Schlagwort: Umwelt und Nachhaltigkeit

  • Kein neuer Trinkwasserbrunnen für Pocket Park an der Franz-Vogt-Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtwerke Bochum lehnen die Errichtung eines Trinkwasserbrunnens am Pocket Park in der Franz-Vogt-Straße ab. Als Begründung führen sie die geringe Entfernung von etwa 350 Metern zum bereits vorhandenen Brunnen am Tana-Schanzara-Platz an.

    Grüne fragten nach Wasserinfrastruktur

    Die Fraktion die Grüne im Rat hatte in der Dezember-Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte angefragt, ob ein Trinkwasserbrunnen und/oder Hydrant an der Oskar-Hoffmann-Straße am Eingang zum Park eingerichtet werden könnte – analog zur Situation am Tana-Schanzara-Platz.

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    Zuständigkeit liegt bei den Stadtwerken

    Das Umwelt- und Grünflächenamt stellte in seiner Antwort klar, dass es nicht für die Herstellung oder Unterhaltung von Trinkwasseranschlüssen zuständig ist. Diese Aufgaben übernehmen die Stadtwerke Bochum. Nach deren Rückmeldung sehen sie aufgrund der Nähe zum bestehenden Trinkwasserbrunnen am Tana-Schanzara-Platz von der Errichtung eines weiteren ab.

    Hydranten primär für Feuerwehr

    Zu den ebenfalls angefragten Hydranten erläuterte die Verwaltung, dass diese primär der Löschwasserversorgung durch die Feuerwehr dienen und meist als Unterflurhydranten im Boden verbaut sind. Auch hier liegt die Zuständigkeit bei den Stadtwerken. Für die Nutzung eines Unterflurhydranten ist ein Standrohr notwendig, das bei den Stadtwerken für Veranstaltungen oder Baustellen ausgeliehen werden kann.

  • Fortschritte bei der Innenstadtbegrünung: Mehrere Projekte bis 2027 geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung informiert über den aktuellen Stand des Konzepts „Upgrade Grün und Spiel“ zur klimaresilienten Gestaltung der Innenstadt. Bereits umgesetzte Maßnahmen zeigen erste Erfolge, weitere Projekte folgen in den kommenden Jahren.

    Erste Maßnahmen bereits umgesetzt

    Das im Herbst 2024 vorgelegte Konzept „Upgrade Grün und Spiel“ des Landschaftsarchitekturbüros Kienleplan zeigt bereits konkrete Ergebnisse. Neben der Neugestaltung des Platzes am Kuhhirten, der im Juni 2025 eröffnet wurde, erfolgten Entsiegelungsmaßnahmen in der Kortumstraße und Große Beckstraße sowie die Schaffung von Pflanzinseln in der Hans-Böckler-Straße. Diese Projekte wurden durch Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ finanziert.

    Aktuell in Umsetzung befindet sich die Umgestaltung der Brückstraße zwischen Gerberstraße und Große Beckstraße, wo neue Grünflächen mit Baumneupflanzungen und kleine Aufenthaltsflächen entstehen.

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    Umfangreiche Projekte für 2026 und 2027

    Für die zweite Jahreshälfte 2026 sind zwei größere Maßnahmen vorgesehen: Im Bereich der Tiefgaragenzufahrt Massenbergstraße entsteht ein großzügiges Hochbeet, das einen einladenderen Stadteingang schaffen soll. Parallel dazu wird die Grünfläche am Kortenpfad mit neuen Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten sowie attraktiverer Bepflanzung umgestaltet.

    Die Herner Straße zwischen Brückstraße und Nordring erhält 2027 neben zusätzlichen Bäumen und Pflanzflächen auch straßenbegleitende Sitz- und Spielmöglichkeiten. Auch das Umfeld des Hauses des Wissens wird durch das Entwurfskonzept „Stadtteppich“ für die Viktoriastraße zwischen Willy-Brandt-Platz und Husemannplatz deutlich grüner.

    Finanzierung über Städtebauförderung gesichert

    Die Verwaltung hat bereits Städtebauförderanträge für die geplanten Maßnahmen eingereicht. Im Rahmen der Städtebauförderung werden 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten über Bundes- und Landesmittel finanziert, der städtische Eigenanteil wurde bei der Haushaltsplanung berücksichtigt.

