Schlagwort: Vandalismus

  • Vandalismus an neuer Behindertentoilette am Tag nach Eröffnung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    25.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die speziell für Menschen mit schweren Behinderungen konzipierte „Toilette für alle“ am Konrad-Adenauer-Platz wurde bereits einen Tag nach der feierlichen Eröffnung durch Vandalismus beschädigt. Die Stadt hat Strafanzeige erstattet und prüft technische Überwachungssysteme.

    Die am 29. April 2026 eröffnete „Toilette für alle“ am Konrad-Adenauer-Platz im Bermudadreieck war nur kurz uneingeschränkt nutzbar. Bereits am Tag nach der Eröffnung wurde der Schließmechanismus der Anlage beschädigt, wie die Stadtverwaltung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion mitteilte.

    Verzögerte Schadensmeldung

    Der Schaden wurde am Sonntag, 3. Mai 2026, von der Betreiberfirma Mandragora GmbH gemeldet und noch am selben Tag von einem Mitarbeiter der Zentralen Dienste aufgenommen. Damit war die Anlage mehrere Tage nicht zuverlässig für die Zielgruppe nutzbar.

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    Technische Überwachung nicht vorgesehen

    Die Anlage verfügt bislang über kein technisches Monitoring des Schließsystems, das Störungen automatisch melden könnte. Eine entsprechende Störungsüberwachung der Türanlage war ursprünglich nicht geplant, wird aber nach Angaben der Verwaltung zurzeit technisch geprüft.

    Strafanzeige erstattet

    Wegen der Sachbeschädigung hat die Stadt Strafanzeige bei der Polizei Bochum erstattet. Mit der Betreiberfirma Mandragora GmbH ist vereinbart, dass Schäden unmittelbar gemeldet werden müssen.

    Schutz vor Vandalismus begrenzt

    Die Verwaltung betont, dass es sich bei der „Toilette für alle“ nicht um eine allgemein öffentliche Toilette handelt, sondern diese ausschließlich für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen mit Pflege-, Liege- oder Assistenzbedarf vorgesehen ist. Nur dieser Personenkreis hat Zugang zur Anlage, wodurch klassischer Vandalismus weitgehend ausgeschlossen sein sollte.

    Ein absoluter Schutz gegen Vandalismus sei jedoch nicht zu erreichen, so die Verwaltung. Entstandene Schäden würden in der Regel noch am gleichen Tag, spätestens am Folgetag gemeldet und Reparaturen umgehend beauftragt.

    Das Projekt zur Schaffung der barrierefreien Toilettenanlage hatte über 13 Jahre gedauert und soll Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben im Stadtbezirk Mitte ermöglichen.

  • CDU fragt nach Vandalismus am Kinderspielplatz Biermannsweg

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Süd will von der Verwaltung wissen, wie sie gegen Vandalismus am erst kürzlich sanierten Spielplatz Biermannsweg/Universitätsstraße vorgehen will. Unbekannte haben dort das Eingangstor beschädigt und Schaukelketten entwendet.

    Schäden durch Vandalismus und Diebstahl

    Der Spielplatz am Biermannsweg/Universitätsstraße wurde vor nicht allzu langer Zeit aufwendig saniert. Neben einem Calisthenics-Park entstand dort ein Kinderspielplatz für kleine und große Kinder. Wie Johannes Kuriewicz von der CDU-Bezirksfraktion in seiner Anfrage zur Bezirksvertretungssitzung am 9. Juni 2026 mitteilt, häufen sich jedoch die Vandalismus-Fälle.

    Das Eingangstor lasse sich nicht mehr schließen, da der Bolzen entwendet wurde. Beide Schaukeln seien nicht mehr nutzbar, weil die Ketten teilweise oder ganz entfernt wurden. An den Reststücken sei erkennbar, dass diese mit einem Werkzeug abgetrennt wurden.

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    Probleme bei der Bodenbeschaffenheit

    Zusätzlich zu den Vandalismusschäden bemängelt die CDU-Fraktion die Bodenbeschaffenheit. Nach Regenwetter verwandle sich der Spielplatz in eine „Matschlandschaft“ und sei kaum bespielbar.

