Schlagwort: Sport

  • Bebauungsplan für VfL-Talentwerk: Stadt plant Modernisierung des Nachwuchszentrums

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt bereitet die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Neuorganisation des VfL-Nachwuchszentrums vor. Der Bebauungsplan Nr. 1046 soll die Erweiterung und Modernisierung der Sportanlage beiderseits der Hiltroper Straße ermöglichen.

    Anpassung an veränderte Anforderungen

    Aktuelle Entwicklungen im Sportsektor führen zu einer Änderung der sportlichen Gesamtkonzeption beim VfL Bochum. Veränderte Schulzeiten, die Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes und die Verstärkung in den Bereichen Sportpsychologie, Gesundheit, Frauen- und Mädchenmannschaften sowie Pädagogik erfordern eine Anpassung der Angebote des VfL-Talentwerks.

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    Geplante Baumaßnahmen

    Im nördlichen Teilbereich sollen zusätzliche Rasenplätze, ein Funktionsgebäude mit Kasse, sanitären Einrichtungen und Umkleidekabinen sowie eine Einfeldsporthalle entstehen. Außerdem ist eine private Betankungsanlage für die Pflegegeräte der Greenkeeper vorgesehen.

    Der südliche Bereich sieht unter anderem die Überdachung einer Sportplatzfläche mit einer Traglufthalle, die Neuorganisation und Erweiterung des Gemeinschaftsgebäudes sowie die Umstrukturierung bestehender Naturrasenplätze zu Kunstrasenplätzen vor. Eine Aufwertung erfolgt durch eine geplante Sitzplatztribüne für Platz H4 und Treppentribünen mit Stehplätzen für die übrigen Plätze.

    Verkehrsanbindung und Umweltaspekte

    Die beiden Bereiche nördlich und südlich der Hiltroper Straße sollen durch eine Fußgängerbrücke miteinander verbunden werden. Die bestehende Stellplatzanlage nördlich der Hiltroper Straße wird instandgesetzt und um weitere Stellplätze am Gemeinschaftsgebäude ergänzt.

    Für den Eingriff in Natur und Landschaft sind Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. Ein verbleibendes Defizit von 3.209 Ökopunkten wird extern über das Ökokonto „Produktionsintegrierte Kompensation Landwirtschaft“ in Gerthe ausgeglichen.

    Lärmschutz und weitere Gutachten

    Aufgrund von Überschreitungen der schalltechnischen Orientierungswerte sind Schallschutzmaßnahmen für geplante Gebäude erforderlich. Zum Schutz vor Sportlärm wird eine Schallschutzwand mit schallabschirmender Funktion festgesetzt, die auch als Tribüne umsetzbar ist.

    Dem Bebauungsplan liegen umfangreiche Gutachten zugrunde, darunter eine Verkehrsuntersuchung, ein landschaftspflegerischer Fachbeitrag, eine artenschutzrechtliche Prüfung sowie schalltechnische und mikroklimatische Untersuchungen.

    Weiteres Verfahren

    Nach der Änderung des Aufstellungsbeschlusses soll die Veröffentlichung im Internet und die öffentliche Auslegung in Mai/Juni 2026 erfolgen. Der Satzungsbeschluss ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Mit Inkrafttreten des neuen Bebauungsplans wird der bisherige Bebauungsplan Nr. 334a außer Kraft gesetzt.

  • Wellenfreibad Südfeldmark: Eröffnung zur Badesaison 2026 nicht zu schaffen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Sanierung des Wellenfreibads Südfeldmark verzögert sich erheblich. Eine Eröffnung zur Sommersaison 2026 ist nach aktuellem Stand nicht mehr möglich. Probleme bei der Auftragsvergabe und ungünstige Witterung haben zu den Verzögerungen geführt.

