Schlagwort: Mobilität

  • GrünLinks fragt nach Umsetzung der Pollerpläne für Wattenscheider Fußgängerzone

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Fraktion GrünLinks Wattenscheid erkundigt sich nach dem Stand der vor zwei Jahren beschlossenen Sperrsysteme für die Fußgängerzone. Trotz Vereinbarungen mit der Verwaltung wurden automatische Poller und feste Absperrungen bisher nicht installiert.

    Vereinbarte Maßnahmen noch nicht umgesetzt

    Die Bezirksvertretung Wattenscheid hatte vor etwa zwei Jahren erhebliche Mittel für die Errichtung von Sperrsystemen in der Wattenscheider Fußgängerzone bewilligt. In Gesprächen mit der Verwaltung vor über einem Jahr wurden konkrete Maßnahmen vereinbart:

    • Installation automatischer Poller an der Ecke Freiheitstraße/Voedestraße mit bezirklichen Mitteln als erster Schritt
    • Aufstellung fester Poller an den Zuwegungen zur Oststraße über die Straßen „Old Wattsche“ und Hagenstraße zur Unterbindung des Ausweichverkehrs

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    Verkehrssicherheit in der Fußgängerzone im Fokus

    Ziel aller Maßnahmen ist es, die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger in der Fußgängerzone Wattenscheid während der Öffnungszeiten der Geschäfte zu verbessern und die Befahrung durch motorisierte Fahrzeuge in dieser Zeit zu unterbinden.

    Oliver Buschmann von der Fraktion GrünLinks Wattenscheid stellt zur Sitzung der Bezirksvertretung am 21. April 2026 die Anfrage, wann mit der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen zu rechnen ist.

  • SPD fragt nach Anbindung des Stadtteils Linden für Radfahrer

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest möchte wissen, wann die marode Wegeverbindung zwischen Hilligenstraße und Halfmannswiese saniert wird und wie die Beschilderung zum Stadtteilzentrum Linden verbessert werden kann.

    Springorumtrasse als wichtige Radverbindung

    Die Springorumtrasse stellt eine der Hauptanbindungen für Radfahrer in den Südwesten dar und wird ganzjährig von Radfahrern und Fußgängern intensiv genutzt. Allerdings bemängelt die SPD-Fraktion zwei wesentliche Probleme bei der Anbindung des Stadtteils Linden.

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    Schlechter Zustand der Wegeverbindung

    Die Wegeverbindung über die Hilligenstraße befindet sich laut SPD in einem baulich sehr schlechten Zustand. Zusätzlich fehle eine übersichtliche Beschilderung zum Stadtteilzentrum Bochum-Linden, was besonders für ortsunkundige Bürger problematisch sei.

    Konkrete Fragen der SPD

    In ihrer Anfrage für die Sitzung am 29. April 2026 stellt die SPD-Fraktion zwei konkrete Fragen:

    • Wann kann mit der Sanierung der Wegeverbindung zwischen Hilligenstraße und Halfmannswiese gerechnet werden und welche Kosten sind für die Sanierung zu erwarten?
    • Wie kann man die Beschilderung für ortsunkundige Bürger gestalten, die von der Springorumtrasse ins Stadtteilzentrum nach Linden möchten?
  • Demokratische Fraktionen fragen nach LKW-Verkehr auf Sodinger Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen in der Bezirksvertretung Bochum-Nord haben eine gemeinsame Anfrage zur Verkehrssituation auf der Sodinger Straße gestellt. Sie wollen von der Verwaltung wissen, ob Durchfahrtsverbote für schwere LKW möglich sind.

    Verkehrsprobleme durch schweren Durchgangsverkehr

    Die demokratischen Fraktionen wurden von Anwohnern der Sodinger Straße auf eine problematische Verkehrsbelastung hingewiesen. Besonders der LKW-Verkehr sorgt für Schwierigkeiten. Der Straßenraum ist durch die Bebauung und eine Allee deutlich verengt, wodurch ein problemloser Begegnungsverkehr für größere Fahrzeuge faktisch nicht möglich ist.

