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Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt fragt nach Tierschutz bei Pferdesportveranstaltungen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
04.03.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und NachhaltigkeitDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt will von der Verwaltung wissen, wie der Tierschutz bei Reitturnieren in der Stadt überwacht wird. In einer Anfrage für den Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit stellt sie sechs konkrete Fragen zu Kontrollen und Verstößen.

Tierschutz soll an erster Stelle stehen

Ratsmitglied Stefanie Beckmann begründet die Anfrage mit grundsätzlichen Tierschutzproblemen im Pferdesport. Laut Medienberichten komme es bei Pferdesportveranstaltungen immer wieder zu Verstößen gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stelle in seinen Leitlinien klar fest, dass Manipulationen oder Hilfsmittel, die Pferden ohne vernünftigen Grund Schmerzen oder Angst zufügen, unerlaubt und tierschutzwidrig seien.

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Ordnungs- und Veterinäramt zuständig

In Bochum ist das Ordnungs- und Veterinäramt für die Überwachung tierschutzrechtlicher Bestimmungen zuständig. Dazu gehört auch die Sicherstellung des Tierschutzes bei Reitturnieren, die von verschiedenen Vereinen wie der Bochumer Reiterschaft, dem LRV Wattenscheid, dem RV Gut Havkenscheid oder dem RFZ Bochum-Nord durchgeführt werden.

Kontrollen führen oft zu Konflikten

Die Ratsgruppe verweist auf ein Merkblatt der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz aus dem Jahr 2022. Darin wird darauf hingewiesen, dass Kontrollen nicht selten zu Konflikten führten und deswegen von den zuständigen Ämtern nur selten durchgeführt würden. Das Merkblatt empfiehlt, Reitturniere mit zwei Tierärzten und einer Hilfskraft gemeinsam zu kontrollieren.

Sechs konkrete Fragen an die Verwaltung

Die Ratsgruppe möchte unter anderem wissen, wie viele Pferdesportveranstaltungen in den vergangenen fünf Jahren angezeigt und kontrolliert wurden. Außerdem fragt sie nach festgestellten Verstößen, deren Konsequenzen und ob die Verwaltung die Anzahl der Kontrollen künftig ausweiten will. Die Fragen sollen in der Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit am 4. März 2026 behandelt werden.

Unterlagen

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