Schlagwort: Sport

  • Satzungsänderung soll Briefwahl-Bürgerentscheid zu Olympia-Bewerbung ermöglichen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussDie Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet.

    Der Rat soll eine Änderung der Bürgerentscheid-Satzung beschließen, um einen möglichen Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region ausschließlich als Briefwahl durchführen zu können. Der Entscheid könnte am 19. April 2026 stattfinden.

    Koordinierte Abstimmung in der Region geplant

    Mehrere Kommunen der Städteregion Rhein-Ruhr erwägen eine gemeinsame Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Im Einvernehmen mit dem Land NRW soll hierzu zunächst in allen beteiligten Kommunen ein Ratsbürgerentscheid durchgeführt werden – voraussichtlich am 19. April 2026.

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    Briefwahl soll Beteiligung erleichtern und Kosten senken

    Die vorgeschlagene zweite Änderungssatzung zur bestehenden Bürgerentscheid-Satzung von 2008 soll die Durchführung als reine Briefwahl ermöglichen. Bislang regelt die Satzung sowohl Stimmabgabe an der Urne im Wahllokal als auch per Brief.

    Nach Angaben der Verwaltung soll die ausschließliche Briefabstimmung „eine möglichst niederschwellige Beteiligung“ ermöglichen und „gleichzeitig die Kosten so gering wie möglich halten“. Die entsprechende rechtliche Grundlage bietet § 5 Absatz 2 der Bürgerentscheid-Durchführungsverordnung.

    Beratung in den Gremien

    Der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss wird die Vorlage am 11. Dezember vorberaten. Die endgültige Entscheidung soll der Rat am 18. Dezember treffen. Ein Ratsbürgerentscheid nach § 26 GO NRW erfordert eine Zweidrittelmehrheit der gesetzlichen Mitgliederzahl.

    Die Verwaltung betont, dass die Satzungsänderung unabhängig von der tatsächlichen Durchführung des Bürgerentscheids ist. Über die konkrete Durchführung soll in einer späteren Ratssitzung entschieden werden.

  • Stadt will Bundesmittel für Sanierung des Hallenfreibades Hofstede beantragen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    18.12.2025RatEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Verwaltung soll eine Projektskizze für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ einreichen. Bei dem 15-Millionen-Euro-Projekt würde der Bund bis zu 45 Prozent der Kosten übernehmen.

    Teilnahme am Bundesförderprogramm beschlossen

    Der Rat wird am 18. Dezember über die Teilnahme am aktuellen Projektaufruf 2025/2026 des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ entscheiden. Die Verwaltung soll eine entsprechende Projektskizze für die Sanierung des Hallenfreibades Hofstede bis zum 15. Januar 2026 über das Bundesantragsportal einreichen.

    Das Projekt ist Teil des 2021 beschlossenen Bäderkonzepts der Stadt, wonach alle Bäder-Standorte und Hallenbäder erhalten bleiben sollen. Die Sanierung des Hallenfreibades Hofstede ist für Mai 2028 geplant.

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    Umfassende energetische Sanierung geplant

    Das Gebäude des Hallenbades soll vollständig energetisch saniert und barrierefrei umgebaut werden. Zusätzlich ist eine attraktivere Gestaltung des Nichtschwimmerbeckens im Freibadbereich vorgesehen, während das Kinderplanschbecken komplett neu gebaut werden soll.

    Die Wasserwelten Bochum GmbH schätzt die Gesamtkosten auf rund 15 Millionen Euro. Eine Machbarkeitsstudie wurde bereits im März 2023 erstellt, die Ausschreibung für den Projektsteuerer ist erfolgt.

    Zweistufiges Antragsverfahren

    Das Bundesförderprogramm läuft in zwei Phasen ab. Zunächst müssen bis zum 15. Januar 2026 Projektskizzen eingereicht werden. Nur bei positiver Bewertung durch ein Fachgremium folgt die zweite Phase mit der offiziellen Antragsstellung.

    Für den bundesweiten Förderaufruf stehen insgesamt 333 Millionen Euro zur Verfügung. Der Bund gewährt Zuschüsse zwischen 250.000 und 8 Millionen Euro pro Projekt, wobei der Finanzierungsanteil grundsätzlich bis zu 45 Prozent beträgt. Die Stadt müsste somit 55 Prozent der Kosten als Eigenanteil aufbringen.

    Finanzierung bei Projektauswahl

    Die Bereitstellung des kommunalen Finanzierungsanteils wird erst bei einer Projektauswahl durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in einer separaten Beschlussvorlage behandelt. Obwohl sich das Hallenfreibad im Eigentum der Wasserwelten Bochum GmbH befindet, ist ausschließlich die Stadt antragsberechtigt und kann die Förderung entsprechend weiterleiten.

