Schlagwort: Schule

  • Beleuchtung für Schulweg am Ruhrauenpark geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung will den Schulweg von der Willi-Geldmacher-Straße über den Panoramaweg zum Bahnhof Dahlhausen mit solarbetriebenen Leuchten ausstatten. Für 37.000 Euro sollen sechs Lampen entlang des Radwegs installiert werden, um die Sicherheit der täglich knapp hundert Schüler zu erhöhen.

    Die SPD-Fraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest auf die fehlende Beleuchtung des viel genutzten Schulwegs hingewiesen. Zahlreiche Kinder aus dem Ruhrauenpark nutzen täglich den Weg über die Willi-Geldmacher-Straße und den anschließenden Panoramaweg zur Grundschule Dahlhausen. In den dunklen Morgenstunden im Herbst und Winter sei dieser Bereich unbeleuchtet und damit unsicher.

    Zwei Varianten entwickelt

    Das Umwelt- und Grünflächenamt hat nach eigenen Angaben zwei Lösungsansätze geprüft:

    • Variante A: Vier Leuchten im Abschnitt zwischen Willi-Geldmacher-Straße 218 und der kleinen Boul- und Freizeitanlage für 30.000 Euro
    • Variante B: Sechs Leuchten entlang des gesamten Panoramawegs bis zum westlichen Ende der Wohnbebauung an der Pfarrer-Fischer-Straße für 37.000 Euro

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    Solarleuchten als umweltschonende Lösung

    Um kostenintensive Erdarbeiten und Beschädigungen in Wurzelbereichen zu vermeiden, schlägt die Verwaltung kabelungebundene Solar- oder Akkuleuchten vor. Diese Technologie wurde bereits erfolgreich vor der Vels-Heide-Schule eingesetzt. Die Leuchten können eine zeitlich abgestimmte Beleuchtung während der Schulwegenutzung gewährleisten und sind auf mindestens 20 Tage autarken Betrieb ausgelegt.

    Als Modell ist die „Protos 275“ des Herstellers Photinus vorgesehen. Die Leuchten sollen konzentriert an Einmündungen, Kreuzungsbereichen, Kurven und unübersichtlichen Stellen aufgestellt werden, um geringstmögliche Lichtemissionen zu gewährleisten.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Finanzierung nur für Grünbereich gesichert

    Während für Variante A derzeit keine außerplanmäßigen Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, kann Variante B im Jahr 2026 aus Mitteln für den Ausbau von Radwegen finanziert werden. Die 37.000 Euro umfassen Material, Aufstellung und Wartung. Verbrauchskosten fallen nicht an.

    Bei einer Abschreibungsdauer von 20 Jahren belaufen sich die jährlichen Abschreibungen auf 1.850 Euro. Der anfängliche jährliche Zinsaufwand liegt bei etwa 1.000 Euro.

  • Verwaltung erklärt Parkplatzsituation bei Hegelstraße-Einziehung

    Die Stadtverwaltung hat auf einen SPD-Änderungsantrag zur geplanten Teileinziehung der Hegelstraße geantwortet. Durch die Maßnahme zur Schulgelände-Erweiterung werden keine öffentlichen Parkplätze wegfallen.

    Keine Überlagerung von Einziehung und Parkflächen

    Das Tiefbauamt stellt in seiner Mitteilung klar, dass sich die Fläche der geplanten Teileinziehung der Hegelstraße und die bereits vorhandenen Parkflächen nicht überlagern. Durch die Einziehung ergebe sich daher keine Veränderung der bestehenden Parkflächen. Dies werde auch aus dem beigefügten Plan ersichtlich.

    Die SPD-Fraktion hatte in ihrem Änderungsantrag gefordert, dass die straßenbegleitenden Schulparkplätze als öffentliche Stellplätze ausgewiesen werden sollen, um eine erhöhte Parkplatzproblematik für Anwohner zu vermeiden.