    Wenn LKW aufeinander oder auf größere Fahrzeuge treffen, kommt es regelmäßig zu längeren Staus und Rückstaus, die teilweise bis auf den Castroper Hellweg reichen. Die Fraktionen sehen darin nicht nur Verzögerungen, sondern auch ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer. Zusätzlich entstehen für die Anwohner erhebliche Belastungen durch Lärm und Abgase während der Stauphasen.

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    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die Fraktionen stellen der Verwaltung drei spezifische Fragen:

    • Ist die Sodinger Straße für den Durchgangsverkehr von LKW in der aktuell praktizierten Form geeignet?
    • Besteht die Möglichkeit eines Durchfahrtsverbots mit Ausnahmen für Anlieger- und Lieferverkehr für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen vom Castroper Hellweg aus?
    • Kann die Situation durch ein beidseitiges, absolutes Halteverbot im Straßenraum zwischen Einmündung Nikolausstraße und Castroper Hellweg entschärft werden?

    Die Anfrage ist für die Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Nord am 28. April 2026 gestellt und wird von Thomas Wedding für die gemeinsame Fraktion von SPD, CDU und Grünen unterzeichnet.

  • Grüne fragen nach Ausgleichsmaßnahmen für Biotopverluste an Opeltrasse

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Süd kritisiert den Eingriff in den Naturhaushalt durch die 2025 gebaute temporäre Opeltrasse. Sie fordern Angaben zur Höhe des ökologischen Schadens und konkrete Ausgleichsmaßnahmen.

    Erhebliche Eingriffe in Saumbiotop

    In einer Anfrage zur Bezirksvertretungssitzung am 28. April 2026 beschreibt die Grünen-Fraktion die Auswirkungen der temporären Wegstrecke für die Opeltrasse, die 2025 im Bochumer Süden realisiert wurde. Nach einer Ortsbegehung stellen die Grünen fest, dass der Eingriff in den Naturhaushalt „doch gewaltig“ sei.

    Besonders kritisch sehen sie, dass die neue Fahrradtrasse nicht nur am Waldrand entlangführt, sondern „mitten durch den Waldrand hindurch“ verläuft. Dies führe zu Störungen im Naturhaushalt des Saumbiotops. Zudem seien „sehr viele große Bäume und Sträucher“ der Maßnahme zum Opfer gefallen.

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    Trassenführung nicht abgesprochen

    Die Grünen betonen, dass die konkrete Trassenführung mit der Bezirksvertretung nicht abgesprochen worden sei. Dabei seien den zahlreichen Gesprächen mit der Bezirksvertretung Süd deutliche Bedenken bezüglich des Eingriffs in den Naturhaushalt geäußert worden.

    Zwei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die Fraktion richtet zwei spezifische Fragen an das Grünflächenamt:

    • Wie hoch schätzt das Grünflächenamt den naturräumlichen Schaden ein, der durch den eingriffsbedingten Biotopverlust entstanden ist?
    • Wie soll der entstandene Verlust konkret ausgeglichen werden und welche Maßnahmen sind geplant?

    Zur zweiten Frage fordern die Grünen konkrete Antworten darüber, wann es Ausgleichsmaßnahmen geben wird und wo genau diese erfolgen werden. Der Anfrage sind vier Fotos beigefügt, die den ursprünglichen Zustand des Saumbiotops sowie das Ausmaß der Baumfällungen dokumentieren sollen.

  • CDU-Fraktion fragt nach Beleuchtung für Fuß- und Radweg in Stiepel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Süd fordert eine bessere Ausleuchtung des Weges von Stiepel-Frische zur Königsallee. Der 200 Meter lange Abschnitt ist unbeleuchtet und wird auch von Schulkindern genutzt.

