Antrag für städtische Infobroschüre zu Notfällen und Krisensituationen

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
07.05.2026Ratnoch nicht beraten

CDU, FDP-UWG und UWG haben einen gemeinsamen Antrag eingereicht, um eine städtische Informationsbroschüre für Notfall- und Krisensituationen zu entwickeln. Die Broschüre soll kommunale Besonderheiten Bochums berücksichtigen und auch in leichter Sprache sowie weiteren Sprachen verfügbar sein.

Prüfauftrag an die Verwaltung

Der Rat soll die Stadtverwaltung beauftragen zu prüfen, inwieweit eine städtische Infobroschüre mit Basisinformationen zum Verhalten in verschiedenen Notfall-, Katastrophen- und Krisensituationen entwickelt werden kann. Dabei sollen folgende Aspekte untersucht werden:

  • Druckkosten der Broschüre
  • Sinnvolle weitere Sprachversionen
  • Nutzung von Erfahrungen anderer Kommunen

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Ergänzung zu Bundesratgeber geplant

Der Fokus soll auf der Ergänzung des bereits bestehenden Ratgebers „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durch kommunale Themen liegen. Als Orientierung wird die Essener Broschüre „Für den Notfall vorsorgen“ genannt.

Verschiedene Notfallszenarien im Blick

Die geplante Broschüre soll Tipps für Krisenvorsorge und Risikovorbeugung enthalten sowie schnelle Anleitungen für verschiedene Notsituationen bereithalten:

  • Extremwetterlagen
  • Stromausfälle
  • Terrorangriffe
  • Pandemien

Digitale und gedruckte Verbreitung vorgesehen

Die Antragsteller betonen, dass alle Bochumer Haushalte auf die Informationsschrift aufmerksam gemacht werden sollen. Neben der digitalen Bereitstellung über die offiziellen Kanäle der Stadt und die Bochum-App wird auch eine Verbreitung in gedruckter Form als wünschenswert erachtet. Begründet wird dies damit, dass nicht alle Einwohner digital unterwegs seien und es Notsituationen geben könne, in denen der Internetzugang gestört sei.

Den Antrag haben Irina Becker und Daniel Obitz (CDU), Felix Haltt und Hans-Josef Winkler (FDP-UWG: WAT im Rat) sowie Jens Lücking (UWG: Freie Bürger im Rat) unterzeichnet.

Unterlagen

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