Schlagwort: Mobilität

  • Verwaltung erklärt Probleme bei Straßensperrungen in der Hunscheidt- und Drusenbergstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.02.2026RatDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt hat auf eine CDU-Anfrage zu monatelangen Straßensperrungen im Kreuzungsbereich Hunscheidtstraße/Drusenbergstraße geantwortet. Grund waren ungeplante Gasreparaturen und geplante Fernwärmearbeiten, die parallel durchgeführt wurden. Die Arbeiten sind seit Mitte November abgeschlossen.

    Fehlerhafte Website-Darstellung durch Systemprobleme

    Die CDU hatte kritisiert, dass die Baumaßnahmen auf der städtischen Website nicht oder fehlerhaft dargestellt waren. Die Verwaltung erklärt dies mit einem technischen Problem: Die Daten aus dem internen Baustellen-System „VIA Baustelle“ wurden fehlerhaft an die Website übertragen. Der Systemhersteller wurde bereits über den Fehler informiert.

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    Ungeplante Gasreparatur führte zu Verzögerungen

    Ende Juli war in der Drusenbergstraße auf Höhe der Hausnummer 55 eine Störung an der Gasleitung aufgetreten, die sofort repariert werden musste. Dabei stellte sich heraus, dass eine komplette Erneuerung der Leitungen notwendig war. Dies verzögerte die bereits geplanten Fernwärmearbeiten ab Mitte August erheblich.

    Die ursprünglich geplante einspurige Verkehrsführung in der Hunscheidtstraße musste Mitte Oktober in eine Vollsperrung geändert werden, um Gas- und Fernwärmearbeiten parallel durchführen und so die Fertigstellung beschleunigen zu können.

    Kriterienkatalog für Baustelleninformationen

    Die Verwaltung hat einen Kriterienkatalog entwickelt, nach dem entschieden wird, welche Baumaßnahmen auf der Website veröffentlicht werden. Dazu gehören unter anderem Vollsperrungen, Einbahnstraßenregelungen, temporäre Ampeln, Fahrbahnverengungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 20/30 km/h und ÖPNV-Beeinträchtigungen.

    Diese Kategorisierung sei notwendig, da jährlich über 10.000 Sondernutzungen und verkehrsrechtliche Anordnungen vorliegen würden.

    Arbeiten seit Mitte November beendet

    Die Baumaßnahmen wurden nach Angaben der Verwaltung am 14. November 2025 abgeschlossen. Anwohner und Presse waren nach Darstellung der Stadtwerke Mitte August entsprechend informiert worden.

  • Verkehrskonzept für Bochum-Ehrenfeld: Koalition fordert Gesamtlösung für Parkprobleme

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 4 (CDU)
    Dagegen: 3 (AfD)
    Dafür: 12 (SPD, Grüne, Linke)

    SPD, Grüne und Die Linke in der Bezirksvertretung Mitte wollen die Verkehrssituation rund um Romanusplatz, Friederikastraße und Hunscheidtstraße grundlegend verbessern. Ein umfassendes Konzept soll den hohen Parkdruck durch das nahegelegene Bergmannsheil reduzieren.

    Die drei Fraktionen haben gemeinsam einen Antrag für die Bezirksvertretungssitzung am 5. März 2026 eingereicht. Die Verwaltung soll ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept für den Stadtteil Bochum-Ehrenfeld entwickeln, das mehrere Aspekte umfasst.

    Parkplatz der Rentenversicherung als Lösung

    Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die mögliche Nutzung des Parkplatzes der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See für das Anwohnerparken. Dadurch könnte das beidseitige Bordstein-Parken in vielen Straßen entfallen, das derzeit den öffentlichen Nahverkehr behindert.

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    ÖPNV und Rettungswege im Fokus

    Das Konzept soll den Vorrang des ÖPNV durch verbesserte Busanbindung und -taktung sowie weitere verkehrsrechtliche Anordnungen sicherstellen. Gleichzeitig müssen die Rettungszufahrten für das Bergmannsheil gewährleistet bleiben. Die Lenkung von Besuchs- und Arbeitsverkehr soll unter Beteiligung des Krankenhauses erfolgen.

    Weitere Maßnahmen geplant

    Zusätzlich sieht der Antrag die Sanierung von Straßen und Gehwegen vor sowie Klimafolgenanpassungen, insbesondere Hitzeschutz. Die Antragsteller begründen ihr Vorgehen mit dem hohen Parkdruck durch das Bergmannsheil, der dazu führt, dass Busse nur mühsam vorankommen.

