Schlagwort: Kultur

  • Bezirksvertretung Bochum-Ost fördert Holocaust-Bildungsarbeit an Schulen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Ergänzung des Beschlussvorschlages
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 4 (AfD)
    Dafür: 14 (SPD, Grüne, CDU, Linke)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost plant, drei Schulen im Stadtbezirk mit insgesamt 4.680 Euro bei der Durchführung von Workshops mit dem Verein ZWEITZEUGEN e.V. zu unterstützen. Die Mittel sollen der Demokratieförderung und Aufklärung über den Holocaust dienen.

    ZWEITZEUGEN-Workshops für drei Schulen

    Am 4. März 2026 entscheidet die Bezirksvertretung Bochum-Ost über die Förderung von Holocaust-Bildungsworkshops an drei Schulen im Stadtbezirk. Profitieren sollen das Lessing-Gymnasium (1.296 Euro), die Willy-Brandt-Gesamtschule (2.574 Euro) und die Nelson-Mandela-Schule (810 Euro).

    Der Verein ZWEITZEUGEN e.V. führt die Workshops durch und ermutigt junge Menschen, durch das Weitergeben von Geschichten Holocaust-Überlebender selbst zu „Zweitzeugen“ zu werden. Ziel ist es, sich gegen Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen einzusetzen.

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    Konkrete Veranstaltungen geplant

    Die Willy-Brandt-Gesamtschule plant einen Projekttag und sechs Grundeinheiten, das Lessing-Gymnasium vier Grundeinheiten und die Nelson-Mandela-Schule zwei Grundeinheiten. Ursprünglich hatte die Nelson-Mandela-Schule drei Grundeinheiten beantragt, jedoch kann der Verein aus Kapazitätsgründen nur zwei anbieten.

    Finanzierung aus Demokratie-Fördermitteln

    Die Bezirksvertretung hatte bereits im September 2024 beschlossen, für 2026 wieder 5.000 Euro für Projekte zur Stärkung der Demokratie bereitzustellen. Von diesen Mitteln wurden bereits 1.000 Euro vergeben, weitere Anträge über je 500 Euro liegen vor. Sollten diese bewilligt werden, müssten zusätzliche 1.680 Euro aus dem „Demokratietopf“ zur Verfügung gestellt werden.

    Fahrtkosten werden von der Bezirksvertretung nicht übernommen. Die Abwicklung der Förderung übernimmt die Bezirksverwaltungsstelle Ost.

  • Netzwerk Flüchtlinge Langendreer beantragt 500 Euro für Friedensfest

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 4 (AfD)
    Dafür: 14 (SPD, Grüne, CDU, Linke)

    Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer möchte vor den Sommerferien ein kostenloses öffentliches Friedensfest organisieren und beantragt dafür eine finanzielle Unterstützung von 500 Euro aus dem Demokratietopf der Bezirksvertretung Ost. Die Entscheidung fällt am 4. März 2026.

    Unterstützung aus dem Demokratietopf

    Die Bezirksvertretung Ost hat für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 insgesamt 5.000 Euro für Projekte zur Stärkung der Demokratie bereitgestellt. Aus diesem sogenannten Demokratietopf soll nun das geplante Friedensfest des Netzwerks Flüchtlinge Langendreer gefördert werden.

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    Veranstaltung im Umfeld der St.-Marien-Kirche geplant

    Das kostenfreie Fest unter freiem Himmel soll an einem zentralen und gut erreichbaren Platz in Langendreer stattfinden, idealerweise im Umfeld der St.-Marien-Kirche. Geplant ist eine Kooperation mit bereits im Stadtteil verankerten Organisationen und Einrichtungen.

    Breites Netzwerk von Kooperationspartnern

    Als Partner für das Friedensfest sind verschiedene lokale Akteure vorgesehen: Langendreer hat’s, Luther LAB, das Naturfreundezentrum, Kirchengemeinden, das Seniorenbüro sowie weitere soziale und kulturelle Einrichtungen. Gemeinsam soll ein vielfältiges Programm entstehen, das Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe zusammenbringt.

