Schlagwort: Mobilität

  • Verkehrsberuhigung in Windthorststraße und Am Wiedelskamp vorangebracht

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte entscheidet am 23. April über eine Bürgeranregung zur Verkehrssituation in den schmalen Wohnstraßen östlich der Herner Straße. Die Verwaltung hat bereits konkrete Maßnahmen eingeleitet.

    Anliegen der Bürger

    Einwohner des Wohngebiets östlich der Herner Straße haben sich mit einer Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW an die Stadt gewandt. Sie kritisieren, dass Durchfahrtssperren in den Straßen „Am Hausacker“ und „Eduardstraße“ den Verkehr lediglich in benachbarte Straßen verlagert haben, anstatt ihn wirksam zu reduzieren.

    Besonders problematisch sei die Situation in der Windthorststraße und Am Wiedelskamp. Die Antragsteller beschreiben folgende Probleme:

    • Fahrbahnbreite von nur etwa 3,95 Metern bei regelmäßigem Begegnungsverkehr
    • Gehwege mit nur 0,6 Metern Breite in schlechtem baulichen Zustand
    • Faktische Unnutzbarkeit für mobilitätseingeschränkte Menschen, Senioren, Eltern mit Kinderwagen oder Kinder
    • Dauerhafte Gefährdung durch das Ausweichen von Fußgängern auf die Fahrbahn

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    Verkehrszählung bestätigt Problematik

    Eine Verkehrszählung am 13. Mai 2025 untermauerte die Bedeutung des Fußverkehrs in diesem Bereich: Zwischen 7:00 und 19:00 Uhr wurden rund 480 Fußgänger erfasst – mehr als Kraftfahrzeuge im gesamten Tagesverlauf. Trotz der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wird diese laut den Antragstellern erheblich missachtet, in der Spitzenstunde durchfahren über 60 Fahrzeuge den Bereich.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Verschärfung durch geplante Veloroute befürchtet

    Die Problematik könnte sich zusätzlich verschärfen, wenn wie geplant die Veloroute durch diese Straßen geführt wird. Eine weitere Bündelung von Rad- und Kfz-Verkehr auf der schmalen Fahrbahn ohne sichere Gehwege würde den Nutzungsdruck erheblich erhöhen.

    Verwaltung hat bereits gehandelt

    Die Verwaltung weist in ihrer Antwort darauf hin, dass bereits Maßnahmen eingeleitet wurden. Im Beschluss mit der Vorlagennummer 20260603 wurde das Vorziehen einer Durchfahrtssperre in der Windhorststraße sowie eine damit verbundene Evaluation beschlossen.

    Da die Umsetzung der geplanten Veloroute 1 noch nicht terminiert werden kann, sei es sinnvoll, verkehrliche Fragestellungen unabhängig davon zu betrachten. Die Verwaltung will kurzfristig Maßnahmen umsetzen, die zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.

    Verwaltung empfiehlt Erledigung

    Die Verwaltung empfiehlt der Bezirksvertretung, die Anregung für erledigt zu erklären, da die Bürgeranregungen geprüft und bereits entsprechende Beschlüsse gefasst wurden.

  • Bushaltestellenausbau wird nach Anwohnereinwand überplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum ändert die Planung für den barrierefreien Ausbau der Haltestelle „Alte Markstraße“ in Fahrtrichtung Westen. Ein Anwohner hatte sich kurz vor Baubeginn gemeldet, da die ursprüngliche Planung eine geplante Zufahrt zu seinem Grundstück verhindert hätte.

    Planungsstopp nach Anwohnerhinweis

    Die Haltestelle „Alte Markstraße“ im Stadtbezirk Süd war bereits unter der Vorlagennummer 20242913 beschlossen worden. Während die Haltestelle in Fahrtrichtung Osten bereits 2025 fertiggestellt wurde, sollte der Baubeginn für die westliche Richtung im Januar 2026 erfolgen.

