Schlagwort: Mobilität

  • CDU fragt nach Ampelschaltung und Radverkehrszählung an Veloroute 1

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten
    RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Verwaltung erklärt das Funktionsprinzip der Lichtsignalanlage am Nordring und gibt Auskunft über den Stand der Radverkehrszählungen entlang der Veloroute 1. Während einige Messstellen bereits Daten erfassen, verzögert sich die geplante Ausschreibung weiterer Zählstellen.

    Ampelanlage schaltet nur bei Bedarf

    Die CDU-Fraktion hatte in der Ratssitzung vom 19. März 2026 nachgefragt, warum die Lichtsignalanlage am Nordring im Bereich der Widumestraße durchgehend zu laufen scheine und dadurch unnötige Wartezeiten für Kraftfahrzeuge entstünden. Die Verwaltung stellt klar, dass die Anlage koordiniert mit den Nachbaranlagen nur dann auf Rot schaltet, wenn eine entsprechende Anforderung vorliegt – durch Radfahrende, Fußgänger oder Kfz-Verkehr aus der Widumestraße. Ohne Anforderung bleibt die Hauptrichtung auf dem Nordring grün.

    In seltenen Einzelfällen könne es aufgrund von Fehldetektion oder einem gestörten Detektor zu einem Umschalten ohne erkennbaren Grund kommen. Solche Fehlfunktionen würden nach Bekanntwerden schnellstmöglich behoben.

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    Zählung über Kamerasystem der Ampel

    Im Bereich der Nordring-Querung wurde bereits eine Möglichkeit zur dauerhaften Radverkehrszählung eingerichtet. Die Erfassung erfolgt über die neue Lichtsignalanlage Nordring/Widumestraße, die den Verkehr mit Kameras detektiert. Diese können verschiedene Verkehrsarten unterscheiden und die Anzahl der Detektionen speichern. Die Detektorzählwerte sollen künftig regelmäßig ausgewertet werden – bisher ist allerdings noch keine Auswertung erfolgt.

    Zwei Standorte erfassen bereits Daten

    Entlang der Veloroute 1 werden aktuell an zwei Standorten dauerhafte Zählungen durchgeführt:

    • Ampel Nordring/Widumestraße
    • Ampel Vierhausstraße

    Perspektivisch ist vorgesehen, weitere Verkehrszahlen im Bereich der Herner Straße sowie der Bergstraße zu erheben. Langfristig sollen die gewonnenen Daten miteinander verglichen und ausgewertet werden, um Aussagen zur Nutzung und Entwicklung der Veloroute 1 treffen zu können.

    Ausschreibung für 30 Zählstellen geplant

    Für das gesamte Stadtgebiet wurden die Standorte für zunächst 17 Radverkehrsdauerzählstellen festgelegt. Perspektivisch sollen weitere Zählstellen eingerichtet und das Netz ausgeweitet werden. Nach aktuellem Sachstand sollen insgesamt 30 Zählstellen ausgeschrieben werden, die nicht nur den Radverkehr, sondern alle Verkehrsarten zählen.

    Verzögerungen bei weiteren Messstellen

    Der Zählstart ist bislang nur teilweise erfolgt. An den beiden genannten Standorten werden bereits Daten erfasst, die Auswertung liegt jedoch noch nicht vor. Verzögerungen ergeben sich bei der Umsetzung weiterer geplanter Messstellen. Die hierfür vorgesehene Ausschreibung musste aufgehoben werden und wird neu veröffentlicht. Die Veröffentlichung der neuen Ausschreibung stehe kurz bevor.

  • Verwaltung sieht Modernisierung der Lichtsignalanlagen als größte Optimierungsmöglichkeit

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat auf eine CDU-Anfrage zur „Grünen Welle“ auf Bochumer Hauptverkehrsachsen geantwortet. Von 381 städtischen Ampeln haben 168 noch veraltete Steuergerätetechnik, nur etwa 5-10 Modernisierungen pro Jahr sind mit den verfügbaren Mitteln möglich.

