Kategorie: Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie

  • Bochum App erhält Spielplatz-Funktion bis Sommer 2025

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.02.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung plant die Integration von Spielplätzen in die Bochum App. Auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion antwortet das Jugendamt, dass bereits im Sommer 2025 Basisinformationen zu Spielflächen verfügbar sein werden. Erweiterte Filterfunktionen sind perspektivisch möglich.

    Grüne fordern familienfreundliche App-Erweiterung

    Die Fraktion Die Grünen hatte im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie angeregt, die städtische App um Spielplatz-Informationen zu erweitern. Die Politiker wünschten sich eine interaktive Karte mit Spielplätzen in der Umgebung sowie Filtermöglichkeiten nach Ausstattungsmerkmalen wie Wasserspiele, Klettergerüste oder Barrierefreiheit.

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    Kategorie „Spielplatz“ bereits in Planung

    Wie das Jugendamt in seiner Antwort vom 12. August 2025 mitteilt, befindet sich die Kategorie „Spielplatz“ im Bereich „Interessante Orte“ der Bochum App bereits seit einiger Zeit in Planung. Zunächst werden Basisdaten wie Standort und Kategorie eingearbeitet.

    Die App wird verschiedene Spielflächen-Typen umfassen, darunter Spielplätze, Bolzplätze, Kunstrasen-Minispielfelder, Parcoursflächen, Bouleplätze, Ballspielwiesen und Jugendplätze.

    Erweiterte Funktionen erst später verfügbar

    Detaillierte Informationen zu Spielangeboten und Ausstattungsmerkmalen sind im städtischen Geoportal derzeit noch nicht hinterlegt. Die Verwaltung erklärt, dass mit der Fortschreibung der Spielleitplanung eine systematische Erfassung zusätzlicher Daten wie Barrierefreiheit, Art des Spielangebots und inklusive Spielgeräte perspektivisch möglich sei.

    Keine technischen Hürden

    Technische oder organisatorische Hindernisse für die Integration der Basisinformationen sieht die Verwaltung nicht. Die gewünschten Filterfunktionen müssten jedoch zusätzlich in der App programmiert werden.

  • Urban Mental Health: Befragung zur Wirksamkeit des Leuchtturmprojekts läuft

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.02.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
    18.02.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten
    22.04.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten

    Das Gesundheitsamt führt eine erneute Befragung zur Bewertung des Projekts „Urban Mental Health“ durch. Die anonyme Online-Umfrage richtet sich an Mitglieder der zuständigen Fachausschüsse und dient der Wirkungsmessung der Initiative zur Stärkung der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

    Kooperation zwischen Stadt und Universität

    Seit 2023 besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und der Ruhr-Universität Bochum zur Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Die Stadt beherbergt zudem einen Standort des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbundes „Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit“, der am Lehrstuhl für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie angesiedelt ist.

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    Leuchtturminitiative stärkt Fachkräfte

    Das gemeinsame Projekt „Urban Mental Health“ wurde 2023 als Leuchtturminitiative gestartet und von einer Arbeitsgruppe aus Gesundheitsamt, Jugendamt und Schulverwaltungsamt begleitet. Die Initiative stärkt Fachkräfte in Kindertagesstätten, Schulen sowie Jugendhilfe- und Beratungseinrichtungen, entwickelt Strukturen weiter und verankert psychische Gesundheit als kommunale Querschnittsaufgabe.

    Wirksamkeitsmessung durch Befragung

    Das Konzept wurde 2023/2024 in den zuständigen Ausschüssen vorgestellt und durch eine vollständig anonymisierte Online-Befragung begleitet, die der Wirkungsmessung dient. Diese Befragung wird nun 2026 erneut durchgeführt und umfasst sechs Fragen zur mentalen Gesundheit sowie zu möglichen Verbesserungen durch „Urban Mental Health“.

    Beratung in drei Fachausschüssen

    Die Befragung wird in drei Fachausschüssen zur Kenntnis genommen: im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 11. Februar, im Ausschuss für Schule und Bildung am 26. März sowie im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie am 22. April 2026.

  • Stadt Bochum bestellt neue Schriftführer für Ratsausschüsse

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    16.12.2025Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Bochum. Die Stadt Bochum regelt zu Beginn der neuen Wahlperiode die Schriftführung in den Fachausschüssen des Rates neu. Insgesamt neun städtische Mitarbeiter sollen künftig die Protokollierung in den verschiedenen Gremien übernehmen.