    Kurz vor dem geplanten Baustart meldete sich jedoch ein Anlieger bei der Verwaltung. Er wies darauf hin, dass er sein Grundstück durch eine Zufahrt erschließen wolle, was durch die geplante Haltestelle nicht mehr möglich gewesen wäre. Nach Prüfung des Sachverhalts stoppte die Verwaltung den Ausbau und änderte die Planung.

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    Geringfügige Verschiebung nach Osten

    Die Lage der Haltestelle wird nun geringfügig nach Osten verlegt und befindet sich gegenüber der Stichstraße. Der dort aufgeweitete Straßenraum bietet zudem die Möglichkeit des Ausweichens im Begegnungsfall.

    Die Haltestelle wird zu Lasten der Fahrbahn vorgezogen, so dass ein einwandfreies tangentiales Anfahren möglich ist. Der vorhandene Baumbestand bleibt erhalten und ist nicht betroffen. Die Zuwegung zur Haltestelle wird zwischen den Bäumen hergestellt.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Kostenneutrale Änderung

    Die Planungsänderung ist kostenneutral, da sich nicht die Planung als solche, sondern lediglich die Lage der Haltestelle ändert. Die Gesamtkosten für den Ausbau beider Richtungshaltestellen belaufen sich auf 135.000 Euro.

    Die Finanzierung erfolgt nach § 12 ÖPNVG NRW. Die Haltestelle wurde bereits 2024 für den Förderkatalog angemeldet. Für die Fortführung der Maßnahme wurde ein Antrag auf Ermächtigungsübertragung nach 2026 gestellt.

    Beratung in den Gremien

    Die Planungsänderung wird zunächst am 28. April 2026 in der Bezirksvertretung Bochum-Süd angehört. Die Entscheidung fällt am 27. Mai 2026 im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur.

    Die Haltestelle wird von den Buslinien 356, 358, NE 7 und NE 8 angefahren und soll noch 2026 barrierefrei ausgebaut werden.

  • Verbindungsweg zwischen Königsallee und Wiemelhauser Straße wird kurzfristig repariert

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-SüdDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Verwaltung kündigt an, die beschädigten Gehwegplatten des viel genutzten Fußwegs in den nächsten 4-6 Wochen zu reparieren. Eine vollständige Sanierung ist für 2027 geplant.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Süd hatte sich nach Bürgerbeschwerden über den schlechten Zustand des Verbindungswegs zwischen Königsallee und Wiemelhauser Straße an die Verwaltung gewandt. Der Fußweg, der auf Höhe des Restaurants „Trattoria Da Ruben“ beginnt und entlang einer Kleingartenanlage zur Wiemelhauser Straße führt, wird häufig von Bewohnern des Wohnquartiers um den Wagnerplatz genutzt, um das Kirchviertel oder das Ärztehaus an der Universitätsstraße zu erreichen.

    Kurzfristige Reparaturen binnen sechs Wochen

    Die Verwaltung bestätigte in ihrer Antwort, dass der Technische Betrieb den Zustand des Wegs kennt. Dieser weise kleinräumige Schadstellen durch Absenkung der Platten im Bereich aller vier Straßenabläufe auf. Zahlreiche gebrochene Gehwegplatten seien vorhanden, stellten aber ohne Aufkantung keine Unfallgefahr dar.

    Die Schadstellen sollen kurzfristig innerhalb der nächsten 4-6 Wochen durch einen Reparaturauftrag an einen Unternehmer aus laufenden Unterhaltungsmitteln beseitigt werden. Für eine vollständige Sanierung wird der Technische Betrieb den Verbindungsweg der Bezirksvertretung Bochum-Süd für das Jahr 2027 vorschlagen.

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    Finanzierung über Bezirksvertretung erforderlich

    Auf die Frage nach Haushaltsmitteln für derartige Wegesanierungen erklärte die Verwaltung, dass hierfür keine Haushaltspositionen im Fachamt zur Verfügung stehen. In der Vergangenheit habe die Bezirksvertretung Bochum-Süd finanzielle Mittel für bezirkliche Wegesanierungsmaßnahmen in Park- und Grünanlagen nach vorheriger Priorisierung bereitgestellt.

