Kategorie: Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur

  • Verwaltung lehnt zusätzliche Parkplätze an Hofsteder Straße weitgehend ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt erteilt den meisten Vorschlägen der SPD zur Entschärfung der Parkplatzsituation im Umfeld von Schulen und Sportplatz an der Hofsteder Straße eine Absage. Lediglich außerhalb der Schulbuszeiten sei normales Parken vor den Pollern möglich.

    Die SPD-Fraktion hatte im September eine Anfrage zur angespannten Stellplatzsituation im Bereich Hofsteder Straße/Feldsieper Straße gestellt. Dort sorgen Grundschule, Gesamtschule, Sportplatz und kirchliche Einrichtungen für erheblichen Parkdruck – verschärft durch den Bedarf der Anwohner. Das Nahmobilitätskonzept für Hamme aus dem Jahr 2022 weist bereits eine nahezu vollständige Auslastung der vorhandenen Stellplätze aus.

    Poller schützen Schulbushaltestelle

    Die von der SPD angesprochenen Poller auf der Hofsteder Straße dienen der Sicherung der Schulbushaltestelle und bleiben bestehen. Außerhalb der beschilderten Zeiten sei jedoch reguläres Parken vor den Pollern auf der Fahrbahn gestattet, so das Tiefbauamt.

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    Kurzzeitparkplätze und Behindertenparkplätze abgelehnt

    Dem Wunsch nach Kurzzeitparkplätzen für Be- und Entladevorgänge vor der Sportanlage erteilte die Straßenverkehrsbehörde eine Absage. Solche Regelungen kämen nur bei überwiegendem Bedarf in Betracht – etwa wenn mehrere Geschäftsbetriebe angesiedelt seien. Ein einzelner Sportplatz erfülle diese Voraussetzungen nicht. Zudem verfüge die Anlage am nördlichen Ende über eine Feuerwehrzufahrt, die auch für Anlieferungen genutzt werden könne.

    Auch Behindertenparkplätze im öffentlichen Straßenraum seien nur bei nachgewiesenem Bedarf möglich und würden üblicherweise nur im Nahbereich von Ärzten oder Krankenhäusern eingerichtet. Der Sportverein müsse selbst für entsprechende Besucherparkplätze sorgen.

    Grünfläche bleibt erhalten

    Eine Umwandlung der Grünfläche gegenüber des Sportplatzeingangs in Parkfläche lehnt das Umwelt- und Grünflächenamt ab. Die Fläche mit einer knapp 60-jährigen Linde erfülle wichtige Funktionen für Stadtklima und Ökologie. Eine Nutzung als Parkplatz würde erhebliche Eingriffe in den Vegetationsbestand bedeuten und Rodungen erforderlich machen.

    Schulhof und Kita-Parkplatz keine Optionen

    Der Bereich neben der Sportanlage am Schulhof der Gesamtschule Mitte kommt ebenfalls nicht in Frage – es handele sich um die primäre Feuerwehrzufahrt und den Zugang zum Schulneubau. Die große Parkplatzfläche einer nahegelegenen evangelisch-freikirchlichen Kita ist Privateigentum; entsprechende Nutzungsvereinbarungen müsse der Sportverein selbst aushandeln.

    Grundsätzlich bestehe keine Verpflichtung der Stadt, Parkplätze für Vereinsanlagen zu schaffen. Stellplätze müssten auf dem eigenen Grundstück nachgewiesen werden, wie in der jeweiligen Baugenehmigung geregelt.

    [Vollständige Antwort der Verwaltung zur Stellplatzsituation Hofsteder Straße (PDF)](link-zum

  • BOGESTRA kündigt umfangreiche Fahrplanänderungen zum Januar 2026 an

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.12.2025Bezirksvertretung Bochum-NordDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Das Nahverkehrsunternehmen plant zum regulären Fahrplanwechsel am 7. Januar zahlreiche Anpassungen bei Straßenbahn- und Buslinien. Im Fokus stehen Verbesserungen der Pünktlichkeit und optimierte Anschlüsse – auch für grenzüberschreitende Verbindungen in die Nachbarstädte.

    Die Stadtverwaltung hat die geplanten Änderungen in einer Mitteilung zusammengefasst, die derzeit in den Bezirksvertretungen sowie im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur zur Kenntnisnahme vorgelegt wird.

    Straßenbahnlinien erhalten neue Fahrplanlagen

    Bei der Linie 302 führt eine Baumaßnahme auf der Bochumer Straße in Gelsenkirchen zu einer komplett neuen Fahrplanlage. Die Abfahrtszeiten verschieben sich je nach Tageszeit um bis zu elf Minuten. Der Anschluss zur S1 in Langendreer soll dadurch verbessert werden.

    Auch die Linien 305, 309 und 310 erhalten angepasste Fahrzeiten. Bei der Linie 310 können sich die Abfahrten samstags vor 9 Uhr um bis zu 15 Minuten verschieben.

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    Buslinien reagieren auf veränderte Straßenbahnzeiten

    Die Linie 363 wird an allen Tagen um fünf Minuten nach hinten verlegt, um Anschlüsse an die Straßenbahnlinien 305 und 310 in Höntrop zu sichern. Auch das Anruf-Sammel-Taxi AST63 verschiebt sich entsprechend um drei Minuten.

    Bei der Linie 364 verbessern sich durch Anpassungen von bis zu vier Minuten die Umsteigemöglichkeiten für Fahrgäste aus Castrop-Rauxel.