    Langjährige Bildungsarbeit im Stadtteil

    Das Netzwerk Flüchtlinge Langendreer engagiert sich bereits seit fast zehn Jahren in der Bildungsarbeit und organisiert regelmäßige Veranstaltungen für und mit der Nachbarschaft. Dabei übernimmt die Organisation nach Darstellung der Verwaltung eine aktive Rolle beim sozialen Zusammenhalt im Stadtteil.

    Entscheidung in der Bezirksvertretung

    Die Bezirksvertretung Ost wird am 4. März 2026 über den Förderantrag entscheiden. Falls die Unterstützung bewilligt wird, muss das Netzwerk nach der Veranstaltung einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen vorlegen.

  • Bezirksvertretung Ost bewilligt Förderung für Argumentationstraining gegen rechte Rhetorik

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 4 (AfD)
    Dafür: 14 (SPD, Grüne, CDU, Linke)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost entscheidet am 4. März über eine finanzielle Unterstützung von 500 Euro für den Bahnhof Langendreer e.V. Das soziokulturelle Zentrum will damit ein Argumentationstraining gegen rechte Rhetorik für junge Menschen durchführen.

    Demokratietopf finanziert Bildungsprojekt

    Der Bahnhof Langendreer e.V. hat bei der Bezirksvertretung Bochum-Ost eine Förderung aus dem sogenannten Demokratietopf beantragt. Mit den bezirklichen Mitteln in Höhe von 500 Euro soll im Mai 2026 ein Argumentationstraining gegen rechte Rhetorik finanziert werden. Die Verwaltung empfiehlt der Bezirksvertretung, dem Antrag zuzustimmen.

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    Bildungsangebot für junge Menschen aus Langendreer und Werne

    Das Projekt richtet sich insbesondere an junge Menschen aus Langendreer und Werne. Ziel ist es, ein niedrigschwelliges Bildungsangebot zu schaffen, das die Teilnehmenden befähigt, sich kritisch mit rechtsradikaler Rhetorik auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen die Analyse und Entkräftung gängiger Mythen, Vorurteile und Gerüchte über Geflüchtete.

    Die Teilnehmenden sollen außerdem lernen, wie rechte Hetze funktioniert, welche rhetorischen Strategien dabei eingesetzt werden und wie diese erkannt und argumentativ zurückgewiesen werden können.

    Förderung aus bezirklichem Haushalt

    Die beantragten 500 Euro sollen für Honorare der Referentinnen und Referenten sowie für begleitende Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden. Die Mittel stammen aus einem Haushaltsansatz, den die Bezirksvertretung Bochum-Ost auf Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Die GRÜNEN für die Jahre 2025/2026 beschlossen hatte. Insgesamt stehen 5.000 Euro für Projekte zur Stärkung der Demokratie zur Verfügung.

    Soziokulturelles Zentrum mit 35-jähriger Geschichte

    Der Bahnhof Langendreer e.V. bereichert seit über 35 Jahren die Kulturlandschaft in der Stadt und gehört zu den ältesten soziokulturellen Zentren in Nordrhein-Westfalen. Das Zentrum verbindet als soziokulturelle Einrichtung Kultur mit gesellschaftspolitischen Inhalten.

    Der Verein muss nach der Veranstaltung einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen bei der Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Ost vorlegen. Die Zuwendung kann ganz oder teilweise zurückgefordert werden, wenn sie zweckwidrig verwendet wird oder der Verwendungsnachweis nicht fristgerecht erbracht wird.

  • Bodenuntersuchung für Schulhof-Umgestaltung der Musikschule Linden geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdwestMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 2 (AfD)
    Dafür: 16 (SPD, CDU, Grüne, LINKE)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest will den asphaltierten Schulhof der Musikschule Linden entsiegeln und ökologisch aufwerten. Dafür sollen zunächst für 5.200 Euro umfangreiche Bodenuntersuchungen durchgeführt werden.

    Entsiegelung und ökologische Aufwertung geplant

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest möchte das Schulhofgelände der Musikschule Linden an der Hattinger Straße 638 umgestalten. Insbesondere soll der asphaltierte Hof möglichst entsiegelt und ökologisch aufgewertet werden. Um zu klären, ob und in welchem Umfang eine Umgestaltung möglich ist, sind zunächst umfangreiche Untersuchungen des vorhandenen Asphaltmaterials sowie des Untergrundes erforderlich.

