Zentrale Dienste weisen Gewinn von 0,448 Millionen Euro im ersten Quartal aus

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
28.05.2026Betriebsausschuss für die Eigenbetriebenoch nicht beraten

Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Zentrale Dienste hat im ersten Quartal 2026 einen rechnerischen Gewinn von rund 0,448 Millionen Euro erzielt. Dies geht aus dem Zwischenbericht hervor, den der Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe zur Kenntnis nehmen soll.

Der Zwischenbericht für das erste Quartal 2026 zeigt die finanzielle Entwicklung der Zentralen Dienste auf. Die Berichterstattung erfolgt gemäß § 20 der Eigenbetriebsverordnung NRW und § 12 der Betriebssatzung, wonach die Betriebsleitung regelmäßig über Erträge, Aufwendungen und die Abwicklung des Vermögensplans informieren muss.

Personalkosten unter Plan

Bei den Personalkosten liegt die Einrichtung deutlich unter den geplanten Werten. Die berücksichtigten Personalkosten unterschreiten den Planwert um 1,332 Millionen Euro. Diese Abweichung erklärt sich teilweise durch ruhende Beschäftigungsverhältnisse sowie verspätete oder noch nicht erfolgte Stellenbesetzungen.

Die ausgewiesenen Personalaufwendungen berücksichtigen bereits anteilige Beträge für:

  • Sonderzuwendung
  • Leistungsorientierte Bezahlung (LOB)
  • Voraussichtliche Erstattungen an den städtischen Haushalt
  • Beiträge zur Unfallkasse und Beihilfen
  • Rückstellungen für Versorgungsempfänger

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Umsatzerlöse erreichen 71 Prozent des Planvolumens

Die Umsatzerlöse betragen 71 Prozent des anteiligen Planvolumens für das erste Quartal. Maßgeblich für diese Entwicklung sind geringere betriebliche Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von minus 20,276 Millionen Euro. Diesen stehen in der Regel entsprechende Erstattungen durch den städtischen Haushalt gegenüber, beispielsweise für Unternehmerleistungen bei baulichen Maßnahmen.

Da die Mittelabflüsse bei baulichen Maßnahmen im Jahresverlauf schwanken können, etwa durch Leistungsverschiebungen bei Bauprojekten, ist die weitere Entwicklung abzuwarten.

Investitionen deutlich unter Planansatz

Für betriebliche Investitionen wurden bis zum Ende des ersten Quartals insgesamt 75.319 Euro verausgabt. Der Vermögensplan für das Jahr 2026 sieht Investitionen in Höhe von 860.900 Euro vor.

Jahresergebnis noch nicht absehbar

Das Ergebnis des Jahres 2026 hängt von verschiedenen Faktoren ab, die erst im Rahmen des Jahresabschlusses abschließend beurteilt werden können. Dazu gehören unter anderem:

  • Die tatsächliche Höhe der Kosten für Zuführungen zu Rückstellungen für aktive Beamte und Versorgungsempfänger
  • Die Entwicklung der durch interne Mieten refinanzierten Kosten
  • Die Entwicklung der Rückstellungen für Urlaub und Zeitkontostunden

Der rechnerische Überschuss im ersten Quartal sei kein Ergebnis, das bereits für das Jahresende hochgerechnet werden könne, betont die Verwaltung.

Bei den Zwischenberichten wird berücksichtigt, dass Mehr- oder Minderausgaben bei den Energiekosten das betriebliche Gesamtergebnis nicht beeinflussen. Im Rahmen des Jahresabschlusses erfolgt eine Nebenkostenabrechnung auf Basis der Ist-Kosten mit dem städtischen Haushalt.

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