  • Opposition beantragt öffentliche Ausschreibung für Dezernatsposten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    18.12.2025Ratnoch nicht beraten

    CDU, UWG und FDP wollen die geplante Wiederwahl von Stadtrat Dietmar Dieckmann verhindern und fordern stattdessen eine transparente Neubesetzung des Dezernats IV für Bildung, Integration, Kultur und Sport.

    Die drei Oppositionsfraktionen CDU, UWG (Freie Bürger) und FDP haben einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Ratssitzung am 18. Dezember eingereicht. Anstelle der vorgesehenen Wiederwahl von Stadtrat Dietmar Dieckmann soll der Oberbürgermeister eine öffentliche Ausschreibung für die Dezernentenstelle vorbereiten.

    Neuausschreibung mit externer Beratung

    Der Antrag sieht vor, dass die Ausschreibung für das Dezernat IV – Bildung, Integration, Kultur und Sport – bereits in der nächsten Ratssitzung am 5. Februar 2026 vorgelegt wird. Zusätzlich soll ein geeignetes Personalberatungsunternehmen in das Personalfindungsverfahren einbezogen werden.

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    Begründung bleibt offen

    Die drei Fraktionen haben angekündigt, ihre Begründung für den Änderungsantrag erst mündlich in der Ratssitzung zu erläutern. Unterzeichnet wurde der Antrag von Karsten Herlitz (CDU-Fraktion), Hans-Josef Winkler und Jens Lücking (UWG) sowie Felix Haltt (FDP).

  • Zuschuss für Osteraktion im Tierpark beantragt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.01.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Sportjugend im Stadtsportbund Bochum e.V. hat einen Zuschuss von 1.500 Euro für eine Osteraktion am 4. April 2026 im Tierpark beantragt. Die Bezirksvertretung Mitte soll über die Förderung entscheiden.

    Bewegung und Spaß für Kinder und Jugendliche

    Wie bereits in den Vorjahren plant die Sportjugend im Stadtsportbund gemeinsam mit dem Tierpark eine Osteraktion am Samstag vor Ostern. Das Event soll Bewegung, Spaß und soziale Begegnung miteinander verbinden und gleichzeitig sportliche Werte wie Fairness, Teamgeist und Respekt fördern.

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    Vielfältiges Programm geplant

    Das Projekt umfasst eine abwechslungsreiche Mischung aus sportlichen und kreativen Angeboten. Geplant sind eine Oster-Rallye mit Bewegungsstationen, sportliche Workshops zum Kennenlernen verschiedener Sportarten sowie kreative Aktivitäten wie das Basteln von Osterdekorationen und das Bemalen von Ostereiern.

    Entscheidung am 22. Januar

    Die Bezirksvertretung Mitte wird am 22. Januar 2026 über den Zuschussantrag entscheiden. Der beantragte Zuschussanteil für die Versorgung der Ehrenamtlichen ist jedoch nicht zuschussfähig und wird bei der Ermittlung des Zuschussbedarfs nicht berücksichtigt.

    Die Sportjugend muss nach der Veranstaltung einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen bei der Bezirksverwaltungsstelle vorlegen. Die Gewährung des Zuschusses liegt im Ermessen der Bezirksvertretung.

  • BSW beantragt Besetzung der Ausschüsse mit eigenen Mitgliedern

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Ratsgruppe „BSW im Rat der Stadt Bochum“ hat einen Änderungsantrag zur Besetzung der städtischen Ausschüsse eingereicht. Marc Hölper und Sven-Eric Ratajczak sollen als Mitglieder in verschiedenen Gremien vertreten sein, unterstützt von mehreren sachkundigen Bürgern.

    Verteilung auf fünf Ausschüsse

    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) möchte seine beiden Ratsmitglieder Marc Hölper und Sven-Eric Ratajczak in den wichtigsten Ausschüssen des Stadtrats positionieren. Der Antrag sieht vor, dass beide in allen fünf relevanten Ausschüssen vertreten sind – entweder als ordentliches Mitglied oder als Stellvertreter.

    Marc Hölper soll als ordentliches Mitglied im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss (HAFA), im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie im Ausschuss für Kultur und Tourismus fungieren. Sven-Eric Ratajczak ist für die ordentliche Mitgliedschaft im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit sowie im Ausschuss für Planung und Grundstücke vorgesehen.