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    Schulparkplätze stehen nachmittags öffentlich zur Verfügung

    Bei den Parkflächen an der Hegelstraße handelt es sich um Schulparkplätze, die nach den Schulzeiten öffentlich genutzt werden können. Diese Parkflächen stehen der Allgemeinheit nachmittags nach 16 Uhr bis morgens vor 7 Uhr zur Verfügung.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Temporäre Einschränkungen bei Baumaßnahmen möglich

    Die Verwaltung weist darauf hin, dass im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen in den Sommerferien nicht ausgeschlossen werden kann, dass Parkflächen temporär für die Lagerung von Baumaterial in Anspruch genommen werden müssen.

    Hintergrund der Maßnahme

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord hatte am 2. December 2025 der beabsichtigten Teileinziehung der Hegelstraße mit den Änderungen aus dem SPD-Antrag zugestimmt. Die Erweiterung des Schulgeländes durch die einzuziehende Fläche wird von der Verwaltung als „absolut bedarfsgerecht und nachvollziehbar“ bezeichnet.

  • Bezirksvertretung Nord unterstützt Demokratieprojekt am Heinrich-von-Kleist-Gymnasium

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll 600 Euro für Gespräche mit Rechtsextremismus-Aussteigern am Heinrich-von-Kleist-Gymnasium bewilligen. Die drei Veranstaltungen fanden bereits im März im Rahmen einer Demokratiewoche statt.

    Förderung für PRISMA-Projekt beantragt

    Das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium hat eine Förderung in Höhe von 600 Euro für die Durchführung von drei Gesprächen mit Aussteigern aus der rechtsextremen Szene beantragt. Die Veranstaltungen fanden an den Tagen 23., 25. und 26. März 2026 im Rahmen einer ganzen Woche zur Demokratieerziehung statt. Die Organisation erfolgte über das Programm PRISMA des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes.

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    Erfahrungsberichte von ehemaligen Extremisten

    PRISMA ist ein Projekt des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, das sich mit der Biografie von Personen befasst, die im Extremismus verhaftet waren. Aussteiger und Aussteigerinnen aus dem Rechtsextremismus, dem Islamismus und dem auslandsbezogenen Extremismus arbeiten das von ihnen Erlebte bei Veranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern auf.

    Die Veranstaltungen bieten den Teilnehmenden einen hohen Erkenntniswert, da die Aussteiger sehr persönlich über ihre Lebenswege, ihre Einstiegsmotivationen, Erfahrungen in der Szene und andere einschneidende Erlebnisse berichten.

    Mittel aus Demokratie-Budget verfügbar

    Die Bezirksvertretung Nord hatte bereits mit Haushaltsbeschluss vom 24. September 2024 für Projekte zur Stärkung der Demokratie bezirkliche Mittel in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Einzelmaßnahmen sollten durch entsprechende Anträge konkretisiert werden.

    Der Antrag des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums wurde am 12. März 2026, noch vor den Veranstaltungen, gestellt. Die Bezirksvertretung Bochum-Nord wird über die Förderung am 28. April 2026 entscheiden.

  • Neue Gesamtschule für Wattenscheid: Rat soll Flächennutzungsplan ändern

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung schlägt vor, den Gemeinsamen Flächennutzungsplan für das Gebiet „An der Papenburg/Berliner Straße“ zu ändern. Auf einer ehemaligen Sportplatzfläche soll eine neue Gesamtschule mit integrierter Bezirksmusikschule entstehen. Gleichzeitig sind moderate Wohnbauentwicklungen geplant.

    Vom Wohnbau zur Bildung

    Ursprünglich war für die Fläche des ehemaligen Sportplatzes an der Berliner Straße eine Wohnbebauung vorgesehen. Ein 2022 durchgeführtes Investorenauswahlverfahren brachte jedoch nur einen Interessenten hervor, der sein Angebot aufgrund gestiegener Baukosten später zurückzog.

    Die Planungen änderten sich grundlegend, nachdem der Stadtrat am 10. Oktober 2024 den Bedarf für eine Gesamtschule in Wattenscheid feststellte. Die günstige Lage der brachliegenden Sportplatzfläche mit guter Anbindung an die Innenstadt und den öffentlichen Nahverkehr machte sie zum idealen Schulstandort.