    Die Anfrage der CDU-Fraktion um Dr. Andreas Bracke zur mangelhaften Koordination der Ampelschaltungen in der Stadt hat eine detaillierte Antwort der Verwaltung zur Folge gehabt. Die CDU hatte kritisiert, dass an den wenigsten Stellen im Stadtgebiet der Eindruck einer durchdachten „Grünen Welle“ entstehe.

    Wartezeiten-Minimierung hat hohe Priorität

    Die Verwaltung betont, dass die Minimierung von Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer stets das Ziel sei. Die Signalzeiten würden nach anerkannten Regeln der Technik und aktuellen Regelwerken berechnet, dabei erfolge stets eine Abstimmung mit benachbarten Anlagen für einen koordinierten Verkehrsfluss im Gesamtnetz.

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    Veraltete Technik behindert Optimierung

    Von den 381 Lichtsignalanlagen in städtischer Zuständigkeit sind bereits 210 auf LED-Technik umgerüstet. Weitere etwa 20 Anlagen befinden sich in Zuständigkeit von Straßen.NRW und der Autobahn GmbH. Problematisch sind 168 Anlagen mit veralteter Steuergerätetechnik, die nicht mehr weiterentwickelt wird und bei denen Optimierungen nur mit erheblichem Aufwand möglich sind.

    Aktuell sind 249 Signalanlagen an den Verkehrsrechner angebunden, davon 66 in einer modernen Verbindungsart, die schnelle Änderungen ermöglicht. Diese werden regelmäßig geprüft und optimiert. Weitere 23 Anlagen befinden sich im Verbindungsverlust, hauptsächlich durch Kabelbeschädigungen bei Baumaßnahmen Dritter.

    ÖPNV-Bevorrechtigung beeinflusst Verkehrsfluss

    Die Steuerung berücksichtigt Fußgänger, Radverkehr, motorisierten Individualverkehr und ÖPNV. Besonders die Bevorrechtigung des ÖPNV, beispielsweise der U35 an der Kreuzung Universitätsstraße/Wasserstraße, führe regelmäßig zu Eingriffen in den Signalablauf und beeinflusse die Leistungsfähigkeit des motorisierten Verkehrs.

    Verkehrsteilnehmer-Verhalten als Optimierungspotential

    Die Verwaltung sieht ein wesentliches Optimierungspotential auch im Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Ein relevanter Anteil an Verlustzeiten entstehe durch verzögertes Reagieren auf Freigaben, insbesondere durch Ablenkungen wie mobile Endgeräte. Bereits Verzögerungen von wenigen Sekunden beim Anfahren führten zu messbaren Kapazitätsverlusten.

    Grüne Wellen müssten auf die örtlich zulässige Höchstgeschwindigkeit ausgelegt werden. Bereits geringfügige Geschwindigkeitsüberschreitungen führten dazu, dass Fahrzeuge verfrüht an der nächsten Anlage ankommen und erneut anhalten müssen.

    Modernisierung abhängig von Haushaltsmitteln

    Die weitere Modernisierung erfolgt sukzessive mit etwa 5-10 Modernisierungen pro Jahr, abhängig von verfügbaren Haushaltsmitteln und personellen Kapazitäten. Bei größeren Baumaßnahmen werden Lichtsignalanlagen mitmodernisiert. Wo solche Maßnahmen in den nächsten Jahren vorgesehen sind, wird auf vorzeitige Modernisierung verzichtet, um Doppelarbeiten zu vermeiden.

    Anpassung bei längeren Baustellen

    Bei länger andauernden Baustellen werden Signalprogramme angepasst, um insbesondere auf Umleitungsstrecken einen verbesserten Verkehrsabfluss zu ermöglichen. Für jede Baumaßnahme wird individuell geprüft, ob das Verhältnis zwischen Anpassungsaufwand und voraussichtlicher Baustellendauer angemessen ist.