    Zusätzlich unterstützt die Stadt private Begrünungsinitiativen durch verschiedene Förderprogramme. So wird beispielsweise das Modehaus Baltz mit Unterstützung aus dem Bundesprogramm unter anderem mit einer begrünten Fassade erneuert, die ab der Pflanzsaison 2026 sichtbar wird.

    Weitere Projekte in Vorbereitung

    Die Verwaltung hat eine EU-weite Ausschreibung für den Entwurf „Upgrade Grüner Boulevard“ auf den Weg gebracht. Ein erster Bauabschnitt kann voraussichtlich über das ISEK-Innenstadt finanziert werden. Für das Gesamtkonzept sind weitere Förderzugänge und haushaltstechnische Einplanungen erforderlich.

  • Kinderspielplatz Herner Straße wird für 60.000 Euro modernisiert

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte soll der Umgestaltung des Kinderspielplatzes an der Herner Straße 381 zustimmen. Die marode Kletterkombination wird ersetzt, neue Spielgeräte ergänzt und die Aufenthaltsqualität für Begleitpersonen verbessert.

    Alte Kletteranlage muss weichen

    Der Spielplatz an der Herner Straße 381 bedarf einer grundlegenden Überarbeitung. Die vorhandene Kletterkombination ist abgängig und muss ersetzt werden. Da der Spielplatz einen großen Einzugsbereich hat und auch die Wilbergschule Interesse angemeldet hat, plant die Verwaltung eine umfassende Aufwertung.

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    Neue Spielgeräte und bessere Ausstattung

    Das neue Konzept sieht punktuelle, aber wirkungsvolle Verbesserungen vor. Die alte Kletterkombination wird durch ein qualitativ hochwertigeres Spielgerät mit mehr Spielwert ersetzt. Zusätzlich kommen Balancierelemente mit verschiedenen Aufstiegen zum Hang hinauf zur bestehenden Rutsche hinzu.

    Als neue Bewegungsmöglichkeit ist eine Stehwippe geplant, die auch inklusiv genutzt werden kann. Die vorhandene Schaukel, das Drehspielgerät, die Rutsche und die Tischtennisplatte bleiben erhalten.

    Mehr Komfort für Begleitpersonen

    Bisher gibt es auf dem Kinderspielplatz kaum Aufenthaltsqualität für Begleitpersonen. Deshalb werden eine neue Tisch-Bank-Kombination, eine zusätzliche Bank und ein weiterer Abfallbehälter aufgestellt. Die von der nahegelegenen Schule gewünschte Truhenbox für Sandspielzeug wird bereits vorab installiert.

    Finanzierung und Zeitplan

    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 60.000 Euro. Davon stehen bereits 16.000 Euro aus einem früheren Beschluss der Bezirksvertretung zur Verfügung. Die zusätzlich benötigten 44.000 Euro sollen nun bewilligt werden. Der Mittelabfluss erfolgt vollständig im Jahr 2026, im vierten Quartal sind noch Baumnachpflanzungen geplant.

    Positive Klimawirkung

    Die Umgestaltung wirkt sich auch positiv auf das Klima aus. Die unversiegelten Flächen werden vergrößert, mehr Grünfläche geschaffen und neue Bäume gepflanzt. Ein thematisch passender Wegweiser soll zudem die Sichtbarkeit des Spielplatzes von der Straße erhöhen.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte entscheidet am 5. März 2026 über die Vorlage.

  • CDU-Fraktion will Hochbeete in Katharina- und Schmidtstraße sanieren

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    Abstimmungsergebnis:
    Enthaltungen: 7 (CDU, AfD)
    Dagegen: 0
    Dafür: 12 (SPD, Grüne, Linke)

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte beantragt 23.000 Euro für die Sanierung beschädigter Hochbeete in der Katharina- und Schmidtstraße. Die Beete sollen nachhaltig und insektenfreundlich neu gestaltet werden.

    Antrag zur Beetesanierung

    Die CDU-Fraktion fordert in einem Antrag zur 4. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 5. März 2026 die Sanierung der teilweise abgängigen Hochbeete entlang der Katharina- und Schmidtstraße. Dafür sollen Haushaltsmittel in Höhe von bis zu 23.000 Euro bereitgestellt werden.

