Die Stadtverwaltung will den Schulweg von der Willi-Geldmacher-Straße über den Panoramaweg zum Bahnhof Dahlhausen mit solarbetriebenen Leuchten ausstatten. Für 37.000 Euro sollen sechs Lampen entlang des Radwegs installiert werden, um die Sicherheit der täglich knapp hundert Schüler zu erhöhen.
Die SPD-Fraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest auf die fehlende Beleuchtung des viel genutzten Schulwegs hingewiesen. Zahlreiche Kinder aus dem Ruhrauenpark nutzen täglich den Weg über die Willi-Geldmacher-Straße und den anschließenden Panoramaweg zur Grundschule Dahlhausen. In den dunklen Morgenstunden im Herbst und Winter sei dieser Bereich unbeleuchtet und damit unsicher.
Zwei Varianten entwickelt
Das Umwelt- und Grünflächenamt hat nach eigenen Angaben zwei Lösungsansätze geprüft:
- Variante A: Vier Leuchten im Abschnitt zwischen Willi-Geldmacher-Straße 218 und der kleinen Boul- und Freizeitanlage für 30.000 Euro
- Variante B: Sechs Leuchten entlang des gesamten Panoramawegs bis zum westlichen Ende der Wohnbebauung an der Pfarrer-Fischer-Straße für 37.000 Euro
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Jetzt abonnierenSolarleuchten als umweltschonende Lösung
Um kostenintensive Erdarbeiten und Beschädigungen in Wurzelbereichen zu vermeiden, schlägt die Verwaltung kabelungebundene Solar- oder Akkuleuchten vor. Diese Technologie wurde bereits erfolgreich vor der Vels-Heide-Schule eingesetzt. Die Leuchten können eine zeitlich abgestimmte Beleuchtung während der Schulwegenutzung gewährleisten und sind auf mindestens 20 Tage autarken Betrieb ausgelegt.
Als Modell ist die „Protos 275“ des Herstellers Photinus vorgesehen. Die Leuchten sollen konzentriert an Einmündungen, Kreuzungsbereichen, Kurven und unübersichtlichen Stellen aufgestellt werden, um geringstmögliche Lichtemissionen zu gewährleisten.
Kartendaten: © OpenStreetMap
Finanzierung nur für Grünbereich gesichert
Während für Variante A derzeit keine außerplanmäßigen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, kann Variante B im Jahr 2026 aus Mitteln für den Ausbau von Radwegen finanziert werden. Die 37.000 Euro umfassen Material, Aufstellung und Wartung. Verbrauchskosten fallen nicht an.
Bei einer Abschreibungsdauer von 20 Jahren belaufen sich die jährlichen Abschreibungen auf 1.850 Euro. Der anfängliche jährliche Zinsaufwand liegt bei etwa 1.000 Euro.
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