Schlagwort: Kultur

  • SPD und Grüne wollen Karnevalsumzug in Linden letztmalig unterstützen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    10.12.2025Bezirksvertretung Bochum-SüdwestEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Südwest wollen die bezirkliche Finanzierung der Verkehrssicherung für den Karnevalsumzug in Linden nur noch einmalig übernehmen. Für die Zukunft sollen weniger aufwendige Formate entwickelt werden.

    Einmaliger Ausnahmefall bei Kostenübernahme

    Die beiden Fraktionen haben einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Beschlussvorlage 20252370 eingereicht, der in der Sitzung der Bezirksvertretung Südwest am 10. Dezember 2025 behandelt wird. Der Antrag ergänzt den ursprünglichen Beschlussvorschlag um die Klarstellung, dass die Kostenübernahme für die Verkehrssicherung nur im Ausnahmefall und letztmalig erfolgt.

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    Alternative Formate für Karnevalstradition gesucht

    Für die Zukunft sollen andere Formate gesucht und entwickelt werden, die trotzdem die Karnevalstradition auf bezirklicher Ebene fortführen, aber deutlich weniger Aufwand erfordern. Die Antragsteller betonen, dass die Bezirksvertretung weiterhin Vereinsaktivitäten und bürgerschaftliches Engagement unterstützen wird.

    Aufwand steht nicht im Verhältnis zum Event

    Als Begründung führen die Fraktionen an, dass der sich abzeichnende finanzielle, materielle und personelle Aufwand für den Karnevalsumzug in Linden in keinem Verhältnis zu dem wenige Stunden umfassenden Event stehe und daher nicht mehr zeitgemäß sei.

    Gesamtstädtische Bedeutung als weiteres Argument

    Zusätzlich argumentieren SPD und Grüne, dass der Karnevalsumzug eine Veranstaltung von gesamtstädtischer Bedeutung sei, da der Einzugsbereich der Teilnehmenden weit über die Bezirks- und Stadtgrenzen hinausgehe. Die begrenzten bezirklichen Mittel müssten effektiv und sparsam eingesetzt werden mit einem klaren Fokus auf bezirkliche Belange.

    Den Änderungsantrag haben Nicole Sehrig und Marco Versen für die SPD-Fraktion sowie Monika Engel und Martin Petermann für Bündnis 90/Die Grünen unterzeichnet.

  • Volt beantragt Einwohner*innen-Rat für Bochum-Fonds

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    18.12.2025RatDie Vorlage wird an den Fachausschuss überwiesen.
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten

    Die Stadtratsfraktion Volt möchte das Entscheidungsgremium für Großprojekte des Bochum-Fonds grundlegend reformieren. Statt der bisherigen Struktur soll ein ausgeloster „Einwohnerinnen-Rat“ über Förderungen zwischen 7.500 und 25.000 Euro entscheiden.

    Neues Gremium mit ausgelosten Bürgerinnen geplant

    Mit einem Änderungsantrag für die Ratssitzung am 18. Dezember 2025 schlägt Volt eine komplette Neufassung der Entscheidungsstruktur vor. Der geplante „Einwohnerinnen-Rat für den Bochum-Fonds“ soll dreimal jährlich tagen und eigenständig über Förderanträge aus der Bürgerschaft entscheiden.

    Das Gremium würde aus 24 Personen bestehen: Aus jedem der sechs Stadtbezirke sollen vier Einwohnerinnen geschlechterparitätisch ausgelost werden. Menschen mit dem Geschlechtseintrag „divers“ können sowohl unter „männlich“ als auch unter „weiblich“ gelost werden.

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    Inklusive Teilnahmeregeln vorgesehen

    Antragsberechtigt für die Auslosung wären alle Menschen über 16 Jahre, die seit mindestens drei Monaten ihren Haupt- oder einzigen Wohnsitz in der Stadt haben. Dies schließt ausdrücklich auch EU- und Nicht-EU-Ausländerinnen ein, einschließlich Geflüchteter und Schutzsuchender.

    Die Sitzungen sollen nicht-öffentlich unter Leitung des Oberbürgermeisters oder einer von ihm ernannten Person stattfinden, Entscheidungen würden mit einfacher Mehrheit getroffen.

    Erfolgreiche Projekte als Motivation

    Begründung verweist auf Bürgernähe

    Die Antragsteller Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger begründen ihren Vorschlag mit dem Wunsch nach stärkerer Bürgerbeteiligung. Der Bochum-Fonds stelle jährlich einen Euro pro Einwohnerin für gemeinnützige Projekte zur Verfügung und habe bereits diverse erfolgreiche Initiativen gefördert.

