Schlagwort: Mobilität

  • Verwaltung erklärt Parkplatzsituation bei Hegelstraße-Einziehung

    Die Stadtverwaltung hat auf einen SPD-Änderungsantrag zur geplanten Teileinziehung der Hegelstraße geantwortet. Durch die Maßnahme zur Schulgelände-Erweiterung werden keine öffentlichen Parkplätze wegfallen.

    Keine Überlagerung von Einziehung und Parkflächen

    Das Tiefbauamt stellt in seiner Mitteilung klar, dass sich die Fläche der geplanten Teileinziehung der Hegelstraße und die bereits vorhandenen Parkflächen nicht überlagern. Durch die Einziehung ergebe sich daher keine Veränderung der bestehenden Parkflächen. Dies werde auch aus dem beigefügten Plan ersichtlich.

    Die SPD-Fraktion hatte in ihrem Änderungsantrag gefordert, dass die straßenbegleitenden Schulparkplätze als öffentliche Stellplätze ausgewiesen werden sollen, um eine erhöhte Parkplatzproblematik für Anwohner zu vermeiden.

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    Schulparkplätze stehen nachmittags öffentlich zur Verfügung

    Bei den Parkflächen an der Hegelstraße handelt es sich um Schulparkplätze, die nach den Schulzeiten öffentlich genutzt werden können. Diese Parkflächen stehen der Allgemeinheit nachmittags nach 16 Uhr bis morgens vor 7 Uhr zur Verfügung.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Temporäre Einschränkungen bei Baumaßnahmen möglich

    Die Verwaltung weist darauf hin, dass im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen in den Sommerferien nicht ausgeschlossen werden kann, dass Parkflächen temporär für die Lagerung von Baumaterial in Anspruch genommen werden müssen.

    Hintergrund der Maßnahme

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord hatte am 2. December 2025 der beabsichtigten Teileinziehung der Hegelstraße mit den Änderungen aus dem SPD-Antrag zugestimmt. Die Erweiterung des Schulgeländes durch die einzuziehende Fläche wird von der Verwaltung als „absolut bedarfsgerecht und nachvollziehbar“ bezeichnet.

  • Geschwindigkeitskontrollen statt stationärer Anzeigetafel am Beisenkamp

    Die Verwaltung lehnt eine dauerhafte Geschwindigkeitsanzeigetafel in Wattenscheid ab. Stattdessen setzt sie auf mobile Tafeln und verstärkte Kontrollen. Messungen zeigen niedrige Übertretungsquoten.

    Antrag der Bezirksvertretung Wattenscheid

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid hatte im Dezember 2025 beantragt, eine Geschwindigkeitsanzeigetafel in der Straße „Am Beisenkamp“ zwischen den Hausnummern 50 und 67 aufzustellen. Nach Beobachtungen der Bezirksvertreter komme es dort regelmäßig zu deutlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen, insbesondere zwischen der Einmündung „Fredenkamp“ und der Sackgasse Am Beisenkamp.

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    Verwaltung setzt auf Mix aus Maßnahmen

    Die Verwaltung nimmt in ihrer Antwort eine ablehnende Haltung zur dauerhaften Installation ein. Stattdessen verfolgt sie einen „Mix aus präventiven und repressiven Maßnahmen“. Die Straße „Am Beisenkamp“ ist bereits Bestandteil der kommunalen Messplatzliste, weshalb dort regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Niedrige Übertretungsquoten gemessen

    Im Februar 2026 stellte die städtische Verkehrsüberwachung einen Trailer auf Höhe der Hausnummer 45a auf, der rund um die Uhr die Geschwindigkeit maß. Die Übertretungsquote betrug dabei nur 1,8 Prozent. Bei verschiedenen Kontrollen mit dem Messfahrzeug im Bereich zwischen den Hausnummern 50 und 67 lagen die Übertretungsquoten zwischen 2,8 und 11,9 Prozent. Die letzte Kontrolle fand am 16. März 2026 auf Höhe der Hausnummer 53 statt.