    Fünf Fragen an die Verwaltung

    Die CDU-Bezirksfraktion richtet fünf Fragen an die Verwaltung:

    • Ist der Verwaltung der aktuelle Zustand des Spielplatzes bekannt? Falls ja, warum wurde noch nichts unternommen? Falls nein, wie oft werden Spielplätze kontrolliert?
    • Wann kann mit einer Instandsetzung der Beschädigungen gerechnet werden?
    • Was kann unternommen werden, um solche Beschädigungen und Diebstähle künftig zu verhindern?
    • Sind ähnliche Fälle an anderen Spielplätzen im Bochumer Süden beobachtet worden?
    • Welche Maßnahmen können für die Verbesserung der Bodenbeschaffenheit geschaffen werden?
  • Vandalismus am Gondelteich: Sachschäden in Höhe von bis zu 154 Euro pro Tonne

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    30.06.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeitnoch nicht beraten

    Die Verwaltung beziffert die Schäden durch Vandalismus am Gondelteich im Stadtgarten Wattenscheid auf maximal eine Tonne Wasserbausteine. Auf den Einbau schwererer Steine wird vorerst verzichtet, da die Ufervegetation ausreichend Schutz bietet.

    Die Stadt antwortet damit auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zu den Folgen des Vandalismus nach der millionenschweren Sanierung der Teichanlage.

    Schäden bleiben überschaubar

    Der entstandene Sachschaden hält sich in Grenzen: Die genaue Anzahl der ins Wasser geworfenen Wasserbausteine ist zwar unbekannt, die Verwaltung schätzt jedoch eine Größenordnung von maximal einer Tonne. Bei Kosten von rund 154 Euro brutto pro Tonne für Lieferung und Einbau entspricht dies dem maximalen finanziellen Schaden.

    Zusätzlich ist an der Westseite der Teichanlage auf etwa einem Quadratmeter die Teichfolie sichtbar geworden. Diese Stelle soll mit Boden und Rollrasen für etwa 500 Euro repariert werden.

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    Keine ökologischen Auswirkungen befürchtet

    Die Verwaltung sieht durch die im Teich verbliebenen Steine keine ökologischen Probleme. Eine Bergung der Steine aus dem etwa 1,50 Meter tiefen Bereich wäre mit Wathose oder Boot nur sehr zeit- und kostenaufwendig möglich.

    Ufervegetation als natürlicher Schutz

    Auf den ursprünglich geplanten Einbau schwererer Ufersteine verzichtet die Stadt vorerst. Die Uferbereiche seien mittlerweile ausreichend mit Rasen eingewachsen, Ausspülungen durch Wellenschlag seien nicht feststellbar. Als zusätzlicher Schutz wurden bereits Röhrichtpflanzen in den Randbereichen gepflanzt.

    Verstärkte Kontrollen ohne Mehrkosten

    Das Ordnungsamt hatte bereits im vergangenen Jahr – unabhängig von den Vandalismus-Schäden – die Kontrollgänge im Stadtgarten erhöht. Diese zusätzlichen Kontrollgänge verursachen nach Angaben der Verwaltung keine zusätzlichen Kosten.

  • Brandschäden am neuen Steg im Stadtgarten Wattenscheid werden repariert

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung hat auf eine FDP-Anfrage zu Brandspuren am neuen Steg im Teich des Stadtgartens Wattenscheid geantwortet. Der Verursacher konnte nicht ermittelt werden, aber die Reparatur ist bereits beauftragt.

    Schäden seit August bekannt

    Bereits seit Anfang August sind auf dem neuen Steg im Teich des Stadtgartens Wattenscheid Brandspuren zu erkennen. Dr. Rolf Heyer von der FDP-Fraktion hatte in der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 30. September nach dem Umgang mit diesen Schäden gefragt.

    Die Verwaltung bestätigte, dass ihr der Sachverhalt bekannt ist. Trotz Ermittlungen konnte jedoch nicht festgestellt werden, wer für die Brandspuren verantwortlich ist.

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    Reparatur bereits beauftragt

    Für die Beseitigung der Schäden wurde bereits eine Firma beauftragt. Sobald die nachbestellten Holzbohlen geliefert werden, soll die Reparatur kurzfristig durchgeführt werden.

    Verstärkte Kontrollen als Präventionsmaßnahme

    Zur Verhinderung künftiger Schäden räumt die Verwaltung ein, dass in einer öffentlich zugänglichen Parkanlage weitere Beschädigungen der Ausstattungselemente grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden können. Als Gegenmaßnahme hat das Ordnungsamt die Intervalle der Kontrollrundgänge bereits verstärkt.

    Die Antwort wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 9. Dezember 2025 zur Kenntnis genommen.

  • Beschädigter Poller am Verbindungsweg In der Provitze wurde repariert

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.01.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat einen mutwillig zerstörten Absperrpoller am Spazierweg zwischen Herzogstraße und In der Provitze instandgesetzt. Der Poller war bereits im August gemeldet worden.

    SPD-Fraktion fragte nach Reparatur

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte hatte in ihrer Sitzung am 4. Dezember 2025 nach dem Zustand des beschädigten Pollers gefragt. Bereits am 28. August 2025 war über den Mängelmelder angezeigt worden, dass ein Absperrpoller für den Spazierweg zwischen der Herzogstraße und der Straße In der Provitze aus der Metallverankerung genommen worden war.