    Das Konzept soll sich an bestehende Verkehrsplanungen anlehnen, darunter das Verkehrskonzept Hamme-Hofstede-Hordel von 2020 und das Nahmobilitätskonzept Hamme von 2022.

  • Kreisverkehr Wattenscheid: 34 Unfälle seit 2002 führten zu 278.000-Euro-Umbau

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat auf eine AFD-Anfrage zur Wirksamkeit des Umbaus am Kreisverkehr Hansastraße/Gewerbestraße in Wattenscheid geantwortet. Seit 2002 ereigneten sich dort 34 Verkehrsunfälle der Kategorien 1-4, darunter zwei mit schwer verletzten Personen.

    Die Verwaltung begründet den 2025 durchgeführten Umbau mit der Einstufung des Kreisverkehrs als Unfallschwerpunkt durch die Unfallkommission. Dabei stellte sich heraus, dass Fahrzeuge den Innenring nutzten, um mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Kreisverkehr zu fahren, und häufig die Vorfahrt missachtet wurde.

    Unfallbilanz über 23 Jahre

    Seit der ursprünglichen Fertigstellung im Februar 2002 bis zum Umbau 2025 verzeichnete die Verkehrsunfalldatenbank (Euska) insgesamt 34 Verkehrsunfälle. Die Verteilung zeigt das Ausmaß der Problematik:

    • 2 Unfälle der Kategorie 2 (schwer verletzte Personen)

    • 23 Unfälle der Kategorie 3 (leicht verletzte Personen)

    • 9 Unfälle der Kategorie 4 (hoher Sachschaden)


    Leichte Sachschäden wurden nicht berücksichtigt, da diese laut Erlass bei der Feststellung von Unfallhäufungsstellen nicht relevant sind.

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    Umfangreiche Informationskampagne

    Zur Information der Anwohner und Verkehrsteilnehmer ergriff die Stadt verschiedene Maßnahmen: 2.400 Informationsschreiben wurden in einem erweiterten Verteilkreis versandt, zusätzlich erhielten rund 100 Unternehmen im Umfeld per E-Mail Informationen. Im Baustellenbereich wurden Hinweisschilder aufgehängt und eine Presseinformation über Print- und Radiomedien verbreitet.

    Wirksamkeit noch nicht bewertbar

    Ob der im November 2025 fertiggestellte Umbau bereits Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit hat, lässt sich laut Verwaltung derzeit noch nicht beurteilen. Die Behauptung, dass PKW weiterhin regelmäßig den Innenring nutzen, konnte weder von Polizei noch Verwaltung bestätigt werden.

    Kosten-Nutzen-Diskussion abgelehnt

    Die aktuellen Kosten des Umbaus betragen 278.000 Euro, zusätzlich entstehen noch Aufwendungen für Markierung und weitere Straßenbauarbeiten. Eine Kosten-Nutzen-Diskussion lehnt die Verwaltung ab: Die Beseitigung von Unfallhäufungsstellen gehöre zu den zentralen Aufgaben der Unfallkommission, der Gesetzgeber habe die Verbesserung der Verkehrssicherheit als oberstes Ziel festgelegt.

    Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht geplant. Die Situation wird jedoch weiter beobachtet, und sollten sich weitere Unfälle ereignen, würden zusätzliche Maßnahmen im Rahmen der Unfallkommission geprüft.

  • Verwaltung berichtet über Fortschritte bei Nachhaltigkeitsstrategie

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und NachhaltigkeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung informiert über den aktuellen Umsetzungsstand der beschlossenen Änderungsanträge zur Nachhaltigkeitsstrategie. Viele Maßnahmen sind bereits umgesetzt, andere befinden sich noch in Bearbeitung.

    Die Stabsstelle Klima & Nachhaltigkeit legt dem Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit eine umfassende Statusmitteilung vor. Diese dokumentiert die Fortschritte bei den Änderungsanträgen zur ersten und zweiten Tranche der Nachhaltigkeitsstrategie, die der Rat in den Jahren 2023 und 2024 beschlossen hatte.

    Erste Tranche: Viele Maßnahmen bereits abgeschlossen

    Bei der ersten Tranche zeigen sich deutliche Fortschritte. Die Steckbriefe für alle Maßnahmen des Aktivitätenprogramms wurden fristgerecht am 10. Januar 2024 vorgelegt. Das Begleitende Nachhaltigkeitsforum nahm seine Arbeit auf – die konstituierende Sitzung fand am 10. Dezember 2024 statt.

