Schlagwort: Mobilität

  • Fußgängerübergang für Kreuzstraße geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 3 (AfD)

    Die Stadt plant die Einrichtung eines neuen Fußgängerübergangs in der Kreuzstraße. Das 43.500 Euro teure Projekt soll die Verkehrssicherheit verbessern und barrierefreie Querungsmöglichkeiten schaffen. Die Umsetzung ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen.

    Bürgeranliegen führt zu Planungsinitiative

    Auf Wunsch aus der Bevölkerung hat die Stadtverwaltung eine Planung für einen Fußgängerübergang in der Kreuzstraße erarbeitet. Der Vorschlag wird von der Verwaltung als sinnvoll bewertet und soll nun den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden.

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    Schwierige Querungssituation vor Ort

    Derzeit ist die Straßenquerung auf Höhe des Zugangs zur Fußgängerunterführung Richtung Hermannshöhe für Fußgänger problematisch. Parkende Autos erschweren die Sicht erheblich. Zusätzlich verschärft wird die Situation durch unzureichende Gehwege: In eine Richtung grenzt nur ein sehr schmaler Gehweg an, in die andere Richtung fehlt er ganz.

    Verbesserungen durch Umbaumaßnahmen

    Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, plant die Stadt den Seitenraum vorzuziehen. Gleichzeitig sollen im Sinne der Barrierefreiheit taktile Elemente für sehbehinderte Menschen ergänzt werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern.

    Finanzierung aus Barrierefreiheits-Programm

    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf schätzungsweise 43.500 Euro. Die erforderlichen Mittel stehen im Doppelhaushalt 2025/26 auf dem Sammel-PSP-Element „Barrierefreiheit Gehwege“ zur Verfügung. Die jährlichen Folgekosten durch Abschreibungen und Zinsen werden mit jeweils rund 1.000 Euro kalkuliert.

    Beratung in den Gremien

    Die Beschlussvorlage wird zunächst am 4. Dezember 2025 in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte angehört. Die endgültige Entscheidung trifft der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur zu einem noch nicht terminierten Zeitpunkt.

  • CDU-Fraktion fragt nach Verkehrssicherheit an der Wilbergschule

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.11.2025RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die CDU-Fraktion erkundigt sich beim Oberbürgermeister nach der Verkehrssituation an der Wilbergschule. Besondere Sorge bereiten geplante Baumaßnahmen und deren Auswirkungen auf die Sicherheit der Schulkinder.

    Komplexe Verkehrslage durch verschiedene Faktoren

    Die Verkehrssituation an der Wilbergschule ist nach Darstellung der CDU-Fraktion durch mehrere Faktoren geprägt. Neben den sogenannten „Elterntaxis“ erschweren die Nähe zum Amazon-Auslieferungslager und der Busverkehr die Situation. Nach Angaben der Elternschaft wurde kürzlich eine Verkehrszählung durchgeführt.

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    Baumaßnahmen verstärken Sicherheitsbedenken

    Im Zuge eines geplanten Anbaus soll der bisherige Eingang zum Schulhof in Richtung Kreisverkehr Herzogstraße verlegt werden, da an der bisherigen Stelle die Baustellenzufahrt vorgesehen ist. Die Eltern befürchten gefährliche Situationen für die Kinder beim Queren der Baustellenzufahrt auf dem Gehweg.

    Erfahrungen vom Ausweichstandort als Vorbild

    Der frühere Haupteingang von der Wilbergstraße wird seit der Rückkehr vom ehemaligen Ausweichstandort am Lenneplatz nicht mehr genutzt. Grund waren schlechte Erfahrungen mit Eltern, die ihre Kinder über den Lehrerparkplatz bis vor den Eingang fuhren und dabei andere Kinder gefährdeten. Zudem konnte die Eingangskontrolle nicht gewährleistet werden. Positive Erfahrungen machte die Schule hingegen am Lenneplatz, wo sich die Kinder klassenweise auf dem Schulhof aufstellten.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die CDU-Fraktion möchte von der Verwaltung wissen, wer die Verkehrszählung durchgeführt hat, welche Ergebnisse vorliegen und welche Konsequenzen daraus gezogen werden sollen. Zudem erkundigt sie sich nach Konzepten für die Bauphase und schlägt Maßnahmen wie Fahrverbote zu Schulzeiten, Einweiser oder bessere Beleuchtung vor. Schließlich regt sie an, gemeinsam mit der Schule ein Konzept für einen sicheren Schulweg zu erarbeiten.