    Die Maßnahmenplanung erfolge in enger Abstimmung zwischen der Bezirksvertretung Bochum-Süd, dem Umwelt- und Grünflächenamt und dem Technischen Betrieb. Verkehrssicherungsrelevante Reparaturen und Unterhaltungsmaßnahmen würden aus laufenden Unterhaltungsmitteln des Technischen Betriebes finanziert.

    Für die Unterhaltung der Friedhofswege einschließlich dem Ausbau von Gräberfeldern stehen der Stadt derzeit jährlich 250.000 Euro zur Verfügung. Weitere Haushaltsmittel seien im Rahmen der Umsetzung des Friedhofsentwicklungskonzeptes verfügbar.

  • Gehwegsanierung am Freigrafendamm verzögert sich bis Ende 2026

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Mitte(S. auch Protokollierung „Vor Eintritt in die Tagesordnung“) Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die seit Jahren geplante Erneuerung des mittleren Gehwegs am Freigrafendamm zwischen Immanuel-Kant-Straße und Liebfrauenstraße wird sich weiter verzögern. Zunächst müssen die Stadtwerke Leerrohre verlegen, bevor die Gehwegsanierung beginnen kann.

    Arbeiten beginnen im dritten Quartal 2026

    Die Verwaltung befindet sich derzeit in intensiven Abstimmungsgesprächen mit den Stadtwerken Bochum. Nach aktuellem Stand sollen zunächst Leerrohre im Mittelbereich verlegt werden, die der späteren Umverlegung der Stromleitungen aus dem nördlichen Gehweg dienen. Diese Stromleitungen stehen der geplanten Neuverlegung der Wasserleitung im Wege.

    Der Beginn der Leerrohrverlegung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Die Dauer der Maßnahme lässt sich jedoch nicht verlässlich prognostizieren, da der notwendige Aufwand zum Schutz der vorhandenen Baumwurzeln erst während der Durchführung eingeschätzt werden kann. Die Straßenbauarbeiten sollen jedoch noch bis Ende 2026 vollständig abgeschlossen werden.

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    Schutz der Baumwurzeln als Herausforderung

    Die SPD-Fraktion hatte nachgefragt, wie sich die Arbeiten an den Wasserleitungen auf die unter Naturschutz stehende Baumallee auswirken werden. Die Verwaltung teilte mit, dass die Arbeiten unter Begleitung des Grünflächenamtes ausgeführt werden. Vorgesehen sind verschiedene Auflagen wie der Einsatz eines Saugbaggers sowie eine Wurzel- und Kronenbehandlung.

    Die ursprünglich für Herbst 2022 geplante Gehwegsanierung war bereits mehrfach verschoben worden, da eine tiefgreifende Erneuerung massive Eingriffe in den Wurzelbereich der beidseitig vorhandenen Bäume bedeuten würde.

    Nur verkehrssichere Instandhaltung bis zur Sanierung

    Auf die Frage nach vorübergehenden Maßnahmen für eine bessere Nutzbarkeit durch Menschen mit Rollatoren und Kinder mit Laufrädern erklärte die Verwaltung, dass eine kostenintensivere Sanierung aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn mache. Der technische Betrieb werde den Gehweg bis zum Beginn der Stadtwerke-Maßnahmen in einem verkehrssicheren, wenn auch nicht sehr komfortablen Zustand unterhalten.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hatte die Erneuerung des Gehwegs bereits am 3. Dezember 2020 einstimmig beschlossen.

  • Verkehrsgutachten für Technologiequartier-Erweiterung: Verwaltung antwortet auf CDU-Anfrage

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    25.02.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Verwaltung hat auf eine CDU-Anfrage zur geplanten Osterweiterung des Technologiequartiers am Campus geantwortet. Das Verkehrsgutachten befindet sich noch in der Überarbeitung, die Ergebnisse sollen Ende April vorgestellt werden.

