Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 07.05.2026 | Rat | noch nicht beraten |
Die Fraktion Stadtgestalter/Volt will den ursprünglichen Antrag zu Grillverboten in öffentlichen Anlagen durch einen Alternativvorschlag ersetzen. Statt Verbote sollen feste Grillstationen nach dem Vorbild der Ruhr-Universität oder des Kemnader Sees geprüft werden.
Änderungsantrag für Ratssitzung
Für die Ratssitzung am 7. Mai 2026 haben Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger von der Fraktion Stadtgestalter/Volt einen Änderungsantrag eingereicht. Dieser bezieht sich auf den Tagesordnungspunkt zum Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen.
Der ursprüngliche Antrag sieht vor, Flächen auszuweisen, auf denen das Grillen künftig untersagt werden soll, sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in besonders frequentierten Anlagen festzulegen.
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Jetzt abonnierenAlternative: Feste Grillstationen statt Verbote
Die Volt-Fraktion möchte den Beschlusstext komplett ersetzen. Ihr Vorschlag lautet: „Es wird geprüft, in Parks und Grünanlagen auch dauerhafte und stabile Grillstationen am Beispiel der Campus-Grillplätze an der Ruhr-Universität oder am Kemnader See zu errichten.“
Begründung mit Verweis auf andere Städte
In ihrer Begründung verweisen die Antragsteller auf positive Erfahrungen mit feststehenden Grillstationen in anderen Städten und Ländern. Dieses Angebot könne gezielt etabliert werden und damit ein größeres Plus an Sicherheit und Komfort schaffen.
Als konkrete Vorteile nennen sie:
- Abfallbehälter für Grillasche direkt vor Ort
- Verzicht auf das Mitbringen eigener Grills
- Möglichkeit eines digitalen Reservierungssystems
Reservierungssystem nach Essener Vorbild
Als Beispiel für ein Reservierungssystem führt die Fraktion den Grugapark Essen an. Ein solches digitales Angebot könnte die Besucherströme zusätzlich ordnen und entzerren.
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