    Sicherheitsbedenken auf Schulweg

    In einer Anfrage zur Bezirksvertretung Bochum-Süd weist die CDU-Fraktion auf einen unbeleuchteten Wegeabschnitt hin. Wenn Fußgänger oder Radfahrer vom Ortskern Stiepel-Frische kommend in die Königsallee einbiegen, sind die ersten 200 Meter ohne Beleuchtung. Erst an der Bushaltestelle gibt es wieder Licht.

    Besondere Brisanz erhält das Thema durch die Tatsache, dass der beschriebene Wegeabschnitt auch Teil des Schulweges der Schülerinnen und Schüler der Gräfin-Imma-Schule ist.

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    Zwei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Johannes Kuriewicz, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Bezirksvertretung Bochum-Süd, richtet zwei konkrete Fragen an die Verwaltung:

    • Ist seitens der Verwaltung geplant, den Straßenabschnitt mit Leuchtmitteln auszustatten?
    • Welche alternativen Lösungsvorschläge bietet die Verwaltung, um den Wegeabschnitt sicherer zu machen?

    Die Anfrage soll in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Süd am 28. April 2026 behandelt werden.

  • CDU fragt nach Baustellenampel am Polizeipräsidium

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Nord kritisiert die Verkehrsregelung an der Baustelle des neuen Polizeipräsidiums am Harpener Hellweg. Eine dort eingerichtete Ampel sorge für Rückstaus, obwohl kaum Baustellenfahrzeuge die Baustelle verlassen würden.

    Rückstaus trotz seltener Baustellenfahrzeuge

    Seit Beginn der Bauarbeiten zum Neubau des Polizeipräsidiums am Harpener Hellweg ist auf Höhe der Tankstelle und des Fitnessstudios eine Baustellenampel installiert. Nach Beobachtungen der CDU-Fraktion führt diese wiederholt zu Rückstaus auf dem Harpener Hellweg, obwohl nur selten Fahrzeuge die Baustelle verlassen. In den Abend- und Nachtstunden ist die Ampel ausgeschaltet.

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    Drei Fragen an die Verwaltung

    Tim Woljeme von der CDU-Fraktion richtet drei konkrete Fragen an die Verwaltung:

    • Zu welchem Zweck ist die Baustellenampel eingerichtet worden?
    • Wie beurteilt die Verwaltung die Verkehrssituation, insbesondere hinsichtlich ausfahrender Baustellenfahrzeuge?
    • Ist technisch auch die Einrichtung einer Bedarfsschaltung möglich?

    Die Ampel wurde vermutlich eingerichtet, um Baustellenfahrzeugen die Ein- und Ausfahrt zu ermöglichen. Die CDU-Fraktion stellt jedoch die Verhältnismäßigkeit der Verkehrsbehinderung in Frage.

  • Verkehrsversuch „Schulstraße“ in Langendreer erfolgreich abgeschlossen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    21.05.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Nach einem Jahr wissenschaftlich begleiteter Erprobung zieht die Stadtverwaltung eine positive Bilanz der temporären Straßensperrung vor der Rudolf-Steiner-Schule. Die Maßnahme erhöhte die Verkehrssicherheit für Schulkinder deutlich und soll nun dauerhaft etabliert werden.

    Die Stadt Bochum hat den einjährigen Verkehrsversuch „Schulstraße“ vor der Rudolf-Steiner-Schule in Langendreer als erfolgreich bewertet. Seit März 2025 wurde werktags zwischen 7:30 und 8:00 Uhr der Autoverkehr in der Zufahrt zur Schule gesperrt, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen.

    Deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit

    Die wissenschaftliche Begleitung durch die Hochschule Bochum bestätigte die positiven Effekte der Maßnahme. Die temporäre Sperrung führte zu einer spürbaren Entlastung der Verkehrssituation im unmittelbaren Schulumfeld. Chaotische Wendemanöver und der gefährliche Parksuchverkehr durch sogenannte Elterntaxis entfielen weitgehend.