    Kein verbindlicher Eröffnungstermin möglich

    Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Ratsgruppe UWG: Freie Bürger in der Bezirksvertretung Wattenscheid mitgeteilt, dass die geplante Eröffnung des Wellenfreibads Südfeldmark zur Badesaison 2026 nicht eingehalten werden kann. Während im Oktober 2025 noch das Ziel einer Sommereröffnung 2026 verfolgt wurde – trotz bereits damals als „gefährdet“ eingestuftem Zeitplan – musste die Aussage im Januar 2026 deutlich vorsichtiger formuliert werden.

    Aktuell kann kein verbindlicher Eröffnungstermin prognostiziert werden. Der sehr enge und straffe ursprüngliche Zeitplan konnte aufgrund verschiedener Probleme nicht gehalten werden.

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    Mehrere Faktoren führen zu Verzögerungen

    Die Verzögerungen haben verschiedene Ursachen. Während der Rückbau bereits abgeschlossen ist und die Modernisierungsarbeiten laufen, erschwerte zum einen die ungünstige Wetterlage im Winter die Arbeiten im Außenbereich, insbesondere an den Beckenstrukturen.

    Probleme bei Badewassertechnik-Ausschreibung

    Den wesentlichen Grund für die Verzögerungen sieht die Verwaltung jedoch in Problemen bei der Ausschreibung der Badewassertechnik. Die erste Ausschreibung erbrachte nur ein einziges Angebot, das mit 1,5 Millionen Euro mehr als doppelt so teuer war wie ursprünglich kalkuliert (600.000 Euro).

    Dies machte eine Neuausschreibung erforderlich, die zusätzlich zwei Monate Zeit in Anspruch nahm. Zwar wurde im Januar 2026 eine Firma für die Badewassertechnik gefunden und beauftragt, jedoch verzögern längere Lieferzeiten für Material aktuell die frühzeitige Arbeitsaufnahme.

    Die Verwaltung beantwortete die Anfrage nach Abstimmung mit der WasserWelten Bochum GmbH, die das Bad betreibt.

  • Alle Fraktionen einigen sich auf neue Ausschussstruktur

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.11.2025Ratnoch nicht beraten

    Ein fraktionsübergreifender Änderungsantrag legt die Zusammensetzung der städtischen Ausschüsse fest. Die meisten Gremien sollen 15 Mitglieder haben und können sachkundige Bürger hinzuziehen.

    Breiter Konsens für Ausschussreform

    Sämtliche im Rat vertretenen Fraktionen – von SPD über CDU und Grüne bis hin zu BSW – haben gemeinsam einen Änderungsantrag zur Bildung und Zusammensetzung der städtischen Ausschüsse vorgelegt. Der Antrag soll in der Ratssitzung am 20. November 2025 beschlossen werden.

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    Standardgröße von 15 Mitgliedern

    Die neue Struktur sieht für die meisten Ausschüsse eine einheitliche Größe von 15 Mitgliedern vor. Dies betrifft den Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss ebenso wie die Fachausschüsse für Kultur und Tourismus, Sport, Schule und Bildung sowie Planung und Grundstücke. Auch die neu benannten Ausschüsse für „Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur“ und „Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit“ erhalten diese Größe.

    Sonderregelungen für spezielle Gremien

    Nur der Umlegungsausschuss bildet mit fünf Mitgliedern eine Ausnahme – davon zwei Ratsmitglieder und drei Sachverständige. Der Kinder-, Jugend- und Familienausschuss erhält aufgrund rechtlicher Vorgaben eine besondere Zusammensetzung mit neun Ratsmitgliedern und sechs Vertretern der freien Jugendhilfe.

    Sachkundige Bürger stärken Fachkompetenz

    Fast alle Ausschüsse können sachkundige Bürgerinnen und Bürger hinzuziehen – von bis zu drei beim Ausschuss für Beteiligungen bis zu neun beim Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Ausgenommen sind nur der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss sowie der Rechnungsprüfungsausschuss.

    Die Entscheidungsbefugnisse der Gremien werden in einem separaten Zuständigkeitskatalog geregelt.