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    Integration der Bezirksmusikschule

    In die neue Gesamtschule soll die Bezirksmusikschule Wattenscheid integriert werden. Für diese Nutzung ist die Darstellung einer Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung „Bildung“ im Flächennutzungsplan erforderlich.

    Maßvolle Wohnbauentwicklung bleibt

    Neben der Schulplanung sieht die Flächennutzungsplan-Änderung weiterhin eine moderate Ergänzung bereits baulich genutzter Bereiche an der Dr.-Eduard-Schulte-Straße und nördlich der A40 vor. Diese sollen als Wohnbau- beziehungsweise gemischte Bauflächen dargestellt werden.

    Grünflächen bleiben erhalten

    Ökologisch wertvolle, zentral gelegene Freiraumbereiche sollen erhalten und weiterhin als Grünflächen im Plan dargestellt werden. Diese sollen durch geeignete Maßnahmen sogar ökologisch aufgewertet werden.

    Beteiligungsverfahren abgeschlossen

    Das Änderungsverfahren durchlief bereits alle erforderlichen Beteiligungsschritte. Die frühzeitige Beteiligung fand von Mai bis Juni 2022 statt, die förmliche Beteiligung von Oktober bis November 2025. Nach Angaben der Verwaltung ergaben sich aus den Stellungnahmen keine Inhalte, die eine grundlegende Änderung der Planung erfordert hätten.

    Beratungsfolge

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird die Vorlage am 21. April 2026 beraten, die finale Entscheidung trifft der Rat am 7. Mai 2026. Da es sich um einen gemeinsamen Flächennutzungsplan der Städteregion Ruhr handelt, müssen alle sechs beteiligten Städte gleichlautende Beschlüsse fassen.

  • SPD fragt nach aufsuchenden Hilfen für Kinder und Jugendliche

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.04.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion will von der Verwaltung wissen, wie es um die aufsuchenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien in der Stadt bestellt ist. In einer Anfrage für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22. April 2026 stellen die Sozialdemokraten umfangreiche Fragen zur aktuellen Situation.

    Zentrale Bedeutung aufsuchender Hilfen

    Die SPD-Fraktion betont in ihrer Anfrage die zentrale Bedeutung aufsuchender Hilfen im Kinder- und Jugendbereich. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Unterstützung von Familien und zur Stabilisierung von Bildungsbiografien. Besonders bei Schulabsentismus, sozialen Problemlagen im Elternhaus oder psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen seien niedrigschwellige, aufsuchende Angebote oft der einzige Zugang zu Hilfe.

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    Herausforderungen nehmen zu

    Als Hintergrund ihrer Anfrage führen die Sozialdemokraten zunehmende Herausforderungen an: steigende Belastungen in Familien, Auswirkungen der Pandemie, wachsende Unterstützungsbedarfe an Schulen sowie den Fachkräftemangel in sozialen Berufen. Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, ob die bestehenden Strukturen noch ausreichend seien und alle Zielgruppen erreichten.

    Umfangreicher Fragenkatalog

    Die SPD möchte unter anderem wissen, welche aufsuchenden Hilfen aktuell angeboten werden und welche Träger in diesen Bereichen tätig sind. Auch die Finanzierung und die Anzahl der verfügbaren Fachkräfte stehen im Fokus der Anfrage.

    Besonderes Augenmerk legen die Fragesteller auf den Schulkontext: Sie wollen erfahren, welche Formen aufsuchender Arbeit konkret bei Schulabsentismus, Übergängen oder Kriseninterventionen bestehen. Auch nach verbindlichen Verfahren für den Umgang mit Schulverweigerung fragen sie.

    Zusammenarbeit und Verzahnung im Blick

    Weitere Fragen betreffen die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendamt und freien Trägern sowie die Gestaltung von Übergängen zwischen den verschiedenen Professionen. Die SPD interessiert sich zudem für mögliche Überlegungen zur stärkeren Verzahnung von Schule, Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten.