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    Unterstützung durch sachkundige Bürger

    Zusätzlich zu den beiden Ratsmitgliedern benennt die BSW-Fraktion mehrere sachkundige Bürger für die Ausschussarbeit. Sabine Kleemann, Zoltán Kolja Schmidt, Tarek Nassar, Regina Henzig und Jutta Veronika Manke sollen in verschiedenen Gremien als sachkundige Bürger mitwirken. Steven Wallace ist speziell für den Ausschuss für Planung und Grundstücke vorgeschlagen.

    Entscheidung im Rat

    Der Änderungsantrag wird am 19. März 2026 in der Ratssitzung behandelt. Ratsgruppenvertreter Sven-Eric Ratajczak hat den Antrag am 18. März 2026 bei Oberbürgermeister Jörg Lukat eingereicht.

  • Sportförderung: 378.800 Euro für Vereine und Projekte in 2026

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Stadtverwaltung schlägt vor, die Mittel zur Sportförderung im Jahr 2026 in Höhe von 378.800 Euro auf verschiedene Bereiche zu verteilen. Der größte Anteil geht an den Stadtsportbund, weitere Gelder fließen in Inklusionsprojekte und die Unterstützung von Sportvereinen.

    Aufteilung der Sportfördermittel

    Der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit soll am 23. Januar 2026 über die Verwendung der Sportfördermittel entscheiden. Von den insgesamt 378.800 Euro sind 216.800 Euro für direkte Vereinsförderung und Projekte vorgesehen, weitere 162.000 Euro gehen als institutionelle Förderung an Sportorganisationen.

    Die größten Einzelposten der direkten Förderung umfassen:

    • 87.000 Euro für Vereins- und Übungsleitervergütungen

    • 58.000 Euro für Zuschüsse in Einzelfällen

    • 30.000 Euro für bedeutende Sportveranstaltungen


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    Inklusionsprojekt erhält 30.000 Euro

    Besonders hervorzuheben ist das Inklusionsprojekt „Hoch hinaus“, das mit 30.000 Euro gefördert werden soll. Zusätzlich sind 15.000 Euro für das Kooperationsprojekt „Fit im Park“ und 5.000 Euro für „Open Sunday“ eingeplant.

    Stadtsportbund erhält mehr Geld

    Der Stadtsportbund Bochum e.V. wird als größter Empfänger mit 152.900 Euro unterstützt – eine Steigerung um 25.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Sportjugend Bochum erhält 7.000 Euro, was eine Erhöhung um 2.000 Euro zur „Stärkung und Ehrung des jugendlichen Ehrenamtes“ darstellt.

    Weitere institutionelle Förderungen gehen an:

    • DLRG Bochum: 1.260 Euro

    • Deutscher Alpenverein: 840 Euro


    Flexible Mittelverwendung geplant

    Die Vorlage sieht vor, dass nicht ausgeschöpfte Mittel flexibel zwischen verschiedenen Förderzwecken umgeschichtet werden können. Die Fördergelder sollen zu 100 Prozent im laufenden Jahr ausgezahlt werden, vorbehaltlich der Freigabe durch die Finanzverwaltung.

  • Verwaltung informiert über Fortschritte beim Masterplan Sport und Bewegung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung berichtet dem Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit über den aktuellen Sachstand der beauftragten integrierten Sportentwicklungsplanung. Der Prozess wurde bereits gestartet und wird in der kommenden Sitzung präsentiert.

    Auftrag zur Sportentwicklungsplanung

    Der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit hatte die Verwaltung mit der Erstellung eines Masterplans im Sinne einer integrierten Sportentwicklungsplanung beauftragt. Diese Entscheidung geht auf die Vorlage Nr. 20193017 zurück.

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    Präsentation des Sachstands

    Die Verwaltung hat den beauftragten Prozess inzwischen gestartet und wird in der Ausschusssitzung am 23. Januar 2026 präsentationsgestützt über den aktuellen Stand informieren. Die Mitteilung von Tim Mücke aus dem Referat für Sport und Bewegung dient der Kenntnisnahme durch die Ausschussmitglieder.

    Nächste Schritte

    Der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit wird die Informationen zum Masterplan Sport und Bewegung in seiner Sitzung zur Kenntnis nehmen und über weitere Schritte beraten.

  • Machbarkeitsstudie für Großsporthalle am Kirmesplatz wird vorgestellt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung präsentiert dem Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit eine Machbarkeitsstudie zum Neubau einer Großsporthalle auf dem Kirmesplatz an der Castroper Straße. Die Vorstellung erfolgt durch Vertreter der Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft, eines Beratungsunternehmens und der Stadtverwaltung.

    Präsentation im Sportausschuss

    Am 23. Januar 2026 wird dem Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Neubau einer Großsporthalle vorgestellt. Als Standort ist der Kirmesplatz an der Castroper Straße vorgesehen.

