Kategorie: Ausschuss für Beteiligungen und Controlling

  • Rat soll Wirtschaftsplan für Sportstätten-Gesellschaft beschließen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.01.2026Ausschuss für Beteiligungen und ControllingDie Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet.

    Die Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft (BoSB) legt ihren ersten operativen Wirtschaftsplan vor. Das Investitionsvolumen für Ruhrstadion und Nachwuchsleistungszentrum beläuft sich auf insgesamt 117,2 Millionen Euro.

    Der Rat wird am 5. Februar über den Wirtschaftsplan 2026 der städtischen Sportstätten-Gesellschaft entscheiden. Nach Vorberatung im Ausschuss für Beteiligungen und Controlling sowie im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss soll der Vertreter der Stadt in der Gesellschafterversammlung angewiesen werden, dem Plan zuzustimmen.

    Vergabeverfahren für Stadionsanierung läuft

    Derzeit befindet sich das Vergabeverfahren für einen Totalunternehmer in der entscheidenden Phase. Die Ausschreibung basiert auf der vom Aufsichtsrat beschlossenen Funktionalen Leistungsbeschreibung. Eine Beauftragung wird für Ende März 2026 angestrebt. Im zweiten Quartal sollen dann sowohl der finanzielle als auch der zeitliche Rahmen der Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen konkretisiert werden.

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    Millionen-Investitionen in zwei Standorte

    Der Investitions- und Finanzplan sieht für 2026 Ausgaben von 23,5 Millionen Euro vor. Der größte Anteil entfällt mit 14,7 Millionen Euro auf das Ruhrstadion, 8,8 Millionen Euro sind für das Nachwuchsleistungszentrum an der Hiltroper Straße eingeplant. Über den gesamten Planungszeitraum bis 2030 summieren sich die Investitionen für das Stadion auf 91,9 Millionen Euro, für das Nachwuchsleistungszentrum auf 25,3 Millionen Euro.

    Steigende Pachteinnahmen ab 2028 erwartet

    Die Planung geht davon aus, dass der VfL Bochum ab Sommer 2028 wieder in der 1. Bundesliga spielt und die Bauarbeiten im Sommer 2029 abgeschlossen sein werden. Entsprechend werden ab diesem Zeitpunkt höhere Pachteinnahmen kalkuliert. Das Eigenkapital der Gesellschaft soll bis Ende 2030 auf 113 Millionen Euro anwachsen.

    Die Finanzierung erfolgt zunächst über Kapitaleinzahlungen der Stadt, die festverzinslich angelegt werden. Ab 2029 ist eine teilweise Fremdfinanzierung vorgesehen.

  • Stadt Bochum bestellt neue Schriftführer für Ratsausschüsse

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    16.12.2025Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Bochum. Die Stadt Bochum regelt zu Beginn der neuen Wahlperiode die Schriftführung in den Fachausschüssen des Rates neu. Insgesamt neun städtische Mitarbeiter sollen künftig die Protokollierung in den verschiedenen Gremien übernehmen.

    Wie aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervorgeht, werden Jasmin Wiemers-Krüger, Katrin Abratis, Karl-Heinz Kranz, Birte Mittag, Sabrina Pokropp, Helena Sakanovic, Astrid Schier, Ulrike Strieder und Nick Weißelberg mit sofortiger Wirkung als Schriftführer bestellt. Die Bestellung erfolgt für alle Fachgremien, um bei kurzfristigen Ausfällen flexibel reagieren zu können.

    Die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Ausschüssen selbst. Den Auftakt macht der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 16. Dezember 2025. Die weiteren elf Fachausschüsse – darunter die Gremien für Schule, Planung, Mobilität und Kultur – stimmen im Januar und Februar 2026 über die Vorlage ab.

    Rechtsgrundlage für die Bestellung ist die nordrhein-westfälische Gemeindeordnung in Verbindung mit der städtischen Geschäftsordnung. Diese schreibt vor, dass ausschließlich städtische Dienstkräfte als Schriftführer eingesetzt werden dürfen.

    Finanzielle Auswirkungen hat die Maßnahme laut Verwaltung nicht, da es sich um bereits bei der Stadt beschäftigte Mitarbeiter handelt.

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  • Rat soll Wirtschaftsplan der Bochum Marketing GmbH für 2026 beschließen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    17.02.2026Ausschuss für Beteiligungen und ControllingMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 2 (AfD)
    Dafür: 13 (SPD, CDU, Die Grünen, Die Linke, UWG:FB)
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die städtische Marketinggesellschaft plant für das kommende Jahr mit deutlich höheren Umsätzen, rechnet aber weiterhin mit einem Jahresfehlbetrag von rund 300.000 Euro. Der Stellenplan sieht eine Aufstockung des Personals vor.

    Die Bochum Marketing GmbH hat ihren Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026 vorgelegt, über den der Rat am 19. März entscheiden soll. Zuvor beraten der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling sowie der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss über die Vorlage.