    Abschließend erkundigt sich die Fraktion nach den Möglichkeiten der aufsuchenden Kita-Sozialhilfe und einer möglichen Ergänzung durch Mechanismen der Familienhilfe.

    Die Antwort soll auch dem Ausschuss für Schule und Bildung zur Kenntnis gegeben werden.

  • Bezirksvertretung Bochum-Nord entscheidet über Einziehung der Hegelstraße für Schulerweiterung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.12.2025Bezirksvertretung Bochum-NordEinstimmig nach Änderung des Beschlussvorschlages

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord wird am 2. Dezember über die Einziehung eines Teilbereichs der Hegelstraße entscheiden. Die Fläche soll der Else-Hirsch-Schule zur Verfügung gestellt werden, die dringend zusätzlichen Platz benötigt.

    Förderschule leidet unter Platz- und Raumnot

    Die Else-Hirsch-Schule, eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, wird aktuell von knapp 240 Schülerinnen und Schülern besucht. Bereits seit längerem herrscht dort erhebliche Platz- und Raumnot. Um Klassenräume zu schaffen, mussten bereits verschiedene Fachräume abgeschafft werden.

    Besonders problematisch ist die Situation auf dem Schulhof. Dieser kann den erhöhten Bewegungsbedarf der Schülerinnen und Schüler nicht mehr erfüllen – einerseits durch die gestiegene Schülerzahl, andererseits durch ein Gebäude zur Unterbringung der Offenen Ganztagsschule (OGS) auf der verbliebenen Schulhoffläche. Eine weitere notwendige Erweiterung der OGS ist geplant, die zusätzlichen Flächenverbrauch erfordert, da eine Aufstockung des Pavillons aus statischen Gründen nicht möglich ist.

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    Rechtliche Voraussetzungen erfüllt

    Bei der betroffenen Teilfläche der Hegelstraße (Gemarkung Gerthe, Flur 18, Flurstück 461 tlw.) handelt es sich um eine öffentlich gewidmete Fläche nach dem Straßen- und Wegegesetz Nordrhein-Westfalen. Die Fläche gehört zum Einfahrtsbereich der Else-Hirsch-Schule und wurde ausschließlich als Zufahrt genutzt.

    Die Verwaltung sieht die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einziehung nach § 7 StrWG NRW als erfüllt an, da die betroffene Verkehrsfläche für den Verkehr entbehrlich ist und keine Verkehrsbedeutung mehr hat. Nach der Einziehung soll die Fläche die Nutzung des Schulgeländes erweitern und von den Zentralen Diensten der Stadt unterhalten werden.

    Attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten geplant

    Mit der zusätzlichen Fläche sollen attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten wie eine Kletterwand oder Tischtennisplatte realisiert werden, die aktuell nicht umsetzbar sind. Die genaue Abgrenzung der einzuziehenden Fläche ist aus einem beiliegenden Lageplan ersichtlich.

  • SPD und Grüne beantragen 5.000 Euro für pädagogisches Konzept zum Tiny Forest

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDer Antrag wird zurückgezogen.

    Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid wollen 5.000 Euro aus dem Nachhaltigkeitsfonds für ein waldpädagogisches Gesamtkonzept rund um den geplanten Tiny Forest im Wattenscheider Stadtgarten bereitstellen.

    Pflanzung für März 2026 geplant

    Im März 2026 soll mit der Pflanzung eines 1.500 Quadratmeter großen Tiny Forest im Wattenscheider Stadtgarten auf der ehemaligen Nutzfläche des Grünflächenamtes begonnen werden. Der ursprünglich für November geplante Start musste wegen der schlechten Bodenbeschaffenheit nach einer längeren Regenphase verschoben werden.

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    Pädagogisches Konzept an der Gertrudisgrundschule

    Eine pädagogische Begleitung des Tiny Forest soll vor allem Kinder mit dem Lebensraum „Wald in der Stadt“ vertraut machen und über die wachsende Bedeutung für das Mikroklima vor Ort, die Biodiversität und den Erholungsfaktor informieren. Die ersten Grundzüge eines pädagogischen Gesamtkonzeptes werden aktuell in der Gertrudisgrundschule in Wattenscheid Mitte entwickelt.

