Schlagwort: Kultur

  • Hanse-Beitritt: Verwaltung verweist auf abgelehnten Ratsantrag von 2021

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    „Die Partei Bochum“ erkundigt sich nach einem möglichen Beitritt zum Städtebund „Die Hanse“. Die Stadtverwaltung antwortet, dass der Rat bereits 2021 einen entsprechenden Antrag mehrheitlich abgelehnt hat.

    Anfrage zur Hanse-Mitgliedschaft

    In der Ratssitzung am 19. März 2026 stellte „Die Partei Bochum“ eine Anfrage zum Thema Hanse-Mitgliedschaft. Die Partei wollte wissen, warum die Stadt nicht Mitglied im Städtebund ist, ob sich die Verwaltung bereits damit beschäftigt hat und welche Schritte für einen Beitritt erforderlich wären.

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    Verweis auf Ratsbeschluss von 2021

    In ihrer Antwort vom 11. März 2026 verwies die Verwaltung auf einen bereits gefassten Ratsbeschluss. Demnach hatte sich der Rat am 24. Juni 2021 mit einem möglichen Beitritt zum Städtebund „Die Hanse“ beschäftigt. Der damalige Antrag wurde jedoch vom Rat mehrheitlich abgelehnt.

    Keine weitere Befassung durch Verwaltung

    Aufgrund der ablehnenden Entscheidung des Rates hat sich die Verwaltung nach eigenen Angaben nicht weiter mit der Thematik befasst. Die Antwort stammt aus dem Referat des Oberbürgermeisters für gesamtstädtische Angelegenheiten und wurde von Ulf Dannehl verfasst.

  • Denkmalschutz in NRW: Verwaltung sieht Schwächung durch geplante Gesetzesänderungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.01.2026Ausschuss für Planung und GrundstückeDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt Bochum hat auf Anfrage der Grünen-Fraktion eine kritische Bewertung der aktuellen Entwicklungen im Denkmalschutz vorgelegt. Während das 2022 in Kraft getretene neue Denkmalschutzgesetz bereits zu einer formellen Schwächung geführt hat, könnte eine geplante Änderung der Landesbauordnung weitreichende negative Folgen haben.

    Neue Herausforderungen seit 2022

    Die Verwaltung berichtet von gemischten Erfahrungen mit dem neuen Denkmalschutzgesetz. Die Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wurde von einer verpflichtenden Benehmensherstellung auf eine bloße Anhörung reduziert. Dadurch wurde die fachliche Einflussnahme des LWL erheblich beschnitten, während die Verantwortung vollständig auf die kommunalen Denkmalbehörden übertragen wurde.

    Besonders herausfordernd erwies sich die Integration neuer Belange wie Wohnungsbau, Klimaschutz und erneuerbare Energien in die Abwägungsprozesse. Dies führte zu einer Flut von Anträgen für Photovoltaik-Anlagen auf Baudenkmälern und erhöhtem Beratungsaufwand, da viele Eigentümer fälschlicherweise annahmen, denkmalpflegerische Belange seien nicht mehr relevant.

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    Bedrohung durch geplante Landesbauordnung

    Der aktuelle Entwurf zur Änderung der Landesbauordnung NRW sieht weitreichende Ausnahmen vom Denkmalschutz vor. Anlagen, die der Landes- oder Bündnisverteidigung, dem Katastrophenschutz oder der Unfallhilfe dienen, sollen vollständig vom Denkmalschutzgesetz ausgenommen werden. Dies würde auch bereits unter Schutz stehende Denkmäler betreffen.

    Zusätzlich soll das Ministerium per Verordnung Zuständigkeiten neu regeln oder an sich ziehen können. Gleichzeitig würden die Denkmalfachämter ihr Antragsrecht auf Unterschutzstellung für Liegenschaften des Landes oder Bundes verlieren.

    Konkrete Auswirkungen auf Bochumer Denkmäler

    Das Polizeipräsidium an der Uhlandstraße wäre von den geplanten Änderungen definitiv betroffen. Möglicherweise könnten auch die Ruhr-Universität und andere Bauwerke in Landes- oder Bundeseigentum erfasst werden, da diese im Katastrophenfall genutzt werden könnten. Bei der Zeche Klosterbusch wurde bereits keine Denkmalwürdigkeit erkannt.