    Im Bereich Mobilität wurden konkrete Erfolge erzielt: Die Aktivitäten „Schulwegpläne“ und „Schulwege sicher und klimagerecht gestalten“ sind in der Umsetzung. Seit März 2025 wird der Verleihbetrieb von E-Scootern über eine Sondernutzungsgebühr von 3,86 Euro pro Monat und Fahrzeug geregelt. Die Quartiersgarage Ostpark/Feldmark ist fertiggestellt und wird nach Fertigstellung der umliegenden Wohngebäude in Betrieb genommen.

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    Gesundheit und soziale Nachhaltigkeit im Fokus

    Der soziale Wohnungsbau wurde bei der Fortschreibung des Handlungskonzepts Wohnen berücksichtigt. Die Finanzierung des Gesundheitskiosks ist bis Juli 2026 gesichert. Das Projekt „Fit in WAT“ wurde zwar aufgrund auslaufender Förderung beendet, die Ergebnisse flossen jedoch in das neue Projekt „Bochum bewegt gesund“ ein.

    Zweite Tranche: Schwerpunkt auf Klimaanpassung

    Bei der zweiten Tranche liegt ein Fokus auf Klimaanpassung und nachhaltiger Ernährung. Der Hitzeaktionsplan priorisiert hitzevulnerable Menschen, insbesondere Senioren und Kleinkinder. Die Infrastruktur der Trinkbrunnen wird ausgeweitet. Die Nachhaltigkeitsbildung zu Ernährung wurde neu konzipiert und konzentriert sich auf die partizipative Entwicklung nachhaltiger Schulverpflegung an Pilotschulen.

    Noch in Bearbeitung

    Mehrere Positionen befinden sich noch in der Umsetzungsphase. Dies betrifft bei der ersten Tranche die Positionen 3, 7, 9, 11, 15, 16 (teilweise), 17, 18 (teilweise), 20, 22, 23, 24 und 25 sowie bei der zweiten Tranche die Positionen 3, 7 und 8. Über deren Fortschritte wird zu einem späteren Zeitpunkt berichtet.

    Organisationsstrukturen etabliert

    Die Verwaltung arbeitet eng mit Veränderungslotsen zusammen, die verwaltungsintern als Multiplikatoren fungieren. Über die quartalsweise tagende Projektgruppe sind alle Dezernate eingebunden. Die Konzern-AG Nachhaltigkeit sorgt für den Austausch mit den städtischen Unternehmen wie Stadtwerke, Sparkasse und Bogestra.

  • SPD-Fraktion fragt nach Parkproblemen am Stormplatz

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte hat eine Anfrage zu den Verkehrsproblemen im Wohnquartier am Stormplatz gestellt. Anwohner beklagen enormen Parkdruck und verstärktes Verkehrsaufkommen, besonders an VfL-Spieltagen.

    Historisches Wohngebiet mit modernen Problemen

    Das Wohnquartier zwischen der I. Parallelstraße und dem Quellenweg ist geprägt von einer Mischbebauung aus Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Mehrfamilienhäusern. Das vor rund 100 Jahren errichtete Gebiet entspricht mit seinen Gehwegbreiten und Straßenquerschnitten den damaligen Anforderungen, stößt aber offenbar bei den heutigen Verkehrsanforderungen an seine Grenzen.

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    Kontrollen und illegales Parken im Fokus

    In ihrer Anfrage für die 4. Sitzung der Bezirksvertretung am 5. März 2026 will die SPD-Fraktion unter anderem wissen, aus welchem konkreten Anlass Kontrollen in diesem Bereich durchgeführt wurden. Besonders problematisch sei die Situation bei VfL-Heimspielen, wo laut Anwohnerberichten teilweise Parkerlaubnisse von Dritten kopiert werden, um unberechtigt in dem Bereich zu parken.

    Lösungsansätze gesucht

    Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach möglichen Lösungen für die Verkehrsprobleme. Konkret fragt sie nach einer möglichen Öffnung des Parkplatzes hinter dem Parkhaus Stadionring als Quartiersparkplatz für die Anwohnerschaft. Zudem soll geprüft werden, ob durch Straßenmarkierungen bestehende Gebote verdeutlicht werden können, um eine bessere Ordnung des ruhenden Verkehrs zu erreichen.

    Die Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung ihrer fünf Fragen durch Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke.