    Erste Schritte geplant

    Als erste Maßnahmen sind vorgesehen:

    • Ein Startworkshop für die Klassen im 2. Grundschuljahr

    • Die Gestaltung und Aufstellung einer ersten kindgerechten Infotafel zum Thema „Wald in der Stadt“

    • Die Anschaffung eines waldpädagogischen Bollerwagens mit Becherlupen, Bestimmungskarten, Messgeräten für Boden, Klima und Feuchtigkeit, Kreativmaterialien, Werkzeuge und Forschungsausrüstung


    Im weiteren Verlauf sind Folgeworkshops, weitere Lern- und Infotafeln und ein „grünes Klassenzimmer“ geplant. Alle Materialien können und sollen auch von anderen Schulen genutzt werden. Der Standort des Bollerwagens soll die Gertrudisschule sein.

    Finanzierung und Berichterstattung

    Die beantragten 5.000 Euro sollen noch 2025 zur Verfügung gestellt werden, damit der Workshop (circa 900 bis 1.000 Euro), die Infotafel (circa 1.500 Euro) und der Bollerwagen mit Erstausstattung bis zum Beginn des 2. Quartals 2026 realisiert werden können. Im 2. Quartal 2026 soll in der Bezirksvertretung Wattenscheid über die Umsetzung der ersten Maßnahmen berichtet werden. Auch in Zukunft kann das Projekt mit Geldern aus dem Nachhaltigkeitsfonds unterstützt werden.

  • CDU-Fraktion fragt nach Verkehrssicherheit an der Wilbergschule

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.11.2025RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die CDU-Fraktion erkundigt sich beim Oberbürgermeister nach der Verkehrssituation an der Wilbergschule. Besondere Sorge bereiten geplante Baumaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Sicherheit der Schulkinder.

    Komplexe Verkehrslage durch verschiedene Faktoren

    Die Verkehrssituation an der Wilbergschule ist nach Darstellung der CDU-Fraktion durch mehrere Faktoren geprägt. Neben den sogenannten „Elterntaxis“ erschweren die Nähe zum Amazon-Auslieferungslager und der Busverkehr die Situation. Nach Angaben der Elternschaft wurde kürzlich eine Verkehrszählung durchgeführt.

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    Baumaßnahmen verstärken Sicherheitsbedenken

    Im Zuge eines geplanten Anbaus soll der bisherige Eingang zum Schulhof in Richtung Kreisverkehr Herzogstraße verlegt werden, da an der bisherigen Stelle die Baustellenzufahrt vorgesehen ist. Die Eltern befürchten gefährliche Situationen für die Kinder beim Queren der Baustellenzufahrt auf dem Gehweg.

    Erfahrungen vom Ausweichstandort als Vorbild

    Der frühere Haupteingang von der Wilbergstraße wird seit der Rückkehr vom ehemaligen Ausweichstandort am Lenneplatz nicht mehr genutzt. Grund waren schlechte Erfahrungen mit Eltern, die ihre Kinder über den Lehrerparkplatz bis vor den Eingang fuhren und dabei andere Kinder gefährdeten. Zudem konnte die Eingangskontrolle nicht gewährleistet werden. Positive Erfahrungen machte die Schule hingegen am Lenneplatz, wo sich die Kinder klassenweise auf dem Schulhof aufstellten.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die CDU-Fraktion möchte von der Verwaltung wissen, wer die Verkehrszählung durchgeführt hat, welche Ergebnisse vorliegen und welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollen. Zudem erkundigt sie sich nach Konzepten für die Bauphase und schlägt Maßnahmen wie Fahrverbote zu Schulzeiten, Einweiser oder bessere Beleuchtung vor. Schließlich regt sie an, gemeinsam mit der Schule ein Konzept für einen sicheren Schulweg zu erarbeiten.

  • SPD und Grüne beantragen 10.000 Euro für Trampoline an Grundschule Günnigfeld

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidAblehnung wegen Stimmengleichheit
    Enthaltungen: 4 (SPD, AfD, UWG:GB)
    Dagegen: 7 (CDU, AfD)
    Dafür: 7 (SPD, Grüne, LINKE.)