  • Bolzplatz Günnigfelder Straße bleibt vorerst geschlossen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Verwaltung kann den Wunsch der Anwohnerschaft nach Wiedereröffnung des Bolzplatzes zwischen Günnigfelder Straße, Am Lakenbruch und Röhlinghauser Straße nicht erfüllen. Das Gelände befindet sich in einem verwahrlosten Zustand und ist nicht verkehrssicher.

    Gelände wurde 2024 in Leerstandsverwaltung übernommen

    Das Gebäude der ehemaligen Hebammenschule und das dazugehörige Außengelände wurden 2024 durch die Zentralen Dienste in die Leerstandsverwaltung übernommen. Bei der Übernahme befanden sich insbesondere die Außenflächen in einem stark verwahrlosten Zustand. Der ehemalige Bolzplatz war nicht mehr als solcher zu erkennen, Teile der Umzäunung wurden bereits durch Unbefugte demontiert.

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    Wiederholte illegale Müllablagerungen

    Auf dem straßenseitig nicht einsehbaren Gelände wurde wiederholt Müll, Bauschutt und auch Sondermüll abgelagert. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht wurde daher der Zugang sowie die Befahrbarkeit des ehemaligen Schulhofs eingeschränkt.

    Grundlegende Erneuerung erforderlich

    Der Bolzplatz befindet sich derzeit in keinem bespielbaren oder verkehrssicheren Zustand und müsste erst grundlegend erneuert werden, bevor eine erneute Öffnung möglich wäre. Die Anfrage der SPD-Fraktion entstand nach der Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung des Kinderspielplatzes Am Lakenbruch, bei der Familien den Wunsch nach Wiedereröffnung des Bolzplatzes geäußert hatten.

    Neue Nutzung mit Sport- und Spielmöglichkeiten geplant

    Die Fläche befindet sich im Umbruch und soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Da für einen Bolzplatz im Stadtteil keine andere Fläche zur Verfügung steht, muss im Zuge der Planung und Umsetzung des Bebauungsplans Nr. 935 beziehungsweise während der Sanierung ein qualitativ hochwertiger Freiraum entstehen, der auch Spiel und Sport fördert. Das Gebäude soll künftig für die Brüder-Grimm-Schule umgebaut werden.

  • Ratsgruppe Volt fordert mehr Barrierefreiheit im Ruhrstadion

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.11.2025RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Ratsgruppe Die STADTGESTALTER / Volt kritisiert die unzureichende Barrierefreiheit im Ruhrstadion und fordert im Rahmen der bis 2028 geplanten 70-Millionen-Euro-Sanierung umfassende Verbesserungen. Besonders die Anzahl der Rollstuhlplätze und sanitären Anlagen für Menschen mit Behinderungen stehen in der Kritik.

    Deutlicher Nachholbedarf bei Rollstuhlplätzen

    Das Ruhrstadion bietet aktuell nur 60 spezielle Plätze für mobilitätseingeschränkte Zuschauende im Bereich der Nordtribüne. Nach der Verordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (SBauVO NRW) müssten jedoch mindestens ein Prozent der Besucherplätze für Rollstuhlnutzende freigehalten werden. Bei der aktuellen Kapazität von 26.000 Zuschauenden entspräche dies 260 Plätzen. Auch die UEFA-Empfehlungen, die auf EU-Standards basieren, sehen 168 Rollstuhlplätze vor.

    Die Ratsgruppe kritisiert zudem, dass die bestehenden Plätze nicht vor Regen geschützt sind und ausschließlich in den untersten Tribünenbereichen angeboten werden. Im Gästebereich gibt es keine Rollstuhlplätze, obwohl andere Stadien wie Frankfurt oder Freiburg entsprechende Angebote vorhalten.

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    Mangelhafte sanitäre Ausstattung

    Für die 60 Rollstuhlplätze stehen nach Angaben betroffener Zuschauender lediglich zwei rollstuhlgerechte WC-Anlagen zur Verfügung. Die Ratsgruppe verweist auf innovative Lösungen anderer Stadien: Vereine wie HSV, SC Freiburg, Hertha BSC und Hannover 96 bieten bereits „Toiletten für alle“ mit höhenverstellbaren Pflegeliegen und Liftern an.