    Mehrjährige Baumaßnahme an der Ruhr-Universität

    Wegen einer längerfristigen Sperrung der Haltestellenpositionen an der Universitätsverwaltung ändern sich die Linienwege mehrerer Buslinien grundlegend. Die Linien 320, 370, 375, 378 und SB33 erhalten neue Ankunfts- und Abfahrtspositionen an den Bussteigen unterhalb des Uni-Centers.

    Die Linien 320, 370 und 375 bedienen künftig zusätzlich die Haltestelle Hallenbad Querenburg – allerdings nur in Fahrtrichtung Ruhr-Universität. Die Linie 374 wird während der Baumaßnahme Wittener Straße um 15 Minuten verschoben, um den Anschluss an den SB67 Richtung Witten-Herbede zu gewährleisten.

  • Radweg-Markierungen an Höntrop Kirche verzögern sich weiter

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die angekündigten Sicherheitsmaßnahmen für Radfahrer an der Kreuzung Höntroper Straße/Wattenscheider Hellweg/Westenfelder Straße lassen weiter auf sich warten. Grund sind ausstehende Arbeiten der Stadtwerke.

    Die Fraktion DIE STADTGESTALTER hatte in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur am 18. September 2025 nachgehakt, wann die bereits im Dezember 2024 angekündigten Fahrbahnmarkierungen endlich umgesetzt werden. Die unklare und als gefährlich eingestufte Verkehrssituation bestehe mittlerweile seit über einem Jahr, so die Anfrage von Dr. Volker Steude.

    Umfangreichere Maßnahme geplant

    Wie das Tiefbauamt nun mitteilt, sind die Markierungsarbeiten Teil einer größeren Baumaßnahme. Vorgesehen ist eine Anpassung der bestehenden Dreiecksinsel sowie der Bau einer zusätzlichen Verkehrsinsel auf dem rechten Fahrstreifen. Dadurch soll der Radverkehr geschützt auf den Radfahrstreifen wechseln können. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Fahrzeuge aus der Westenfelder Straße beim Rechtsabbiegen auf den Radfahrstreifen geraten.

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    Stadtwerke-Arbeiten haben Vorrang

    Die Umsetzung hängt jedoch von einer größeren Maßnahme der Stadtwerke ab, die zunächst abgeschlossen werden muss. Der ursprünglich für kurz nach Ende der A40-Sperrung geplante Beginn dieser Arbeiten habe sich verzögert, so die Verwaltung. Man befinde sich derzeit im Austausch mit den Stadtwerken, um die Arbeiten zu koordinieren und möglichst zeitnah umzusetzen. Ein konkreter Termin wird nicht genannt.

  • Linke fordert besseren Winterdienst auf Radwegen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Nach der jüngsten Schneeperiode kritisiert die Ratsfraktion Die Linke die mangelnde Räumung von Radverkehrsanlagen und stellt Anfrage im Mobilitätsausschuss.

    Ratsmitglied Dr. Sonja Knobbe hat zur Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 20. Januar 2026 eine Anfrage zum Winterräumdienst eingereicht. Darin bemängelt sie, dass trotz festgelegter Prioritäten im Radverkehrskonzept die Radwege bei der Schneeräumung vernachlässigt würden.

    Radwege stundenlang unpassierbar

    Laut dem städtischen Radverkehrskonzept haben Radverkehrsanlagen beim Winterdienst Vorrang vor dem Kfz-Verkehr – nur der ÖPNV steht in der Prioritätenliste höher. In der Praxis zeige sich jedoch ein anderes Bild: Während Straßen von Schnee und Eis befreit wurden, seien Radwege über Stunden nicht sicher befahrbar gewesen.

    Erschwerend komme hinzu, dass Schnee von Gehwegen teilweise auf die Radwege geschoben werde. Die Folge: Radfahrende weichen auf die Fahrbahn aus und stoßen dort auf Unverständnis bei Autofahrenden.

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    Vier Fragen an die Verwaltung

    Die Linke will von der Verwaltung wissen, wie künftig sichergestellt werden kann, dass die Prioritäten des Radverkehrskonzepts eingehalten werden. Zudem fragt die Fraktion nach konkreten Maßnahmen zur Gefahrenvorbeugung sowie nach Möglichkeiten, alle Verkehrsteilnehmenden für die Situation zu sensibilisieren. Auch die Zahl der Stürze und Unfälle aufgrund von Glatteis oder mangelnder Räumung soll die Verwaltung benennen.

  • Bochum veröffentlicht Sozialdaten aller 30 Ortsteile erstmals nur noch online

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    16.12.2025Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und SozialesDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Bochum. Die Stadt Bochum legt ihre jährliche Broschüre „Bochumer Ortsteile kompakt“ für das Jahr 2025 vor. Erstmals erscheint die Publikation ausschließlich als Online-Ausgabe, wie aus einer Mitteilung der Verwaltung hervorgeht.

    Die Broschüre enthält ausgewertete Einzeldaten für alle 30 Bochumer Ortsteile aus dem Jahr 2024. Die Informationen werden jeweils in Relation zum zugehörigen Stadtbezirk sowie zur Gesamtstadt dargestellt. Erfasst sind unter anderem Angaben zur Bevölkerungsstruktur, zur Wohnsituation sowie zur Betreuungslage in Kindertagesstätten und im Offenen Ganztag.

    Ab dem 16. Dezember 2025 ist die Publikation unter www.bochum.de/sozialberichterstattung abrufbar. Zusätzlich soll es künftig möglich sein, die Daten interaktiv über das Monitoring-Tool KomMonitor abzurufen.

    Die Vorlage wird zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 in zahlreichen politischen Gremien zur Kenntnis gegeben, darunter der Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales, alle sechs Bezirksvertretungen sowie verschiedene Fachausschüsse und Beiräte.

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