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    Beete durch Witterung beschädigt

    Laut Begründung der CDU-Fraktion sind die Hochbeete seit einiger Zeit durch Witterungseinflüsse und altersbedingte Abnutzung erheblich beschädigt. Die ursprünglich als Maßnahme der Quartiersaufwertung gedachten Beete würden mittlerweile einen vernachlässigten Eindruck machen.

    Die von der Stadt zur Verfügung gestellten Unterhaltungsfinanzmittel reichten nicht für eine Erneuerung aus. Haushaltsmittel stehen jedoch zur Verfügung, da derzeit die Instandsetzung der Grünverbindung Wegenetz Bergstraße, Josephinenstraße und Heidellerstraße nicht möglich sei.

    Nachhaltige Neugestaltung geplant

    Bei der Neugestaltung soll eine nachhaltige und standortgerechte sowie insektenfreundliche Bepflanzung bevorzugt werden. Diese soll mit verschiedenen mehrjährigen Stauden und Saatmischungen mit unterschiedlichen Blühzeiten erfolgen.

    Als zusätzliche Option schlägt die CDU-Fraktion die Anbringung von leicht geneigten Sitzbrettern zur Bürgersteigseite vor, um mitten in der Stadt kleine Verweilmöglichkeiten zu schaffen.

  • Grünfläche am Kortenpfad soll klimafreundlich umgestaltet werden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag
    23.04.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeitnoch nicht beraten

    Die Stadt plant die umfassende Aufwertung der Grünfläche an der Ecke Kortenpfad/Malteserstraße. Mit zusätzlichen Baumpflanzungen, Aufenthaltsmöglichkeiten und Spielangeboten soll der Bereich zur Klimafolgenanpassung beitragen. Die Gesamtkosten betragen 130.000 Euro, 80 Prozent werden über Städtebaufördermittel finanziert.

    Teil des Konzepts „Upgrade Grün und Spiel“

    Die Umgestaltung ist eine Teilmaßnahme des im Herbst 2024 vorgestellten Konzepts „Upgrade Grün und Spiel“. Ziel ist es, die Innenstadt schrittweise zu einem grünen und klimaresilienten Raum weiterzuentwickeln. Neben der Grünfläche am Kortenpfad sind weitere Projekte geplant, darunter die Umgestaltung des Platzes Am Kuhhirten und Entsiegelungsmaßnahmen an der Großen Beckstraße und Kortumstraße.

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    Förderung durch „Lebendige Zentren“

    Das Projekt ist Bestandteil der integrierten Stadtentwicklungsmaßnahme „Begrünte und bespielbare Innenstadt“ im Rahmen des ISEK-Innenstadt. Dadurch kann die Stadt Mittel aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ nutzen. Bund und Land Nordrhein-Westfalen tragen 80 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten, die Stadt den verbleibenden Eigenanteil von 20 Prozent.

    Umfassende Neugestaltung geplant

    Die derzeit als Straßenbegleitgrün geführte Fläche weist keine Aufenthalts- oder Spielfunktion auf und besteht teilweise aus Wildwuchs. Die Planung sieht zusätzliche Baumpflanzungen und Staudenbeete vor, um die kleinklimatische und ökologische Wertigkeit zu erhöhen. Ergänzend entstehen informelle Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten sowie eine Fahrradabstellmöglichkeit. Die angrenzenden PKW-Stellplätze bleiben unverändert.

    Bürgerbeteiligung und Umsetzung

    Die Planungen wurden mit etwa 15 Teilnehmenden vor Ort und über das städtische Beteiligungsportal bochum-mitgestalten.de abgestimmt. Auch mit den Eigentümern umliegender Grundstücke erfolgte eine separate Abstimmung. Der bestehende Wegeverlauf bleibt aus wirtschaftlichen Gründen erhalten, das vorhandene Pflastermaterial wird wiederverwendet.

    Die Umsetzung soll ab Oktober 2026 beginnen. Für die weitere Pflege der Grünfläche werden ab dem dritten Jahr jährlich etwa 5.000 Euro benötigt.

    Beratungsfolge

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte berät am 5. März 2026 über die Vorlage, die Entscheidung trifft der Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit am 23. April 2026.

