Schlagwort: Mobilität

  • CDU fragt nach defekten Rolltreppen an U-Bahn-Stationen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum stellt eine Anfrage zu längerfristigen Ausfällen von Rolltreppen an U-Bahn-Stationen. Anlass ist die seit Jahren defekte Rolltreppe am U-Bahnhof Bermudadreieck/Musikforum.

    Die CDU-Fraktion möchte von der Stadtverwaltung Auskunft über defekte Rolltreppen an U-Bahn-Stationen in Bochum. In einer Anfrage für die Ratssitzung am 19. März 2026 verweist die Fraktion auf das prominente Beispiel der Rolltreppe am Nordkopf des stark frequentierten U-Bahnhofs Bermudadreieck/Musikforum.

    Jahrelanger Ausfall am Musikforum

    Die Rolltreppe zwischen dem U-Bahn-Eingang und der Verteilerebene ist dort seit Jahren defekt. Die Bogestra hat mittlerweile per Aushang vor Ort eine Erneuerung bis zum 30. Juni 2026 angekündigt.

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    Drei konkrete Fragen

    Die CDU-Fraktion stellt drei spezifische Fragen:

    • Warum war die Rolltreppe am U-Bahnhof Bermudadreieck/Musikforum über einen so langen Zeitraum defekt und ist die angekündigte Wiederinbetriebnahme bis Ende Juni sichergestellt?
    • Welche anderen längerfristigen Ausfälle von Rolltreppen über Monate oder Jahre waren seit 2020 an U-Bahn-Stationen zu verzeichnen und wie lange haben diese jeweils gedauert?
    • Warum ist es konkret zu längerfristigen Ausfällen gekommen und welche Möglichkeiten sieht die Bogestra, die Ausfallzeiten von Rolltreppen zu reduzieren?

    Die Anfrage stammt von Dr. Stefan Jox, dem verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion.

  • CDU fragt nach Haltbarkeit roter Fahrbahnmarkierungen bei Radwegen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die CDU-Fraktion im Bochumer Stadtrat erkundigt sich nach der Witterungsbeständigkeit der roten Fahrbahnmarkierungen an Radweg-Querungsstellen. Bereits nach wenigen Jahren zeigen diese Bereiche Risse und platzen großflächig ab.

    Die CDU-Fraktion hat eine Anfrage zur Ratssitzung am 19. März 2026 eingereicht, die sich mit der Haltbarkeit der roten Fahrbahnmarkierungen im Bereich von Querungsstellen zwischen Fahrbahn und Radweg beschäftigt.

    Problematik an mehreren Standorten erkennbar

    Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Andreas Bracke in der Anfrage ausführt, zeigen die roten Fahrbahnbelege an vielen Stellen bereits nach wenigen Jahren deutliche Verschleißerscheinungen. Konkret genannt werden die Universitätsstraße und die Markstraße, wo die Markierungen Risse aufweisen und großflächig abplatzen.

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    Ausdehnungskoeffizienten als mögliche Ursache

    Als mögliche Ursache für die Schäden identifiziert die CDU-Fraktion die unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen dem Fahrbahnbelag und der farblichen Beschichtung. Diese physikalischen Eigenschaften können bei Temperaturschwankungen zu Spannungen und letztendlich zur Ablösung der Beschichtung führen.

    Zwei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die CDU-Fraktion möchte von der Stadtverwaltung wissen:

    • Wie die Verwaltung die geschilderte Problematik beurteilt
    • Ob diese Problematik bei neuen Maßnahmen berücksichtigt wird, insbesondere auch bei der Kennzeichnung von Fahrradstraßen, um eine längere Haltbarkeit sicherzustellen

    Die Fraktion betont dabei ausdrücklich ihre Unterstützung für alle Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Radfahrenden in der Stadt, zu denen auch die roten Fahrbahnmarkierungen gehören.

  • CDU fragt nach Parkproblemen im Bermudadreieck

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die CDU-Fraktion macht auf Parkprobleme an der Kreuzstraße im Bereich des Bermudadreiecks aufmerksam. Durch beidseitiges Parken entstehen Gefahren für Rettungsfahrzeuge und Fußgänger.

    Sperrpfosten führen zu Ausweichverhalten

    Die CDU-Fraktion wendet sich mit einer Anfrage an Oberbürgermeister Jörg Lukat bezüglich der Parksituation an der Kreuzstraße im Bereich des Bermudadreiecks. Nach Angaben der Fraktion wurden in der Vergangenheit auf der Straßenseite mit den geraden Hausnummern Sperrpfosten aufgestellt, um das Parken auf dem Gehweg zu verhindern.