  • SPD fragt erneut nach Verkehrssicherheit an Overdyker Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion im Bezirk Mitte hakt bei der Bezirksbürgermeisterin nach: Sechs Monate nach einer ablehnenden Antwort der Verwaltung zu verkehrsregelnden Maßnahmen an der Kreuzung Overdyker Straße/Untere Heidestraße soll es nun doch Änderungen geben.

    Widersprüchliche Signale der Verwaltung

    In ihrer Anfrage vom 20. November 2025 für die Bezirksvertretungssitzung am 4. Dezember verweist die SPD-Fraktion auf eine bereits im August 2024 gestellte Anfrage zur unübersichtlichen Kreuzungssituation. Die damalige Antwort der Verwaltung (20251498 vom 26. Juni 2025) bestätigte zwar, dass sowohl Stadtverwaltung als auch BOGESTRA die Problematik erkennen, dennoch seien „weitere verkehrsregelnde Maßnahmen nach derzeitigem Stand nicht notwendig“.

    Eine Verbesserung der Verkehrssituation sei seitdem nicht eingetreten, kritisiert die SPD. Umso mehr verwundere es, dass in der Ratssitzung am 20. November 2025 plötzlich Änderungen am Kreuzungsbereich in Aussicht gestellt worden seien.

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    Konkrete Fragen zu geplanten Maßnahmen

    Die SPD-Fraktion will von Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke drei Punkte schriftlich beantwortet bekommen: Welche konkreten Maßnahmen plant die Verwaltung zur Entschärfung des Kreuzungsbereichs – dabei soll auch geprüft werden, ob Abpollerung und Markierung von Straßen und Gehwegen möglich sind. Zudem fragt die Fraktion nach dem Zeitplan für die Umsetzung der verkehrsregelnden Maßnahmen.

    Besonders interessiert die SPD, welche neuen Erkenntnisse die Verwaltung dazu bringen, nur sechs Monate nach der ablehnenden Antwort nun doch weitere verkehrsregelnde Maßnahmen zu planen.

  • RRX-Ausbau: Umfangreiche Baumaßnahmen am S-Bahnhof Langendreer geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.12.2025Bezirksvertretung Bochum-OstDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung informiert über die anstehenden Umbaumaßnahmen am S-Bahnhof Langendreer im Rahmen des Rhein-Ruhr-Express. Neben einer neuen Verbindungskurve nach Witten sind umfangreiche Bauarbeiten vorgesehen, die erst in den 2030er Jahren beginnen sollen.

    Aktuelle Erneuerungsarbeiten bereits im Gange

    Im Rahmen der aktuellen Sperrpause werden derzeit umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt. Wie die Verwaltung auf eine Anfrage der Fraktion SPD/Die Grünen in der Bezirksvertretung Ost mitteilt, werden insgesamt 30.000 Meter Schiene erneuert sowie vier Weichen ausgetauscht. Zusätzlich wurde ein nicht mehr benötigter Ablaufberg abgetragen.

    Das RRX-Projekt hat bereits Baugrunduntersuchungen mit Schwerpunkt Altbergbau durchgeführt. Die Arbeiten werden Mitte November fortgesetzt.

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    Verbindungskurve nach Witten verzögert sich

    Ein zentraler Baustein des RRX-Projekts ist die neue Verbindungskurve, die einen Wechsel der Linien RE 16 und RB 40 nach Witten auf die S-Bahn-Strecke Bochum-Dortmund ermöglichen soll. Mit einem Baubeginn ist laut Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) jedoch nicht vor Beginn der 2030er Jahre zu rechnen.

    Grund für die Verzögerung sind die aktuell laufenden Vorplanungen, Planänderungsverfahren und Ausschreibungsvorgänge. Bauvorbereitende Arbeiten wie die Herstellung einer Baustraße und Baugrunduntersuchungen wurden bereits in diesem Jahr durchgeführt.

    Einschränkungen für Verkehr und Anwohner unvermeidlich

    Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) räumt ein, dass sich die weiteren Baumaßnahmen nicht ohne Einschränkungen auf den Straßenverkehr realisieren lassen werden. Allerdings betont das Unternehmen, Eingriffe in den öffentlichen Raum und Auswirkungen auf Anwohner auf ein Mindestmaß reduzieren zu wollen.

    Konkrete Zeitpunkte und Umfänge der Eingriffe lassen sich aufgrund der noch laufenden Planänderungsverfahren und bevorstehenden Ausschreibungen noch nicht festlegen. Bei Sperrungen des Bahnbetriebs sollen bereits etablierte Ersatzkonzepte zum Einsatz kommen.