  • Straßenlaternen in Grumme: Verwaltung räumt Fehler bei Beleuchtung ein

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung hat auf eine CDU-Anfrage zur dunkleren Straßenbeleuchtung im Stadtparkviertel geantwortet. Bei der Lessingstraße ist ein Planungsfehler aufgetreten, der kurzfristig behoben werden soll. Das gesamte Viertel wird schrittweise auf LED-Beleuchtung umgerüstet.

    Umfang der Modernisierung

    Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung wird durch die Stadtverwaltung beauftragt und von den Stadtwerken Bochum Netz GmbH ausgeführt. In den Straßen Lessingstraße (19 Lichtpunkte), Freiligrathstraße (18 Lichtpunkte) und Am Alten Stadtpark (19 Lichtpunkte) wurden die Arbeiten kürzlich abgeschlossen. Bereits zwischen 2014 und 2021 waren die Bergstraße, Gudrunstraße und Klinikstraße umgerüstet worden.

    Langfristig soll das gesamte Stadtparkviertel auf LED-Technologie umgestellt werden. Als nächstes ist die Herderallee mit voraussichtlich acht Lichtpunkten geplant, konkrete Termine stehen jedoch noch nicht fest.

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    Energieeinsparung von 60 Prozent

    Die LED-Leuchten sparen durchschnittlich 60 Prozent Energie gegenüber den konventionellen Vorgängern ein. In den drei bereits fertiggestellten Straßen konnte die Anschlussleistung um etwa 1.450 Watt reduziert werden, was einer jährlichen Einsparung von circa 5.800 Kilowattstunden entspricht.

    Denkmalschutz war kein Kriterium

    Bei der Auswahl der neuen Laternenköpfe wurde der Denkmalschutz nicht berücksichtigt. Die Verwaltung begründet dies damit, dass die Beleuchtung nicht Bestandteil der Denkmalbereichssatzung sei. Die alte Beleuchtung sei etwa 15 Jahre alt und entspreche ohnehin nicht dem Stand von 1993, als das Viertel unter Denkmalschutz gestellt wurde. Daher wurden Standard-Leuchten gewählt, die auch im restlichen Stadtgebiet verwendet werden.

    Planungsfehler bei Lessingstraße

    Die Verwaltung räumt ein, dass bei der lichttechnischen Berechnung der Lessingstraße ein Fehler unterlaufen ist. Dieser soll kurzfristig durch Leuchtenwechsel und Masterhöhung behoben werden. Die anderen Straßen entsprechen der aktuellen Norm DIN EN 13201 für Straßenbeleuchtung.

    Nachträgliche Anpassungen möglich, aber aufwendig

    Farbtemperatur und Design können nur durch einen kompletten Leuchtenwechsel angepasst werden. Der Lichtstrom lässt sich nachträglich ändern, erfordert aber das einzelne Anfahren und Umprogrammieren jeder Leuchte.

    Kosten von 1,55 Millionen Euro jährlich

    Die Kosten für den Austausch eines Beleuchtungsmasts liegen je nach Tiefbauaufwand zwischen 2.500 und 6.500 Euro. Für die Straßen Am Alten Stadtpark, Lessingstraße, Freiligrathstraße und Herderallee betragen die durchschnittlichen Kosten etwa 3.300 Euro je Leuchte.

    Jährlich stehen 1,55 Millionen Euro für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Haushalt zur Verfügung, ergänzt durch Fördermittel von etwa 0,5 Millionen Euro im Jahr 2026.

  • SPD und Grüne beantragen erneut Nachhaltigkeitstag in Bochum-Ost

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 4 (AfD)
    Dafür: 13 (SPD, Grüne, CDU, Linke)

    Die Bezirksvertretung Bochum-Ost soll auch 2026 wieder einen Nachhaltigkeitstag durchführen. SPD und Grüne haben hierfür einen Antrag mit einem Budget von bis zu 15.000 Euro eingereicht. Die Premiere 2025 war trotz schlechten Wetters gut besucht.

    Erfolgreiche Premiere motiviert zur Fortsetzung

    Der erste Nachhaltigkeitstag der Bezirksvertretung Bochum-Ost im Jahr 2025 stieß auf positive Resonanz. Laut dem gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen wurde die Veranstaltung von den Akteuren gut angenommen und war trotz widriger Wetterbedingungen sehr gut besucht.