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    Bodenhülse mutwillig zerstört

    Der Poller lag im Eingangsbereich des Spazierweges In der Provitze im Gebüsch und konnte nicht mehr eingesteckt werden, da die entsprechende Bodenhülse mutwillig zerstört worden war. In der Folge wurde der Spazierweg bereits als wilde Müllkippe benutzt.

    Reparatur in Kalenderwoche 49

    In ihrer Antwort teilte die Verwaltung mit, dass der Sperrpfosten samt Bodenhülse zwischenzeitlich in der 49. Kalenderwoche instandgesetzt wurde. Die Antwort der Verwaltung wird am 22. Januar 2026 in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte zur Kenntnis genommen.

  • Verwaltung beantwortet Fragen zur Sportanlage am Lohring

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung hat auf eine CDU-Anfrage zu Problemen an der Sportanlage Lohring geantwortet. Während die Verwaltung keine Mängel bei der Entwässerung sieht, soll ein neuer Verein durch regelmäßige Präsenz die Fremdnutzung reduzieren.

    Die CDU-Fraktion hatte im Dezember 2024 auf verschiedene Probleme an der erst vor wenigen Jahren sanierten Sportanlage Lohring hingewiesen. Vereinsvertreter klagten über eine durch Laub verstopfte Drainage, Vandalismusschäden an Trainerbänken sowie Volleyball- und Basketballnetzen, beschädigte Zaunelemente und zunehmende Konflikte mit Fremdnutzern.

    Keine Entwässerungsprobleme erkennbar

    Die Sportverwaltung sieht nach Rücksprache mit den zuständigen Fachbereichen und dem Platzwart keine Mängel im Entwässerungssystem. Der DIN-gerechte Aufbau der Sportfläche gewährleiste eine unmittelbare Ableitung des Regenwassers. Die umlaufende Muldenrinne werde regelmäßig gereinigt, die Einläufe seien bereits im Rahmen der Laubbeseitigung gesäubert worden.

    Einen kausalen Zusammenhang zwischen den inzwischen behobenen Absackungen am Spielfeldrand und der Entwässerung könne die Verwaltung nicht erkennen. Die beobachtete Faltenbildung im Teppich befinde sich im Aus-Bereich und stelle keine unmittelbare Unfallgefahr dar. Eine Ausbesserung erfolge durch Pflegearbeiten im laufenden Jahr.

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    Neuer Verein soll Fremdnutzung eindämmen

    Zur Eindämmung der unerlaubten Fremdnutzung außerhalb der Trainings- und Schulzeiten soll der Verein Weitmar Genclerbirligi 95 e.V. auf die Anlage am Lohring umziehen. Ziel sei es, durch einen Verein mit starker Jugendarbeit eine regelmäßige Vereinspräsenz zu schaffen und so eine sozial stabilisierende Wirkung zu erzielen.

    Die Beseitigung von Vandalismusschäden und die Reinigung der Anlage erfolgten im Rahmen der regulären Pflege und Instandhaltung. Auffällige Verschmutzungen und Beschädigungen würden durch den Platzwart dokumentiert und an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

    Platz- und Nutzungsordnung bereits ausgehängt

    Auf die Frage nach der fehlenden sichtbaren Platzordnung antwortete die Verwaltung, dass die Anregung zur Anbringung eines Schildes mit der Platz- und Nutzungsordnung bereits umgesetzt worden sei. Die Schilder seien sichtbar am Eingang installiert und sollten zur besseren Durchsetzung des Hausrechts beitragen.

  • AfD will Stopp für „Smarte Bänke“ wegen Vandalismus und hoher Kosten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die AfD-Fraktion fordert den sofortigen Ausbaustopp für das Projekt „Smarte Bänke“ und will eine transparente Aufstellung aller Standorte mit deren Kosten und Schäden. Vandalismus und Reparaturkosten von rund 9.000 Euro haben das ursprünglich innovative Stadtmöbel-Projekt in die Kritik gebracht.

    Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bochum hat einen Antrag eingereicht, der das Ende der weiteren Investitionen in „Smarte Bänke“ vorsieht. Das Projekt, das technisch ausgestattete Sitzbänke mit WLAN, Lademöglichkeiten und LED-Beleuchtung umfasst, sei von strukturellen Folgeproblemen geprägt.