    Wegfall der Pauschalmittel belastet Denkmalschutz

    Die Streichung der Pauschalmittel für kommunale Denkmalschutzmaßnahmen im Landeshaushalt trifft die Stadt hart. Diese Mittel, die kommunal aufgestockt wurden, ermöglichten kleinere, aber wichtige Maßnahmen und unterstützten insbesondere private Eigentümer bei denkmalgerechten Sanierungen. Die Verwaltung bezeichnet dies als wichtiges Vermittlungs- und Förderinstrument auf kommunaler Ebene.

    Fazit der Verwaltung

    Trotz der formellen Schwächung des Denkmalschutzes sieht die Verwaltung aufgrund der vorhandenen Fachlichkeit und der guten Zusammenarbeit mit dem LWL weiterhin Möglichkeiten zur Sicherung der denkmalwerten Bausubstanz. Allerdings fallen Entscheidungen aufgrund der neuen Abwägungsaspekte etwas weiter gefasst aus als zuvor.

  • CDU beantragt Irina Becker für Baubegleitgremium „Haus der Musik“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion hat einen Änderungsantrag für die Ratssitzung am 19. März eingereicht und schlägt Irina Becker als ihre Vertreterin im politischen Baubegleitgremium für das „Haus der Musik“ vor.

    Fünfköpfiges Gremium geplant

    Der Änderungsantrag der CDU-Fraktion sieht vor, dass das Baubegleitgremium aus fünf Ratsmitgliedern bestehen soll. Als Vertreterin der CDU-Fraktion wird Irina Becker benannt.

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    Mündliche Begründung angekündigt

    Fraktionsvorsitzender Karsten Herlitz hat den Antrag unterzeichnet und angekündigt, dass die Begründung gegebenenfalls mündlich in der Ratssitzung erfolgen wird. Der Antrag bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 1.5 der Ratssitzung am 19. März 2026.

  • SPD schlägt Simone Gottschlich für Beirat für Gestaltung und Baukultur vor

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion im Rat beantragt die Wahl von Simone Gottschlich in den Beirat für Gestaltung und Baukultur. Der Änderungsantrag soll in der Ratssitzung am 19. März 2026 behandelt werden.

    Die SPD-Ratsfraktion hat einen Änderungsantrag für die kommende Ratssitzung eingereicht. Darin schlägt sie vor, Simone Gottschlich als Vertreterin der SPD in den Beirat für Gestaltung und Baukultur zu wählen.

    Personelle Neubesetzung des Beirats

    Der Antrag, der von Fraktionsvorsitzendem Peter Reinirkens unterzeichnet wurde, sieht vor, dass der Rat die Wahl von Simone Gottschlich beschließt. Als Begründung führt die SPD-Fraktion die „personelle Besetzung des Beirates“ an.

    Der Änderungsantrag ist auf den 10. März 2026 datiert und richtet sich an Oberbürgermeister Jörg Lukat. Er bezieht sich auf den Tagesordnungspunkt 1.6 der Ratssitzung am 19. März 2026.

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    Rolle des Beirats für Gestaltung und Baukultur

    Der Beirat für Gestaltung und Baukultur berät die Stadtverwaltung bei städtebaulichen und architektonischen Fragen. Mit der vorgeschlagenen Personalentscheidung will die SPD ihre Mitwirkung in diesem wichtigen Beratungsgremium sicherstellen.

  • Grüne schlagen Barbara Jessel für Baubegleitgremium Haus der Musik vor

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion im Rat hat einen Änderungsantrag zur Besetzung des Politischen Baubegleitgremiums für das Haus der Musik eingereicht. Barbara Jessel soll als Mitglied in das Gremium gewählt werden.

    Die Grünen-Fraktion hat für die Ratssitzung am 19. März 2026 einen Änderungsantrag zum Tagesordnungspunkt 1.5 eingereicht. Dieser betrifft die Zusammensetzung des Politischen Baubegleitgremiums für das Haus der Musik.

    Personalvorschlag der Fraktion

    Der Antrag sieht vor, dass der Rat Barbara Jessel als Mitglied in das Politische Begleitgremium wählt. Das Dokument ist von den Fraktionsvorsitzenden Vicki Marschall und Sebastian Pewny unterzeichnet.

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    Hintergrund zum Gremium

    Das Politische Baubegleitgremium wird die Planungs- und Bauphasen des Hauses der Musik begleiten. Die Besetzung des Gremiums durch den Rat erfolgt im Rahmen der politischen Mitwirkung bei diesem bedeutenden Kulturprojekt.