    Beobachtungen zeigten, dass mehr Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kamen. Sowohl die Schulgemeinschaft als auch die Polizei berichteten von einer entspannteren und sichereren Verkehrssituation im Schulbereich.

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    Rechtliche Grundlagen und Umsetzung

    Schulstraßen sind bisher nicht ausdrücklich in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Das NRW-Verkehrsministerium hatte im Januar 2024 jedoch Möglichkeiten aufgezeigt, wie solche Maßnahmen auf Basis geltendem Rechts umgesetzt werden können. Der Bochumer Verkehrsversuch nutzte die Erprobungsklausel des § 45 StVO.

    Für eine dauerhafte Umsetzung ist eine straßenrechtliche Teileinziehung nach dem Straßen- und Wegegesetz NRW erforderlich. Dieses Verfahren wird nun für die Rudolf-Steiner-Schule eingeleitet, um die Schulstraße zu verstetigen.

    Begleitende Maßnahmen verstärken Wirkung

    Ergänzend zur Straßensperrung wurden drei Elterntaxihaltestellen in mindestens 300 Metern Entfernung zur Schule eingerichtet. Zusätzlich verbesserte die Stadt die Querungsmöglichkeiten für Schüler durch den Bau eines vorgezogenen Gehwegs an der Straße Witte-Wie.

    Die Maßnahme basierte auf einem bereits vorhandenen Schulwegplan der Hochschule Bochum, der mehrere kritische Gefährdungssituationen für Schülerinnen und Schüler identifiziert hatte.

    Verlagerungseffekte und Herausforderungen

    Der Verkehrsversuch zeigte auch, dass sich der Hol- und Bringverkehr teilweise an die Sperrpunkte oder in angrenzende Straßen verlagerte. Diese Verlagerung reduzierte zwar die unmittelbaren Gefährdungen am Schuleingang, führte jedoch nicht zu einer generellen Abnahme des motorisierten Bringverkehrs.

    Einzelne Anwohnende und Eltern der benachbarten Kindertageseinrichtung empfanden die Einschränkungen als belastend. Eine vollständige Freigabe für Anlieger war rechtlich nicht möglich, da dieser Begriff auch Besucher und damit potentiell alle Eltern umfassen würde.

    Voraussetzungen für weitere Schulstraßen

    Die Verwaltung hat Kriterien für die Einrichtung weiterer Schulstraßen entwickelt:

    • Initiative muss aus der jeweiligen Schulgemeinschaft kommen
    • Qualifizierter Schulwegplan muss vorliegen
    • Standort darf nicht an Hauptverkehrsstraßen oder im Linienbusverkehr liegen
    • Integriertes Maßnahmenbündel mit Hol- und Bringzonen sowie Fahrradabstellanlagen

    Ausblick und Kommunikationsstrategie

    Der Verkehrsversuch wird bis Ende des Jahres verlängert, um die straßenrechtlichen Grundlagen zu schaffen. Bei künftigen Schulstraßen will die Verwaltung eine intensivere Kommunikationsstrategie verfolgen, um alle Beteiligten frühzeitig über die Vorteile zu informieren.

    Für mobilitätseingeschränkte Anwohnende wurden Ausnahmeregelungen geschaffen. Eine generelle Zufahrtsberechtigung für alle Anwohner wird jedoch als kontraproduktiv bewertet, da sie das Konzept der Schulstraße unterlaufen könnte.

  • Reflektierende Fahrbahnmarkierung soll Radfahrern bei Dunkelheit helfen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.01.2026Bezirksvertretung Bochum-OstDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    Die Stadt will die Sicherheit auf der beliebten Fahrradstraße zwischen Ümminger See und Laerfeldstraße verbessern. Eine Beleuchtung ist wegen des Landschaftsschutzes nicht möglich.