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    Beteiligte Akteure

    Die präsentationsgestützte Vorstellung erfolgt durch drei Fachvertreter: Denise Wäscher von der Bochumer Sportstätten Besitzgesellschaft mbH, Gerrit Binz vom Institut für Sportstättenberatung GmbH sowie Alexander Figge vom städtischen Referat für Sport und Bewegung.

    Weiteres Verfahren

    Der Sportausschuss nimmt die Studie zur Kenntnis. Die Mitteilung der Verwaltung vom 18. December 2025 gibt noch keine Details zu den Inhalten der Machbarkeitsstudie oder möglichen nächsten Schritten bekannt.

  • Stadt verzichtet auf Paketboxen für Sportmaterial am Harpener Feld

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung empfiehlt, keine automatisierten Paketboxen für die Materialausgabe an Platzwarte einzuführen. Stattdessen sollen die Servicezeiten erweitert und flexible Abholoptionen geschaffen werden.

    Aktuelle Situation der Materialausgabe

    Die Materialausgabe für Sportutensilien erfolgt derzeit über den Betriebshof des Referats für Sport und Bewegung am Harpener Feld 26. Hauptkunden sind die Platzwarte der städtischen Sportplätze, die dort Reinigungsmaterial, Toilettenpapier, Sportplatzkreide und Benzin für die Pflege der Sportanlagen abholen können.

    Aufgrund personeller Engpässe war die Ausgabe zuletzt nur donnerstags vormittags möglich. Der Betriebshof verzeichnet durchschnittlich vier bis acht Abholungen pro Woche. Das Personal muss neben der Materialausgabe auch Urlaubs- und Krankheitsvertretungen für 20 Objektbetreuer im Lohrheidestadion, der Rundsporthalle und in den Sportzentren übernehmen.

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    Paketboxen als unpraktikabel eingestuft

    Die Prüfung ergab, dass Paketboxen nicht geeignet sind: Die Größe der Materialien wie Besenstiele, das Gewicht von Sportplatzkreide und die Beschaffenheit von Benzin machen eine Lagerung in automatisierten Boxen problematisch. Zudem würden Anschaffung und Installation voraussichtlich rund 15.000 Euro kosten.

    Alternative Lösungsansätze

    Die Sportverwaltung plant stattdessen, die Servicezeiten auszuweiten. Konkret soll etwa einmal monatlich zusätzlich eine Ausgabezeit am Nachmittag angeboten werden. Bei rechtzeitiger Ankündigung soll außerdem die Abholung von Material in der benachbarten Sporthalle an der Harpener Heide 5 ermöglicht werden.

    Die Mitteilung geht zur Kenntnisnahme an den Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit am 23. Januar sowie an den Rat am 5. Februar 2026.

  • Sportgutscheine für alle Grundschulkinder erfolgreich gestartet

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
    05.02.2026RatDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Das Programm „Sportgutscheine für Erstklässler“ wurde erfolgreich auf alle Grundschulklassen ausgeweitet. Seit November 2025 können alle Grundschulkinder bis März 2026 die Gutscheine bei Sportvereinen einlösen. Die Verwaltung berichtet über positive Resonanz der ersten Aktionen.

    Programm wird deutlich ausgeweitet

    Mit einem gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion „Die Grünen“ wurde die Verwaltung beauftragt, das bestehende Programm „Sportgutscheine für Erstklässler“ ab dem Schuljahr 2025/2026 auf alle Grundschulklassen (1 bis einschließlich 4) auszuweiten. Über einen Änderungsantrag der Koalition zum Doppelhaushalt 2025/26 erhielt die Sportverwaltung zusätzliche finanzielle Mittel für das erstmals 2022 aufgelegte Programm.

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    Positive Bilanz der ersten Aktion

    Die erste Aktion für die Erstklässler des Schuljahres 2024/2025 startete im April 2025 und zeigt erfreuliche Ergebnisse: 181 Gutscheine wurden über 42 Schulen bei 61 Sportvereinen in 15 verschiedenen Sportarten eingelöst.

    Zweite Runde bereits gestartet

    Im November 2025 begann die zweite Aktion für das Schuljahr 2025/26, bei der nun alle Grundschulkinder anspruchsberechtigt sind. Die operative Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen dem Sportreferat und dem Stadtsportbund. Bis März 2026 haben Grundschulkinder die Möglichkeit, Gutscheine bei Vereinen einzureichen.

    Zusätzliche Mittel für Fortführung nötig

    Für eine Fortführung oder Verstetigung des Programms müsste die Sportverwaltung erneut mit zusätzlichen Haushaltsmitteln ausgestattet werden. Eine Finanzierung aus dem laufenden Budget ist nach Angaben der Verwaltung nicht möglich.