    Vorbilder für Inklusion aus anderen Stadien

    Als positive Beispiele führt Volt verschiedene Inklusionsmaßnahmen anderer Vereine an. Der SC Freiburg betreibt ein „Team Gebärdensprache„, das Stadionprogramme übersetzt und auf den Videowänden einblendet. Arminia Bielefeld hat eine „Autisten-Loge“ mit schallarmen Rückzugsräumen eingerichtet.

    Sieben konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die Anfrage umfasst sieben detaillierte Fragen zur Umsetzung einer „Toilette für alle“, Verbesserungen der WC-Anlagen, Bewertung der aktuellen Rollstuhlplatz-Situation sowie mögliche Inklusionsmaßnahmen nach dem Vorbild anderer Stadien. Auch die Vorteile eines hypothetischen Stadionneubaus für die Barrierefreiheit werden thematisiert.

    Die Antworten sollen den noch zu bildenden Fachausschüssen vorgelegt werden.

  • SPD und Grüne beantragen 10.000 Euro für Trampoline an Grundschule Günnigfeld

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidAblehnung wegen Stimmengleichheit
    Enthaltungen: 4 (SPD, AfD, UWG:GB)
    Dagegen: 7 (CDU, AfD)
    Dafür: 7 (SPD, Grüne, LINKE.)

    Die Koalition aus SPD und Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid beantragt 10.000 Euro aus Restmitteln für die Installation von sieben Trampolinen auf dem Gelände der Gemeinschaftsgrundschule Günnigfeld. Das Projekt soll eine Brachfläche vor dem Schulgebäude in einen Bewegungsraum für die Schülerinnen und Schüler verwandeln.

    Zweiter Platz bei Stadtwerke-Bürgerprojekt

    Die Gemeinschaftsgrundschule Günnigfeld hatte im Frühjahr 2025 bei den Bürgerprojekten der Stadtwerke Bochum den zweiten Platz errungen. Das geplante Projekt sieht den Einbau von insgesamt sieben Trampolinen auf der Fläche vor dem Schulgebäude vor. Nach Angaben der Antragsteller wäre eine Erweiterung des Bewegungsraums ein Gewinn für die Schülerinnen und Schüler, da viele Kinder ein sehr ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis hätten.

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    Finanzierungslücke von 10.000 Euro

    Zur Umsetzung des Projektes fehlen aktuell noch etwa 10.000 Euro. Eine zunächst angedachte Finanzierung der fehlenden Summe über das Startchancenprogramm sei leider nicht möglich gewesen, heißt es in dem Antrag vom 18. November 2025.

    Neugestaltung einer ehemaligen Container-Fläche

    Auf der für die Trampoline vorgesehenen Fläche haben mehrere Jahre Schulcontainer gestanden. Eine Neugestaltung der Fläche zu einer Wiese mit Trampolinen käme laut Antrag nicht nur den Kindern zugute, sondern auch dem Erscheinungsbild des Schulgeländes und damit Günnigfeld insgesamt.

    Den Antrag unterzeichneten die Fraktionsvorsitzende der SPD Wattenscheid, Ronja Buschmann, und der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Thomas Disselbeck.

  • Fraktionen beantragen Sanierung des Spazierwegs in Hordel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-MitteMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 4 (CDU)
    Dagegen: 3 (AfD)
    Dafür: 12 (SPD,Grüne,Linke)

    SPD, Grüne und Die Linke fordern gemeinsam die Erneuerung des Weges zwischen Hordeler Heide und Berthastraße. Für die Maßnahme sollen bis zu 21.000 Euro bereitgestellt werden.

    Die drei Fraktionen in der Bezirksvertretung Mitte haben einen Antrag zur Sanierung des Spazierwegs zwischen der Hordeler Heide und der Berthastraße eingereicht. Der Antrag wird in der Sitzung am 4. Dezember 2025 behandelt.

