Schlagwort: Schule

  • Demokratietopf Ost: 500 Euro für Elterncafé an Grundschule am Volkspark

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.12.2025Bezirksvertretung Bochum-OstEinstimmig nach Beschlussvorschlag bei vier Enthaltungen (AfD)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost soll am 3. Dezember über die Förderung eines Elterncafés an der Grundschule am Volkspark entscheiden. Die Kooperation mit der OGS Outlaw beantragt 500 Euro aus dem „Demokratietopf“ für das interkulturelle Projekt.

    Förderung für interkulturellen Austausch

    Die Grundschule am Volkspark möchte gemeinsam mit der OGS Outlaw ein Elterncafé einrichten und durchführen. Ziel des Projekts ist es, den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Herkünften in der „bunten und vielfältigen Schulgemeinschaft“ zu stärken.

    Die Verwaltung empfiehlt der Bezirksvertretung Bochum-Ost, die beantragten 500 Euro für das Jahr 2026 zu bewilligen. Die Bezirksverwaltungsstelle Ost würde die Förderabwicklung übernehmen.

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    Finanzierung aus dem Demokratietopf

    Die Mittel stammen aus dem sogenannten „Demokratietopf“ der Bezirksvertretung Bochum-Ost. Mit einem Änderungsantrag von SPD-Fraktion und Grünen zur Haushaltssatzung 2025/2026 hatte das Gremium beschlossen, Projekte zur Stärkung der Demokratie mit insgesamt 5.000 Euro in den beiden Haushaltsjahren zu fördern.

    Verwendungsnachweis erforderlich

    Wie bei allen Zuwendungen üblich, muss die Kooperation nach Durchführung des Elterncafés einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen bei der Bezirksverwaltungsstelle vorlegen. Bei zweckwidriger Verwendung oder fehlenden Nachweisen kann die Förderung ganz oder teilweise zurückgefordert werden.

    Die Gewährung der Zuwendung liegt im Ermessen der Bezirksvertretung. Jährliche Folgekosten entstehen durch das Projekt nicht.

  • SPD-Bezirksfraktion kritisiert Terminüberschneidungen bei Tagen der offenen Tür

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid bemängelt die mangelnde Abstimmung zwischen Schulen bei der Terminierung ihrer Tage der offenen Tür. Gleichzeitige Veranstaltungen und Parkplatzprobleme erschwerten Familien den Besuch der Informationsveranstaltungen.

    Parallele Veranstaltungen behindern Schulwahl

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid hat eine Anfrage an die Verwaltung gerichtet, nachdem es erneut zu problematischen Terminüberschneidungen bei Tagen der offenen Tür gekommen ist. Wie die Schulpflegschaft des Hellweg-Gymnasiums berichtete, fanden die Informationsveranstaltungen zur Auswahl weiterführender Schulen am Hellweg-Gymnasium und an der Theodor-Körner-Schule zeitgleich statt. Dies erschwerte es vielen Familien erheblich, beide Schulen angemessen zu besuchen.

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    Sportveranstaltung verschärft Parkplatzsituation

    Zusätzlich verschärfte eine gleichzeitige Sportveranstaltung im Schulzentrum die bereits angespannte Situation. Bereits vor 8:30 Uhr waren keine Parkplätze mehr verfügbar – ein Problem, das sich bereits 2024 gezeigt hatte. Nach Einschätzung der SPD-Fraktion führte diese Situation dazu, dass interessierte Eltern und Kinder der Veranstaltung fernblieben.

    Forderungen nach besserer Koordination

    Fraktionsvorsitzender Thomas Dißelbeck stellt der Verwaltung zwei konkrete Fragen: Zum einen will die SPD wissen, wie die Terminierung der Tage der offenen Tür zwischen den Schulen abgestimmt wird und wie künftige Überschneidungen vermieden werden können. Zum anderen fordert die Fraktion Aufklärung darüber, wie sichergestellt werden kann, dass an solchen wichtigen Terminen keine zusätzlichen Großveranstaltungen stattfinden und die Parkplatzsituation angemessen berücksichtigt wird.