    Dazu zählen die Ausstellung „Kiyw ohne Licht“, Graffiti-Workshops, ein Kiez-Lastenrad, ein Parklet, das Radcafé Windkante, die Interkulturelle Woche 2022 in Wattenscheid, das Fluid als Queer-Space und das Benefizkonzert „Imagine Europe“ für die Ukraine.

  • STADTGESTALTER/Volt beantragt Stadtteilmuseum in neuer Dreifachturnhalle

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.01.2026Ausschuss für Schule und BildungDer Antrag wird zurückgezogen.

    Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt schlägt vor, das geplante Stadtteilmuseum für das Gerther Schulzentrum Nord nicht im sanierten Altbau, sondern barrierefrei im Neubau der Dreifachturnhalle zu integrieren. Der Änderungsantrag soll in der Sitzung des Schulausschusses am 14. Januar 2026 beraten werden.

    Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt hat einen Änderungsantrag zum ursprünglich geplanten Stadtteilmuseum im Gerther Schulzentrum Nord eingereicht. Statt das Museum in Räumen des sanierten Trakts des bestehenden Schulgebäudes unterzubringen, soll geprüft werden, ob es barrierefrei in das neu zu errichtende Gebäude der Dreifachturnhalle integriert werden kann.

    Moderne Lösung mit digitaler Schließanlage

    Der Antrag sieht vor, dass die nutzenden Vereine über eine moderne, digitale Schließanlage einen autarken Zugang zu den entsprechenden Räumlichkeiten erhalten sollen. Die Antragstellenden, zu denen auch die Schulleitung des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums gehört, sollen am Prüfverfahren beteiligt werden.

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    Bestandsgebäude als problematische Option

    Als Begründung führt Ratsmitglied Stefanie Beckmann an, dass sich der Erhalt eines Teils des Bestandsgebäudes als höchst aufwendig darstelle und sich nur schwerlich in die neuen Planungen südlich des neuen Hauptgebäudes einfüge. Daher müssten andere Optionen geprüft werden.

    Integration in Dreifachturnhallen-Neubau geplant

    Mit dem bereits beschlossenen Neubau einer Dreifachturnhalle auf dem Gelände des Schulzentrums Nord wird ein zusätzlicher moderner Gebäudekörper samt Lehrschwimmbecken errichtet. Oberhalb der neuen Dreifachturnhalle sollen weitere Geschossflächen für zusätzliche multifunktionale Klassenräume oder zur Unterbringung des zdi-Netzwerks entstehen.

    Im Rahmen dieses bis 2032 geplanten Neubaus könnten laut Antrag 120 Quadratmeter neue Raumflächen zur Nutzung als Stadtteilmuseum realisiert werden, ohne die Freiflächenplanung zu beeinträchtigen. Eine derzeit in Erarbeitung befindliche Machbarkeitsstudie könne den zusätzlichen Raumbedarf für das Schulmuseum noch berücksichtigen.

  • 47. Bürgerwoche Ost: Bezirksvertretung plant Jubiläumsveranstaltung mit erhöhtem Budget

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.01.2026Bezirksvertretung Bochum-OstEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Ost entscheidet am 21. Januar über Termin und Finanzierung der 47. Bürgerwoche 2026. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Veranstaltungsreihe soll das Budget auf 60.000 Euro erhöht werden.

    Traditionelle Veranstaltungsreihe feiert Jubiläum

    Die Bürgerwoche Ost ist seit Jahrzehnten ein etabliertes Veranstaltungsformat für die Bürgerinnen und Bürger im östlichen Stadtbezirk. 2026 soll bereits die 47. Auflage der traditionsreichen Veranstaltungsreihe stattfinden, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Die Veranstaltung dient der gesellschaftlichen Stärkung des Bezirks.