    Desolater Zustand erfordert Erneuerung

    Der betroffene Weg führt entlang der örtlichen Sportanlage und fungiert in diesem Bereich als Gehwegersatz. Laut den Antragstellern ist er der Hauptzugang zum Sportverein für Besucher und Sportler. Da sich der Weg in einem desolaten Zustand befindet, sehen die Fraktionen dringenden Sanierungsbedarf.

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    Finanzierung durch Bezirkshaushalt

    Für die Sanierungsarbeiten soll die Bezirksvertretung Mitte Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 21.000 Euro zur Verfügung stellen. Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Maßnahmen durchzuführen.

    Breite politische Unterstützung

    Der Antrag wird gemeinsam von David Schnell (SPD-Fraktion), Karsten Finke (Grüne Fraktion) und Ida Paul (Fraktion Die Linke) getragen und zeigt somit eine fraktionsübergreifende Einigkeit bei diesem infrastrukturellen Vorhaben.

  • Ratsgruppe will Sportwettenwerbung im Ruhrstadion verbieten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.11.2025RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Stadtgestalter/Volt fordern die Prüfung von Möglichkeiten zur Untersagung von Sportwettenwerbung im städtischen Ruhrstadion. Anlass ist die neue Premiumpartnerschaft des VfL Bochum mit einem Online-Sportwettenanbieter.

    Kritik an neuer VfL-Partnerschaft

    Die Ratsgruppe Die Stadtgestalter/Volt kritisiert in ihrer Anfrage für die Ratssitzung am 20. November 2025 die am 3. Oktober 2025 verkündete Premiumpartnerschaft des VfL Bochum mit einem „weltweit führenden Anbieter im Bereich der Online-Sportwetten“. Nach Angaben der Ratsgruppe entwickelt die Hälfte aller Nutzer von Sportwettangeboten ernsthafte Suchtprobleme.

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    Widersprüchliche Stadtpolitik bemängelt

    Die Anfragenden sehen einen Widerspruch in der städtischen Politik: Während die Verwaltung in der Vergangenheit versucht habe, das Angebot an Sportwetten zu reduzieren – etwa durch den Ausschluss neuer Wettbüros in der Innenstadt oder eine mittlerweile gerichtlich kassierte Wettbürosteuer – ermögliche sie gleichzeitig Sportwettenanbietern die Nutzung des städtischen Ruhrstadions als „breite und reichweitenstarke Werbefläche“.

    Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die Ratsgruppe stellt vier konkrete Fragen:

    1. Welche Regelungen gelten derzeit für Werbung in städtischen Sportstätten, insbesondere im Ruhrstadion?
    2. Wie bewertet die Verwaltung die Einschränkbarkeit von Werbung für Sportwetten und Glücksspiele an städtischen Sportstätten?
    3. Wird die Verwaltung eine Beschlussvorlage zur Reglementierung von Sportwettenwerbung erarbeiten?
    4. Wie viele wettsüchtige Personen leben in der Stadt und wie viele wendeten sich in den vergangenen drei Jahren an Hilfs- und Beratungsstellen?

    Die Antworten sollen auch den noch zu bildenden Fachausschüssen vorgelegt werden. Die Anfrage ist von Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger unterzeichnet.

  • Radsportanlage Feldmark soll mit Bundesmitteln modernisiert werden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    dagegen: 2 (AfD)
    dafür: 14 (SPD, CDU, Grüne, Linke, UWG:FB, OB)
    18.12.2025RatMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 1 (Backs)dagegen. 13 (AfD)
    dafür: 74 (SPD,CDU,Grüne,Linke,UWG:FB,StG/V,FDP, BSW,OB)

    Die Stadt will sich um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bewerben. Mit bis zu 4,5 Millionen Euro soll die Radsportanlage im Sportpark Feldmark zu einem modernen Outdoor-Sportareal ausgebaut werden.