  • Stadt erweitert Schulsanierungsprogramm um weitere Maßnahmen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Um die zur Verfügung stehenden Fördermittel vollständig zu nutzen, sollen drei weitere Schulbaumaßnahmen in das Kommunalinvestitionsförderungsprogramm aufgenommen werden. Der Rat entscheidet am 18. Dezember über die Erweiterung.

    Drei neue Projekte für das Förderprogramm

    Die Verwaltung schlägt vor, zusätzlich zu den bereits im Programm enthaltenen Maßnahmen drei weitere Schulbauprojekte in das Förderprogramm KInvFG 2 aufzunehmen:

    • Sanierung der Turnhalle der Lina-Morgenstern-Schule in der Bonhoefferstraße 50
    • Brandschutzsanierung der Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs in der Akademiestraße 46-48
    • Sanierung des Stelzentrakts der Goetheschule am Goetheplatz 1
    Diese Maßnahmen wurden bisher über städtische Mittel finanziert und sollen nun anteilig über Fördermittel abgewickelt werden.

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    Hintergrund: Rechtliche Auseinandersetzung verzögerte Programm

    Das 2017 vom Bund aufgelegte Förderprogramm „K-IV“ stellt der Stadt insgesamt 32,6 Millionen Euro für die Sanierung der Schulinfrastruktur zur Verfügung. Ursprünglich hatte der Rat 2017 beschlossen, diese Mittel ausschließlich für städtische Schulen zu verwenden.

    Nach einer erfolgreichen Klage einer Schule in freier Trägerschaft musste die Stadt 2022 jedoch auch Anträge privater Schulträger berücksichtigen. Drei Schulen in freier Trägerschaft erhielten daraufhin Zuwendungsbescheide über insgesamt 1,24 Millionen Euro.

    Zeitdruck bei der Mittelverwendung

    Da die frist- und fördergerechte Umsetzung der Maßnahmen durch die freien Träger bis zum 31. Dezember 2025 herausfordernd ist, möchte die Verwaltung durch die Aufnahme weiterer städtischer Projekte das Risiko minimieren, dass Fördermittel zurückgezahlt werden müssen.

    Die formale Aufnahme neuer Maßnahmen in das Programm ist nur noch bis zum 31. Dezember 2025 möglich. Die konkrete betragliche Zuordnung kann dann noch bis Ende April 2026 erfolgen.

    Finanzielle Auswirkungen

    Für städtische Maßnahmen stehen aktuell noch 1,12 Millionen Euro an nicht zugeordneten Fördermitteln zur Verfügung. Die zur Aufnahme vorgeschlagenen Projekte wurden bereits über Haushaltsmittel finanziert, sodass der städtische Haushalt in Höhe der Fördermittelzuordnung entlastet würde.

    Die Vorlage wird zunächst am 11. Dezember im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss vorberaten, bevor der Rat am 18. Dezember final entscheidet.

  • Verwaltung lehnt Antrag auf Erhalt von Schulgebäude-Trakt für Museum ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.01.2026Ausschuss für Schule und BildungEinstimmig nach Beschlussvorschlag bei fünf Enthaltungen. (CDU, AfD).

    Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Ausschuss für Schule und Bildung, den Antrag dreier Vereine auf Erhaltung eines Gebäudeteils des alten Schulzentrums Nord in Gerthe abzulehnen. Ein Teilerhalt sei technisch und finanziell nicht vertretbar und gefährde die Gesamtplanung für den Schulneubau.

    Antrag für Stadtteil-Museum

    Der Bergmanns-Kameradschaftsverein Glückauf Gerthe 1891 e.V., die Kohlengräberland-Geschichtswerkstatt des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums und der Gerther Treff e.V. hatten gemeinsam einen Antrag nach § 24 der Gemeindeordnung NRW gestellt. Sie wollten einen Trakt des sanierten Bestandsgebäudes des Schulzentrums Nord an der Heinrichstraße für ein „Stadtteil-Museum als Lern-, Erfahrungs- und Begegnungsort“ erhalten.

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    Technische Hindernisse überwiegen

    Die Verwaltung begründet ihre Ablehnung mit zahlreichen technischen und planerischen Problemen. Ein Erhalt des Gebäudeteils würde das bereits genehmigte Brandschutzkonzept verletzen und die barrierefreie Erschließung des Neubaus gefährden. Zudem befindet sich die geplante Spiel- und Bewegungsfläche genau an der Stelle des zu erhaltenden Trakts.