  • UWG fordert Sofortmaßnahmen für Unfallschwerpunkt in Wattenscheid

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) will die Verkehrssicherheit an der Kreuzung Westfälische Straße / Alte Post in Wattenscheid kurzfristig verbessern. Mit einem Antrag zur nächsten Bezirksvertretungssitzung fordert die Fraktion Straßenmarkierungen, Halteverbote und verstärkte Kontrollen.

    Unübersichtliche Kreuzung als Gefahrenpunkt

    Die Kreuzung Westfälische Straße / Alte Post gilt aufgrund ihrer baulichen Situation als unübersichtlich und stellt weiterhin einen Gefahrenpunkt dar. Zwar ist laut UWG ein Umbau der Kreuzung geplant, jedoch steht kein konkreter Umsetzungstermin fest. Dies macht aus Sicht der Fraktion akutes Handeln erforderlich.

    Verschärft wird die Situation durch Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an die geltenden Regeln halten. Besonders problematisch: Fahrzeuge werden im Kreuzungsbereich unsachgemäß abgestellt, wobei der vorgeschriebene Mindestabstand von fünf Metern zur Kreuzung häufig missachtet wird.

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    Sichtbehinderungen beim Linksabbiegen

    Die falsch geparkten Fahrzeuge führen zu erheblichen Sicht- und Verkehrsbehinderungen für Autofahrer, die aus der Emilstraße beziehungsweise Harenburgstraße kommend nach links in die Westfälische Straße einbiegen möchten.

    Drei-Punkte-Maßnahmenpaket gefordert

    Die UWG-Fraktion unter Vorsitz von Hans-Josef Winkler schlägt der Bezirksvertretung ein Maßnahmenpaket vor:

    1. Aufbringung einer Straßenmarkierung (Sperrfläche) auf der Westfälischen Straße im Kreuzungsbereich über eine Länge von 10 Metern
    2. Aufstellung eines Verkehrszeichens „Absolutes Haltverbot“
    3. Engmaschige Kontrollen des betroffenen Bereichs durch die Verkehrsüberwachung

    Ziel: Verbesserte Übersichtlichkeit

    Das Maßnahmenpaket soll die Verkehrssicherheit für Fußgänger und alle Verkehrsteilnehmer durch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit des Kreuzungsbereiches kurzfristig erhöhen. Über den Antrag wird in der 4. Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 3. März 2026 entschieden.

  • SPD, Grüne und Linke beantragen Einbahnregelung für Bayernstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 4 (CDU)

    Drei Fraktionen der Bezirksvertretung Bochum-Mitte wollen die Verkehrssituation im Kreisbereich der Bayernstraße entschärfen. Mit einer Einbahnregelung gegen den Uhrzeigersinn sollen Sicherheitsrisiken für Kinder und Senioren reduziert werden.

    Die SPD-, Grüne- und Linke-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte haben einen gemeinsamen Antrag zur Einrichtung einer Einbahnstraßenregelung im Kreisbereich der Bayernstraße eingereicht. Das Dokument ist für die 4. Sitzung der Bezirksvertretung am 5. März 2026 vorgesehen.

    Verkehrsrechtliche Anordnung gefordert

    Die Verwaltung soll eine verkehrsrechtliche Regelung prüfen und umsetzen, die das Befahren des Straßenabschnitts im unmittelbaren Umfeld des AWO-Familienzentrums Bayernstraße und der angrenzenden Senioreneinrichtung ausschließlich gegen den Uhrzeigersinn zulässt. Dazu sollen geeignete Beschilderungen und gegebenenfalls ergänzende Markierungen nach der Straßenverkehrs-Ordnung getroffen werden.

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    Sicherheitsrisiken durch unübersichtliche Verkehrssituation

    Nach Angaben der Antragsteller handelt es sich bei dem Kreisbereich um eine kurze Sackgasse mit Wendecharakter. In dem sensiblen Umfeld treffen verschiedene Nutzergruppen auf engem Raum aufeinander: Eltern mit Kindern, Bring- und Abholverkehre, Fußgänger sowie mobilitätseingeschränkte Senioren.

    Die derzeit mögliche Befahrung in unterschiedlichen Fahrtrichtungen führe insbesondere im Bereich des Wendekreises zu unübersichtlichen Situationen, häufigen Rangiermanövern und Begegnungen mit eingeschränkter Sicht. Dadurch entstünden vermeidbare Risiken für Kinder im Umfeld des Familienzentrums sowie für ältere Menschen, die auf Gehhilfen oder Rollatoren angewiesen sind.