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    Terminplanung und Veranstaltungsorte

    Die Bürgerwoche 2026 ist vom 10. bis 16. Juni geplant. Das Programm umfasst vier Hauptveranstaltungen an verschiedenen Standorten:

    • Mittwoch, 10. Juni: Eröffnung auf dem Lahariplatz in Laer
    • Donnerstag, 11. Juni: Veranstaltung auf dem Werner Marktplatz
    • Samstag, 13. Juni: Veranstaltung am Ümminger See
    • Sonntag, 14. Juni: „Bänke raus“ der Werbe- und Aktionsgemeinschaft Bochum-Langendreer e.V.
    • Dienstag, 16. Juni: Familienfest im Volkspark Langendreer

    Budget wird aufgrund des Jubiläums erhöht

    Für die Bürgerwoche 2026 sollen bezirkliche Mittel in Höhe von 60.000 Euro zur Verfügung gestellt werden – eine Erhöhung gegenüber den bisherigen 55.000 Euro. Die Aufstockung soll einerseits den gestiegenen Kosten Rechnung tragen und andererseits aufgrund des 50-jährigen Bestehens die Qualität der Veranstaltung steigern.

    Kooperation und weitere Planung

    Die Planungen sollen in Kooperation mit der Bochum Marketing GmbH durchgeführt werden. Nach der Beschlussfassung wird die Bezirksverwaltungsstelle Ost den ortsansässigen Vereinen zeitnah die Rahmenbedingungen mitteilen. Rückmeldungen werden bis Mitte Februar 2026 erbeten.

    Für das Jahr 2027 ist die Veranstaltung bereits für den Zeitraum vom 9. bis 15. Juni vorgesehen.

  • SPD und Grüne fordern Hinweistafeln für Kriegsgräber in Langendreer und Werne

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.01.2026Bezirksvertretung Bochum-OstEinstimmig nach Ergänzung des Beschlussvorschlages

    Die Bezirksvertretung Ost soll sich dafür einsetzen, dass auf den städtischen Friedhöfen in Langendreer und Werne Informationstafeln zu den dort befindlichen Kriegsgräbern errichtet werden. SPD und Grüne begründen ihren Vorstoß mit dem Ziel, die Erinnerung wachzuhalten und eine Mahnung für die Zukunft zu schaffen.

    Soldatengräber und Bombenopfer wenig bekannt

    Auf den städtischen Friedhöfen in Langendreer und Werne befinden sich mehrere Grabfelder mit Gräbern von gefallenen Soldaten aus beiden Weltkriegen sowie von Bombenopfern des Luftangriffs auf Bochum. Diese Erinnerungsorte sind in der Broschüre „Bochumer Erinnerungsorte“ dokumentiert.

    Das Problem: Besucher der Friedhöfe erfahren vor Ort meist nicht, um welche Art von Gräbern es sich handelt. Die historische Bedeutung dieser Grabstätten bleibt dadurch oft unerkannt.

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    Interfraktionelle Initiative für bessere Information

    Die SPD-Fraktion, vertreten durch Beate Scheffler und Björn Backhaus, sowie die Grünen-Fraktion mit Achim Henkel haben gemeinsam eine entsprechende Anregung für die 3. Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 21. Januar 2026 eingereicht.

    Die Politiker sehen in den Informationstafeln oder -stelen ein wichtiges Instrument, um Friedhofsbesucher über die dort liegenden Toten und die historischen Ereignisse zu informieren. Damit soll sowohl die Erinnerung an die Kriegsopfer bewahrt als auch eine Mahnung für künftige Generationen geschaffen werden.

  • Bezirksvertretung Bochum-Nord soll neue Mitglieder für Bochum-Fonds-Entscheidungsgremium ernennen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-NordEinstimmig nach Ergänzung des Beschlussvorschlages bei fünf Enthaltungen (AfD)

    Nach der Kommunalwahl müssen aufgrund der veränderten Gremienzusammensetzung neue Vertreter für das Entscheidungsgremium des Bochum-Fonds benannt werden. Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll am 20. Januar zwei Mitglieder und deren Stellvertreter ernennen.

    Neuwahl nach Kommunalwahl erforderlich

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord muss neue Mitglieder für das Entscheidungsgremium des Bochum-Fonds ernennen. Grund ist die veränderte Zusammensetzung des Gremiums nach der zurückliegenden Kommunalwahl. Der entsprechende Beschlussvorschlag liegt der Bezirksvertretung für ihre Sitzung am 20. Januar 2026 vor.

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    Aufgaben des Entscheidungsgremiums

    Das Entscheidungsgremium des Bochum-Fonds wurde eingerichtet, um über eingereichte Großprojekte zu entscheiden. Es ist zuständig für Projekte ab einer Fördersumme von 7.501 Euro und tagt auf Einladung von Bochum Marketing dreimal jährlich in regelmäßigen Abständen.

    Die Entscheidungen werden nach pflichtgemäßem Ermessen unter Beachtung der Ziele des Bochum-Fonds getroffen. Das Gremium tagt nicht-öffentlich, die organisatorischen Aufgaben übernimmt die Bochum Marketing GmbH.