    SPD fragt nach Sicherheitsmaßnahmen

    Die SPD-Fraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Ost auf ein Problem hingewiesen: Der Abschnitt östlich der A43-Überführung sei bei Dunkelheit „äußerst dunkel“, was für Radfahrer ein Sicherheitsrisiko darstelle. Insbesondere die Orientierung in Richtung des Fahrbahnrandes sei schwierig zu halten.

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    Verwaltung schlägt reflektierende Markierung vor

    Das Tiefbauamt antwortet nun auf die Anfrage: Zur besseren Sichtbarkeit des Fahrbahnrands könne beidseitig eine weiße reflektierende Fahrbahnmarkierung aufgebracht werden. Diese wird standardmäßig mit Glasperlen abgestreut, die dafür sorgen, dass die Markierung bei Beleuchtung durch Scheinwerfer deutlich heller wirkt.

    Beleuchtung nicht möglich

    Eine Beleuchtung der Strecke schließt die Verwaltung aus zwei Gründen aus:

    • Der Bereich ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, Lichtverschmutzungen können dort negative Auswirkungen haben
    • Auf der gesamten Länge müssten Tiefbauarbeiten für die Kabelverlegung erfolgen, eine Freileitung ist wegen der darüber liegenden Hochspannungsleitung nicht zulässig

    Die Fahrradstraße zwischen Ümminger See und Laerfeldstraße wird laut SPD-Fraktion „ausgesprochen gut angenommen“ und sei ein wichtiger Baustein für den Radverkehr im Bochumer Osten – sowohl für den Alltag als auch für die Naherholung.

  • Verwaltung sieht keine Auffälligkeiten beim LKW-Verkehr am Werner Hellweg

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.01.2026Bezirksvertretung Bochum-OstDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat eine umfassende Verkehrszählung am Werner Hellweg in Laer durchgeführt und dabei keine ungewöhnlichen Häufungen von LKW-Fahrten in den Nachtstunden festgestellt. Die Erhebung war eine Reaktion auf Beschwerden von Anwohnern über gestiegene Lärmbelastungen.

    Aktuelle Verkehrszählung zeigt normale Werte

    SPD und Grüne hatten in der Bezirksvertretung Bochum-Ost nach erhöhtem LKW-Aufkommen am Werner Hellweg gefragt, nachdem Anwohner über unerträglichen nächtlichen Lärm geklagt hatten. Daraufhin führte die Verwaltung vom 15. bis 18. März 2026 eine spezielle Verkehrszählung am Knotenpunkt Werner Hellweg/Suntumer Straße/Havkenscheider Straße durch.

    Das durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen betrug an Werktagen:

    • Montag, 16. März: 10.100 Kraftfahrzeuge, davon 450 im Schwerverkehr über 3,5 Tonnen
    • Dienstag, 17. März: 11.600 Kraftfahrzeuge, davon 280 im Schwerverkehr (ÖPNV-Streik)

    Im Nachtzeitraum von Sonntag auf Montag wurden nur wenige LKW-Fahrten gezählt. In den beiden folgenden Nächten wurden zwar vereinzelt LKW erfasst, aber keine ungewöhnliche Häufung festgestellt.

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    Werner Hellweg ist Teil des Vorbehaltsstraßennetzes

    Der Werner Hellweg gehört zum städtischen Vorbehaltsstraßennetz und ist als Landstraße (L649) klassifiziert. Über dieses Netz sollen alle Kraftfahrzeugverkehre abgewickelt werden, die über die reine Erschließungsfunktion hinausgehen – insbesondere auch der Schwerverkehr.

    Für den Straßenabschnitt sind zudem Bedarfsumleitungen für die Autobahnen ausgewiesen. Diese dauerhaft ausgeschilderten Routen werden bei Stau, Unfall oder Vollsperrung als alternative Strecke genutzt.