    Verbesserte Verkehrsführung angestrebt

    Eine eindeutige Einbahnregelung gegen den Uhrzeigersinn würde nach Auffassung der Fraktionen die Verkehrsführung klarer strukturieren, Begegnungs- und Rangierverkehre reduzieren und die Übersichtlichkeit für Fußgänger verbessern. Damit könne die Sicherheit insbesondere für die Nutzer des Familienzentrums und der Senioreneinrichtung gezielt erhöht werden.

    Der Antrag trägt die Unterschriften der Fraktionsvorsitzenden David Schnell (SPD), Karsten Finke (Grüne) und Ida Paul (Die Linke) und ist an Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke gerichtet.

  • Ladepark Berliner Straße: Bauantrag liegt vor, Lärmschutz geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    In Wattenscheid ist die Errichtung eines großflächigen Ladeparks für Elektrofahrzeuge an der Berliner Straße 60 geplant. Die Stadtverwaltung informiert über den aktuellen Stand des Bauantrags und geplante Schutzmaßnahmen für die Anwohner.

    Bauantrag noch in Prüfung

    Der Bauaufsicht liegt ein Bauantrag zur Errichtung eines Ladeparks für Pkw und Lkw vor. Das Beteiligungsverfahren der berührten Stellen ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Verwaltung antwortete damit auf eine Anfrage der SPD-Bezirksfraktion, die sich nach den Auswirkungen auf die umliegende Wohnbebauung und Grünflächen erkundigt hatte.

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    Lärmschutzwand als zentrale Schutzmaßnahme

    Zur Baumaßnahme liegt bereits ein immissionsschutzrechtliches Gutachten vor, das von der zuständigen Fachbehörde geprüft wurde. Als zentrale Maßnahme des Immissionsschutzes ist die Errichtung einer Lärmschutzwand im westlichen Bereich vorgesehen, die zwischen der bestehenden Wohnbebauung und dem geplanten Ladepark positioniert wird.

    Verkehrsgutachten noch ausstehend

    Ein aktuelles Verkehrsgutachten befindet sich derzeit noch in Bearbeitung. Aus diesem Grund können verkehrsbezogene Auswirkungen und Bewertungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend dargestellt werden.

    Mehr neue Bäume als gefällte

    Im westlichen Bereich des Grundstücks ist die Entfernung von 22 Bäumen vorgesehen. Als Ausgleich ist im östlichen Grundstücksbereich die Pflanzung von 26 neuen Bäumen geplant. Die entsprechenden Anträge zur Baumfällung befinden sich derzeit bei der zuständigen Fachbehörde in Prüfung.

  • Graffiti-Problem an Brückenunterführung Bergstraße: 4.000 Euro für Reinigungen seit 2021

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung hat Auskunft über die Kosten für wiederholte Graffiti-Entfernungen an der A40-Brückenunterführung Bergstraße gegeben. Während ein benachbartes Kunstprojekt die Stützmauer aufwertet, bleiben die Verschmutzungen an der Unterführung vorerst bestehen.

    Reinigungskosten und Zuständigkeitsprobleme

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte hatte nach den Kosten für die wiederholten Reinigungen der Brückenunterführung gefragt. Laut Verwaltungsantwort beliefen sich die Ausgaben von 2021 bis 2024 auf rund 4.000 Euro. Die Zentrale Gebäudereinigung (ZGR) war durch die Autobahn GmbH mit der Graffitientfernung beauftragt worden.

    Eine kurzfristige erneute Reinigung der aktuellen Farbschmierereien ist jedoch nicht vorgesehen. Der Reinigungsvertrag zwischen ZGR und Autobahn GmbH endete mit Ablauf des Jahres 2024. Aufgrund reduzierter Bundesmittel beauftragte die Autobahn GmbH keine externen Reinigungsleistungen mehr.

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    Anti-Graffiti-Beschichtung kostet über 10.000 Euro

    Für eine Anti-Graffiti-Beschichtung der Brückenunterführung schätzt die Verwaltung Kosten von 10.450 Euro. Eine solche Maßnahme könnte jedoch nur durch die Autobahn GmbH selbst beauftragt werden, da die Brückenunterführung in der ausschließlichen Verantwortung des Bundes liegt.