    Hintergrund der Anfrage

    Die CDU-Fraktion hatte in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 25. Februar 2026 nach dem Stand des Verkehrsgutachtens für die Osterweiterung des Technologiequartiers (B-Plan 1039) gefragt. Anlass war eine Bürgerinformationsveranstaltung am 29. Januar 2026, bei der Anwohner Bedenken zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit von Straßen und Knotenpunkten, insbesondere der Schattbachstraße, geäußert hatten.

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    Verkehrsgutachten noch nicht abgeschlossen

    Die Verwaltung teilte mit, dass das ursprünglich im März 2025 vorgelegte Verkehrsgutachten des Büros abvi noch überarbeitet wird. Im Zuge der Prüfung seien zusätzliche Varianten erforderlich geworden, um Lösungsansätze für die verkehrlichen Herausforderungen an der Schattbachstraße darzustellen.

    Die Ergebnisse des Nachtragsauftrags liegen inzwischen vor und werden derzeit in das Gesamtgutachten eingearbeitet. Die Erkenntnisse sollen mündlich in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Süd am 28. April 2026 vorgestellt werden. Das finale Gutachten wird den Gremien anschließend zur Verfügung gestellt.

    Protokoll der Bürgerveranstaltung in Arbeit

    Die Verwaltung hat alle in der Bürgerinformationsveranstaltung vorgebrachten Bedenken, Fragen und Anregungen aufgenommen. Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet, auf dieser Grundlage wird derzeit ein schriftliches Protokoll erstellt. Dieses soll voraussichtlich vor der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Süd dem Bezirksbürgermeister zur Prüfung vorgelegt und danach in anonymisierter Fassung zur Verfügung gestellt werden.

    Mehrere Verkehrslösungen entwickelt

    Im Rahmen des Nachtragsauftrags hat das Gutachterbüro mehrere Varianten möglicher Gesamtlösungen entwickelt. Diese wurden in Form von verkehrsplanerischen Skizzen mit Berücksichtigung von Kfz-, Rad- und Fußverkehrsführungen dargestellt und hinsichtlich der zu erwartenden Verkehrsqualität anhand des Handbuchs für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen bewertet.

    Das Gutachten zeigt nach Angaben der Verwaltung, dass sowohl ein Kreisverkehr als auch eine signalgeregelte Lösung grundsätzlich leistungsfähig wären. Die darauf aufbauenden vertieften Planungen sollen der Weiterentwicklung und Optimierung mit Blick auf alle Verkehrsteilnehmer dienen.

    Vorzugsvariante noch nicht absehbar

    Eine abschließende Vorzugsvariante kann die Verwaltung noch nicht vorlegen. Die komplexe Gesamtsituation und die anspruchsvolle topographische Situation im Plangebiet erfordern weitere detaillierte Prüfungen im Rahmen einer Vorplanung. Diese Schritte sind nicht Bestandteil des Gutachtens und können parallel zum laufenden Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden.

    Wann eine Vorzugsvariante vorgelegt werden kann, ist laut Verwaltung gegenwärtig noch nicht abschätzbar.

  • Grüne fragen nach Müllproblemen auf dem RS1 in Wattenscheid

    Die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid macht auf überfüllte Mülleimer auf dem neu eröffneten Abschnitt des Radschnellwegs RS1 aufmerksam und fordert Verbesserungen bei der Leerung.

    Problem mit überfüllten Mülleimern

    Auf dem vor einigen Wochen freigegebenen Abschnitt des Radschnellwegs RS1 zwischen Aschenbruch und Darpestraße haben sich bereits Probleme mit der Müllentsorgung entwickelt. An den dort aufgestellten Bänken mit Mülleimern sind die Abfallbehälter regelmäßig überfüllt, teilweise stehen sogar volle Müllsäcke neben den Mülleimern.

