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Kinderspielplatz Wendenstraße wird für 110.000 Euro neu gestaltet

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
22.04.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten
23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

Die Bezirksvertretung Mitte soll der Neugestaltung des Kinderspielplatzes an der Wendenstraße zustimmen. Das 200 Quadratmeter große Areal wird erweitert und erhält neue Spielgeräte. Die Planungen basieren auf einer Kinder- und Jugendbeteiligung.

Stark frequentierter Spielplatz wird aufgewertet

Der Kinderspielplatz Wendenstraße liegt im Wohngebiet Bochum-Mitte und wird durch den Zuzug junger Familien stark frequentiert. Aktuell bietet die Fläche nur ein kleines Spielangebot, das teilweise bereits abgängig ist. Im Umkreis von 250 Metern leben 345 Kinder und Jugendliche. Der Spielplatz wurde im Rahmen der Spielleitplanung in die Bewertungsstufe 2 (von 5) eingeordnet.

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Kinder wünschen sich Klettergerüst und Rutsche

Das Jugendamt führte im Juni 2025 eine Fragebogenaktion mit Kindern und Jugendlichen durch. Die meistgewünschten Spielangebote waren ein Klettergerüst, eine Rutsche für verschiedene Altersgruppen und eine Wippe. Auch der Erhalt der Tischtennisplatte und die Fortführung der Hecke als Randeinfassung standen auf der Wunschliste.

Spielbereiche werden getrennt und erweitert

Die Verwaltung plant, die Spielfläche auf die gegenüberliegende Wiesenfläche auszuweiten. Dadurch können die Spielbereiche für unterschiedliche Altersgruppen voneinander getrennt werden. Für ältere Kinder entsteht eine neue Holzhäckselfläche mit einem farbenfrohen Klettergerät mit „Freifall“-Rutsche und einer Stehwippe.

Jüngere Kinder erhalten auf der gegenüberliegenden Fläche ein Sandspielhaus mit Rutsche und eine inklusiv nutzbare Vogelnestschaukel. Beide Bereiche werden durch waagerechte Baumstämme und Natursteinblöcke voneinander getrennt. Der Tischtennisbereich und der Sitzbereich unter der großen Platane bleiben erhalten.

Umsetzung für zweite Jahreshälfte 2026 geplant

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 110.000 Euro brutto. 100.000 Euro stammen aus Mitteln der Spielleitplanung, weitere 10.000 Euro sind konsumtive Mittel. Die jährlichen Folgelasten betragen etwa 13.000 Euro. Die Umsetzung soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 erfolgen.

Die Beratungsfolge sieht eine Vorberatung im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie am 22. April 2026 vor. Die finale Entscheidung trifft die Bezirksvertretung Mitte am 23. April 2026.

Unterlagen

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