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    Kosten von 5.200 Euro für Voruntersuchungen

    Für die bodengutachterlichen Untersuchungen stellt die Bezirksvertretung aus sonstigen bezirklichen Restmitteln des Jahres 2026 rund 5.200 Euro zur Verfügung. Diese Voruntersuchungen sind notwendig, um die mit dem Projekt verbundenen Kosten ermitteln zu können. Ohne diese Untersuchungen können keine belastbaren Kosten für die Umgestaltung ermittelt werden.

    Luftschutzanlage als zusätzliche Herausforderung

    Eine besondere Herausforderung stellt eine Luftschutzanlage aus dem zweiten Weltkrieg dar, die sich auf dem Grundstück befindet. Die Anlage unterquert den Schulhof, wird von einem anliegenden Schützenverein als Lagerraum genutzt und enthält Versorgungsleitungen für das Schützenheim.

    Das Tiefbauamt hat die Luftschutzanlage bereits begutachtet und drei mögliche Vorgehensweisen benannt: Erhalt und Sanierung, Rückbau sowie Verfüllung. Eine Entscheidung zum weiteren Umgang mit der Anlage steht jedoch noch aus.

    Positive Klimaauswirkungen erwartet

    Sollte eine Entsiegelung der Fläche möglich sein, sind laut Verwaltung grundsätzlich positive klimatische Auswirkungen zu erwarten – auch bei einer nur teilweisen Entsiegelung. Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest wird über die Vorlage in ihrer Sitzung am 4. März 2026 entscheiden.

  • Bezirksvertretung Südwest bewilligt Förderung für Festschrift zum 100-jährigen Eingemeindungsjubiläum

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdwestEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest soll eine Zuwendung von 1.336 Euro für den Geschichtskreis Weitmar beschließen. Mit dem Geld werden die Druckkosten einer Festschrift zur Eingemeindung von Weitmar vor 100 Jahren finanziert.

    Festschrift zu historischem Jubiläum

    Der Geschichtskreis Weitmar hat anlässlich der Eingemeindung von Weitmar zu Bochum im Jahr 1926 eine illustrierte Festschrift mit dem Titel „Weitmar-Mitte“ erstellt. Die rund 230 Seiten umfassende Publikation soll in einer Auflage von 150 Exemplaren erscheinen.

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    Entscheidung im März

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest wird in ihrer Sitzung am 4. März 2026 über die Förderung entscheiden. Nach der Bewilligung sollen die Mitarbeitenden der Bezirksverwaltungsstelle Südwest die Zuwendung auszahlen und nach Abschluss der Maßnahme deren ordnungsgemäße Verwendung prüfen.

    Rechtliche Grundlage

    Die Förderung erfolgt auf Grundlage von § 37 Abs. 1 Buchstabe d) der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit den Zuwendungsrichtlinien der Bezirksvertretung. Demnach entscheiden Bezirksvertretungen über die Betreuung und Unterstützung örtlicher Vereine, Verbände und sonstiger Vereinigungen im Rahmen der Förderung von Aktivitäten im Stadtbezirk.

  • Zweigbücherei Linden: Mietvertrag wird verlängert für Modernisierung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdwestDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt verlängert den Mietvertrag für die Zweigbücherei Linden an der Hattinger Straße. Mit einer 80%-Förderung des Landes NRW soll die Bibliothek modernisiert und zu einem zeitgemäßen Lern- und Aufenthaltsort ausgebaut werden.

    Die Zweigbücherei Linden befindet sich seit Februar 2002 in dem angemieteten Gebäude an der Hattinger Straße 804-806. Um das Angebot langfristig zu sichern und zu modernisieren, wird nun ein Nachtrag zur Verlängerung des Mietvertrages abgeschlossen.

    Open Library bereits erfolgreich eingeführt

    Bereits im Februar 2024 wurde in der Zweigstelle die Open Library eingeführt. Diese ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten die Ausleihe und Rückgabe von Medien sowie die Nutzung als Lern- und Aufenthaltsort. Der Erfolg ist messbar: Im Eröffnungsjahr 2024 wurde die Bücherei außerhalb der Öffnungszeiten 5.188 Mal besucht, 2025 stieg die Nutzung bereits um mehr als 40 Prozent auf 7.281 Besuche.