    Wie aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervorgeht, werden Jasmin Wiemers-Krüger, Katrin Abratis, Karl-Heinz Kranz, Birte Mittag, Sabrina Pokropp, Helena Sakanovic, Astrid Schier, Ulrike Strieder und Nick Weißelberg mit sofortiger Wirkung als Schriftführer bestellt. Die Bestellung erfolgt für alle Fachgremien, um bei kurzfristigen Ausfällen flexibel reagieren zu können.

    Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Ausschüssen selbst. Den Auftakt macht der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 16. Dezember 2025. Die weiteren elf Fachausschüsse – darunter die Gremien für Schule, Planung, Mobilität und Kultur – stimmen im Januar und Februar 2026 über die Vorlage ab.

    Rechtsgrundlage für die Bestellung ist die nordrhein-westfälische Gemeindeordnung in Verbindung mit der städtischen Geschäftsordnung. Diese schreibt vor, dass ausschließlich städtische Dienstkräfte als Schriftführer eingesetzt werden dürfen.

    Finanzielle Auswirkungen hat die Maßnahme laut Verwaltung nicht, da es sich um bereits bei der Stadt beschäftigte Mitarbeiter handelt.

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  • Bochum veröffentlicht Sozialdaten aller 30 Ortsteile erstmals nur noch online

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    16.12.2025Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Bochum. Die Stadt Bochum legt ihre jährliche Broschüre „Bochumer Ortsteile kompakt“ für das Jahr 2025 vor. Erstmals erscheint die Publikation ausschließlich als Online-Ausgabe, wie aus einer Mitteilung der Verwaltung hervorgeht.

    Die Broschüre enthält ausgewertete Einzeldaten für alle 30 Bochumer Ortsteile aus dem Jahr 2024. Die Informationen werden jeweils in Relation zum zugehörigen Stadtbezirk sowie zur Gesamtstadt dargestellt. Erfasst sind unter anderem Angaben zur Bevölkerungsstruktur, zur Wohnsituation sowie zur Betreuungslage in Kindertagesstätten und im Offenen Ganztag.

    Ab dem 16. Dezember 2025 ist die Publikation unter www.bochum.de/sozialberichterstattung abrufbar. Zusätzlich soll es künftig möglich sein, die Daten interaktiv über das Monitoring-Tool KomMonitor abzurufen.

    Die Vorlage wird zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 in zahlreichen politischen Gremien zur Kenntnis gegeben, darunter der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, alle sechs Bezirksvertretungen sowie verschiedene Fachausschüsse und Beiräte.

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  • Bochum: Vandalismus führt zu Hygienemängeln an Schultoiletten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    16.09.2025Betriebsausschuss für die EigenbetriebeDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Stadt räumt Probleme ein – Schüler müssen Toilettenpapier beim Lehrer holen

    BOCHUM – An der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bochum fehlen auf mehreren Schultoiletten grundlegende Hygieneartikel wie Toilettenpapier, Seife und Handtücher. Grund ist nach Angaben der Stadtverwaltung wiederholter Vandalismus. Die CDU-Fraktion hatte das Problem im Schulausschuss thematisiert.

    Als provisorische Lösung händigt das Lehrpersonal den Schülern während des Unterrichts auf Anfrage Toilettenpapier aus. Eine von der Schule vorgeschlagene Schließanlage wurde von der Stadt aus Kosten– und Datenschutzgründen abgelehnt.

    Verwaltung bestätigt systematisches Problem

    In ihrer Antwort auf die CDU-Anfrage bestätigt die Stadtverwaltung, dass „mutwillige Zerstörung“ häufig für das Fehlen von Spendern verantwortlich sei. Auch Menstruationsprodukte würden „häufig bereits nach dem Auslegen in Gänze durch die Schülerinnen vereinnahmt“.

    Wie viele Schulen stadtweit betroffen sind, kann die Verwaltung nicht beziffern. Eine systematische Erfassung erfolge nicht, da Meldungen lediglich tagesaktuell abgearbeitet würden.

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    Kein übergreifendes Konzept geplant

    Auf die Frage nach einem gemeinsamen Lösungskonzept der zuständigen Fachbereiche verweist die Verwaltung lediglich auf bestehende Kommunikationswege zur Schadensbeseitigung und mögliche Regressforderungen gegen Verursacher. Zum Einsatz von Aufsichtspersonal teilt die Stadt mit, dass durch das sogenannte „Daytime-Cleaning“ bereits vormittags Reinigungskräfte an den Schulen präsent seien.

    Die Vorlage wird in den kommenden Monaten in mehreren Ausschüssen zur Kenntnis genommen.