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Ratsgruppe will Sportwettenwerbung im Ruhrstadion verbieten

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.11.2025RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

Die Stadtgestalter/Volt fordern die Prüfung von Möglichkeiten zur Untersagung von Sportwettenwerbung im städtischen Ruhrstadion. Anlass ist die neue Premiumpartnerschaft des VfL Bochum mit einem Online-Sportwettenanbieter.

Kritik an neuer VfL-Partnerschaft

Die Ratsgruppe Die Stadtgestalter/Volt kritisiert in ihrer Anfrage für die Ratssitzung am 20. November 2025 die am 3. Oktober 2025 verkündete Premiumpartnerschaft des VfL Bochum mit einem „weltweit führenden Anbieter im Bereich der Online-Sportwetten“. Nach Angaben der Ratsgruppe entwickelt die Hälfte aller Nutzer von Sportwettangeboten ernsthafte Suchtprobleme.

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Widersprüchliche Stadtpolitik bemängelt

Die Anfragenden sehen einen Widerspruch in der städtischen Politik: Während die Verwaltung in der Vergangenheit versucht habe, das Angebot an Sportwetten zu reduzieren – etwa durch den Ausschluss neuer Wettbüros in der Innenstadt oder eine mittlerweile gerichtlich kassierte Wettbürosteuer – ermögliche sie gleichzeitig Sportwettenanbietern die Nutzung des städtischen Ruhrstadions als „breite und reichweitenstarke Werbefläche“.

Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

Die Ratsgruppe stellt vier konkrete Fragen:

1. Welche Regelungen gelten derzeit für Werbung in städtischen Sportstätten, insbesondere im Ruhrstadion?
2. Wie bewertet die Verwaltung die Einschränkbarkeit von Werbung für Sportwetten und Glücksspiele an städtischen Sportstätten?
3. Wird die Verwaltung eine Beschlussvorlage zur Reglementierung von Sportwettenwerbung erarbeiten?
4. Wie viele wettsüchtige Personen leben in der Stadt und wie viele wendeten sich in den vergangenen drei Jahren an Hilfs- und Beratungsstellen?

Die Antworten sollen auch den noch zu bildenden Fachausschüssen vorgelegt werden. Die Anfrage ist von Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger unterzeichnet.

Unterlagen

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