  • AfD kritisiert erneute Sperrung der Opeltrasse nach kurzer Betriebszeit

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die AfD-Fraktion stellt fünf Fragen zur geplanten einjährigen Sperrung eines Abschnitts der erst im Dezember 2025 eröffneten Opeltrasse. Die Sperrung soll wegen Bauarbeiten der Autobahn GmbH erfolgen.

    Die AfD-Fraktion im Bochumer Stadtrat hat eine Anfrage zur geplanten Sperrung der Opeltrasse eingereicht. Wie aus Medienberichten hervorgeht, soll die erst im vergangenen Dezember eröffnete Rad- und Fußgängerverbindung bereits wieder für etwa ein Jahr gesperrt werden.

    Betroffener Abschnitt und Begründung

    Betroffen ist ein Teilstück zwischen der Wiemelhauser Straße und der Steinkuhlstraße. Als Grund für die Sperrung werden Bauarbeiten der Autobahn GmbH des Bundes angegeben. Die Baustelle sei angeblich nur über die Opeltrasse erreichbar.

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    Fragen der AfD-Fraktion

    Die Fraktion stellt der Verwaltung fünf konkrete Fragen:

    • Seit wann sind der Verwaltung die Bauarbeiten der Autobahn GmbH an diesem Teilstück bekannt?
    • Warum hat es keine bessere zeitliche Abstimmung zwischen der Verwaltung und der Autobahn GmbH gegeben?
    • Inwiefern wurde ein Baustellenzugang nördlich der A448 geprüft und warum ist dieser scheinbar nicht umsetzbar?
    • Wie wird sichergestellt, dass die gerade erst fertiggestellte Opeltrasse durch die Nutzung der Baustellenfahrzeuge nicht beschädigt wird?
    • Wer würde für etwaige Schäden und die Reparaturkosten aufkommen?

    Schriftliche Antwort gefordert

    Die Anfrage wurde von den Ratsherren Thomas Birkenfeld und Elke Schumacher eingereicht. Sie bitten um schriftliche Beantwortung der Fragen auch im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur.

    Die Anfrage ist für die 6. Sitzung des Rates am 7. Mai 2026 vorgesehen.

  • AfD fragt nach Kosten für Fahrradfreundlichkeits-Zertifizierung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die AfD-Fraktion hinterfragt die geplante Zertifizierung der Stadt als „Fahrradfreundliche Arbeitgeberin“ und fordert Aufklärung über Kosten und rechtliche Grundlagen angesichts der angespannten Haushaltslage.

    Anfrage zu ADFC-Zertifizierung

    Die AfD-Fraktion richtet sich mit einer Anfrage an Oberbürgermeister Jörg Lukat bezüglich der geplanten Zertifizierung der Stadt als „Fahrradfreundliche Arbeitgeberin“. Hintergrund ist eine Vereinbarung zwischen dem Oberbürgermeister und Vertretern des ADFC Bochum e.V. vom 20. April 2026, wonach sich die Stadt um das entsprechende Siegel bemühen will.

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    Sechs Fragen zu Kosten und Rechtmäßigkeit

    Fraktionsvorsitzender Ulrich Fuchs stellt konkrete Fragen zu den finanziellen Auswirkungen des Vorhabens:

    • Sachkosten für Zertifizierung und Siegel (Lizenzen, Beratung)
    • Interner Personalaufwand in Mitarbeiterstunden
    • Gesamtkosten unter Berücksichtigung der Personalkosten
    • Kosten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
    • Gesetzliche Grundlage für die ADFC-Zertifizierung
    • Bewertung der Kosten und Zulässigkeit vor dem Hintergrund der Bewirtschaftungsverfügung der Kämmerin

    Haushaltslage als zentraler Kritikpunkt

    Die AfD-Fraktion begründet ihre Anfrage mit der „derzeit angespannten Haushaltslage der Stadt“ und verweist auf eine bereits ausgesprochene Bewirtschaftungsverfügung der Kämmerin. Die Fraktion stellt die Zulässigkeit der Zertifizierungsbestrebungen unter diesen finanziellen Rahmenbedingungen in Frage.

