AfD fragt nach Problemen beim Newroz-Fest am Ümminger See

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
07.05.2026Ratnoch nicht beraten

Die AfD-Fraktion richtet sechs Fragen an die Stadtverwaltung zu den organisatorischen Problemen und Verkehrsbeeinträchtigungen beim kurdischen Newroz-Fest am 21. März 2026 am Ümminger See.

Die AfD-Fraktion hat eine Anfrage zur nächsten Ratssitzung am 7. Mai eingereicht, die sich mit den Auswirkungen des Newroz-Kurdenfestes am Ümminger See beschäftigt. Laut der Anfrage von Ratsherrin Cornelia Heitmann führte der erhebliche Andrang von Kurden aus Bochum und dem Umland zu verschiedenen organisatorischen Problemen.

Verkehrschaos und Parkplatzmangel

Die Fraktion beschreibt umfangreiche Straßensperrungen, die bis zur Kreuzung beim ehemaligen Möbelhaus „Hardi“ reichten. Dadurch sei der Zugang zu den öffentlichen Parkplätzen am Ümminger See durch die Polizei gesperrt worden. Ein regulärer Besuch für andere Bochumer Bürger sei faktisch nicht mehr möglich gewesen.

Die AfD stellt die Frage, ob dort ansässige Gewerbetreibende wie die örtliche Hundeschule oder Parcours-Anbieter Einnahmeverluste zu verzeichnen hatten.

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Sechs Fragen an die Verwaltung

In ihrer Anfrage möchte die AfD-Fraktion von der Verwaltung wissen:

  • Warum wurden keine weitergehenden Maßnahmen ergriffen, obwohl die Probleme aus Vorjahren bekannt seien
  • Warum wurde kein erweitertes Verkehrs- und Sicherheitskonzept entwickelt
  • Wie die Bezirksverwaltung Bochum-Ost künftig mit den bekannten Problemen umgehen will, die bereits zum Grillverbot am Ümminger See führten
  • Ob es sich beim Newroz-Fest um eine Veranstaltung oder Versammlung handelt
  • Welche Kosten durch Ordnungsamt, Polizei und Straßensperrungen entstanden sind
  • Welche Beschädigungen nach dem Fest festgestellt wurden

Verweis auf Millionen-Sanierung

Die Anfrage verweist darauf, dass der Ümminger See mit erheblichem finanziellem Aufwand – teilweise unter Einsatz öffentlicher Mittel in Millionenhöhe – saniert, umgebaut und neugestaltet wurde. Zudem sei eine spezielle Ruhezone für die Vogelwelt eingerichtet worden, dennoch seien auch in diesem Jahr geltende Regeln missachtet worden.

Die Fraktion bittet um Beantwortung der Fragen sowohl im Rat als auch in der Bezirksvertretung Bochum-Ost.

Unterlagen

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