    Hohe Sanierungskosten erwartet

    Für den Teilerhalt wären umfangreiche Arbeiten nötig: statische Neuberechnungen, neue Treppenverbindungen, Schadstoffsanierung der Innenräume sowie komplett neue Versorgungsleitungen für Strom, Heizung und Sanitär. Die bisherige Teilsanierung umfasste nur Fassade und Teildachflächen. Die Fernwärmekapazität im Gebäudekomplex sei bereits ausgereizt.

    Vision eines modernen Campus

    Die Verwaltung argumentiert, dass ein Teilerhalt die Vision eines modernen, zusammenhängenden Schulcampus mit Dreifachturnhalle, möglichem Schwimmbad und großzügigen Grünflächen gefährden würde. Zudem seien die Flächen für umfangreiche Ersatzpflanzungen als Kompensationsmaßnahme des Neubaus erforderlich.

    Der Ausschuss für Schule und Bildung soll am 14. Januar 2026 über die Vorlage entscheiden.

  • Opposition beantragt öffentliche Ausschreibung für Dezernatsposten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    18.12.2025Ratnoch nicht beraten

    CDU, UWG und FDP wollen die geplante Wiederwahl von Stadtrat Dietmar Dieckmann verhindern und fordern stattdessen eine transparente Neubesetzung des Dezernats IV für Bildung, Integration, Kultur und Sport.

    Die drei Oppositionsfraktionen CDU, UWG (Freie Bürger) und FDP haben einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Ratssitzung am 18. Dezember eingereicht. Anstelle der vorgesehenen Wiederwahl von Stadtrat Dietmar Dieckmann soll der Oberbürgermeister eine öffentliche Ausschreibung für die Dezernentenstelle vorbereiten.

    Neuausschreibung mit externer Beratung

    Der Antrag sieht vor, dass die Ausschreibung für das Dezernat IV – Bildung, Integration, Kultur und Sport – bereits in der nächsten Ratssitzung am 5. Februar 2026 vorgelegt wird. Zusätzlich soll ein geeignetes Personalberatungsunternehmen in das Personalfindungsverfahren einbezogen werden.

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    Begründung bleibt offen

    Die drei Fraktionen haben angekündigt, ihre Begründung für den Änderungsantrag erst mündlich in der Ratssitzung zu erläutern. Unterzeichnet wurde der Antrag von Karsten Herlitz (CDU-Fraktion), Hans-Josef Winkler und Jens Lücking (UWG) sowie Felix Haltt (FDP).

  • SPD-Fraktion fordert öffentliche Stellplätze an der Hegelstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.12.2025Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Nord beantragt in einem Änderungsantrag, dass bei der geplanten Einbeziehung eines Teilbereichs der Hegelstraße die straßenbegleitenden Schulparkplätze als öffentliche Stellplätze ausgewiesen werden sollen.

    Schulgelände-Erweiterung führt zu Parkplatzproblemen

    Die SPD-Fraktion unter Führung von Snežana Ćuruvija hat einen Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 20252402 eingereicht, die sich mit der Einbeziehung eines Teilbereichs der Hegelstraße beschäftigt. Der Antrag wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord am 2. Dezember 2025 behandelt.

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    Bedarfsgerechte Erweiterung mit unerwünschten Folgen

    In der Begründung ihres Antrags erkennt die SPD-Fraktion an, dass die Erweiterung des Schulgeländes durch die einzuziehende Fläche „absolut bedarfsgerecht und nachvollziehbar“ sei. Gleichzeitig warnt sie jedoch vor den Folgen für die Anwohnerschaft: Die Maßnahme führe zu einer „erhöhten Parkplatzproblematik für Anwohnerinnen und Anwohner auf Grund von fehlenden bzw. nicht ausreichenden öffentlichen Stellplätzen“.

    Lösungsvorschlag unter Rechtsvorbehalt

    Der Änderungsvorschlag sieht vor, dass die straßenbegleitenden Schulparkplätze – sofern rechtlich möglich – als öffentliche Stellplätze ausgewiesen werden sollen. Damit würde ein Teil der durch die Schulgelände-Erweiterung wegfallenden Parkmöglichkeiten für die Anwohner kompensiert.