    Die Anfrage ist für die 6. Sitzung des Rates am 7. Mai 2026 vorgesehen.

  • Neue Haltestelle soll Willy-Brandt-Gesamtschule heißen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    SPD und Grüne in der Bezirksvertretung Ost wollen der geplanten neuen Bushaltestelle auf der Von-Waldthausen-Straße einen Namen nach der örtlichen Gesamtschule geben.

    Änderung der Buslinie 370

    Im Rahmen der Änderung des Linienweges der Buslinie 370 zwischen den Haltestellen „Von-Waldthausen-Straße“ und „Heinrich-Gustav-Straße“ soll eine neue Haltestelle auf der Von-Waldthausen-Straße auf Höhe des Lehrerparkplatzes errichtet werden.

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    Vorschlag für Haltestellenname

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost soll den ursprünglichen Beschlussvorschlag zur Linienänderung um einen Zusatz ergänzen: Die neu errichtete Haltestelle soll den Namen „Willy-Brandt-Gesamtschule“ erhalten.

    Den gemeinsamen Änderungsantrag haben Björn Backhaus von der SPD-Fraktion und Achim Henkel von der Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Ost eingereicht. Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 6. Mai 2026 behandelt.

  • Buslinie 370 erhält neuen Linienweg zur Vermeidung von Betriebsstörungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Verwaltung schlägt vor, den Linienweg der Buslinie 370 zwischen den Haltestellen „Von-Waldthausen-Straße“ und „Heinrich-Gustav-Straße“ zu ändern. Grund sind wiederkehrende Betriebsstörungen im Bereich einer Brücke über die Bahnlinie Bochum-Dortmund.

    Probleme am aktuellen Linienweg

    Auf der Buslinie 370 kommt es wiederholt zu Betriebsstörungen im Bereich des Knotenpunktes Von-Waldthausen-Straße/Wittekindstraße. Der aktuelle Linienweg führt über die Von-Waldthausen-Straße in die Wittekindstraße, wo sich die Haltestelle „Auf den Scheffeln“ befindet, die neben der Wohnbebauung auch die Willy-Brandt-Gesamtschule erschließt.

    Im Einmündungsbereich liegt zwischen zwei 90°-Kurven ein Brückenbauwerk, das aufgrund ungünstiger Geometrien immer wieder zu Problemen im Betriebsablauf führt. Die Brücke weist bereits optische Schäden im Bereich der Kappen durch die An- und Überfahrt der Busse auf.

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    Neue Streckenführung geplant

    Die BOGESTRA hat angeregt, die aktuell gefahrene Baustellenumleitung zum dauerhaften Linienweg zu machen, um die Betriebssicherheit zu erhöhen und Verlustzeiten zu reduzieren. Künftig soll der Linienweg zwischen den Haltestellen „Von-Waldthausen-Str.“ und „Heinrich-Gustav-Str.“ über die Von-Waldthausen-Straße geführt werden.

    Änderungen bei den Haltestellen

    Die bereits niederflurgerecht ausgebaute Haltestelle „Auf den Scheffeln“ würde für die Linie 370 entfallen, wird aber weiterhin von der Linie 364 angefahren. Als Ersatz ist eine neue Haltestelle auf der Von-Waldthausen-Straße auf Höhe des Lehrerparkplatzes vorgesehen. Diese Variante hat sich bereits im Rahmen der Baustellenumleitung bewährt.

    Zusätzlich soll der Steig 2 der Haltestelle „Heinrich-Gustav-Straße“ auf der Wittekindstraße für die Fahrtrichtung Bochum-Stiepel auf die Heinrich-Gustav-Straße in den Bereich der Hausnummer 75 zwischen Boltestraße und Brandwacht verlegt werden.