    Mobile Tafel bereits im Einsatz

    Anlässlich des Antrags veranlasste die Verkehrsüberwachung im Februar und März 2026 erneut die temporäre Aufstellung einer mobilen Geschwindigkeitsanzeigetafel in dem entsprechenden Bereich. Auch eine mobile Geschwindigkeitsanzeigetafel war bereits im vergangenen Jahr temporär am Beisenkamp im Einsatz.

    Mögliche Standortveränderungen prüfbar

    Nach einer erneuten Evaluierung der bisher eingesetzten stationären Tafeln kann in Abstimmung mit dem Bezirk geprüft werden, ob Standorte von stationären Tafeln gewechselt werden. Die Verwaltung verweist in diesem Zusammenhang auf eine separate Vorlage zur Evaluation aller im Stadtgebiet aufgestellten stationären Geschwindigkeitsanzeigetafeln. Insgesamt sind in Wattenscheid sechs stationäre Geschwindigkeitsanzeigetafeln im Einsatz.

  • Verkehrsprobleme in Wattenscheid: Anfrage zu Umgehungsverkehr durch Kreisverkehr-Sperrung

    Deborah Steffens fragt in der Bezirksvertretung Wattenscheid nach Lösungen für verstärkten Durchgangsverkehr auf der Centrumstraße/Elbingerstraße. Grund ist die umbaubedingte Sperrung des Kreisverkehrs an der Hansastraße.

    Umleitung führt zu Verkehrsproblemen

    Die umbaubedingte Sperrung des Kreisverkehrs an der Hansastraße in Wattenscheid sorgt für deutlich mehr Verkehr auf der Kreuzung Centrumstraße/Elbingerstraße. Das berichtet das beratende Mitglied Deborah Steffens in einer Anfrage an die Bezirksvertretung Wattenscheid.

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    Bauliche Verkehrsberuhigung wird beschädigt

    Besonders problematisch ist die Situation kurz vor dem Fleischereibetrieb Thiers. Dort ist die Durchfahrbreite der Straße seit Jahren stark reduziert, um die Befahrung von LKWs zu verhindern. In den letzten Wochen seien die baulichen Breitebeschränkungen immer wieder angefahren worden, berichtet Steffens. Zudem gebe es insbesondere nachts einen erheblichen Durchgangsverkehr.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Verwaltung soll Lösungsvorschläge erarbeiten

    Steffens fragt, ob die Situation der Verwaltung bekannt ist und bittet um das Erarbeiten von Lösungsvorschlägen. Sie möchte außerdem, dass die Antwort auch der Bezirksvertretung Mitte zur Verfügung gestellt wird.

    Die Anfrage wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 4. November 2025 behandelt.

  • Verwaltung kündigt weitere Verzögerung beim Kreisverkehr Hiltrop an

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-NordDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Stadt informiert über den aktuellen Planungsstand für den geplanten Kreisverkehr im Dorf Hiltrop. Die Bauarbeiten können frühestens 2029 beginnen, da zunächst Vermessungsarbeiten abgeschlossen werden müssen. Als Zwischenlösung soll die Straße „Im Hagenacker“ im Juni 2026 zur Einbahnstraße werden.

    Kreisverkehr nicht vor 2029 realisierbar

    Die Verwaltung macht deutlich, dass realistische und effektiv umsetzbare Lösungen zeitlich intensive Planungen und Abstimmungen erfordern. Auch ohne Berücksichtigung des A43-Ausbaus werden die Bauarbeiten für einen Kreisverkehr nicht vor 2029 beginnen können.

    Nach dem Beschluss des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur (AMI) vom 18. Dezember 2024 wurde die Planung vom Amt für Stadtplanung und Wohnen an das Tiefbauamt übergeben. Dieses muss nun eine funktionierende Ausführungsplanung erstellen, die andere Ansätze und Planungsunterlagen erfordert als die zuvor erstellte konzeptionelle Planung.