    Mögliche Verlegung der Bahnsteige

    Eine komplette Modernisierung der Station Langendreer ist dem VRR bisher nicht bekannt. Allerdings gibt es im Zusammenhang mit der Verbindungskurve Variantenbetrachtungen, die eine teilweise Verlegung der Bahnsteige erforderlich machen könnten. Dabei würde der östliche Bahnsteigteil eingekürzt und der westliche verlängert, um Platz für die Weichenverbindungen zu schaffen.

    Eine abschließende Variantenentscheidung erfolgt erst nach Abschluss der Vorplanung. Sollte es zu einer Verschiebung kommen, würde dies eine Neugestaltung der Bahnsteige und ihrer Ausstattung zur Folge haben.

    Videoüberwachung noch nicht geplant

    Anders als am Westbahnhof Langendreer ist für den S-Bahnhof derzeit keine Videoüberwachung vorgesehen. Eine entsprechende Ausstattung erfolgt immer in Abstimmung mit der Bundespolizei, konkrete Planungen für Langendreer gibt es noch nicht.

    Das Brückenbauwerk über der Hauptstraße wurde kürzlich gestrichen und mit Graffiti versehen, eine strukturelle Sanierung fand jedoch nicht statt. Der bauliche Zustand liegt in der Verantwortung der DB als Eigentümerin.

  • Fraktionen beantragen Sanierung des Spazierwegs in Hordel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-MitteMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 4 (CDU)
    Dagegen: 3 (AfD)
    Dafür: 12 (SPD,Grüne,Linke)

    SPD, Grüne und Die Linke fordern gemeinsam die Erneuerung des Weges zwischen Hordeler Heide und Berthastraße. Für die Maßnahme sollen bis zu 21.000 Euro bereitgestellt werden.

    Die drei Fraktionen in der Bezirksvertretung Mitte haben einen Antrag zur Sanierung des Spazierwegs zwischen der Hordeler Heide und der Berthastraße eingereicht. Der Antrag wird in der Sitzung am 4. Dezember 2025 behandelt.

    Desolater Zustand erfordert Erneuerung

    Der betroffene Weg führt entlang der örtlichen Sportanlage und fungiert in diesem Bereich als Gehwegersatz. Laut den Antragstellern ist er der Hauptzugang zum Sportverein für Besucher und Sportler. Da sich der Weg in einem desolaten Zustand befindet, sehen die Fraktionen dringenden Sanierungsbedarf.

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    Finanzierung durch Bezirkshaushalt

    Für die Sanierungsarbeiten soll die Bezirksvertretung Mitte Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 21.000 Euro zur Verfügung stellen. Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Maßnahmen durchzuführen.

    Breite politische Unterstützung

    Der Antrag wird gemeinsam von David Schnell (SPD-Fraktion), Karsten Finke (Grüne Fraktion) und Ida Paul (Fraktion Die Linke) getragen und zeigt somit eine fraktionsübergreifende Einigkeit bei diesem infrastrukturellen Vorhaben.

  • Millionenschwere Kanalerneuerung in der Alten Bahnhofstraße geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.12.2025Bezirksvertretung Bochum-OstEinstimmig nach Beschlussvorschlag bei vier Enthaltungen (AfD)

    Die 90 Jahre alten Kanäle in der Alten Bahnhofstraße zwischen Ümminger Straße und Lünsender Straße sollen für 7,1 Millionen Euro erneuert werden. Die Bezirksvertretung Bochum-Ost entscheidet am 3. Dezember über das Projekt.

    Marode Infrastruktur aus den 1930er Jahren

    Die im Jahr 1934 erbauten Kanäle weisen erhebliche bauliche Mängel auf und sind hydraulisch überlastet. Das Tiefbauamt plant deshalb eine umfassende Erneuerung der Abwasserinfrastruktur. Die bestehenden öffentlichen Mischwasserkanäle mit Durchmessern zwischen DN 300 und DN 600 sollen durch einen deutlich größeren Kanal mit DN 1800 ersetzt werden.

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    Geschlossene Bauweise reduziert Beeinträchtigungen

    Um die Auswirkungen auf Anwohner und Verkehr zu minimieren, wird der neue Kanal in geschlossener Bauweise hergestellt. Dabei entsteht nur eine Startgrube im Bereich Alte Bahnhofstraße/Lünsender Straße, während sich der Zielschacht auf dem Gelände der DITIB-Gemeinde befindet. Insgesamt werden rund 530 Meter Kanal verlegt.