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    Beitrag zu UN-Nachhaltigkeitszielen

    Der Nachhaltigkeitstag soll dazu beitragen, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen. Diese umfassen die drei Dimensionen ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Die Stadt Bochum verfolgt bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie für das gesamte Stadtgebiet.

    Vielfältige Projekte im Bochumer Osten

    Im Stadtbezirk Ost existieren bereits zahlreiche Aktivitäten zur Förderung der Nachhaltigkeitsziele. Dazu gehören:

    • Projekte aus dem Bereich nachhaltiger Konsum
    • Bildung für Nachhaltige Entwicklung
    • Klimaschutz und Gesundheitsförderung in Schulen, Jugendhäusern und Vereinen
    • Projekte zum sozialen Zusammenhalt und zur Geschlechtergerechtigkeit
    • Förderung von Diversität
    • Projekte zur Befähigung zu Partizipation

    Antrag für 2026

    Die Antragsteller fordern die Bereitstellung von bis zu 15.000 Euro für die Durchführung eines Nachhaltigkeitstages im Jahr 2026. Die Bezirksverwaltungsstelle soll gebeten werden, die Veranstaltung gegebenenfalls auch mit externen Partnern vorzubereiten und durchzuführen. Dabei sollen bereits vorhandene Projekte vorgestellt und alle Bürgerinnen und Bürger zu nachhaltigem Verhalten angeregt werden.

    Der Antrag ist für die Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Ost am 4. März 2026 eingereicht und wird von Björn Backhaus und Beate Scheffler (SPD-Fraktion) sowie Achim Henkel (Die Grünen) unterstützt.

  • Stadtverwaltung plant LED-Umrüstung am Werner Hellweg ohne festen Termin

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung hat bestätigt, dass die veraltete Straßenbeleuchtung am Werner Hellweg zwischen Havkenscheider Straße und Wittener Straße auf LED-Technologie umgerüstet werden soll. Ein konkreter Zeitplan kann jedoch noch nicht genannt werden.

    Anfrage der Fraktionen zur Beleuchtungsmodernisierung

    SPD-Fraktion und Grüne-Fraktion hatten in der Januar-Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Ost auf die unvollständige Modernisierung der Straßenbeleuchtung am Werner Hellweg hingewiesen. Während vor etwa fünf Jahren der Abschnitt zwischen „Am Koppstück“ und Sudbeckenpfad bereits mit energiesparenden LED-Leuchten ausgestattet wurde, sind im weiteren Verlauf bis zur Wittener Straße noch herkömmliche Leuchtmittel mit hohem Stromverbrauch im Einsatz.

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    Schrittweise Modernisierung geplant

    Das Tiefbauamt bestätigt in seiner Antwort, dass sich noch mehrere konventionelle Straßenleuchten im Stadtgebiet befinden. Diese sollen im Rahmen städtischer Modernisierungsprogramme in den kommenden Jahren schrittweise auf LED-Technologie umgerüstet werden.

    Auch für den betroffenen Abschnitt des Werner Hellwegs sei eine Umrüstung vorgesehen. Die Verwaltung kann jedoch keinen konkreten Umsetzungstermin benennen.

    Beratung in der Bezirksvertretung

    Die Verwaltungsantwort wird am 4. März 2026 in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Ost zur Kenntnis genommen.

  • Verwaltung rechtfertigt vorzeitige Baumfällungen für Sportpark Feldmark

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und NachhaltigkeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung hat auf Kritik der Gruppe „Die Stadtgestalter/Volt“ an vorzeitigen Baumfällungen am Walter-Lohmann-Ring reagiert. 34 Bäume wurden bereits vor Abschluss des Bebauungsplanverfahrens für den geplanten Radsport-Sportpark gefällt. Die Verwaltung begründet das Vorgehen mit der erreichten „Planreife“ nach § 33 BauGB.

    Die Kontroverse um die Entwicklung des Sportparks Feldmark zwischen Hauptfriedhof und Kleingartenverein Bochum-Laer hat eine neue Wendung genommen. Bereits am 14. Januar 2026 wurden 34 Bäume gefällt, obwohl das Bebauungsplanverfahren Nr. 1027 noch nicht abgeschlossen ist.