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    Anfrage der Grünen

    Ronja Buschmann von der Fraktion der Grünen hat deshalb in der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 4. November 2025 eine Anfrage gestellt. Die Grünen wollen wissen:

    • Wer ist für die regelmäßige Leerung der Mülleimer auf dem RS1 zuständig?
    • In welchen Intervallen werden die Mülleimer geleert?
    • Ist ein engeres Leerungsintervall möglich?

    Die Anfrage macht deutlich, dass der neue Radweg gut angenommen wird, aber die Infrastruktur zur Müllentsorgung offenbar noch nicht an die tatsächliche Nutzung angepasst ist.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

  • Haltestelle „Hegelstraße“ soll barrierefrei ausgebaut werden

    Die Stadtverwaltung plant den niederflurgerechten Umbau der Bushaltestelle „Hegelstraße“ im Stadtteil Gerthe. Das 128.000 Euro teure Projekt soll die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen verbessern und wird vollständig durch Landesmittel finanziert.

    Haltestelle entspricht nicht dem Standard

    Die Haltestelle „Hegelstraße“ wird derzeit von den Buslinien 364 und NE2 angefahren, entspricht aber noch nicht dem üblichen Bochumer Standard für barrierefreie Haltestellen. Insbesondere fehlen taktile Leiteinrichtungen für sehbehinderte Menschen.

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    Ausbau nach BOGESTRA-Standard geplant

    Der Umbau erfolgt entsprechend dem von der BOGESTRA vorgegebenen, für Sehbehinderte modifizierten Ausbaustandard. Dieser wird an die örtlichen Gegebenheiten angepasst, ohne dass sich dies negativ auf die Barrierefreiheit auswirkt. Um den Höhenunterschied an Steig 1 auszugleichen, wird eine Winkelstützwand mit Absturzsicherung errichtet.

    Im Zuge der Bauarbeiten erhält Steig 1 zusätzlich einen Fahrgastunterstand mit Sitzbank, um den Komfort für wartende Fahrgäste zu verbessern.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Vollständige Förderung durch das Land

    Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 128.326 Euro. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus Mitteln nach § 12 des ÖPNV-Gesetzes NRW. Die Förderquote beträgt 100 Prozent der förderfähigen Kosten.

    Ein Teil der benötigten Haushaltsmittel steht bereits im städtischen Haushalt 2025/26 zur Verfügung. Weitere 81.000 Euro können durch eine Umschichtung von der zeitlich verschobenen Maßnahme „Untere Marktstraße“ bereitgestellt werden.

    Umsetzung in den Jahren 2026/27

    Die Bauarbeiten sind für die Jahre 2026/27 vorgesehen. Zunächst muss die Bezirksvertretung Bochum-Nord am 28. April gehört werden, bevor der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai die endgültige Entscheidung trifft.

    Der Haltestellenausbau ist Teil einer städtischen Prioritätenliste, die der Mobilitätsausschuss bereits 2021 als dynamisches Programm für den niederflurgerechten Ausbau von Haltestellen beschlossen hatte.

  • Verkehrsprobleme in der Flüssesiedlung: Verwaltung sieht begrenzte Handlungsmöglichkeiten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-NordDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Verwaltung hat auf eine SPD-Anfrage zu den Verkehrsproblemen in der Flüssesiedlung geantwortet. Während Parkdruck und Durchgangsverkehr als „verkehrsüblich“ eingestuft werden, sind verkehrsberuhigende Maßnahmen in Planung.

    Die SPD-Fraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Nord auf die angespannte Verkehrssituation in der Flüssesiedlung aufmerksam gemacht. Besonders problematisch seien zugeparkte Bürgersteige und Kreuzungsbereiche sowie der Durchgangsverkehr zwischen dem Gewerbegebiet Harpender Feld und der Castroper Straße.