  • BSW fragt nach Diskriminierung an Bildungseinrichtungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    18.12.2025RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die BSW-Ratsgruppe will von der Verwaltung wissen, wie viele Fälle mit rassistischem oder diskriminierendem Hintergrund an Schulen und Kitas gemeldet wurden. Zudem erkundigt sich die Partei nach Präventionsmaßnahmen und deren Wirksamkeit.

    Statistische Grundlage für Diskussion gefordert

    Die Ratsgruppe Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat eine Anfrage an Oberbürgermeister Jörg Lukat zur Ratssitzung am 18. Dezember 2025 gestellt. Anlass ist nach Darstellung der BSW die „aktuelle gesellschaftspolitische Lage“, die vermehrt zu Vorfällen mit rassistischem oder diskriminierendem Hintergrund führe. Besonders Kinder seien diesen Tendenzen oft schutzlos ausgeliefert.

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    Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

    Der Vorsitzende der BSW-Ratsgruppe, Sven Ratajczak, möchte zunächst wissen, wie viele Fälle mit rassistischem oder diskriminierendem Hintergrund an Bildungseinrichtungen in den Jahren 2024 und 2025 gemeldet wurden. Darüber hinaus erkundigt sich die BSW nach Präventionsmaßnahmen der Verwaltung sowie nach entsprechenden Maßnahmen von Land und Bund, die an örtlichen Bildungseinrichtungen umgesetzt wurden.

    Wirksamkeit von Präventionsprogrammen im Fokus

    Als vierte Frage will die BSW erfahren, ob der Verwaltung Erkenntnisse oder Studien über die Wirksamkeit der einzelnen Präventionsmaßnahmen vorliegen. Als Beispiel nennt Ratajczak das Programm „Schule ohne Rassismus„. Diese Informationen sollen dem Rat als Grundlage für eine konstruktive Diskussion über Verbesserungsmaßnahmen dienen.

    Die BSW begründet ihre Anfrage damit, dass Bildungseinrichtungen wie Kitas und Schulen wichtige Sozialisationsinstanzen seien und daher besondere Beachtung verdienen.

  • iPad-Ausstattung an Bochumer Schulen: Stadt plant Reinvestition in digitale Bildung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.01.2026Ausschuss für Schule und BildungDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt verfügt über ein Reinvestitionskonzept für die Erneuerung der rund 36.000 iPads an Bochumer Schulen. Bereits für 2025/2026 wurden Haushaltsmittel für den Austausch der ersten Geräte-Generation bereitgestellt, die nach fünf Jahren Nutzung ersetzt werden muss.

    Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der CDU-Fraktion zur iPad-Ausstattung an den städtischen Schulen geantwortet. Hintergrund der Anfrage waren Sorgen über den Zustand der inzwischen fünf Jahre alten Tablets, die teilweise nicht mehr nutzbar seien und dadurch den digitalen Unterricht beeinträchtigen könnten.

    Reinvestitionskonzept bereits vorhanden

    Entgegen der Befürchtungen der CDU-Fraktion existiert bereits ein städtisch finanziertes Reinvestitionskonzept. Die Verwaltung hatte schon bei der Umsetzung des DigitalPakts 1 eine Folgekostenabschätzung für die kommenden Haushaltsjahre erstellt. Dabei wurde die übliche Lebensdauer von fünf Jahren für die Geräte zugrunde gelegt.

    Unabhängig von möglichen Fördermitteln des Landes aus dem geplanten DigitalPakt 2 wurden bereits Haushaltsmittel für den Ersatz der ersten iPad-Generation aus dem Kreditprogramm „Gute Schule“ veranschlagt und bereitgestellt. Auch für die Jahre ab 2027 wurden entsprechende Reinvestitionskosten für den städtischen Haushalt ermittelt.

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    Evaluation durch Jahresbilanzgespräche

    Eine systematische Evaluation der iPad-Nutzung erfolgt durch Jahresbilanzgespräche mit allen Schulen. Diese bilden die Basis für die Medienentwicklungsplanung und umfassen Befragungen zur technischen Infrastruktur und IT-Ausstattung.