    Hohe Reparaturkosten durch Vandalismus

    Laut der Verwaltungsmitteilung vom 23. Januar 2026 kam es wiederholt zu Vandalismusschäden, wobei der Reparaturaufwand in zwei Fällen nahezu einer Neuanschaffung entspreche. Die lokale Berichterstattung dokumentiert bereits Reparaturkosten von rund 9.000 Euro infolge von Beschädigungen und Vandalismus. Auf der städtischen Beteiligungsplattform wird bestätigt, dass Graffiti, Diebstahl und Beschädigungen an mehreren Standorten zu Nutzungseinschränkungen geführt haben.

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    Detaillierte Aufstellung gefordert

    Der Antrag sieht vor, dass die Verwaltung eine standortbezogene Übersicht aller smarten Bänke vorlegen muss. Diese soll neben der exakten Standortbezeichnung auch den aktuellen Funktionsstatus, Art und Umfang der Schäden der letzten 12 Monate sowie die Reparaturkosten der vergangenen 18 Monate pro Standort enthalten. Zusätzlich werden Angaben zur Nutzungsintensität und eine Einschätzung der Vandalismusanfälligkeit gefordert.

    Weiternutzung als normale Sitzbänke

    Nach dem Vorschlag der AfD sollen bestehende Bänke nach technischem Ausfall grundsätzlich als normale Sitzbänke weitergenutzt werden, sofern keine Sicherheitsbedenken bestehen. Eine automatische technische Instandsetzung oder Ersatzbeschaffung technischer Komponenten wie Akkus, Ladeeinheiten oder WLAN-Technik soll nicht mehr erfolgen.

    Private Übernahme als Alternative

    Der Antrag sieht auch die Möglichkeit vor, dass private Träger wie Sportvereine einzelne Bänke übernehmen können. Eine Kostenbeteiligung der Stadt käme nur ausnahmsweise in Betracht, wenn eine Wirtschaftlichkeitsprüfung dies rechtfertige und der Rat explizit zustimmt.

    Die AfD-Fraktion begründet ihren Antrag mit ähnlichen Problemen in anderen deutschen Städten und verweist auf die fehlende kommunale Pflichtaufgabe bei diesem Projekt.

  • Smarte Bänke in Wattenscheid: Umstellung wegen Vandalismus geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Aufgrund wiederholter Vandalismus-Schäden sollen die smarten Bänke in Bochum-Wattenscheid an besser geschützte Standorte verlegt werden. Die Stadt hat über ein Bürgerbeteiligungsverfahren neue Standorte ermittelt – zwei Sportvereine erfüllen die Kriterien.

    Probleme mit den aktuellen Standorten

    Vor zweieinhalb Jahren installierte die Stadt zwölf smarte Bänke im Stadtgebiet – zwei pro Bezirk. Die mit Solartechnik betriebenen Bänke bieten Ladefunktionen für E-Bikes und Smartphones, kostenloses WLAN, LED-Beleuchtung und Wetterstationen.

    Die Erfahrung zeigt jedoch: An mehreren Standorten sind die Bänke anfällig für Vandalismus. Graffiti, Diebstahl von Komponenten und technische Beschädigungen verursachten nicht nur hohe Kosten, sondern schränkten auch die Nutzung ein. Zwei Bänke wurden so schwer beschädigt, dass eine Reparatur einer Neuanschaffung gleichkäme – diese Standorte werden rückgebaut.

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    Neue Kriterien für Standorte

    Für die Umstellung definierte die Verwaltung klare Kriterien: Die neuen Standorte sollen umzäunt und nachts verschlossen sein, grundsätzlich öffentlich zugänglich bleiben und einen erkennbaren Mehrwert bieten. Über die Bürgerbeteiligungsplattform bochum-mitgestalten.de konnten Vorschläge eingereicht werden.

    Zwei geeignete Standorte in Wattenscheid

    Für den Bezirk Wattenscheid wurden vier Vorschläge geprüft. Zwei erfüllen die Kriterien und werden als neue Standorte vorgesehen:

    Der VfB Günnigfeld 1911/26 e.V. soll eine Bank auf seinem neuen Vereinsgelände erhalten. Diese würde sowohl Vereinsmitgliedern als auch Nutzern des anliegenden Radschnellwegs zugutekommen. Zwölf Bürger unterstützten diesen Vorschlag online.

    Beim TV Wattenscheid Leichtathletik e.V. am Olympiastützpunkt würde die Bank Sportlern, Seminarteilnehmern, Internatsbewohnern und Besuchern dienen.

    Zwei weitere Vorschläge – Conny’s Büdchen und der Storchenpark – wurden als ungeeignet eingestuft, da sie entweder nicht öffentlich genug zugänglich sind oder keine ausreichende Sicherheit bieten.

    Beratung in der Bezirksvertretung

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird am 3. März 2026 über die geplante Umstellung informiert. Die Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit Bezirksbürgermeister Dünnebacke und den Fraktionsvorsitzenden.