    Teilnahme am Bundesförderprogramm geplant

    Der Rat soll in seiner Sitzung am 18. Dezember die Teilnahme am aktuellen Projektaufruf 2025/2026 des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ beschließen. Zuvor berät der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. Dezember über die Vorlage der Verwaltung.

    Das Bundesprogramm des Ministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen stellt insgesamt 333 Millionen Euro zur Verfügung. Pro Projekt können zwischen 250.000 und 8 Millionen Euro gefördert werden, wobei der Bund bis zu 45 Prozent der Gesamtkosten übernimmt.

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    Vielfältige Angebote für alle Altersgruppen

    Die geplante Modernisierung der Radsportanlage sieht eine umfassende Erweiterung vor. Neben der bestehenden Rennradstrecke sollen ein Pumptrack, Mountainbike-Parcours, ein Trial-Parcours, Laufstrecken und Trainingsflächen entstehen. Das Angebot richtet sich sowohl an Breitensportler als auch an Wettkampfsportler aller Altersgruppen.

    Die Weiterentwicklung des Walter-Lohmann-Rings zum „Sportpark Feldmark“ soll ein öffentlich zugängliches Outdoor-Sportareal mit Schwerpunkt Radsport schaffen. Geplant sind auch spezielle Angebote für Schulen und Vereine sowie die Möglichkeit für Fahrtechnikschulungen.

    Zweistufiges Antragsverfahren

    Das Förderprogramm läuft in zwei Phasen ab. Zunächst muss bis zum 15. Januar 2026 eine Projektskizze eingereicht werden. Wird diese von einem Fachgremium ausgewählt, folgt in der zweiten Phase die offizielle Antragsstellung.

    Für die erste Phase ist lediglich der Ratsbeschluss zur Teilnahme erforderlich. Sollte das Projekt ausgewählt werden, muss die Stadt in einer späteren Beschlussvorlage die Bereitstellung des kommunalen Eigenanteils von 55 Prozent der Gesamtkosten nachweisen.

    Leuchtturmprojekt mit überregionaler Ausstrahlung

    Die Verwaltung sieht in dem Projekt ein Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft weit über Bochum hinaus. Es soll die Position als Sportstadt stärken, Gesundheitsförderung und nachhaltige Mobilität unterstützen und durch Events und Wettkämpfe überregionale Aufmerksamkeit ziehen. Gleichzeitig entstünden soziale Treffpunkte und wirtschaftliche Impulse für das Quartier.

    Das Gesamtprojekt ist aktuell mit 4,5 Millionen Euro veranschlagt, vorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen. Mit der Bundesförderung könnte eine weitere Qualifizierung des Sportparks erreicht werden.

  • SPD fragt nach Sanierung des Rasenplatzes Steinkuhl

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-SüdDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Süd erkundigt sich nach dem Stand der geplanten Sanierungsarbeiten am Rasenplatz Steinkuhl an der Markstraße. Da sich das Jahr 2025 dem Ende neigt, möchte die Fraktion wissen, ob die angekündigte Prüfung einer Finanzierung stattgefunden hat.

    Verweis auf vorherige Verwaltungsantwort

    Die Anfrage bezieht sich auf eine Mitteilung der Verwaltung vom 24. Oktober 2024, in der auf eine gemeinsame Anfrage der SPD– und Grünen-Fraktion geantwortet wurde. Damals sollte die Sportverwaltung prüfen, ob eine Finanzierung der Sanierungsarbeiten für das Jahr 2025 möglich sei.

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    Konkrete Fragen zum weiteren Vorgehen

    Die SPD-Fraktion möchte nun zwei spezifische Punkte geklärt wissen: Zum einen, ob die angekündigte Prüfung inzwischen durchgeführt wurde. Zum anderen interessiert sie sich dafür, ob die Finanzierung der Sanierungsarbeiten nunmehr im Jahr 2026 ermöglicht werden kann und ab wann der Platz wieder bespielbar sein wird.