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Vandalismus am Gondelteich: Sachschäden in Höhe von bis zu 154 Euro pro Tonne

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
30.06.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeitnoch nicht beraten

Die Verwaltung beziffert die Schäden durch Vandalismus am Gondelteich im Stadtgarten Wattenscheid auf maximal eine Tonne Wasserbausteine. Auf den Einbau schwererer Steine wird vorerst verzichtet, da die Ufervegetation ausreichend Schutz bietet.

Die Stadt antwortet damit auf eine Anfrage der AfD-Fraktion zu den Folgen des Vandalismus nach der millionenschweren Sanierung der Teichanlage.

Schäden bleiben überschaubar

Der entstandene Sachschaden hält sich in Grenzen: Die genaue Anzahl der ins Wasser geworfenen Wasserbausteine ist zwar unbekannt, die Verwaltung schätzt jedoch eine Größenordnung von maximal einer Tonne. Bei Kosten von rund 154 Euro brutto pro Tonne für Lieferung und Einbau entspricht dies dem maximalen finanziellen Schaden.

Zusätzlich ist an der Westseite der Teichanlage auf etwa einem Quadratmeter die Teichfolie sichtbar geworden. Diese Stelle soll mit Boden und Rollrasen für etwa 500 Euro repariert werden.

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Keine ökologischen Auswirkungen befürchtet

Die Verwaltung sieht durch die im Teich verbliebenen Steine keine ökologischen Probleme. Eine Bergung der Steine aus dem etwa 1,50 Meter tiefen Bereich wäre mit Wathose oder Boot nur sehr zeit- und kostenaufwendig möglich.

Ufervegetation als natürlicher Schutz

Auf den ursprünglich geplanten Einbau schwererer Ufersteine verzichtet die Stadt vorerst. Die Uferbereiche seien mittlerweile ausreichend mit Rasen eingewachsen, Ausspülungen durch Wellenschlag seien nicht feststellbar. Als zusätzlicher Schutz wurden bereits Röhrichtpflanzen in den Randbereichen gepflanzt.

Verstärkte Kontrollen ohne Mehrkosten

Das Ordnungsamt hatte bereits im vergangenen Jahr – unabhängig von den Vandalismus-Schäden – die Kontrollgänge im Stadtgarten erhöht. Diese zusätzlichen Kontrollgänge verursachen nach Angaben der Verwaltung keine zusätzlichen Kosten.

Unterlagen

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