    Umfangreiche Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet

    Trotz der schonenden Bauweise sind erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen unvermeidlich. Die Alte Bahnhofstraße wird abschnittsweise voll gesperrt, wobei die Sperrungen entsprechend dem Baufortschritt wandern. Der Fußgängerüberweg Hohe Eiche wird aufgehoben und durch eine mobile Baustellenampel an der Kreuzung Lünsender Straße/Hohe Eiche ersetzt.

    14 Bäume müssen weichen

    Für das Projekt müssen 14 Bäume entfernt werden, die nach Abschluss der Bauarbeiten ersetzt werden sollen. Der Naturschutzbeirat erteilte bereits am 2. September 2025 eine Befreiung für die geschützte Baumallee.

    Finanzierung über drei Jahre

    Die Gesamtkosten von 7,1 Millionen Euro (inklusive Mehrwertsteuer) verteilen sich auf die Haushaltsjahre 2025 bis 2027. Bereits eingeplant sind 2,925 Millionen Euro, die weiteren benötigten Mittel sollen durch Umschichtungen bereitgestellt werden. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen, die Bauzeit beträgt etwa 22 Monate.

    Langfristige finanzielle Folgen

    Für die Stadt entstehen dauerhafte Folgekosten: Der jährliche Abschreibungsaufwand beläuft sich bei 80 Jahren Nutzungsdauer auf 88.750 Euro. Hinzu kommen Zinskosten von durchschnittlich 124.000 Euro jährlich über 30 Jahre bei einem angenommenen Zinssatz von 3,39 Prozent.

  • Rat soll Vertreter für Zweckverbände bestellen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussDie Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet.

    Der Rat der Stadt Bochum soll am 18. Dezember Vertreterinnen und Vertreter für drei wichtige Zweckverbände benennen. Dabei geht es um den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), den Planungsverband Freizeitzentrum Kemnade sowie den EKOCity Abfallwirtschaftsverband.

    Die Verwaltung schlägt vor, dass Oberbürgermeister Jörg Lukat die Vertretung der Stadt im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr übernimmt. Als Stellvertreter ist Dr. Markus Bradtke vorgesehen. Für die beiden anderen Verbände soll ebenfalls Dr. Markus Bradtke als erster Vertreter fungieren – beim Planungsverband Freizeitzentrum Kemnade mit Dr. Eva Maria Hubbert als Stellvertreterin, beim EKOCity Abfallwirtschaftsverband mit Phillip Heidt.

    Verschiedene Vertreterzahlen je nach Einwohnerzahl

    Die Anzahl der zu entsendenden Vertreter richtet sich nach der Einwohnerzahl der Stadt. Bochum hat das Recht, vier Mitglieder in die Verbandsversammlung des VRR zu entsenden, sechs Mitglieder zum Planungsverband Freizeitzentrum Kemnade und ebenfalls sechs Mitglieder zum EKOCity Abfallwirtschaftsverband. Zusätzlich sollen drei weitere Vertreter in den Verbandsrat des EKOCity-Verbandes bestellt werden.

    Die weiteren Plätze in den Gremien sind in der Vorlage noch nicht besetzt. Hier werden die Ratsmitglieder in der Sitzung entsprechende Kandidaten benennen müssen.

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    Geschlechterquote nicht erfüllt

    Die Verwaltung weist darauf hin, dass zur Erreichung des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanteils von 40 Prozent Frauen in den Gremien weitere weibliche Vertreter benannt werden müssten. Beim VRR wäre eine Frau erforderlich, bei den beiden anderen Verbänden jeweils zwei Frauen.

    Beratungsfolge und rechtliche Grundlagen

    Der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss wird die Vorlage am 11. Dezember vorberaten, bevor der Rat am 18. Dezember final entscheidet. Die rechtliche Grundlage bildet § 113 der Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit.

    Die Amtszeit der Vertreter gilt für die Dauer der Wahlperiode des Rates. Der Rat kann die Vertreter jederzeit durch Beschluss wieder abberufen.

  • Beleuchtung der Unterführung Hönnebecke verzögert sich durch Garagenzufahrt-Problem

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die geplante Beleuchtung des Verbindungsweges zwischen „In der Hönnebecke“ und Mandelweg im Bereich der Bahnunterführung verzögert sich. Die im Juli begonnenen Arbeiten mussten abgebrochen werden, weil die Erreichbarkeit eines Garagenhofs nicht mehr gewährleistet war.

