soll nach drei Jahren einer ergebnisoffenen Evaluation unterzogen werden. Für alle anderen öffentlichen Park- und Grünanlagen im Bezirk Ost sollen die bestehenden Regelungen unverändert bleiben.

Probleme in den Sommermonaten

Der Ümminger See gilt als zentrale Grün- und Erholungsanlage für die Stadtteile Langendreer, Werne und Laer. In den vergangenen Jahren sei dort eine deutliche Zunahme des Grillgeschehens festzustellen, so die SPD-Fraktion. Aufgrund der hohen Besucherfrequenz komme es insbesondere in den Sommermonaten regelmäßig zu verschiedenen Problemen.

Dazu zählen erhebliche Müllansammlungen und Verschmutzungen der Grünflächen, Beeinträchtigungen durch Rauchentwicklung sowie Nutzungskonflikte zwischen grillenden Gruppen und Erholungssuchenden. Zudem entstehe ein erhöhter Reinigungs- und Pflegeaufwand für die Stadt, punktuelle Schäden an Vegetation und Rasenflächen sowie erhebliche Beeinträchtigungen durch Rauch und Müll für dort lebende und nistende Wasservögel.

Naturschutzfachliche Gesichtspunkte

Die SPD-Fraktion betont, dass auch naturschutzfachliche Aspekte berücksichtigt werden müssten. Als Gewässer- und Grünanlage mit entsprechenden Ufer- und Vegetationsbereichen sei der Standort sensibel gegenüber zusätzlicher Belastung.

Ein klar geregeltes, vollständiges Grillverbot schaffe eine eindeutige Rechtslage und versetze Verwaltung und Ordnungsdienst in die Lage, bei Verstößen konsequent einzuschreiten. Dies ermögliche nicht nur situatives Reagieren, sondern eine nachhaltige Verbesserung der Situation am Ümminger See.

Unterlagen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit dem Absenden deines Kommentars werden dein Name, deine E-Mail-Adresse und dein Kommentartext gespeichert. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.