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    Beidseitiges Parken behindert Rettungswege

    Seit der Aufstellung der Sperrpfosten wird laut CDU insbesondere in den Abendstunden neben diesen Pfosten über den gesamten gelb markierten Bereich geparkt. Durch das beidseitige Parken entstehen zwei Problembereiche: Die Zufahrt von Rettungsfahrzeugen wird erschwert und es ergeben sich Gefahren für Fußgänger beim Queren von der Kortumstraße in den Bereich der Brüderstraße.

    Fragen zur Kontrolle von Halteverboten

    Die CDU-Fraktion stellt der Verwaltung zwei konkrete Fragen:

    • Wie beurteilt die Verwaltung die geschilderte Problemlage?
    • Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, das eingerichtete eingeschränkte und absolute Halteverbot in diesem Bereich häufiger zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden?

    Die Anfrage stammt vom stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Andreas Bracke und ist für die Ratssitzung am 19. März 2026 vorgesehen.

  • CDU fragt nach Grüner Welle auf Bochumer Hauptverkehrsachsen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die CDU-Fraktion sieht Defizite bei der Ampelschaltung in Bochum und möchte von der Verwaltung wissen, wie die Koordination des Ampel-Netzwerks funktioniert und welche Verbesserungen geplant sind.

    Kritik an aktueller Ampelschaltung

    Die CDU-Fraktion kritisiert den aktuellen Zustand der Ampelschaltungen auf den Hauptverkehrsachsen in Bochum. Nach Ansicht der Christdemokraten gewinne man „an den wenigsten Stellen im Bochumer Stadtgebiet bei der Benutzung unserer Straßen mit dem PKW den Eindruck einer gewollten und durchdachten ‚Grünen Welle’“. Vieles sehe nach Glückssache aus, anderes eher nach Pech.

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    Sechs Fragen zur Verkehrssteuerung

    In ihrer Anfrage zur Ratssitzung am 19. März 2026 stellt die CDU-Fraktion sechs konkrete Fragen:

    • Wie hoch steht die Minimierung von Wartezeiten an Ampeln auf der Prioritätenliste der Stadt?
    • Wie bewertet die Stadtverwaltung den Ist-Zustand?
    • Wie wird die Koordination des Ampel-Netzwerks in Bochum evaluiert?
    • Welche Optimierungsmöglichkeiten sieht die Stadt?
    • Was ist in nächster Zeit zur Verbesserung der Situation geplant?
    • Werden längerfristige Baustellen für eine temporäre Anpassung von Ampelschaltungen berücksichtigt?

    Baustellen als zusätzliches Problem

    Besonders problematisch sieht die CDU-Fraktion den Umgang mit längerfristigen Baustellen. Diese würden beabsichtigte Beschleunigungsmaßnahmen häufig obsolet machen. Die Fraktion möchte wissen, ob solche Baustellen für eine temporäre Anpassung der Ampelschaltungen berücksichtigt werden.

    Die Anfrage wurde von Dr. Andreas Bracke, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, unterzeichnet.

  • SPD fragt nach Carsharing-Parkplätzen in der Herner Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die SPD-Fraktion kritisiert die Einrichtung von Carsharing-Parkplätzen in der Herner Straße 365 und sieht die dortigen Gewerbetreibenden benachteiligt. Zwei der wenigen allgemein nutzbaren Parkplätze seien umgewidmet worden, obwohl die Carsharing-Fahrzeuge diese bislang nicht nutzen würden.

    Gewerbetreibende sehen sich benachteiligt

    Jörg-Uwe Kuberski von der SPD-Fraktion wendet sich mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung. In der Herner Straße im Bereich des Riemker Marktes sei in den letzten Jahren durch das Engagement von Bürgern und Hauseigentümern der Leerstand an Gewerberäumen fast völlig behoben worden. Zwischen den Einmündungen Von-Gall-Straße und Auf dem Dahlacker existierten nun 18 Betriebe auf einer Strecke von 200 Metern.

    Diese Betriebe seien auf Lauf- und PKW-Fahrkundschaft angewiesen. Allerdings seien auf dieser Straßenseite ohnehin nur neun allgemein nutzbare Parkplätze vorhanden gewesen, die zeitlich während der Geschäftszeiten auf maximal zwei Stunden begrenzt seien.

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    Carsharing-Fahrzeuge nutzen Parkplätze nicht

    Zwei dieser wenigen Parkplätze seien nun zu Carsharing-Parkplätzen umgewidmet worden. Nach Berichten der Gewerbetreibenden habe bislang kein einziges Carsharing-Fahrzeug diese Parkplätze genutzt. Gleichzeitig würden diese Parkplätze „offensiv kontrolliert“ und bereits ein falsch geparktes Fahrzeug abgeschleppt sowie Bußgelder über 55 Euro verhängt.