    Die Ergebnisse flossen in die Fortschreibung des Medienentwicklungsplanes für 2025/2026 ein. Demnach wurden unterschiedliche Ausstattungsquoten festgelegt: 25 Prozent für Grundschulen, 100 Prozent für weiterführende Schulen und 75 Prozent für Berufskollegs.

    Deutliche Steigerung der IT-Investitionen

    Die Stadt betont ihr kontinuierliches Engagement bei der Schuldigitalisierung. Bereits in der Vergangenheit wurden zusätzliche Eigenmittel bereitgestellt, als die Förderprogramme des Landes nicht ausreichten. So investierte die Stadt zusätzlich 1,4 Millionen Euro für Geräte bedürftiger Schüler und knapp 400.000 Euro für Lehrergeräte.

    Die Entwicklung der Haushaltsansätze zeigt das Ausmaß der Investitionen: Von 2,3 Millionen Euro im Jahr 2021 stiegen sie auf 15,2 Millionen Euro für 2026. Diese Maßnahmen wurden mit einem Team von 19 Personen umgesetzt, das mit Blick auf den DigitalPakt 2 noch erweitert werden soll.

    Flexible Geräteumlagerung geplant

    Aktuell beträgt die durchschnittliche Ausstattungsquote mit iPads etwa 75 Prozent über alle Schulformen hinweg. Durch eigenfinanzierten Neukauf von Geräten soll eine Umverteilung zwischen den Schulformen ermöglicht werden, um die jeweiligen Zielquoten zu erreichen.

    Noch an Förderprogramme gebundene Geräte müssen allerdings bis zum Ablauf der jeweiligen Förderfrist an den entsprechenden Schulen verbleiben.

  • Raummangel im Schulzentrum Bochum-Nord: Verwaltung bestätigt Engpässe

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.01.2026Ausschuss für Schule und BildungDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung räumt ein, dass die ursprünglich geplante Anzahl von Klassenräumen im neuen Schulzentrum Bochum-Nord nicht mehr ausreicht. Für das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium und die Anne-Frank-Realschule müssen zusätzliche Lösungen gefunden werden.

    In ihrer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Fraktion bestätigt die Verwaltung, dass die 2019 geplanten Raumkapazitäten des Schulzentrums Bochum-Nord den aktuellen Bedarf nicht mehr decken. Die damals nach der Kölner Schulbauleitlinie von 2009 kalkulierte Raumanzahl sei „inzwischen nicht mehr ausreichend“.

    Geplante Raumaufteilung bleibt bestehen

    Für das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium sind weiterhin 32 allgemeine Unterrichtsräume und für die Anne-Frank-Realschule 27 allgemeine Unterrichtsräume im Neubau vorgesehen. Diese Räume sollen auch realisiert werden. Allerdings wurden bereits Kürzungen vorgenommen: Die Stadtteilbibliothek wurde ohne Flächenkompensation integriert und zwei Internationale Klassen gestrichen. Die verbleibenden zwei Internationalen Klassen wurden in kleinere Räume des Erdgeschosses verlegt, die mit 50 Quadratmetern zu klein für eine multifunktionale Nutzung sind.

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    Zusätzliche Räume außerhalb des Hauptgebäudes

    Um den gestiegenen Raumbedarf zu decken, sollen Unterrichtsräume außerhalb des eigentlichen Neubaus entstehen. Das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium soll zusätzlich vier Räume im sogenannten „Spanischen Pavillon“ nutzen. Drei weitere Räume sind im Bereich der geplanten Dreifachsporthalle vorgesehen – sowohl für die Schulen als auch für das zdi-Netzwerk.

    ZDI-Netzwerk wird ausgelagert

    Das IST.Bochum.NRW (Innovationszentrum Schule-Technik) und die Geschäftsstelle des zdi-Netzwerkes sollten ursprünglich einen Seminarraum, einen Technikraum, ein Lego-Education-Center sowie drei Büroräume im Neubau erhalten. Aufgrund der angespannten Raumsituation wird für das zdi-Netzwerk eine alternative Unterbringung gesucht, damit die Räume den Schulen zur Verfügung gestellt werden können.