    Städtepartnerschafts-Kunstwerk bislang unversehrt

    Das professionell gestaltete Graffiti auf der benachbarten Stützmauer, das im Rahmen eines städtepartnerschaftlichen Kunstprojekts entstanden ist, könnte technisch ebenfalls mit einer Schutzbeschichtung versehen werden. Die Kosten lägen bei etwa 15.000 Euro. Die Verwaltung sieht dafür jedoch derzeit keine Notwendigkeit, da das Kunstwerk seit seiner Fertigstellung nicht beschmiert oder beschädigt wurde.

    Einsparpotenziale schwer kalkulierbar

    Zu den langfristigen Einsparmöglichkeiten durch Anti-Graffiti-Beschichtungen erklärt die Verwaltung, dass solche Maßnahmen grundsätzlich den Reinigungsaufwand reduzieren können. Die tatsächlichen Einsparpotenziale hängen jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie der Häufigkeit der Verschmutzungen, der Art der Beschichtung und den Witterungsbedingungen. Eine belastbare Aussage zu möglichen Einsparungen sei erst auf Grundlage praktischer Erfahrungswerte möglich.

    Die Stadtverwaltung will Gespräche mit der Autobahn GmbH über die Zuständigkeiten führen.

  • Querungshilfe am Wiesental: Vier Varianten für bessere Fußgängerüberquerung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung hat auf eine Anfrage der Grünen zur fehlenden Querungshilfe über die Friederikastraße am nördlichen Ende des Wiesentals geantwortet. Vier verschiedene Lösungsansätze wurden vorgestellt – von kostengünstigen baulichen Anpassungen bis hin zu aufwendigen Mittelinseln.

    Hintergrund der Anfrage

    Die Grüne Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte hatte auf die fehlende Querungshilfe über die Friederikastraße am Knotenpunkt zur Kulmerstraße hingewiesen. Besonders für ältere oder kranke Menschen könne dies eine Einschränkung der Mobilität darstellen, wenn sie das beliebte Naherholungsgebiet Wiesental besuchen möchten.

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    Vier Lösungsvarianten vorgestellt

    Das Tiefbauamt sieht grundsätzlich die Möglichkeit, westlich der Kulmer Straße die Querungssituation zu verbessern, und hat vier verschiedene Varianten ausgearbeitet:

    Variante 1 sieht eine Aufweitung der Friederikastraße mit einer Mittelinsel vor. Diese Lösung würde jedoch massive Eingriffe in die Randbereiche und Grünanlagen bedeuten, wobei mehrere straßenprägende Bäume gefällt werden müssten.

    Variante 2 umfasst die Einrichtung einer Bedarfs-Lichtsignalanlage, die auf Anforderung der Querenden reagiert. Hierfür wären zahlreiche kostenintensive Nebenarbeiten wie Stromversorgung und Kabelverlegung erforderlich.

    Variante 3 plant einen Zebrastreifen mit der notwendigen Infrastruktur einschließlich Beschilderung und Beleuchtung.

    Variante 4 sieht vor, den nördlichen Fahrbahnrand der Bordausrundung der Kulmer Straße baulich in die Fahrbahn herauszukappen. Dadurch würde sich die Querungsbreite verringern und die Sichtverhältnisse würden wesentlich verbessert.

    Kostenaufstellung der Maßnahmen

    Die Verwaltung hat für alle Varianten überschlägliche Kostenschätzungen auf Basis von Erfahrungswerten erstellt. Alle Maßnahmen würden eine Vollsperrung der Friederikastraße mit umfangreichen Umleitungen erfordern.

    Die Kosten variieren erheblich: Während Variante 1 mit einer Mittelinsel im hohen sechsstelligen Bereich liegt, würde eine Bedarfs-Lichtsignalanlage etwa 70.000 bis 80.000 Euro kosten. Ein Zebrastreifen wäre mit rund 30.000 Euro zu realisieren, die kostengünstigste Variante 4 würde etwa 25.000 bis 30.000 Euro erfordern.

    Zusätzlich entstehen bei den technischen Lösungen (Varianten 2 und 3) regelmäßige Folgekosten durch Unterhaltung, Wartung und Stromverbrauch, während Variante 4 keine nennenswerten Folgekosten verursacht.

    Einordnung der Friederikastraße

    Die Verwaltung betont, dass die Friederikastraße als wichtige Ost-West-Verbindung parallel zur Hattinger Straße Teil des Hauptverkehrsstraßennetzes ist. Aufgrund der Querschnittsgestaltung und des Begegnungsverkehrs werde dort jedoch nicht schnell gefahren. Der Streckenabschnitt sei verkehrstechnisch unauffällig.