    Kuberski führt als Beispiel für inkonsequente Kontrollen an, dass am 19. März 2026 ein Carsharing-Fahrzeug von mindestens 10:00 bis 17:45 Uhr auf einem auf eine Stunde beschränkten Parkplatz am Riemker Markt ohne Parkscheibe gestanden habe, ohne dass eine Kontrolle erfolgt sei.

    Sechs Fragen an die Verwaltung

    Die SPD-Fraktion richtet folgende Fragen an die Verwaltung:

    • Was waren die Argumente für die Auswahl des Standortes Herner Straße 365 für die Carsharing-Parkplätze?
    • Welche Alternativen wurden bei der Platzwahl geprüft und warum wurden diese verworfen?
    • Warum wurden die Parkplätze nicht direkt auf dem Riemker Markt oder in Nähe der dortigen E-Tankstelle ausgewiesen?
    • Erwägt die Verwaltung eine kurzfristige Verlagerung des Standortes?
    • Nach welchen Kriterien überwacht die Stadtverwaltung die Carsharing-Parkplätze und falsch geparkte Carsharing-Fahrzeuge?
    • Wie viele Carsharing-Fahrzeuge und -Parkplätze gibt es aktuell in Bochum?
  • CDU-Fraktion beantragt durchgehende Tempo-30-Zone auf Josephinenstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte will die wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Josephinenstraße durch eine einheitliche 30 km/h-Zone ersetzen. Der Abschnitt vom Kreisverkehr Bergstraße bis zur Liboriusstraße soll komplett verkehrsberuhigt werden.

    Die CDU-Fraktion hat für die Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 eine Anregung zur Einrichtung eines durchgehenden Tempo-30-Abschnitts auf der Josephinenstraße eingereicht. Betroffen ist der Bereich zwischen dem Kreisverkehr an der Bergstraße und der Liboriusstraße.

    Verwirrende Geschwindigkeitswechsel

    Nach Darstellung der CDU-Fraktion ist der Straßenabschnitt derzeit durch häufig wechselnde Geschwindigkeitsbegrenzungen geprägt. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit variiert mehrfach zwischen 30 und 50 km/h:

    • 50 km/h am Kreisverkehr Bergstraße
    • 30 km/h im Bereich des Seniorenheims
    • Wieder 50 km/h auf dem folgenden Abschnitt
    • Erneut 30 km/h im Umfeld der Liboriusschule

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    Sicherheitsbedenken und Übersichtlichkeit

    Die Antragsteller sehen in den häufigen Geschwindigkeitswechseln eine unübersichtliche Verkehrssituation für alle Verkehrsteilnehmer. Besonders ortsfremde Personen könnten die wechselnde Beschilderung schwer nachvollziehen, was die Akzeptanz der Geschwindigkeitsreduzierung beeinträchtige.

    Als weitere Problempunkte führt die CDU-Fraktion an:

    • Intensive Nutzung durch Fußgänger auf dem Weg zur Naherholung an den Grummer Teichen
    • Enge Parksituation entlang der Straße
    • Regelmäßiger Begegnungsverkehr mit Bussen
    • Eingeschränkte Sichtverhältnisse und erhöhtes Konfliktpotenzial

    Rechtliche Grundlage vorhanden

    Die einheitliche Geschwindigkeitsregelung von 30 km/h auf dem gesamten Abschnitt sei sowohl sachgerecht als auch rechtlich möglich, argumentiert die CDU-Fraktion. Sie verweist auf die aktualisierte Fassung der Straßenverkehrsordnung, die die Einrichtung zusammenhängender Tempo-30-Bereiche ermögliche.

    Eine Umsetzung würde nach Ansicht der Antragsteller zur Verbesserung der Verkehrssicherheit insbesondere im Bereich der Kindertagesstätten und der Grundschule beitragen, die Übersichtlichkeit erhöhen und den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen des Straßenraums besser gerecht werden.

  • Verlängerung der Buslinie 357 nach Essen-Eiberg abgelehnt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Verwaltung lehnt den Vorschlag ab, die Buslinie 357 von Dahlhausen nach Essen zu verlängern. Als Hauptgrund werden Parallelverkehre zur bereits schwach frequentierten S-Bahn-Linie S3 und hohe Kosten im mittleren sechsstelligen Bereich genannt.