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    Modernisierung mit Landesmitteln geplant

    Die gestiegene Frequentierung macht technische Verbesserungen erforderlich. So sollen die vorhandenen Rückgabestationen durch sogenannte Smart Shelves ersetzt werden. Diese verbuchen mittels RFID-Technik die Medien automatisch und führen zu einem Zirkulationsgewinn bei der Ausleihe von etwa 35 Prozent.

    Im Kontrast zum modernen Angebot steht die veraltete und teilweise beschädigte Möblierung. Daher soll noch in diesem Jahr eine zeitgemäße Ausstattung realisiert werden. Ein entsprechender Förderantrag wurde im Oktober 2025 beim Land NRW eingereicht, das 80 Prozent der Kosten übernimmt.

    Vermieter übernimmt bauliche Anpassungen

    Für die optimale Nutzung der neuen Einrichtung sind verschiedene Renovierungsmaßnahmen erforderlich, unter anderem zur Integration der neuen Bibliothekstechnik und zur Erneuerung des Fußbodenbelags. Da es sich um ein Landesmittelprojekt mit vorgegebenem Zeitrahmen handelt, müssen alle Maßnahmen noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden.

    Der Vermieter hat zugesichert, sämtliche baulichen Anpassungen und investiven Maßnahmen zu übernehmen. Die Verlängerung des Mietverhältnisses schafft die notwendige Planungssicherheit für diese Investitionen.

    Wirtschaftlich sinnvollste Lösung

    Die Verwaltung bewertet die Vertragsverlängerung als wirtschaftlich günstigste und organisatorisch sinnvollste Lösung. Ein Umzug würde erhebliche Zusatzkosten für Transport, technische Neuinstallationen und bauliche Herrichtung verursachen. Zudem wurde bereits städtisch in den aktuellen Standort investiert.

    Die Zweigstelle liegt zentral im Stadtteil und ist den Bürgerinnen und Bürgern seit vielen Jahren als attraktive Einrichtung vertraut. Die hohe Identifikation der Bevölkerung mit der Bücherei und ihre starke lokale Verankerung sprechen zusätzlich für den Verbleib am bestehenden Ort.

  • Konzertreihe in Wattenscheider Freilichtbühne soll fortgesetzt werden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid entscheidet am 3. März über die Fortsetzung der traditionellen Sommerkonzerte mit dem Chorverband Wattenscheid e.V. Für die Veranstaltungsreihe 2026 ist ein Budget von maximal 5.000 Euro vorgesehen.

    Vertrag für bewährte Kulturveranstaltung

    Die Verwaltung schlägt vor, dass die Bezirksverwaltungsstelle Wattenscheid einen Vertrag mit dem Chorverband Wattenscheid e.V. abschließt. Dieser soll die Fortsetzung der etablierten Konzertreihe in der Wattenscheider Freilichtbühne für das Jahr 2026 sicherstellen. Ein entsprechender Vertragsentwurf liegt der Beschlussvorlage bereits bei.

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    Erfolgreiche Tradition seit vielen Jahren

    Nach Angaben der Verwaltung ist die Sommerkonzertreihe in der Freilichtbühne seit vielen Jahren ein sehr erfolgreicher und wesentlicher Bestandteil des bezirklichen Veranstaltungsprogrammes. Die geplanten Mittel sollen die Kosten für die Bühne, Drucksachen und einen Verfügungsbetrag für den Chorverband decken. Letzterer wird auch auf weitere mitwirkende Vereine aufgeteilt.

    Finanzierung aus Bezirksmitteln

    Die erforderlichen 5.000 Euro stehen in der Produktgruppe 1122 „Bezirksverwaltung Wattenscheid – Aktionen des Bezirks II“ zur Verfügung. Jährliche Folgelasten entstehen nach Angaben der Verwaltung nicht. Auch klimarelevante Auswirkungen werden nicht erwartet.

    Die Entscheidung über die Fortsetzung der Konzertreihe liegt bei der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid, die am 3. März 2026 über die Vorlage berät.