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    Vermessungsarbeiten noch nicht abgeschlossen

    Zunächst müssen aktuelle Vermessungsunterlagen als solide Planungsbasis erstellt werden. Diese sind erforderlich, da insbesondere die flankierenden geometrischen Randbedingungen wie Grundstücksverhältnisse, erforderliche Fahrbahn- und Gehwegbreiten, die Situation im Untergrund sowie Grundstückszufahrten berücksichtigt werden müssen.

    Die Vermessungsunterlagen wurden 2025 beauftragt und sind noch in Arbeit. Sobald diese vorliegen, können die Planungen aufgenommen werden. Zusätzlich sind umfangreiche Abstimmungen mit anderen Ämtern, der Straßenverkehrsbehörde, Polizei, Bogestra sowie den Versorgungsträgern erforderlich.

    Einbahnstraße als Zwischenlösung geplant

    Als kurzfristige Maßnahme hat der Ausschuss die Optimierung der Lichtsignalanlage unter Berücksichtigung der Verkehrsführung „Im Hagenacker“ zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Begener Straße beschlossen.

    Die Einrichtung einer Einbahnstraße gestaltet sich aufgrund der flankierenden Randbedingungen schwierig. Hier sind die Ein- und Ausfahrten, der Busverkehr sowie die Auflagen der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei zu berücksichtigen. Die Arbeiten sind inzwischen ausgeschrieben und sollen im Juni 2026 durchgeführt werden.

    Erreichbarkeit von Geschäften bleibt gewährleistet

    Die Bezirksvertretung Nord hatte darauf hingewiesen, dass die Erreichbarkeit der Sparkassen-Filiale, des katholischen Kindergartens, des Imbissladens sowie einer Hausarzt- und Zahnarztpraxis in der Straße „Im Hagenacker“ gewährleistet bleiben muss. Die Verwaltung bestätigt, dass die Erreichbarkeit der ansässigen Firmen und Institutionen gewährleistet bleibt. Während der Einrichtung der Einbahnstraße kann es temporär zu kurzfristigen Einschränkungen kommen.

    Regelmäßige Berichterstattung zugesagt

    Die Auswirkungen auf die benachbarten Straßen werden nach Einrichtung der Einbahnstraße beobachtet. Eine gewisse Eingewöhnungszeit muss vorausgesetzt werden, sodass es in den ersten Tagen zu Verzögerungen in der Verkehrsabwicklung kommen wird.

    Falls sich der gutachterliche Ansatz der Einbahnstraße als nicht richtiger Weg erweisen sollte, muss zu gegebener Zeit überlegt werden, diese eventuell auch wieder zurückzubauen. Die Verwaltung sagt einen regelmäßigen Sachstandsbericht zum Verlauf der Planungen zu, der in halbjährlichem Rhythmus in den Sitzungen der Bezirksvertretung mündlich vorgetragen werden soll.

  • Verwaltung passt umstrittene Sinuswellen in der Wielandstraße nach Kritik an

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt hat auf massive Kritik an den provisorisch eingebauten Sinuswellen in der Wielandstraße reagiert und bereits Korrekturen vorgenommen. Die ursprünglich als Verkehrsberuhigung für die Fahrradstraße gedachten Elemente aus Formsteinen erwiesen sich als ungeeignet für Radfahrende.

    Experimenteller Einbau führte zu Problemen

    Die Verwaltung räumt ein, dass die negativen Auswirkungen der zunächst eingebauten Sinuswellen nicht absehbar waren. Bei der Konstruktion handelte es sich um ein völlig neues und unerprobtes System. Mit dem Einbau wollte die Stadtverwaltung dem Wunsch des ADFC nach niederländischen Sinuswellen nachkommen. Da jedoch keine ausreichenden Informationen zur niederländischen Bauweise vorlagen, wurde mit verfügbaren Mitteln eine Alternative entwickelt.

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    Beschwerden über Komfortverlust und Sicherheitsprobleme

    Über den städtischen Mängelmelder gingen mehrere Beschwerden ein. Diese betrafen hauptsächlich zu schnell fahrende Kraftfahrzeuge in der Wielandstraße und die ungeeignete Bauweise der Schwellen für Radfahrende. Die Radfahrer müssen zur sicheren Überquerung stark abbremsen, was zu erheblichen Komfortverlusten führt.