    SPD-Vorschlag für bessere interkommunale Verbindung

    Die SPD-Fraktion hatte in einer Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur im September 2025 angefragt, ob die Linie 357 über die Stadtgrenze hinaus verlängert werden könnte. Hintergrund sind Einrichtungen wie Seniorenzentren, Pflegeheime, Arztpraxen und Bildungseinrichtungen in den Essener Stadtteilen Hörsterfeld, Horst und Eiberg, die für Dahlhauser nur mit aufwändigen Umstiegen erreichbar sind.

    Die Sozialdemokraten schlugen zwei Varianten vor:

    • Verlängerung bis zur Haltestelle Hörsterfeld mit Anschluss an die Essener Linien 164/184
    • Verlängerung bis zum S-Bahnhof Eiberg mit Anschluss an die S-Bahn-Linie 1

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    Verwaltung sieht Parallelverkehr als problematisch

    Die Verwaltung begründet ihre ablehnende Haltung in Absprache mit der BOGESTRA und der Stadt Essen mit mehreren Argumenten. Beide vorgeschlagenen Verlängerungen würden parallel zur bestehenden S-Bahn-Linie S3 verlaufen, die bereits von Bochum-Dahlhausen über den S-Bahnhof Horst nach Essen-Steele führt.

    Bereits vor fünf Jahren musste der Takt der S3 aufgrund schwacher Fahrgastnachfrage von 20 auf 30 Minuten ausgedünnt werden. Eine zusätzliche Buslinie parallel zu diesem bereits schwach frequentierten Schienenverkehr würde gegen Wirtschaftlichkeitsprinzipien verstoßen, so die Einschätzung.

    Hohe Kosten ohne entsprechenden Nutzen

    Die prognostizierten Mehrkosten für eine Verlängerung der Linie 357 lägen im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich. Diese würden zusätzliche Fahrpersonalkosten, Fahrzeugvorhaltung und Infrastrukturkosten umfassen. Zudem müsste die Stadt Essen als Aufgabenträger diese zusätzliche Leistung bei den Verkehrsunternehmen bestellen, was nach Absprache nicht vorgesehen ist.

    Ein von der SPD angeregter einjähriger Versuchsbetrieb wird ebenfalls abgelehnt. Das Risiko, die Verbindung nach dem Testzeitraum wieder einstellen zu müssen, sei zu hoch. Die Kosten müssten andernorts im Liniennetz eingespart werden, was zu Leistungseinschränkungen in besser ausgelasteten Bereichen führen könnte.

    Alternative Maßnahmen in Prüfung

    Die Verwaltung verweist darauf, dass die Grunderschließung der Gebiete durch die S-Bahn S3 und lokale Buslinien im Essener Stadtgebiet bereits gewährleistet ist. Die vorgeschlagene Buslinie würde lediglich eine Komfortsteigerung für einen geringen Teil der Fahrgäste bieten, jedoch keinen fundamentalen Mangel beheben.

    Im Rahmen der Fortschreibung der Nahverkehrspläne beider Städte sollen alternative, wirtschaftlichere Maßnahmen zur Optimierung der interkommunalen Verkehre geprüft werden. Grenzüberschreitende Verkehre bleiben weiterhin im Fokus der Planungen.

  • SPD fragt nach Parken auf Lehrerparkplätzen außerhalb der Schulzeiten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte möchte wissen, ob Lehrerparkplätze außerhalb der Schulzeiten für die Allgemeinheit geöffnet werden können. Anlass ist der hohe Parkdruck in Wohngebieten und Beschwerden von Anliegern der Lina-Morgenstern-Schule.

    Parkdruck in Wohngebieten als Ausgangslage

    Die SPD-Fraktion macht in ihrer Anfrage deutlich, dass in vielen Bochumer Wohngebieten ein immenser Parkdruck herrscht. Als einen Lösungsansatz verfolgt die Politik bereits, Supermärkte anzusprechen und zu klären, unter welchen Umständen diese ihre Parkplätze außerhalb der Öffnungszeiten freigeben würden.

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    Konkrete Situation an der Lina-Morgenstern-Schule

    Gleichzeitig berichten Anlieger der Lina-Morgenstern-Schule von einem Problem: Der Hausmeister verteilt an Personen, die am späten Abend auf dem Lehrerparkplatz parken, Warnzettel mit Abschleppandrohung im Wiederholungsfall. Als „Absender“ werden dabei die zentralen Dienste der Stadt Bochum angeführt.

    Zwei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Vor diesem Hintergrund stellt die SPD-Fraktion zwei konkrete Fragen:

    • Ist das Parken auf Lehrerparkplätzen außerhalb der Schulzeiten wirklich verboten?
    • Wenn ja: Ist es denkbar, dies zur Verminderung des Parkdrucks in den Wohnvierteln zu ändern?

