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SPD, Grüne und Linke wollen Ballsport-Projekt für Mädchen umstrukturieren

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

Die Bezirksvertretung Mitte soll das Projekt „Mädchen an den Ball“ künftig über städtische Jugendeinrichtungen statt über private Anbieter finanzieren. Ein Änderungsantrag von SPD, Grünen und Linken sieht eine Umverteilung von 11.000 Euro vor.

Finanzierung soll zu städtischen Strukturen wechseln

Mit einem gemeinsamen Änderungsantrag wollen die Fraktionen von SPD, Grünen und Die Linke in der Bezirksvertretung Mitte die Finanzierung des Ballsport-Projekts für Mädchen neu organisieren. Statt einen privaten Drittanbieter zu fördern, sollen etablierte städtische und gemeinnützige Jugendeinrichtungen das Angebot übernehmen.

Der Antrag zur Sitzung am 5. März 2026 sieht vor, dass das Jugend- und Stadtteilhaus Hamme sowie das Jugend- und Freizeithaus Riemke jeweils 3.000 Euro erhalten. Weitere 5.000 Euro sollen an das Q1 – Eins im Quartier in Stahlhausen gehen.

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Projekt richtet sich an Mädchen mit Migrationshintergrund

Das Projekt „Mädchen an den Ball“ zeichnet sich laut Begründung durch einen niedrigschwelligen Zugang aus und soll gezielt Mädchen, insbesondere auch solche mit Migrationshintergrund, für den Ballsport gewinnen. Dabei stehe die soziale Funktion des Sports im Vordergrund.

Die Antragsteller betonen, dass das Projekt im Bezirk Mitte bereits seit 2023 rege genutzt wird. Die bisherige Funktion soll nun von bereits bestehenden Strukturen übernommen werden.

Drei Standorte sollen Angebot ausweiten

Das städtische Jugend- und Stadtteilhaus Hamme soll als langjähriger Jugendtreffpunkt das bisherige Angebot in Hamme fortführen. Das Kinder- und Jugendfreizeithaus Riemke am Urban Green sei durch die direkte Nachbarschaft zur Sportanlage Urban Green am Hausacker prädestiniert für ein entsprechendes Angebot.

Das Q1 – Eins im Quartier, das gemeinsam von der IFAK e.V. und der evangelischen Kirche getragen wird, soll mit der höchsten Fördersumme ein weiteres Angebot im Westend schaffen und dort junge Mädchen für Sport begeistern.

Unterlagen

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