    Zusammensetzung des Gremiums

    Jede Bezirksvertretung ernennt zwei Mitglieder sowie entsprechende Stellvertreter für das Entscheidungsgremium. Der Rat der Stadt hatte die Einrichtung des Bochum-Fonds bereits am 25. Juni 2020 beschlossen.

    Keine finanziellen Auswirkungen

    Die Ernennung der neuen Mitglieder verursacht weder Kosten für die Durchführung noch jährliche Folgelasten. Klimarelevante Auswirkungen sind nicht gegeben.

  • CDU Wattenscheid beantragt digitale Werbetafel für bessere Veranstaltungswerbung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDer Antrag wird zurückgezogen.

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid fordert die Anschaffung einer digitalen Infotafel für 10.000 Euro aus Bezirksmitteln. Die neue Tafel soll die bisherige statische Infotafel in der Innenstadt ersetzen und Veranstaltungen in Wattenscheid besser bewerben.

    Problem der mangelnden Sichtbarkeit

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid sieht Handlungsbedarf bei der Bewerbung von Veranstaltungen im Stadtteil. Während Traditionsveranstaltungen gut besucht seien, blieben andere Events sowohl im Lohrheidestadion als auch im übrigen Wattenscheider Gebiet aufgrund mangelnder Bekanntheit schlecht besucht.

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    Nachteile der aktuellen Lösung

    Die derzeit in der Innenstadt installierte Infotafel weise erhebliche Mängel auf. Aufgrund der kleinen Schriftgröße müssten Interessierte gezielt zur Tafel gehen, um die Informationen lesen zu können. Zudem könnten nur Veranstaltungen aufgelistet werden, die bereits bei der Aufstellung der Tafel bekannt und gemeldet seien.

    Vorteile der digitalen Alternative

    Eine digitale Tafel würde nach Ansicht der CDU-Fraktion eine deutliche Aufwertung der Innenstadt bedeuten. Veranstaltungen könnten besser beworben und jederzeit aktualisiert werden. Alle in Wattenscheid stattfindenden Veranstaltungen sollten beworben werden, sofern die Veranstalter dies wünschten.

    Finanzierung und Ausweitung geplant

    Zur Refinanzierung sieht die CDU Anzeigenschaltungen vor, insbesondere von in Wattenscheid ansässigen Unternehmen. Hierfür solle die Bochum Marketing GmbH einbezogen werden. Langfristig wäre eine Ausweitung auf weitere Standorte in ganz Wattenscheid wünschenswert.

    Der Antrag wurde von Marc Westerhoff für die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid eingereicht.

  • Nachhaltigkeitstag in Wattenscheid: 12.500 Euro für Umwelt-Aktionstag im Stadtgarten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Wattenscheid soll dem Tierpark Bochum bis zu 12.500 Euro für die Durchführung eines Nachhaltigkeitstages im Stadtgarten zur Verfügung stellen. Der Aktionstag soll 2026 wiederholt werden, nachdem die Premiere 2025 mehrere Tausend Besucher angezogen hatte.

    Erfolgreiche Premiere im März 2025

    Der erste Nachhaltigkeitstag fand am 29. März 2025 anlässlich der Eröffnung des Storcherlebnisparks und der Wiedereröffnung des Wattenscheider Stadtgartens statt. Unter dem Motto „Zukunft kann WAT – der Umwelt und Nachhaltigkeitstag im Stadtgarten Wattenscheid“ nahmen mehrere Tausend Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft an der Veranstaltung teil.

    Die Aktionsstände von Einrichtungen, Initiativen und Organisationen aus der Region bereicherten das Angebot rund um die Themen Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit. Laut Verwaltung gelang es dabei, „das beeindruckende Wattenscheider Potenzial auf dem Gebiet des Umweltbewusstseins und des Nachhaltigkeitsgedankens zu mobilisieren und im Stadtteil sichtbar zu machen“.

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    Detaillierte Kostenplanung für 2026

    Für die geplante Wiederholung im Jahr 2026 hat der Tierpark als Organisator eine detaillierte Kostenaufstellung vorgelegt. Die größten Posten sind Bühne und Technik mit 4.000 Euro sowie das Bühnenprogramm mit 2.500 Euro. Weitere Kosten entstehen für die Anmietung von Pavillons und Bierzeltgarnituren (2.000 Euro), umweltpädagogisches Material (500 Euro), Helfer (400 Euro) und einen Sanitäter (200 Euro). Hinzu kommen kleinere Ausgaben für Flyer, Plakate und Transporter.