  • Sicherheitskosten für Gänsereiterumzug steigen drastisch an

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Verwaltung informiert über die Entwicklung der Sicherheitskosten für den traditionellen Gänsereiterumzug in Höntrop. Während 2020 nur rund 1.300 Euro anfielen, explodierten die Ausgaben 2025 auf über 73.000 Euro. Seit 2023 übernimmt die Stadt die kompletten Kosten.

    Kostenentwicklung zeigt dramatischen Anstieg

    Die Antwort der Verwaltung auf eine AfD-Anfrage zeigt die drastische Entwicklung der Sicherheitskosten für den Rosenmontagsumzug in Höntrop. Während 2020 lediglich 1.303,50 Euro für Zufahrtsschutz anfielen und die Verkehrssicherung noch kostenfrei durch den technischen Betrieb unterstützt wurde, stiegen die Gesamtkosten kontinuierlich an:

    • 2023: 36.955,45 Euro
    • 2024: 37.790,83 Euro
    • 2025: 73.368,19 Euro
    Für 2026 rechnet die Verwaltung mit ähnlich hohen Kosten wie im laufenden Jahr.

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    Stadt übernimmt seit 2023 alle Kosten

    Aufgrund einer Ratsentscheidung vom 30. Januar 2020 erhalten die Veranstalter von Brauchtums- und Traditionsveranstaltungen seit 2020 einen 100-prozentigen Zuschuss für nachgewiesene Sicherheitskosten zum Schutz vor terroristischen Bedrohungen. Während 2020 noch der Veranstalter selbst die Kosten trug, übernahm die Stadt ab 2023 die komplette Finanzierung.

    Zufahrtsschutz als größter Kostenfaktor

    Der dramatische Anstieg geht hauptsächlich auf verstärkte Zufahrtsschutzmaßnahmen zurück. Diese Kosten explodierten von 2.861,95 Euro (2023) auf 36.349,74 Euro (2025). Die Verkehrssicherung blieb hingegen relativ stabil bei rund 34.000 Euro. Zusätzlich kam 2025 erstmals ein Sicherheitsdienst für 2.800 Euro zum Einsatz.

    Sicherheitsanforderungen erheblich gestiegen

    Die Verwaltung bestätigt, dass die Sicherheitsanforderungen in den letzten zehn Jahren erheblich gestiegen sind. Für 2026 sind ein Sicherheitskonzept und ein Sperrkonzept mit Zufahrtssperren und Verkehrssicherungsmaßnahmen vorgesehen. Die Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst verursachen für den Veranstalter keine zusätzlichen Kosten.

  • Stadt übernimmt seit 2023 Sicherheitskosten für Traditionsveranstaltungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.02.2026RatDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
    04.03.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeitnoch nicht beraten
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    01.07.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten
    15.09.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat auf eine AfD-Anfrage detailliert aufgeschlüsselt, für welche Veranstaltungen seit 2020 Kosten für Verkehrssicherung und Zufahrtsschutz übernommen wurden. Insgesamt flossen über 513.000 Euro in die Absicherung von Karnevalsumzügen und dem Maiabendfest.

    Elf Veranstaltungen profitieren von städtischer Unterstützung

    Seit 2023 übernimmt die Stadt basierend auf einem Ratsbeschluss vom 30. Januar 2020 die Kosten für Verkehrssicherung und Zufahrtsschutz bei ausgewählten Brauchtums- und Traditionsveranstaltungen. Betroffen sind die Karnevalsumzüge in Wattenscheid, Linden und Höntrop sowie das Maiabendfest in der Innenstadt und in Harpen.

    Die Verwaltung betont, dass pandemiebedingt erst ab 2023 entsprechende Ausgaben anfielen. In den Jahren 2020 bis 2022 wurden keine Kosten übernommen.

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    Ausgaben steigen kontinuierlich an

    Die jährlichen Gesamtausgaben zeigen eine deutliche Steigerung:

    • 2023: 124.867 Euro

    • 2024: 88.702 Euro

    • 2025: 299.580 Euro


    Den größten Einzelposten stellte 2025 das Maiabendfest mit 105.415 Euro dar, gefolgt vom Karneval in Höntrop (72.948 Euro) und Wattenscheid (81.604 Euro).