    Parksituation: Verwaltung sieht hohen Regelungsbedarf

    Das Tiefbauamt räumt ein, dass bei den vorhandenen Fahrbahnbreiten von 5,00 bis 6,00 Metern oft kein Begegnungsverkehr möglich ist, wenn Fahrzeuge am Straßenrand parken. Dennoch habe die Verwaltung bisher von ordnungsrechtlichen Eingriffen abgesehen, solange eine reibungslose Verkehrsabwicklung gewährleistet sei.

    Eine Regelung des Fahrbahnrandparkens würde nach Angaben der Verwaltung einen Wegfall von 60 bis 70 Prozent der Stellplätze bedeuten. Als Hauptproblem wird identifiziert, dass die vorhandenen kostenpflichtigen Stellplätze der Wohnungsbaugesellschaften von den Anwohnern nicht genutzt werden, da das Parken am Straßenrand unentgeltlich möglich ist.

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    Durchgangsverkehr wird als verkehrsüblich eingestuft

    Bezüglich des Durchgangsverkehrs sieht die Verwaltung keine Probleme, die über ein verkehrsübliches Maß hinausgehen. Die Situation sei mit vielen anderen Wohngebieten vergleichbar. Das bereits bestehende Tempolimit von 30 km/h wird als ausreichende verkehrsberuhigende Maßnahme betrachtet.

    Erschütterungsprobleme nur teilweise bestätigt

    Die von Anwohnern der Böckenbergstraße gemeldeten Erschütterungen durch Busse und LKW konnte die Verwaltung nur in der Josephinenstraße nachvollziehen. Dort waren jedoch bereits eingebaute „Berliner Kissen“ als Ursache für die Beschwerden identifiziert worden. Weitere Segmentschwellen seien aufgrund der ohnehin langsamen Fahrgeschwindigkeiten im engen Verkehrsraum nicht geplant.

    Verkehrsberuhigende Maßnahmen in Vorbereitung

    Positiv ist, dass die von der Bezirksvertretung bereits beschlossenen verkehrsberuhigenden Maßnahmen nun zeitnah umgesetzt werden sollen. Geplant ist der Einbau von Segmentschwellen an den Einmündungen:

      • Werrastraße/Diemelstraße
      • Böckenbergstraße/Josephinenstraße

    Diese Maßnahmen waren ursprünglich schon früher vorgesehen, wurden aber aufgrund von Hochbaumaßnahmen im Siedlungsgebiet verschoben. Da diese nun abgeschlossen seien, könne mit der Umsetzung begonnen werden.

    Die Segmentschwellen sollen den Durchgangs- und Abkürzungsverkehr aus der Siedlung verdrängen und damit die Situation für Fußgänger, Radfahrer und Anwohner verbessern.

  • Parkraumplanung für Bergener Straße steht vor Umsetzung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.12.2025Bezirksvertretung Bochum-NordDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Verwaltung hat die Planungen für eine verkehrliche Optimierung der Bergener Straße abgeschlossen. Ein 0,50 Meter breiter Streifen auf dem nördlichen Gehweg soll markiert werden, um „abgekipptes Parken“ zu ermöglichen und die Durchfahrtsbreite zu erweitern.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord hatte die Verwaltung nach dem aktuellen Sachstand der geplanten Maßnahmen gefragt, nachdem der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur bereits im September 2025 entsprechende Beschlüsse gefasst hatte.

    Planung von Sauerlandstraße bis Wertstoffhof

    Das Tiefbauamt hat eine Planung zur Anlage von Stellplätzen für den Bereich von der Sauerlandstraße bis zur Zufahrt des Wertstoffhofs USB erstellt. Die Maßnahme sieht vor, einen 0,50 Meter breiten Streifen auf dem nördlichen Gehweg zu markieren, der als Parkfläche mit dem Verkehrszeichen 315 („abgekipptes Parken“) ausgewiesen wird.

