Schlagwort: Arbeit

  • Nachfrage zum Versorgungsamt für Schwerbehindertenangelegenheiten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    16.12.2025Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Sozialesnoch nicht beraten

    Sonja Lohf fragt nach dem aktuellen Sachstand zu einer bereits gestellten Anfrage über das Versorgungsamt für Schwerbehindertenangelegenheiten und möchte wissen, wann mit einer Antwort zu rechnen ist.

    Anfrage zur ursprünglichen Ratsanfrage

    Sonja Lohf hat eine Anfrage zum Sachstand einer bereits gestellten Anfrage eingereicht. Sie bezieht sich dabei auf die Vorlage 20251762, die ursprünglich zur Sitzung des Rates am 10. Juli 2025 gestellt wurde und sich mit dem Versorgungsamt für Schwerbehindertenangelegenheiten befasste.

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    Zeitrahmen für Antwort erfragt

    In ihrer aktuellen Anfrage vom 27. Januar 2026 möchte Lohf konkret wissen, wie der aktuelle Sachstand zu der ursprünglichen Anfrage ist und bis wann mit einer Antwort gerechnet werden kann. Die Anfrage wird in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 16. Dezember 2025 behandelt.

  • Pflege-Nachwuchsprojekt erfolgreich abgeschlossen – Bündnis arbeitet nun eigenständig

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.02.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Nach sieben Jahren endet das städtische Projekt zur Nachwuchskräftesicherung in der Pflege. Das daraus entstandene Bündnis „Bochum bewegt Pflege“ wurde mit 22 Partnern verstetigt und arbeitet nun weitgehend unabhängig weiter.

    Kernaktivität der Bochum Strategie 2030 beendet

    Die Kernaktivität „Nachwuchskräftesicherung in der Pflege“ war Teil der Bochum Strategie 2030 und lief von Januar 2019 bis Dezember 2025. Hintergrund des Projekts war die zunehmende Versorgungslücke bei Pflegefachkräften. Bis zum Jahr 2049 wird mit einem Mangel von etwa 900 Pflegekräften gerechnet.

    Das Projekt zielte darauf ab, ein Netzwerk aus Unternehmen und Trägern der Pflegebranche, Lehr- und Ausbildungseinrichtungen sowie allgemeinbildenden Schulen aufzubauen. Gleichzeitig sollte Imagearbeit für Gesundheitsberufe geleistet und jungen Menschen Einblicke in die Kranken- und Altenpflege ermöglicht werden.

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    Bündnis „Bochum bewegt Pflege“ als zentraler Erfolg

    Als zentraler Erfolg gilt die Gründung des Bündnisses „Bochum bewegt Pflege“ am 9. September 2021, das am 26. November 2025 mit 22 Partnern als eigenständiges Netzwerk formal verstetigt wurde. Das Bündnis setzt sich mit vielfältigem Engagement dafür ein, Fachkräfte für die Pflege „zu finden, zu fördern und zu halten“.

    Erfolgreiche Veranstaltungsformate etabliert

    Im Rahmen des Bündnisses wurden verschiedene Veranstaltungsformate entwickelt, die jungen Menschen motivierende Einblicke in die Pflegeberufe ermöglichen. Dazu gehört die jährliche Pflegeberufemesse „Alice im Pflegeland“, die zuletzt 23 Aussteller und rund 600 Interessierte zusammenbrachte.

    Weitere etablierte Formate sind das Azubi-Speed-Dating, die Infoveranstaltungsreihe „#Faktencheck Pflege“ mit Kurzvorträgen aktueller Auszubildender sowie gemeinsame Auftritte auf der Berufsinformationsmesse (BIM). Zusätzlich werden spezielle Infotage in Kooperation mit der Agentur für Arbeit angeboten.

    Umfangreiche Imagekampagnen durchgeführt

    Zur Aufwertung des Pflegeberufs wurden umfangreiche Imagekampagnen durchgeführt, insbesondere zum jährlichen Tag der Pflege. Zu den Aktionen zählten öffentliche Aktionen in der Fußgängerzone, Grußbotschaften und Danksagungen im Fußballstadion und im Radio sowie digitale Kampagnen mit Anzeigen im Hauptbahnhof und Online-Pflegereportagen.