    Finanzierung und Zeitplan

    Durch die Änderungen des Linienweges fallen keine unmittelbaren Kosten für den städtischen Haushalt an. Die neuen Bussteige werden in das Ausbauprogramm für den barrierefreien Haltestellenausbau aufgenommen und entsprechend der Priorisierung niederflurgerecht ausgebaut. Die Finanzierung erfolgt aus Fördermitteln nach ÖPNG NRW.

    Die Änderung des Linienweges ist zum turnusmäßigen Fahrplanwechsel am 1. August 2026 vorgesehen.

  • SPD fragt nach einjähriger Sperrung der Opel-Trasse

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd erkundigt sich nach den Gründen für die Vollsperrung der erst im Dezember eröffneten Radverbindung. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich ein Jahr dauern.

    Die Opel-Trasse, die erst im Dezember des vergangenen Jahres eröffnet wurde, ist bereits wieder für voraussichtlich ein Jahr gesperrt. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd kritisiert die fehlende frühzeitige Information über die Baumaßnahme und stellt acht Fragen zur Sperrung.

    Wichtige Verbindung zwischen Stadtteilen

    Die Opel-Trasse stellt eine wichtige Verbindung zwischen Bochum-Laer und Bochum-Wiemelhausen dar. Mit dem Anschluss an die Springorumtrasse eröffnet sie weitreichende Möglichkeiten, angrenzende Naherholungsgebiete per Rad oder zu Fuß zu erreichen. Seit der Eröffnung wurde die Strecke laut SPD gut angenommen und rege genutzt.

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    Acht Fragen der SPD-Fraktion

    Die SPD-Fraktion möchte von der Verwaltung wissen:

    • Wann wurde die Stadt über die geplante Baumaßnahme informiert?
    • Warum erfolgte keine frühzeitige Information der politischen Gremien und Bürger?
    • Ist eine teilweise Nutzung für Fußgänger und Radfahrer möglich, etwa in den Abendstunden oder an Wochenenden und Feiertagen?
    • Warum werden die Baumaßnahmen über einen so langen Zeitraum durchgeführt?
    • Gibt es Baupausen, in denen die Strecke genutzt werden kann?
    • Sind beim Neubau der Brücke Unistraße weitere Sperrungen zu erwarten?
    • Werden bereits jetzt vorbereitende Arbeiten für den Neubau der Brücke und die Anbindung des Radweges an die Unistraße durchgeführt?
    • Warum wurde keine andere Führung der Umleitung für Radfahrende durch das nördlich der Brenscheder Straße gelegene Wohngebiet gewählt?

    Die Anfrage ist für die 5. Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 28. April 2026 eingereicht worden.

  • SPD fragt nach Verkehrsproblemen durch Autohaus an MLK-Haltestelle

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid will von der Verwaltung wissen, wie verkehrswidriges Halten und Laden eines Autohauses an der Bushaltestelle „MLK“ beendet werden kann. Das Problem behindert Busse und könnte Rettungsfahrzeuge am Anfahren des Unfallkrankenhauses hindern.

    Wiederholte Verkehrsbehinderungen

    Die katholischen Kliniken in Wattenscheid gehören zu den größten Arbeitgebern im Stadtteil und werden durch die Buslinie 363 angefahren. Im Bereich der Haltestelle „MLK“ kommt es laut der Anfrage in beide Richtungen zu erheblichen Behinderungen durch die Anlieferung von Fahrzeugen der Firma Darmas von der Voedestraße.

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    Kritische Situation für Rettungsfahrzeuge

    Die Fahrzeuge stehen in zweiter Reihe direkt vor der Haltestelle, obwohl dem Unternehmen ein ausreichend großes Firmengelände zur Verfügung steht. Besonders problematisch: Ein Rettungswagen kann dann in dringenden Fällen das Unfallkrankenhaus MLK nicht anfahren. Diese Situation tritt mehrmals in der Woche auf.