    Beschwerden führten zum Arbeitsstopp

    Die Verwaltung beantwortet eine Anfrage der SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid zum Stand der Umsetzung des einstimmigen Beschlusses vom Mai 2025. Die Arbeiten sollten ursprünglich im Juli beginnen, mussten jedoch kurz nach Beginn der Sperrmaßnahmen eingestellt werden. Grund waren mehrere Beschwerden von Garagennutzern auf der Südseite der Bahngleise, die ihren Garagenhof nicht mehr ausreichend erreichen konnten. Die verkehrsrechtliche Anordnung wurde daraufhin widerrufen.

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    Umplanung auf temporäre Lösung

    Das Tiefbauamt hat die Anlage inzwischen umgeplant, um Zeit- und Platzaufwand zu minimieren. Geplant ist nun eine temporäre Beleuchtung mit Holzmasten und Luftverkabelung, wodurch der zeitaufwändige Tiefbau deutlich reduziert wird. Eine alternative Zufahrt vom Mandelweg aus, wie sie bei der Brückenerneuerung 2022 realisiert wurde, sei aufgrund des hohen Aufwands keine Option.

    Neuer Ausführungstermin in Abstimmung

    Derzeit wird zwischen Verwaltung und Stadtwerken ein neuer Ausführungstermin abgestimmt. Die Garagennutzer sollen frühzeitig über Informationstafeln aufgeklärt werden. Für die temporäre Anlage sind nur mehrstündige Sperrungen pro Tag erforderlich, sodass die Erreichbarkeit des Garagenhofs in den Morgen- und Abendstunden gewährleistet bleibt.

    Die Verwaltung plant, die temporäre Lösung später in einen Endzustand mit Stahlmasten und erdverlegten Kabeln zu überführen, sobald eine größere Baumaßnahme in dem Bereich ansteht, die eine mehrtägige Vollsperrung rechtfertigen würde.

  • Grüne und Linke fordern Tempo 30 Zone in der Hunscheidtstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-SüdMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 1 (FDP)

    Die Fraktion BÜNDNIS 90/Die Grünen/Die Linke in der Bezirksvertretung Süd will eine Tempo 30 Zone in der Hunscheidtstraße einrichten lassen. In einer Anregung fordert sie die Verwaltung auf, die Umsetzung unter Berücksichtigung der neuen StVO-Regelungen zu prüfen.

    Antrag bezieht sich auf neue StVO-Regelungen

    Die Bezirksvertretung Süd wird sich in ihrer Sitzung am 9. Dezember 2025 mit der Anregung befassen. Die Antragsteller verweisen ausdrücklich auf die neuen Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO), die Kommunen mehr Spielraum bei der Einrichtung von Tempo 30 Zonen geben.

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    Verkehrsberuhigung im Fokus

    Mit der Anregung soll die Verkehrssicherheit in der Hunscheidtstraße verbessert werden. Tempo 30 Zonen dienen in der Regel dazu, den Verkehr zu beruhigen und die Sicherheit für Anwohner, Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen.

    Die Verwaltung wird nun prüfen müssen, ob die rechtlichen und verkehrstechnischen Voraussetzungen für eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung in der Hunscheidtstraße erfüllt sind.

  • Radschnellweg RS1: Land NRW zuständig für Mülleimerleeirung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Mülleimer am neu eröffneten Abschnitt des Radschnellwegs Ruhr zwischen Aschenbruch und Darpestraße werden alle 14 Tage geleert. Für die Unterhaltung ist der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig. Die Verwaltung erklärt Überfüllungen mit verzögertem Wartungsstart.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid hatte sich nach Bürgerbeschwerden über regelmäßig überfüllte Mülleimer am Radschnellweg erkundigt. Nutzer berichteten von vollen Müllsäcken, die neben den Abfallbehältern abgestellt wurden.

    Landesbetrieb übernimmt Unterhaltung

    Die Unterhaltung des RS1-Abschnitts zwischen der Straße Aschenbruch und der Darpestraße liegt beim Landesbetrieb Straßen des Landes Nordrhein-Westfalen. Dazu gehört auch die regelmäßige Leerung der Mülleimer an den aufgestellten Bänken.

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    14-tägiger Leerungsrhythmus

    Aktuell werden die Abfallbehälter alle zwei Wochen geleert. Die Verwaltung führt die anfänglichen Probleme mit überfüllten Mülleimern auf einen verzögerten Start der Unterhaltungsarbeiten zurück. Inzwischen würden die Leerungen regelmäßig durchgeführt.

    Anpassung möglich

    Grundsätzlich sei ein engeres Leerungsintervall möglich, teilt die Verwaltung mit. Ob der 14-tägige Rhythmus ausreicht oder angepasst werden muss, soll noch beurteilt werden. Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird am 9. Dezember über die Antwort informiert.