    Umsatzerlöse steigen auf 5,5 Millionen Euro

    Die Gesellschaft rechnet für 2026 mit Umsatzerlösen von 5,54 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Forecast 2025 von 4,36 Millionen Euro. Als Gründe nennt die Verwaltung Sonderprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sponsoring und Ausstellungsformate sowie Einnahmen durch das Convention-Büro und das Innenstadtmanagement. Auch die längere Adventszeit 2026 soll zu höheren Einnahmen beim Weihnachtsmarkt führen.

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    Personalaufstockung geplant

    Der Stellenplan sieht eine Erhöhung von 35,63 auf 39,01 Vollzeitäquivalente vor. Geplant sind unter anderem zusätzliche Minijobkräfte im Veranstaltungsbereich, weitere Stellen für die Stadtteil- und Innenstadtentwicklung sowie eine Vollzeitkraft für die Buchhaltung. Die Personalkosten steigen dadurch von 2,18 auf 2,42 Millionen Euro.

    Ergebnisverbesserung bis 2028 angestrebt

    Trotz der Expansion weist der Plan für 2026 einen Jahresfehlbetrag von rund 300.000 Euro aus. Ab 2028 soll die Gesellschaft erstmals ein positives Ergebnis erzielen. Dafür wurden bereits Anpassungen beim Musiksommer eingeplant, die 32.000 Euro Einsparung bringen sollen. Weitere Maßnahmen bei Weihnachtsmarkt und anderen Projekten stehen noch aus.

    Das prognostizierte Eigenkapital liegt 2029 bei 1,136 Millionen Euro und damit 95.000 Euro unter der Vorjahresplanung – bedingt durch notwendige Einmalinvestitionen von 145.000 Euro für die Neuaufstellung der Gesellschaft.

  • Rat soll Jahresabschluss 2024 für Sondervermögen Grundstücksentwicklung feststellen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    17.02.2026Ausschuss für Beteiligungen und ControllingGetrennte Abstimmung zum Jahresabschluss 2024 und zur Verrechnung des Jahresfehlbetrages mit der allg. RücklageEinstimmig nach Beschlussvorschlag bei einer Enthaltung (AfD)Die Entlastung des ABC wird wegen Befangenheit ohne Votum weitergeleitet.
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Das Sondervermögen Grundstücksentwicklung schließt das Wirtschaftsjahr 2024 mit einem Fehlbetrag von rund 319.000 Euro ab. Der Rat soll den geprüften Jahresabschluss in seiner Sitzung am 19. März beschließen.

    Die Verwaltung legt den Kommunalgremien den Jahresabschluss für das Sondervermögen Grundstücksentwicklung vor. Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2024 insgesamt 29,17 Millionen Euro.

    Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk

    Die örtliche Rechnungsprüfung hat den Jahresabschluss geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfungsergebnisse wurden bereits im Dezember 2025 dem Rechnungsprüfungsausschuss vorgelegt.

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    Fehlbetrag wird mit Rücklage verrechnet

    Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 319.306,99 Euro soll mit der allgemeinen Rücklage verrechnet werden. Bei dem Sondervermögen handelt es sich um eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung, die nach den Vorschriften des Neuen Kommunalen Finanzmanagements wirtschaftet.

    Beratungsweg durch die Gremien

    Der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling berät die Vorlage am 17. Februar vor, der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss folgt am 11. März. Die abschließende Entscheidung trifft der Rat am 19. März. Mit dem Beschluss soll auch der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling für das Wirtschaftsjahr 2024 entlastet werden.

  • Ausschuss berät über Quartalszahlen der städtischen Beteiligungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.01.2026Ausschuss für Beteiligungen und ControllingDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Beteiligungen und Controlling die Dreivierteljahresergebnisse der wichtigsten kommunalen Unternehmen zur Kenntnisnahme vor. Der Bericht umfasst 13 Gesellschaften mit einem städtischen Anteil von mehr als 50 Prozent.

    Das Amt für Finanzsteuerung hat die Geschäftsentwicklung der bedeutendsten Beteiligungsgesellschaften für das dritte Quartal 2025 zusammengestellt. Die Zahlen werden am 27. Januar 2026 im Fachausschuss vorgestellt.

    Breites Spektrum kommunaler Unternehmen

    Der Quartalsbericht erfasst Gesellschaften aus verschiedenen Bereichen der Daseinsvorsorge: Von der Energie- und Wasserversorgung Mittleres Ruhrgebiet (ewmr) über die Stadtwerke-Gruppe bis hin zur Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA). Ebenfalls enthalten sind die VBW Bauen und Wohnen GmbH, die SBO Senioreneinrichtungen, die USB Bochum GmbH sowie die Glasfaser Bochum GmbH und die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft.

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    Einheitliches Berichtsformat mit Kennzahlen

    Die Unternehmenszahlen werden nach einem standardisierten Muster präsentiert. Neben Soll-Ist-Vergleichen enthält der Bericht Finanzkennzahlen wie Umsatzrentabilität, Eigenkapitalrentabilität und Personalaufwandsquote. Ergänzend werden unternehmensindividuelle Leistungskennzahlen zu Absatzmengen, Auslastungsgraden oder Beförderungsleistungen ausgewiesen.

    Wesentliche Abweichungen bei Erlös- und Aufwandspositionen werden von den Unternehmen erläutert. Der Bericht geht zudem auf Personal, Investitionen und Finanzlage ein.