    Anpassungen bereits vorgenommen

    Die Verwaltung hat bereits Korrekturen durchgeführt: Seitlich wurde jeweils ein Abstand von 1,6 Metern zum Fahrbahnrand hergestellt. Dies entspricht den Vorgaben der „Hinweise zu Radschnellverbindungen und Radvorrangrouten“ (HRSV) und ermöglicht es zwei Radfahrenden, nebeneinander an den Schwellen vorbeizufahren. Für den Abschnitt zwischen Bergbaumuseum und Freiligrathstraße ist eine große Aufpflasterung zur Verkehrsberuhigung geplant, die ebenfalls den seitlichen Abstand von 1,6 Metern berücksichtigt.

    Endgültige Lösung erst nach 2027

    Die finale Neugestaltung muss auf Arbeiten der Stadtwerke warten, die ab 2027/28 Fernwärmeleitungen in der Wielandstraße verlegen werden. Durch parallel geplante Kanal- und Leitungsarbeiten in der Herderallee sind jedoch noch keine konkreten Termine festlegbar. Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten soll der endgültige Zustand hergestellt werden.

    Zukünftige Bauweise nach aktuellen Standards

    Für die endgültige Umsetzung will die Verwaltung die einschlägigen Regelwerke der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrstechnik (FGSV) heranziehen und die eingegangenen Rückmeldungen berücksichtigen. Die Fahrbahnschwellen sollen nach dem aktuellen Stand der Technik hergestellt werden.

  • Verzögerung bei Treppenanlage: Planung wird mit Haltestellenausbau koordiniert

    Die Neuplanung der Treppenanlage an der Saarlandstraße Ecke Propst-Hellmich-Promenade verzögert sich um zwei Jahre. Die Verwaltung begründet dies mit der Koordination zum barrierefreien Ausbau der nahegelegenen Bushaltestelle.

    CDU fragt nach Verzögerung

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Wattenscheid hatte sich nach dem Stand der Planungen erkundigt. Bereits im März 2024 hatte die Bezirksvertretung einen Beschluss zur Neuplanung der Treppenanlage gefasst, die Planung sollte noch im selben Jahr erfolgen.

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    Koordination mit Haltestellenausbau als Grund

    Die Verwaltung erklärt die Verzögerung mit strategischen Überlegungen: Die Maßnahme wurde zurückgestellt, um sie im Zusammenhang mit dem niederflurgerechten Ausbau der Haltestelle „Saarlandstraße“ zu planen und umzusetzen. Dort verkehrt die Buslinie 386.

    Die Treppenanlage mit Rampenzugang stellt derzeit die einzige fußläufige Verbindung zwischen der Propst-Hellmich-Promenade und der Wattenscheider Fußgängerzone auf der westlichen Seite der Saarlandstraße dar.

    Barrierefreie Lösung angestrebt

    Die Verwaltung strebt eine barrierefreie Lösung an und erstellt derzeit die entsprechende Planung. Diese soll in einer der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung Wattenscheid vorgestellt werden.

    Die Behandlung der Verwaltungsantwort ist für die Sitzung am 21. April 2026 vorgesehen.

  • CDU-Fraktion fordert barrierefreie Gehweggestaltung auf dem Dahlacker

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte beantragt eine Prüfung zur Verbesserung der Gehwegsituation auf dem Dahlacker 15-21. Durch den Erwerb angrenzender Grundstücksteile sollen die Gehwege verbreitert werden, ohne den vorhandenen Baumbestand zu gefährden.

    Prüfauftrag für Bestandsaufnahme und Flächenerwerb

    Die Verwaltung soll nach dem Willen der CDU-Fraktion den Zustand der Gehwege auf dem Dahlacker 15-21 überprüfen und eine Bestandsaufnahme der beschädigten und zu schmalen Gehwegabschnitte durchführen. Dabei soll geprüft werden, ob Teilflächen der angrenzenden Grundstücke erworben werden können, um eine Verbreiterung zu ermöglichen. Die Verwaltung soll entsprechende Gespräche mit der Eigentümerin führen.