    Lärmschutz-Grenzwerte werden eingehalten

    Die Verwaltung verweist auf Lärmberechnungen aus dem Jahr 2019 im Zusammenhang mit einem Bebauungsplan. Die Beurteilungspegel am Gebäude Werner Hellweg 36 betrugen 68 Dezibel am Tag und 59 Dezibel in der Nacht und lagen damit unter den Immissionsgrenzwerten.

    Für verkehrsregelnde Maßnahmen müssen in reinen und allgemeinen Wohngebieten Werte von 70 Dezibel tags und 60 Dezibel nachts überschritten werden. In Mischgebieten liegen die Grenzwerte bei 72 Dezibel tags und 62 Dezibel nachts.

    Nächtliche LKW-Verbote bereits an anderen Stellen

    Die Stadtverwaltung hat bereits an zwei anderen Stellen nächtliche LKW-Durchfahrtsverbote angeordnet:

    • Castroper Hellweg in Gerthe-Mitte (mit Umleitungsstrecke)
    • Harpener Hellweg östlich der A43 (wegen ansässiger Spedition)

    Ein nächtliches LKW-Durchfahrtsverbot ist rechtlich möglich, wenn eine besondere örtliche Gefahrenlage besteht. Dafür müssen Belastungsnachweise vorliegen und die Maßnahme muss erforderlich und verhältnismäßig sein.

    Straßensanierung mit lärmoptimiertem Asphalt geplant

    Die Fahrbahn des Werner Hellwegs befindet sich laut Verwaltung in einem guten Zustand. Bereits 2023 wurden Teilabschnitte mit lärmoptimiertem Asphalt SMA 11 erneuert. Für Mai 2026 ist eine Deckensanierung mit lärmoptimiertem Asphalt SMA 8 zwischen Limbeckstraße und Stadtgrenze Dortmund eingeplant.

  • CDU fragt nach Lösungen für Parkdruck in Bochumer Innenstadt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte will wissen, wie der Parkdruck in mehreren Straßen rund um Ganghofer-, Grillparzer- und Gottfried-Keller-Straße sowie am Stormplatz reduziert werden kann. Hintergrund ist eine verstärkte Verkehrsüberwachung, die zu neuen Problemen führt.

    Verstärkte Kontrollen schaffen neue Probleme

    Nach Angaben der CDU-Fraktion hat sich durch eine verstärkte Verkehrsüberwachung in den genannten Straßen ein besonderer Parkdruck entwickelt, den es zuvor nicht gegeben haben soll. Während die Fraktion betont, dass die Regelungen der Straßenverkehrsordnung eingehalten werden müssen, sieht sie negative Effekte durch die jahrzehntelang andere Praxis.

    Der ohnehin schon große Parkdruck in den umliegenden Straßen nehme weiter zu. Erste Vorgärten seien bereits zu versiegelten Stellplätzen umgewandelt worden, berichtet die Fraktion unter Berufung auf örtliche Medienberichte und Mitteilungen von Anwohnern.

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    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die CDU-Fraktion richtet drei Fragen an die Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke:

    • Welche generellen Möglichkeiten gibt es aus Sicht der Verwaltung, den Parkdruck in dem Viertel zu reduzieren?
    • Können zumindest einzelne Bereiche als Parkfläche ausgewiesen werden?
    • Wie bewertet die Verwaltung den Vorschlag aus der Anwohnerschaft, die betreffenden Straßen zu einem verkehrsberuhigten Bereich (Spielstraßen) zu machen, um unter Einbeziehung des gesamten Straßenquerschnitts typische wechselseitige Parkflächen explizit zu kennzeichnen? Wie und zu welchen Kosten wäre dies realisierbar?

    Die Anfrage stammt von David Schary, stellvertretendem Bezirksbürgermeister und Bezirksvertreter der CDU-Fraktion, und ist für die 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 vorgesehen.