    Verkehrssicherung und mobile Sperrsysteme

    Die übernommenen Kosten umfassen hauptsächlich Verkehrssicherungsmaßnahmen wie das Aufstellen von Verkehrsschildern und Verkehrslenkungsmaßnahmen sowie den Zufahrtsschutz durch mobile Sperrsysteme. Die beauftragten Firmen und Dienstleister werden dabei direkt von den Veranstaltern ausgewählt.

    Finanzierung aus verschiedenen Töpfen

    Die Finanzierung erfolgt aus einer Kombination bezirklicher und zentraler Haushaltsmittel. Aus bezirklichen Mitteln wurden speziell für den Wattenscheider Umzug 2023 und 2025 Verkehrssicherungskosten von 21.545 Euro sowie einmalig 2023 Personalkosten für die Bewachung mobiler Sperren von 3.384 Euro übernommen. Alle anderen Mittel stammen aus dem Haushalt des Ordnungs- und Veterinäramtes.

    Keine abgelehnten Anträge

    Laut Verwaltung wurden seit 2020 keine Anträge auf Kostenübernahme abgelehnt. Auch für 2026 und die Folgejahre sollen entsprechend dem Ratsbeschluss weiterhin die Kosten für die etablierten Traditionsveranstaltungen übernommen werden.

    Bezüglich künftiger Anpassungen bei den Sicherheitsanforderungen verweist die Verwaltung auf die Mitteilungsvorlage Nr. 20252702 zum Thema „Sicherheit von Veranstaltungen – Schutz vor Terroranschlägen“.

  • Kunstmuseum soll 68 Werke von Bruno Heller erhalten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    12.02.2026Ausschuss für Kultur und TourismusEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Das Kunstmuseum erhält möglicherweise eine bedeutende Schenkung: 68 Arbeiten auf Papier des Schweizer Künstlers Bruno Heller im Wert von rund 138.600 Euro sollen die städtische Sammlung erweitern. Der Rat muss über die Annahme entscheiden.

    Schenkung aus der Schweiz

    Barbara Heller Weber aus Männedorf bietet dem Kunstmuseum 68 Kunstwerke ihres verstorbenen Vaters Bruno Heller (1925-2014) als Schenkung an. Ihr Bruder Urs Heller aus Port Jefferson (USA) hat als Miterbe seine Einwilligung erteilt. Die Museumsleitung befürwortet die Erweiterung der städtischen Sammlung um diese Werke.

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    Vielfältiges Schaffen dokumentiert

    Die Sammlung umfasst Collagen und Druckgrafiken aus verschiedenen Schaffensphasen des Künstlers. Zentrale Werkgruppen wie „Architekturillusionen“, „Abstrakte Landschaften“, „Bildvisionen“ und „Hommage á Soutter“ sind vertreten. Die Werke entstanden zwischen den 1970er Jahren und den 2000er Jahren und zeigen die künstlerische Entwicklung Bruno Hellers.

    Beitrag zur Copy Art

    Bruno Heller war ein Schweizer Künstler, der mit seinen Fotokopie-Collagen einen bedeutenden Beitrag zur sogenannten Copy Art leistete. Neben der Collage war er auch in Malerei und Druckgrafik tätig. Seit 2014 wird sein Werk von Tochter Barbara Heller Weber und Kunsthistorikerin Johanna Wirth Calvo aufgearbeitet und ist auf der Website www.brunoheller.ch sowie in zwei Publikationen dokumentiert.

    Beratung in mehreren Gremien

    Da der Schenkungswert über der Zuständigkeit des Oberbürgermeisters liegt, muss der Rat entscheiden. Zunächst berät der Ausschuss für Kultur und Tourismus am 12. Februar vor, gefolgt vom Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. März. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat am 19. März.

    Für die Stadt entstehen durch die Schenkung keine finanziellen Verpflichtungen über die übliche konservatorische Betreuung und museale Lagerung hinaus. Die rund 6.000 Kunstwerke umfassende Museumssammlung wird regelmäßig durch Ankäufe, Zustiftungen und Schenkungen erweitert.