    Durch diese Regelung soll die Durchfahrtsbreite auf der wichtigen Verbindungsstraße verbreitert werden. Trotz der am Fahrbahnrand stehenden Fahrzeuge soll eine Durchfahrt in beiden Fahrtrichtungen möglich sein, ohne die dort verkehrende Buslinie zu beeinträchtigen.

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    Rücksichtnahme auf Grundstückszufahrten

    An den Grundstückszufahrten wird zur besseren Ein- und Ausfahrt links und rechts ein Abstand von 2,00 Metern zur Parkmarkierung freigehalten. Damit soll eine Behinderung durch zu nahes Parken an den Zufahrten verhindert werden.

    Der begleitende Lageplan umfasst auch derzeit noch nicht genehmigte, aber bereits vor Ort angelegte Grundstückszufahrten. Das Verfahren zur nachträglichen Genehmigung dieser Zufahrten wurde eingeleitet. Grundsätzlich bestehen keine Bedenken gegen diese Zufahrten, sie wurden lediglich in der Vergangenheit nicht beantragt und von den Anliegern in eigener Verantwortung erstellt.

    Vorübergehende Lösung bis zum Ausbau

    Die geplante Maßnahme ist als vorübergehende Lösung bis zum Ausbau der Bergener Straße von der Sauerlandstraße bis zum Kreisverkehrsplatz Bergener Straße/Schultenhof konzipiert. Daher soll die Ausführung in der kostengünstigsten Variante mit Markierungen durchgeführt werden.

    Für die Umsetzung werden etwa 3.000 Euro benötigt, die unter dem PSP-Element 4.00001007.598.002 zur Verfügung stehen. Die Maßnahme kann je nach Witterungsbedingungen zeitnah umgesetzt werden.

  • Grüne fordern Verbesserungen für Fußgängerzone Lothringer Straße

    Die Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Nord drängt auf Lösungen für die problematische Verkehrssituation in der Fußgängerzone Lothringer Straße in Gerthe. Autofahrer missachten regelmäßig das Durchfahrtsverbot und gefährden Fußgänger.

    Verkehrsregeln werden ignoriert

    Die Fußgängerzone zwischen Castroper Hellweg und Hans-Sachs-Straße wird laut der Anfrage von Thomas Wedding immer wieder von Autos durchfahren, die weder Anlieger noch Lieferanten sind – auch nach 11 Uhr, wenn das Durchfahrtsverbot gilt. Fußgänger müssen regelmäßig an den Straßenrand ausweichen. Zusätzlich erschweren unkontrolliert parkende Fahrzeuge den Durchgang und die Erreichbarkeit für Anlieger.

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    Mangelhafte Beschilderung als Ursache

    Ein Hauptproblem sehen die Grünen in der unzureichenden Beschilderung vom Castroper Hellweg aus. Autofahrer sehen nur das Schild „Einbahnstraße“ und berufen sich darauf, wenn sie auf das Durchfahrtsverbot angesprochen werden.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Städtebauliche Bedeutung nimmt ab

    Obwohl der Straßenzug für die städtebauliche Wahrnehmung des Quartiers wichtig ist, hat seine Bedeutung für die Nahversorgung stark nachgelassen, da der Einzelhandel andere Standorte bevorzugt.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die Grünen-Fraktion stellt drei Fragen an die Verwaltung:

    • Welche Möglichkeiten gibt es zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und der Erreichbarkeit für Anlieger?
    • Mit welchen Mitteln kann eine Aufwertung des Straßenzugs erreicht werden, die zuvor mit den Bürgern abgesprochen wird?
    • Wann ist eine Realisierung möglich?

    Die Fraktion fordert eine mündliche Antwort in der Bezirksvertretungssitzung am 28. April 2026 sowie einen zeitnahen Ortstermin. Sie kritisiert, dass die Verwaltung zwar wiederholt Verbesserungsmaßnahmen angekündigt, aber bisher keine Anzeichen für die versprochene Neugestaltung der Fußgängerzone und die notwendige Bürgerbeteiligung erkennbar seien.