    Fertigstellung der Sporthalle erst 2032

    Die drei zusätzlichen Räume über der neuen Dreifachsporthalle werden voraussichtlich erst 2032 zur Verfügung stehen. Bis dahin soll der Raumbedarf durch die temporäre Auslagerung des zdi-Netzwerks gedeckt werden. Zudem werde das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium nicht durchgehend vierzügig geführt, sodass Raumkapazitäten verfügbar seien.

    Teilerhalt des alten Gebäudes unwirtschaftlich

    Auf die Frage nach einem möglichen Teilerhalt des westlichen Baukörpers des alten Schulzentrums antwortet die Verwaltung mit einem klaren Nein. Der Aufwand sei „wirtschaftlich nicht vertretbar“. Neben umfangreichen Planungen und Genehmigungsverfahren wären auch neue Strom- und Fernwärmeversorgungen erforderlich. Zudem würde ein Teilerhalt die geplante Nutzung des Areals für Sporthalle, Grünflächen und ein mögliches Schwimmbecken behindern.

    Kontinuierlicher Abstimmungsprozess

    Die Verwaltung verweist auf die Komplexität langjähriger Schulbauprojekte, bei denen Planungsprozesse „naturgemäß einer kontinuierlichen Weiterentwicklung“ unterliegen. Seit Inkrafttreten der Bochumer Schulbauleitlinie plane man mit anderen Flächen als zu Beginn der Planungsphasen. Alle Beteiligten befänden sich in einem „kontinuierlichen engen Abstimmungsprozess“.

  • STADTGESTALTER/Volt beantragt Stadtteilmuseum in neuer Dreifachturnhalle

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.01.2026Ausschuss für Schule und BildungDer Antrag wird zurückgezogen.

    Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt schlägt vor, das geplante Stadtteilmuseum für das Gerther Schulzentrum Nord nicht im sanierten Altbau, sondern barrierefrei im Neubau der Dreifachturnhalle zu integrieren. Der Änderungsantrag soll in der Sitzung des Schulausschusses am 14. Januar 2026 beraten werden.

    Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt hat einen Änderungsantrag zum ursprünglich geplanten Stadtteilmuseum im Gerther Schulzentrum Nord eingereicht. Statt das Museum in Räumen des sanierten Trakts des bestehenden Schulgebäudes unterzubringen, soll geprüft werden, ob es barrierefrei in das neu zu errichtende Gebäude der Dreifachturnhalle integriert werden kann.

    Moderne Lösung mit digitaler Schließanlage

    Der Antrag sieht vor, dass die nutzenden Vereine über eine moderne, digitale Schließanlage einen autarken Zugang zu den entsprechenden Räumlichkeiten erhalten sollen. Die Antragstellenden, zu denen auch die Schulleitung des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums gehört, sollen am Prüfverfahren beteiligt werden.

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    Bestandsgebäude als problematische Option

    Als Begründung führt Ratsmitglied Stefanie Beckmann an, dass sich der Erhalt eines Teils des Bestandsgebäudes als höchst aufwendig darstelle und sich nur schwerlich in die neuen Planungen südlich des neuen Hauptgebäudes einfüge. Daher müssten andere Optionen geprüft werden.

    Integration in Dreifachturnhallen-Neubau geplant

    Mit dem bereits beschlossenen Neubau einer Dreifachturnhalle auf dem Gelände des Schulzentrums Nord wird ein zusätzlicher moderner Gebäudekörper samt Lehrschwimmbecken errichtet. Oberhalb der neuen Dreifachturnhalle sollen weitere Geschossflächen für zusätzliche multifunktionale Klassenräume oder zur Unterbringung des zdi-Netzwerks entstehen.

    Im Rahmen dieses bis 2032 geplanten Neubaus könnten laut Antrag 120 Quadratmeter neue Raumflächen zur Nutzung als Stadtteilmuseum realisiert werden, ohne die Freiflächenplanung zu beeinträchtigen. Eine derzeit in Erarbeitung befindliche Machbarkeitsstudie könne den zusätzlichen Raumbedarf für das Schulmuseum noch berücksichtigen.