    Erneute Anfrage nach mehrfacher Beanstandung

    Da die Situation bereits mehrfach bemängelt wurde, stellt die SPD-Bezirksfraktion unter Federführung von Jürgen Dieckmann nun eine erneute Anfrage an die Verwaltung. Sie will wissen, wie die Verwaltung diese Situation beseitigen will, sodass das verkehrswidrige Halten und Laden aufhört und das gefährliche Verhalten beendet wird, bevor es zu Unfällen kommt.

    Die Anfrage wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 21. April 2026 behandelt.

  • CDU fragt nach Rückbau der Drängelgitter an der Kreuzung Westfälische Straße/Alte Post

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid erkundigt sich nach dem Stand der Umsetzung eines einstimmigen Beschlusses vom Mai 2025. Damals hatte die Bezirksvertretung den Rückbau der Drängelgitter und eine barrierefreie Neugestaltung der Kreuzung beschlossen.

    Beschluss aus dem Vorjahr noch nicht umgesetzt

    In ihrer Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 21. April 2026 verweist die CDU-Fraktion auf einen einstimmigen Beschluss vom 20. Mai 2025. Damals hatte das Gremium die Verwaltung beauftragt, die vorhandenen Drängelgitter im Bereich der Kreuzung Alte Post/Westfälische Straße in Höntrop zu entfernen.

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    Barrierefreie Querungsmöglichkeit geplant

    Der damalige Beschluss sah vor, die Drängelgitter durch eine sichere, barrierefreie und eindeutig erkennbare Querungsmöglichkeit für Fußgänger zu ersetzen. Dabei sollten verschiedene Aspekte verbindlich berücksichtigt werden:

    • Gestaltung einer fußgängerfreundlichen Querung mit geeigneter Markierung, gegebenenfalls einer Mittelinsel, taktilen Leitelementen sowie optischer Führung
    • Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Kindern, älteren Menschen sowie Personen mit Mobilitätseinschränkungen

    Absolutes Halteverbot vorgesehen

    Ziel der Maßnahme ist laut Beschluss eine dauerhaft sichere, barrierefreie und nutzerfreundliche Lösung, die den tatsächlichen Verkehrsverhältnissen entspricht und das Queren der Straße erleichtert. Im Bereich der bisherigen Drängelgitter sollte zusätzlich ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden.

    Da die Umsetzung bisher noch nicht erfolgt ist, fragt die CDU-Fraktion unter Federführung von Gerd Kipp nach dem Zeitpunkt für den Beginn des Rückbaus der Drängelgitter.

  • Wattenscheider Chance fragt nach fehlenden Temposchwellen in der Stresemannstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Nach Bauarbeiten zur Kanalsanierung in der Stresemannstraße im Herbst 2025 wurden die dort befindlichen Temposchwellen entfernt und bisher nicht wieder installiert. Die Wattenscheider Chance erkundigt sich nach den Gründen und dem weiteren Vorgehen.

    Temposchwellen nach Bauende nicht ersetzt

    Wolfgang Rohmann von der Wattenscheider Chance hat eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet, in der er auf das Fehlen der Temposchwellen in der Stresemannstraße hinweist. Bei der Instandsetzung des Kanals und der Fahrbahndecke im Herbst 2025 seien die verkehrsberuhigenden Maßnahmen entfernt worden, ohne dass sie anschließend wieder installiert wurden.

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    Fünf Fragen an die Verwaltung

    In seiner Anfrage stellt Rohmann der Verwaltung fünf konkrete Fragen:

    • Ist der Verwaltung bekannt, dass die Temposchwellen nicht wieder installiert wurden?
    • Warum erfolgte keine Wiederinstallation nach Ende der Bauphase?
    • Sollen die Temposchwellen wieder installiert werden?
    • Falls nein – aus welchen Gründen nicht?
    • Falls ja – was ist der Grund für die Verzögerung und wann ist mit der Installation zu rechnen?

    Die Anfrage ist auf den 21. April 2026 datiert und betrifft die Verkehrssituation in dem Wattenscheider Straßenabschnitt.