    Die Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung der Anfrage, die zur 5. Sitzung der Bezirksvertretung am 23. April 2026 gestellt wird.

  • Gartenstadt Wiemelhausen erhält Schwelle gegen Überflutungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Das Tiefbauamt plant den Einbau einer gepflasterten Schwelle in der Gartenstadt Wiemelhausen, um bei Starkregenereignissen Überflutungen privater Grundstücke zu verhindern. Die Maßnahme kostet 22.000 Euro und soll 2026 umgesetzt werden.

    Problem bei Starkregen

    In der Gartenstadt Wiemelhausen an der Universitätsstraße 92-104 kommt es regelmäßig zu Problemen bei starken Regenfällen. Das Regenwasser von der Universitätsstraße fließt über die abschüssige Erschließungsstraße in Richtung des Wohngebiets und überflutet dabei auch private Grundstücke.

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    Technische Lösung geplant

    Um das Problem zu lösen, plant die Stadtverwaltung eine gepflasterte Schwelle im Bereich der Ausfahrt zur Universitätsstraße. Diese soll das herabfließende Wasser auffangen und ein Überschießen in das Wohngebiet verhindern. Zusätzlich werden vor der Schwelle weitere Sinkkästen installiert, die anfallendes Regenwasser aufnehmen sollen.

    Finanzierung und Zeitplan

    Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 22.000 Euro. Das Geld wird als Umschichtung im Haushaltsjahr 2026 auf dem PSP-Element 6.00000704.5401.500.001 zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung ist für das Jahr 2026 vorgesehen.

    Die Mitteilung der Verwaltung wird zur Kenntnisnahme am 28. April 2026 in der Bezirksvertretung Bochum-Süd und am 27. Mai 2026 im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur behandelt.

  • Beleuchtung für Schulweg am Ruhrauenpark geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung will den Schulweg von der Willi-Geldmacher-Straße über den Panoramaweg zum Bahnhof Dahlhausen mit solarbetriebenen Leuchten ausstatten. Für 37.000 Euro sollen sechs Lampen entlang des Radwegs installiert werden, um die Sicherheit der täglich knapp hundert Schüler zu erhöhen.

    Die SPD-Fraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest auf die fehlende Beleuchtung des viel genutzten Schulwegs hingewiesen. Zahlreiche Kinder aus dem Ruhrauenpark nutzen täglich den Weg über die Willi-Geldmacher-Straße und den anschließenden Panoramaweg zur Grundschule Dahlhausen. In den dunklen Morgenstunden im Herbst und Winter sei dieser Bereich unbeleuchtet und damit unsicher.

    Zwei Varianten entwickelt

    Das Umwelt- und Grünflächenamt hat nach eigenen Angaben zwei Lösungsansätze geprüft:

    • Variante A: Vier Leuchten im Abschnitt zwischen Willi-Geldmacher-Straße 218 und der kleinen Boul- und Freizeitanlage für 30.000 Euro
    • Variante B: Sechs Leuchten entlang des gesamten Panoramawegs bis zum westlichen Ende der Wohnbebauung an der Pfarrer-Fischer-Straße für 37.000 Euro

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    Solarleuchten als umweltschonende Lösung

    Um kostenintensive Erdarbeiten und Beschädigungen in Wurzelbereichen zu vermeiden, schlägt die Verwaltung kabelungebundene Solar- oder Akkuleuchten vor. Diese Technologie wurde bereits erfolgreich vor der Vels-Heide-Schule eingesetzt. Die Leuchten können eine zeitlich abgestimmte Beleuchtung während der Schulwegenutzung gewährleisten und sind auf mindestens 20 Tage autarken Betrieb ausgelegt.

    Als Modell ist die „Protos 275“ des Herstellers Photinus vorgesehen. Die Leuchten sollen konzentriert an Einmündungen, Kreuzungsbereichen, Kurven und unübersichtlichen Stellen aufgestellt werden, um geringstmögliche Lichtemissionen zu gewährleisten.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Finanzierung nur für Grünbereich gesichert

    Während für Variante A derzeit keine außerplanmäßigen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, kann Variante B im Jahr 2026 aus Mitteln für den Ausbau von Radwegen finanziert werden. Die 37.000 Euro umfassen Material, Aufstellung und Wartung. Verbrauchskosten fallen nicht an.

    Bei einer Abschreibungsdauer von 20 Jahren belaufen sich die jährlichen Abschreibungen auf 1.850 Euro. Der anfängliche jährliche Zinsaufwand liegt bei etwa 1.000 Euro.