    Bei einer positiven Bewertung der Verbreiterungsmöglichkeiten soll eine Verwaltungsvorlage erstellt und der Bezirksvertretung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Eine zentrale Vorgabe ist dabei der vorrangige Erhalt des vorhandenen Baumbestands – Fällungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden.

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    Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen sicherstellen

    Die CDU-Fraktion begründet ihren Antrag mit der aktuellen Situation vor Ort: Der Gehweg sei an mehreren Stellen beschädigt und so schmal, dass er für hochbetagte Personen mit Rollstuhl oder Rollatoren sowie Eltern mit Kinderwagen ein erhebliches Hindernis darstelle. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sei eine zentrale Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe und Mobilität aller.

    Nachhaltige Lösung ohne Baumverluste

    Eine Fällung der vorhandenen Bäume würde das Problem laut Antragsteller nicht lösen. Selbst bei Neuanpflanzungen und neuen Baumscheiben bliebe der verfügbare Gehweg zu schmal für eine barrierefreie Nutzung. Der Erwerb weniger Quadratmeter der angrenzenden Liegenschaften und deren Umwandlung in Gehwegflächen stelle eine sinnvolle und nachhaltige Lösung dar, die sowohl die Mobilität sicherstelle als auch den Baumbestand schütze.

    Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 behandelt.

  • Verwaltung lehnt Temposchwellen auf Steeler Straße ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung sieht keine konkreten Stellen auf der Steeler Straße in Wattenscheid, wo Temposchwellen installiert werden sollten. Die Straße gilt als unauffällig, weshalb keine kausale Dringlichkeit für Verkehrsberuhigungsmaßnahmen bestehe.

    Die Antwort des Tiefbauamts auf eine erneute Anfrage der „Wattenscheider Chance“ fällt deutlich aus: Obwohl Fahrbahnschwellen grundsätzlich kurz- bis mittelfristig eingebaut werden könnten, sieht die Verwaltung keinen Bedarf dafür auf der Steeler Straße.

    Straße gilt als verkehrstechnisch unauffällig

    Bereits in einer vorherigen Antwort vom Mai 2025 hatte die Verwaltung darauf hingewiesen, dass die Steeler Straße sowohl von der Straßenverkehrsbehörde und Polizei als auch von der Verwaltung selbst als unauffällig eingestuft wird. Aus diesem Grund können keine konkreten Stellen für die Installation von Temposchwellen benannt werden.

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    Kosten pro Temposchwelle bis zu 3.000 Euro

    Zur Frage nach den Kosten teilte das Tiefbauamt mit, dass die Anschaffung und Installation einer Fahrbahnschwelle zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Stück kosten würde. Als Beispiel verwies die Verwaltung auf bereits installierte Schwellen in der Stresemannstraße.

    Die Anfrage der Wattenscheider Fraktion erfolgte vor dem Hintergrund, dass konsumtive Mittel für solche Maßnahmen derzeit nicht zur Verfügung stehen, wie die Verwaltung bereits zuvor mitgeteilt hatte.

    Beratung in der Bezirksvertretung

    Die Antwort wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid am 21. April 2026 zur Kenntnisnahme behandelt.

  • Verkehrssicherheit: Verwaltung sieht begrenzte Lösungsmöglichkeiten für Braunsberger und Rastenburger Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Das Tiefbauamt hat auf eine CDU-Anfrage zu Verkehrsproblemen in den Sackgassenstichen der Braunsberger Straße und im Kreuzungsbereich Rastenburger/Allensteiner Straße geantwortet. Während die Verwaltung grundsätzlich keine größeren Probleme sieht, zeigt sie für umfassende Lösungen einen kostspieligen Umbau auf.

    Keine bekannten Beschwerden

    Die Verwaltung stuft den gesamten Bereich als „unauffällig“ ein und betont, dass es sich um Erschließungsstraßen innerhalb einer Tempo-20-Zone ohne übergeordnete Verkehrsbedeutung handelt. Beschwerden von Anwohnenden oder dem USB (Umwelt-Service Bochum) seien nicht bekannt.