  • Grüne beantragen Personalie für Baubegleitgremium Haus des Wissens

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion im Rat hat einen Änderungsantrag zur Besetzung des Politischen Baubegleitgremiums für das Haus des Wissens eingereicht. Fabian Krömling soll als Mitglied in das Gremium gewählt werden.

    Antrag zur Ratssitzung im März

    Der Änderungsantrag der Grünen richtet sich an die Ratssitzung am 19. März 2026 und betrifft den Tagesordnungspunkt 1.4 „Politisches Baubegleitgremium Haus des Wissens„. Die Fraktion beantragt, dass der Rat Fabian Krömling in das Politische Baubegleitgremium wählt.

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    Fraktionsführung unterzeichnet Antrag

    Der Änderungsantrag wurde von den Fraktionsvorsitzenden Vicki Marschall und Sebastian Pewny unterzeichnet und am 10. März 2026 an Oberbürgermeister Jörg Lukat übermittelt.

    Das Politische Baubegleitgremium wird den Bauprozess des Hauses des Wissens begleiten und überwachen. Mit dem Antrag positionieren sich die Grünen für eine aktive Beteiligung an diesem bedeutenden Bauprojekt.

  • SPD beantragt Nominierung für Baubegleitgremium „Haus der Musik“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion im Rat hat einen Änderungsantrag zur Besetzung des politischen Baubegleitgremiums „Haus der Musik“ eingereicht. Simone Gottschlich soll die Fraktion in dem fünfköpfigen Gremium vertreten.

    Fünf Ratsmitglieder für Baubegleitung

    Für die bevorstehende Ratssitzung am 19. März 2026 beantragt die SPD-Fraktion, dass das Baubegleitgremium für das „Haus der Musik“ mit fünf Ratsmitgliedern besetzt wird. Der Antrag bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 1.5 der Ratssitzung.

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    Personelle Nominierung der SPD

    Als Vertreterin der SPD-Fraktion in dem Gremium schlägt Fraktionsvertreter Peter Reinirkens Simone Gottschlich vor. Die Begründung für den Änderungsantrag beschränkt sich auf die „Personelle Besetzung des Beirates“.

    Der Antrag wurde am 10. März 2026 an Oberbürgermeister Jörg Lukat übermittelt und soll in der Ratssitzung zur Abstimmung gestellt werden.

  • CDU beantragt Wahl von Angelika Dümenil in Beirat für Gestaltung und Baukultur

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion hat einen Änderungsantrag für die Ratssitzung am 19. März 2026 eingereicht. Darin schlägt sie vor, Angelika Dümenil in den Beirat für Gestaltung und Baukultur zu wählen.

    Personalvorschlag für städtischen Beirat

    Mit einem Schreiben vom 12. März 2026 wendet sich die CDU-Fraktion unter Vorsitz von Karsten Herlitz an Oberbürgermeister Jörg Lukat. Der Änderungsantrag bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 1.6 der kommenden Ratssitzung und enthält den Vorschlag, Angelika Dümenil als neues Mitglied in den Beirat für Gestaltung und Baukultur zu wählen.

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    Begründung offen gelassen

    Die CDU-Fraktion verzichtet in ihrem Antrag auf eine schriftliche Begründung für die Personalentscheidung. Stattdessen behält sie sich vor, die Gründe für den Vorschlag gegebenenfalls mündlich in der Ratssitzung darzulegen.

    Der Beirat für Gestaltung und Baukultur ist ein städtisches Beratungsgremium, das sich mit Fragen der Stadtgestaltung und baukulturellen Entwicklung beschäftigt.

  • Bochum-Süd ernennt neue Mitglieder für Entscheidungsgremium des Bochum-Fonds

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.01.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 7 (CDU, FDP, AfD)
    Dagegen: 0
    Dafür: 11 (SPD, Die Linke, Grüne/BÜNDNIS 90)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Süd muss nach der zurückliegenden Kommunalwahl neue Vertreter für das Entscheidungsgremium des Bochum-Fonds benennen. Das Gremium entscheidet über Projektförderungen ab 7.501 Euro aus dem städtischen Fonds.

    Neue Zusammensetzung nach Kommunalwahl erforderlich

    Der Rat der Stadt hatte im Juni 2020 die Einrichtung des Bochum-Fonds beschlossen. Zur Beurteilung eingereicher Großprojekte wurde ein spezielles Entscheidungsgremium geschaffen, für das jede Bezirksvertretung zwei Mitglieder sowie deren Stellvertreter ernennt.