    Die Gesamtkosten belaufen sich auf 10.000 Euro, zusätzlich ist ein Risikopuffer von 2.500 Euro für eventuelle Mehrausgaben eingeplant.

    Finanzierung aus Nachhaltigkeitsmitteln

    Der Rat der Stadt hat der Bezirksvertretung Wattenscheid zusätzliche Mittel für Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Höhe von 19.720 Euro zur Verfügung gestellt. Ein Teil davon soll nun für den Aktionstag verwendet werden. Die Mittel werden gegen Vorlage von Verwendungsnachweisen ausgezahlt.

    Die Bezirksvertretung Wattenscheid entscheidet am 20. Januar 2026 über die Vorlage.

  • Bezirksvertretung Wattenscheid genehmigt Kostenzuschuss für Rosenmontagsumzug

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlagbefangen: 1 (Herr Keinhörster)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid übernimmt die Kosten für Verkehrssicherung und Sicherheitspersonal beim Gänsereiterumzug 2026 in Höntrop. Bis zu 43.000 Euro werden aus bezirklichen Mitteln bereitgestellt.

    Dringlichkeitsentscheidung bereits getroffen

    Bezirksbürgermeister Holger Dünnebacke hat bereits am 19. Dezember 2025 gemeinsam mit den Bezirksvertretern Thomas Dißelbeck, Gerd Kipp, Maik Klaus und Hans-Josef Winkler eine Dringlichkeitsentscheidung getroffen. Diese soll nun in der Sitzung der Bezirksvertretung am 20. Januar 2026 nachträglich genehmigt werden.

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    Erhöhte Sicherheitsanforderungen

    Seit 2020 übernimmt die Stadt Bochum nachgewiesene Kosten für die Erfüllung von Sicherheitsauflagen zum Schutz der Veranstaltungsbesucher vor Bedrohungslagen. Aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen fallen erneut deutlich höhere Kosten für die Abwehr von Überfahrttaten und sonstige Verkehrssicherungsmaßnahmen an.

    Finanzierung über bezirkliche Mittel

    Die Auszahlung der bis zu 43.000 Euro erfolgt gegen Vorlage von Rechnungen durch die Bezirksverwaltungsstelle Wattenscheid direkt an die ausführende Firma. Die Verwaltung sieht es als angemessen an, diese Kosten für die Traditionsveranstaltung zu übernehmen. Bezirkliche Mittel stehen hierfür zur Verfügung.

  • Volksfest an den Grummer Teichen soll 2026 zum 40. Mal stattfinden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.01.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Mitte soll über die Durchführung des traditionellen Volksfests an den Grummer Teichen im Jahr 2026 entscheiden. Für die Veranstaltung am 27. und 28. Juni sind bis zu 49.000 Euro aus bezirklichen Mitteln vorgesehen.

    Jubiläumsveranstaltung geplant

    Das Volksfest an den Grummer Teichen würde 2026 bereits zum 40. Mal stattfinden. Die Bezirksverwaltungsstelle Mitte schlägt der Bezirksvertretung vor, die beliebte Traditionsveranstaltung auch in diesem Jahr wieder als bezirkliche Veranstaltung durchzuführen.

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    Bewährtes Programm mit vielfältigem Angebot

    Der geplante Programmablauf orientiert sich an den erfolgreichen Vorjahren. Geplant ist ein bunter Mix aus Musik und Tanz auf der Bühne. Ein umfangreiches Kinderprogramm mit Kinderschminken, Hüpfburgen und weiteren Attraktionen soll erneut fester Bestandteil der Veranstaltung sein. Zusätzlich sind Gastronomiestände und ein Kunsthandwerkermarkt vorgesehen.

    Kooperation und Organisation

    Die organisatorische Vorbereitung und Erstellung des Programmablaufs soll die Bezirksverwaltungsstelle Mitte in Zusammenarbeit mit der Bezirksbürgermeisterin und dem Kooperationspartner Bochum Marketing GmbH übernehmen.

    Begründung für Fortsetzung der Tradition

    Die Verwaltung begründet den Vorschlag mit der positiven Resonanz und den hohen Besucherzahlen bei den letzten Veranstaltungen. Das Fest trage zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders, zur Stärkung der lokalen Identität und zur Belebung des Stadtteils bei.

    Die Bezirksvertretung Mitte wird am 22. Januar 2026 über den Vorschlag entscheiden.