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    Begrenzte Möglichkeiten gegen Falschparker

    Für das Problem verkehrswidrig parkender Fahrzeuge im Kreuzungsbereich sieht das Tiefbauamt kaum Handlungsspielraum. Abpollerungen der Fahrbahn seien aufgrund der bereits minimierten Geometrie nicht möglich. Auf der östlichen Seite existiere bereits ein Drängelgitter, weitere Einschränkungen des Gehwegs seien wegen mangelnder Breite ausgeschlossen.

    Umbau zu Mischverkehrsflächen als Lösung

    Für die problematische Anfahrbarkeit der Sackgassenstiche, insbesondere durch USB-Fahrzeuge, schlägt die Verwaltung den Ausbau zu Mischverkehrsflächen vor. Diese würden die Situation „wesentlich verbessern“ und wären auch für mobilitätseingeschränkte Personen komfortabler. Durch die Nutzung des gesamten Querschnitts könnte auch die Durchfahrtsbreite optimiert werden.

    Hohe Kosten und logistische Herausforderungen

    Allerdings wäre eine solche Maßnahme mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden: Eine Vollsperrung während der Bauzeit wäre unumgänglich, was Abstimmungen mit Feuerwehr, Rettungsdienst, USB und Anwohnenden erfordern würde. Die Kosten schätzt die Verwaltung allein für den Straßenbau auf 350.000 bis 400.000 Euro – ohne flankierende Arbeiten an Kanal und Versorgungsleitungen.

    Zusätzliche Markierungen rechtlich nicht möglich

    Eine bessere Visualisierung des bestehenden Parkverbots in den Wendeflächen durch Piktogramme lehnt die Verwaltung ab. Da bereits Verkehrszeichen 286 (eingeschränktes Haltverbot mit Zusatz „Im Bereich der Wendefläche“) existiert, sei eine zusätzliche Markierung nach Straßenverkehrsordnung nicht zulässig.

  • Fraktionen fordern alternative Parkflächen für Anwohner in der Speckschweiz

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    SPD, Grüne und Die Linke wollen mit Gewerbetreibenden über die Nutzung privater Parkplätze in den Randzeiten verhandeln. Ein Nahmobilitätskonzept belegt großen Parkdruck im Quartier Hamme/Hofstede.

    Gemeinsamer Antrag zur Lösung des Parkproblems

    Die drei Fraktionen SPD, Grüne und Die Linke haben einen gemeinsamen Antrag für die Bezirksvertretung Bochum-Mitte eingereicht. Sie fordern die Verwaltung auf, mit Gewerbetreibenden und Privatpersonen über eine alternative Nutzung von Parkflächen für das Quartier Speckschweiz zu sprechen.

    Konkret kommen dabei der EDEKA-Markt, der Lidl-Parkplatz an der Freudenbergstraße, das Familienpädagogische Zentrum an der Zechenstraße sowie das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen an der Westhoffstraße in Betracht.

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    Nahmobilitätskonzept belegt Parkdruck

    Als Begründung führen die Antragsteller das Nahmobilitätskonzept für den Stadtteil Hamme aus dem Jahr 2022 an. Dieses weist für das Quartier zwischen Herner Straße, Dorstener Straße und der Autobahn A40 einen großen Parkdruck aus. Die Untersuchungen zeigen, dass besonders in der Feierabendzeit erheblicher Park-Such-Verkehr stattfindet.

    Private Parkflächen bleiben ungenutzt

    Gleichzeitig stellen die Fraktionen fest, dass bereits bestehende Parkflächen außerhalb der Geschäfts- und Öffnungszeiten teilweise verschlossen sind und der Anwohnerschaft nicht als Parkraum zur Verfügung stehen.

    Die Stadt soll daher mit den Eigentümern der Parkflächen verhandeln, ob eine Nutzung in den Randzeiten für das Quartier möglich ist. Dies würde nach Ansicht der Antragsteller zur erheblichen Verbesserung der Situation beitragen.

    Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 behandelt.