    Aufgrund der veränderten Gremienzusammensetzung der Bezirksvertretung Bochum-Süd nach der letzten Kommunalwahl müssen nun neue Mitglieder für das Entscheidungsgremium des Bochum-Fonds benannt werden.

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    Aufgaben und Arbeitsweise des Gremiums

    Das Entscheidungsgremium tagt auf Einladung der Bochum Marketing GmbH in regelmäßigen Abständen dreimal im Jahr. Es entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen über Projektförderungen ab einer Fördersumme von 7.501 Euro aus dem Bochum-Fonds. Die Sitzungen finden nicht-öffentlich statt, wobei die Ziele des Bochum-Fonds und die entsprechende Geschäftsordnung als Entscheidungsgrundlage dienen.

    Bisherige Vertreter aus Bochum-Süd

    In der vergangenen Wahlperiode 2020 bis 2025 waren Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf und Birgit Fligge als Mitglieder des Entscheidungsgremiums bestimmt. Die erste Stellvertretung übernahm Volker Hauser, die zweite Stellvertretung Ralf Rozandsky.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Süd wird über die Neubesetzung in ihrer Sitzung am 27. Januar 2026 entscheiden.

  • Kulturinstitute verzeichnen unterschiedliche Auslastungsentwicklung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.01.2026Ausschuss für Beteiligungen und ControllingDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung hat auf eine CDU-Anfrage detaillierte Auslastungszahlen für Schauspielhaus, Bochumer Symphoniker und Planetarium vorgelegt. Während die Symphoniker mit über 80 Prozent Spitzenwerte erreichen, zeigen sich bei den anderen Einrichtungen gemischte Entwicklungen.

    Schauspielhaus stabilisiert Besucherzahlen

    Das Schauspielhaus konnte seine Auslastungsquote von 59,5 Prozent in der Saison 2022/2023 auf 65,5 Prozent in 2023/2024 steigern. Für die laufende Saison 2024/2025 wird sogar eine Quote von 69,8 Prozent erreicht (Stand Mai 2025). Die Besucherzahl liegt konstant bei rund 126.000 bis 127.000 Gästen pro Saison.

    Besonders erfolgreich entwickelt sich die Gastspieltätigkeit: In der Saison 2023/24 sahen fast 17.000 Zuschauer 32 auswärtige Vorstellungen, darunter auch beim renommierten Berliner Theatertreffen. Die Eintrittskartenerlöse konnten um rund 10 Prozent gesteigert werden.

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    Bochumer Symphoniker in der Spitzengruppe

    Mit einer Auslastungsquote von 85 Prozent (Saison 2024/2025) gehören die Bochumer Symphoniker zur deutschlandweiten Spitzengruppe. Der Bundesdurchschnitt öffentlicher Konzertorchester liegt bei nur 67 Prozent. Bereits in der Saison 2023/2024 erreichten die Symphoniker 83,2 Prozent Auslastung bei über 54.000 Besuchern.

    Die Verwaltung führt den Erfolg auf eine ausgewogene Balance zwischen populären Programmen und anspruchsvollem Repertoire zurück. Faktoren wie Programm, Gastkünstler, Preisstruktur und Werbemaßnahmen beeinflussen dabei die Nachfrage.

    Planetarium mit Besucherrekord

    Das Planetarium verzeichnete 2024 das erfolgreichste Jahr seit Bestehen mit 353.175 Besuchern und war damit das erfolgreichste Planetarium Deutschlands. Die Auslastungsquote liegt konstant bei rund 58 Prozent.

    Allerdings erschweren Sonderformate wie Trauungen, Kurse oder Schulklassenveranstaltungen eine pauschale Bewertung der Auslastung. Über 300 Veranstaltungstermine richten sich speziell an Schulklassen und finden auch bei geringer Teilnehmerzahl aus pädagogischen Gründen statt.

    Strategische Ausrichtung auf Qualität und Wirtschaftlichkeit

    Die Verwaltung betont, dass bei allen drei Kulturinstituten nicht nur die reine Besucherzahl im Fokus steht, sondern die optimale Balance zwischen Qualitätsanspruch, Bildungsauftrag und wirtschaftlicher Effizienz. Ziel ist es, durch eigenerwirtschaftete Erlöse einen möglichst hohen Deckungsgrad des Aufwandes zu erreichen, ohne Qualitätseinbußen hinzunehmen.