    Die Koalition aus SPD und Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid beantragt 10.000 Euro aus Restmitteln für die Installation von sieben Trampolinen auf dem Gelände der Gemeinschaftsgrundschule Günnigfeld. Das Projekt soll eine Brachfläche vor dem Schulgebäude in einen Bewegungsraum für die Schülerinnen und Schüler verwandeln.

    Zweiter Platz bei Stadtwerke-Bürgerprojekt

    Die Gemeinschaftsgrundschule Günnigfeld hatte im Frühjahr 2025 bei den Bürgerprojekten der Stadtwerke Bochum den zweiten Platz errungen. Das geplante Projekt sieht den Einbau von insgesamt sieben Trampolinen auf der Fläche vor dem Schulgebäude vor. Nach Angaben der Antragsteller wäre eine Erweiterung des Bewegungsraums ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, da viele Kinder ein sehr ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis hätten.

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    Finanzierungslücke von 10.000 Euro

    Zur Umsetzung des Projektes fehlen aktuell noch etwa 10.000 Euro. Eine zunächst angedachte Finanzierung der fehlenden Summe über das Startchancenprogramm sei leider nicht möglich gewesen, heißt es in dem Antrag vom 18. November 2025.

    Neugestaltung einer ehemaligen Container-Fläche

    Auf der für die Trampoline vorgesehenen Fläche haben mehrere Jahre Schulcontainer gestanden. Eine Neugestaltung der Fläche zu einer Wiese mit Trampolinen käme laut Antrag nicht nur den Kindern zugute, sondern auch dem Erscheinungsbild des Schulgeländes und damit Günnigfeld insgesamt.

    Den Antrag unterzeichneten die Fraktionsvorsitzende der SPD Wattenscheid, Ronja Buschmann, und der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Thomas Disselbeck.

  • CDU-Fraktion nominiert Mitglieder für Ausschüsse des Stadtrats

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.11.2025Ratnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion hat ihre Vorschläge für die Besetzung der städtischen Ausschüsse eingereicht. In einem Änderungsantrag zur Ratssitzung am 20. November 2025 benennt die Fraktion die Kandidaten für alle Gremien des Stadtrats.

    Umfassende Ausschussbesetzung geplant

    Die CDU-Fraktion unter Fraktionsvorsitzendem Karsten Herlitz schlägt insgesamt 18 Personen für die verschiedenen Ausschüsse vor. Die Nominierungen umfassen alle wichtigen Gremien der Stadtverwaltung, vom Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss bis hin zu spezialisierten Ausschüssen wie dem für Chancengerechtigkeit und Integration.

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    Führungspositionen in wichtigen Gremien

    Karsten Herlitz soll als Nummer eins im zentralen Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss fungieren, gefolgt von Dr. Sascha Dewender und Christian Haardt. Für den Ausschuss für Beteiligungen und Controlling nominiert die Fraktion Julian Meischein an der Spitze.

    Schwerpunkte bei sozialen Themen

    Im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales soll Daniela Arndt die erste Position einnehmen, unterstützt von Fee Roth und Erika Stahl als sachkundiger Bürgerin. Für Bildungsfragen setzt die CDU auf Dr. Sascha Dewender als ersten Kandidaten im Ausschuss für Schule und Bildung.

    Besondere Gremien berücksichtigt

    Neben den Fachausschüssen nominiert die CDU auch Mitglieder für den Jugendhilfeausschuss. Hier sollen Christian Haardt und Sophie-Charlotte Sommer die Fraktion vertreten. Für den Umlegungsausschuss wird Christian Haardt als Mitglied und Dr. Stefan Jox als persönlicher Stellvertreter vorgeschlagen.

    Die Nominierungen zeigen eine breite Aufstellung der CDU-Fraktion über alle kommunalpolitischen Bereiche hinweg, von Finanzen über Soziales bis hin zu Umwelt- und Sicherheitsfragen.