    Für mehr Reichweite wurden bisherige Aktionen medial aufbereitet, darunter Teaser zu „#Faktencheck Pflege“ und ein Imagefilm zur Messe „Alice im Pflegeland“. Seit 2023 wird auch das Format „Move2Beruf“ unterstützt, das 2026 erstmals auch in Bochum stattfindet.

    Stadt bleibt Kooperationspartnerin

    Das Netzwerk „Bochum bewegt Pflege“ arbeitet nun weitgehend unabhängig. Die Stadt bleibt Kooperationspartnerin über die Stabsstelle Leben im Alter, die im anlassbezogenen Austausch mit der Steuerungsgruppe des Netzwerks steht. Die Netzwerkpartner werden zudem alle zwei Jahre in den 2025 neu geschaffenen partizipativen Planungsprozess zur Pflegeplanung einbezogen.

  • Linke fragt nach Schutz vor Zwangsräumungen bei psychischen Notlagen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.02.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesDie Anfrage ist mündlich beantwortet worden.

    Die Fraktion „Die Linke im Rat“ richtet weitere Nachfragen zum Thema Zwangsräumungen an die Stadtverwaltung. Im Fokus stehen der Schutz von Menschen in akuten psychischen oder gesundheitlichen Notlagen sowie Maßnahmen gegen Obdachlosigkeit nach Zwangsräumungen.

    Schutz vulnerabler Gruppen im Fokus

    Die Linksfraktion will von der Verwaltung wissen, welche konkreten Maßnahmen die Stadt ergreift, um Menschen in akuten psychischen oder gesundheitlichen Notlagen vor Zwangsräumungen zu schützen. Die Anfrage ist als Nachfrage zu einer bereits beantworteten Frage (Vorlage 20252619) formuliert und soll in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 11. Februar 2026 behandelt werden.

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    Zusammenarbeit verschiedener Stellen gefordert

    Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf der Koordination zwischen verschiedenen städtischen und externen Einrichtungen. Die Fraktion möchte erfahren, ob eine Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden und psycho-sozialen Notdiensten, psychiatrischen Kliniken sowie ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen stattfindet. Falls ja, interessiert sie sich für die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit im städtischen Krisenmanagement. Sollte keine Kooperation existieren, fordert sie eine Begründung dafür.

    Prävention von Obdachlosigkeit

    Als dritten Punkt greift die Anfrage eine bereits gestellte Frage auf und möchte konkretisieren, welche Maßnahmen die Stadt ergreift, damit Menschen nach Zwangsräumungen nicht in die Obdachlosigkeit rutschen. Die Anfrage wurde von Gabriele Fuchs unterzeichnet und richtet sich an Svenja Striebeck, die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

  • Rat soll neue Vertreter für Jobcenter-Trägerversammlung wählen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussDie Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet.

    Mit dem Ende der XVII. Legislaturperiode sind die bisherigen Stimmrechte der Ratsvertreterinnen in der erweiterten Trägerversammlung des Jobcenters erloschen. Für die neue Wahlperiode müssen drei Ratsmitglieder neu benannt werden.

    Das Amt für Soziales hat eine Beschlussvorlage eingebracht, die zunächst am 11. Dezember im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss vorberaten und anschließend am 18. Dezember vom Rat entschieden werden soll.

    Erweiterte Stimmrechte bei arbeitsmarktpolitischen Fragen

    Die Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der Stadt aus dem Jahr 2010 regelt die Zusammensetzung der Trägerversammlung als Steuerungsorgan des Jobcenters. Grundsätzlich entsenden beide Träger jeweils drei Vertreter. Für die Kommune sind dies der Sozialdezernent Jens Vieting, Personaldezernent Sebastian Kopietz sowie die stellvertretende Leiterin des Amtes für Soziales, Susanne Gleba.

    Bei bestimmten Themen werden die Stimmrechte jedoch erweitert: Für alle den örtlichen Arbeitsmarkt betreffenden Angelegenheiten, sozialpolitische Auswirkungen, Fragen des Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramms sowie die Berufung des Jobcenter-Beirats erhalten beide Seiten jeweils drei zusätzliche Stimmen.

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    Unterschiedliche Regelungen zur Amtszeit

    Während die Mitgliedschaft der Verwaltungsvertreter an die Dauer ihrer jeweiligen Funktion gebunden ist, endet das Mandat der Ratsvertreter automatisch mit der Legislaturperiode. Die Namen der zu wählenden Ratsmitglieder sind in der Vorlage noch offen gelassen – sie werden erst im Rahmen der Ratssitzung bestimmt.