    Kritik an vorzeitigen Fakten

    Die Gruppe „Die Stadtgestalter/Volt“ hatte in der Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit kritisiert, dass durch die Fällungen bereits vor dem Satzungsbeschluss Fakten geschaffen würden. Dies mache eine ernsthafte politische Debatte über alternative Umsetzungsvorschläge aus der Bürgerschaft unmöglich und das Verfahren zur „Farce“.

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    Verwaltung beruft sich auf Planreife

    Das Umwelt- und Grünflächenamt rechtfertigt das Vorgehen mit der attestierten „Planreife“ des Bebauungsplans. Nach § 33 BauGB seien Vorhaben bereits vor dem Satzungsbeschluss zulässig, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – insbesondere die abgeschlossene Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung.

    Ein Abwarten bis zum Ratsbeschluss hätte laut Verwaltung zu einem weiteren Jahr Verzögerung geführt, da Fällungen nur in der Winterperiode durchgeführt werden können. Zudem sei die Fläche als Stützpunkt für die Internationale Gartenausstellung gemeldet.

    Zustand der gefällten Bäume

    Zu den gefällten Bäumen erklärt die Verwaltung, dass „an mehreren Stellen umgestürzte und nicht mehr verkehrssichere Bäume im Streckenverlauf der Trails vorhanden“ gewesen seien. Fotos lägen vor. Die Gehölze seien einzeln markiert und mit besonderer Sorgfalt entnommen worden, nur das Baufeld sei gesamtflächig geräumt worden.

    Ausgleichsmaßnahmen bereits erfolgt

    Für den Waldverlust sei bereits eine Überkompensation erfolgt – das Baufeld mit dem Faktor 1:2,4 und die restliche Fläche mit 1:1,7. Die Verwaltung betont, dass die Fällungen die Abwägung des Rates nicht vorwegnähmen und eine ergebnisoffene Prüfung des Umweltberichts weiterhin möglich sei.

  • Kosten und Auswirkungen von privatem Feuerwerk: Verwaltung antwortet auf Anfrage der Linken

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und NachhaltigkeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung hat auf eine umfangreiche Anfrage der Linken-Fraktion zu den Kosten und Auswirkungen von privatem Feuerwerk zum Jahreswechsel geantwortet. Dabei werden konkrete Zahlen zu Einsatzkosten, Verletzten und öffentlichen Feuerwerken genannt.

    Die Linke hatte in ihrer Anfrage kritisiert, dass privates Feuerwerk erhebliche Belastungen für Klima, Umwelt und die städtischen Ressourcen verursache. Neben Feinstaubemissionen und Abfall führe es zu Verletzungen und binde Personal von Rettungsdiensten, Polizei und Ordnungsbehörden.

    Geringe direkte Kosten für die Stadt

    Die direkten Kosten für die Stadt halten sich in Grenzen: Für Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze entstanden keine Kosten, da diese von den Krankenkassen übernommen werden. Zum Jahreswechsel 2025/2026 waren 18 Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Einsatz, wobei Kosten für Nacht- und Feiertagszuschläge anfielen. Die Reinigung war über den Rahmenvertrag mit der Umweltservice Bochum GmbH abgedeckt, Sonderreinigungen waren nicht erforderlich.

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    Fünf Verletzte durch Feuerwerkskörper

    Bei fünf Einsätzen des Rettungsdienstes wurde ein Zusammenhang mit dem Gebrauch von Feuerwerk festgestellt, der eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderlich machte.

    Öffentliche Feuerwerke kosten mehrere Tausend Euro

    Zum Vergleich nennt die Verwaltung Kosten für öffentliche Feuerwerke aus 2019: Das acht- bis neunminütige Feuerwerk beim Maiabendfest kostete 2.728,50 Euro, das fünf- bis sechsminütige beim Bochumer Musiksommer 4.335 Euro. Für heutige öffentliche Feuerwerke sei mit Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich zu rechnen.

    Kontrollen schwierig durchsetzbar

    Bei der Durchsetzung der gesetzlichen Regelungen sieht die Verwaltung praktische Probleme: Im vergangenen Jahr wurden keine Bußgelder wegen Verstößen verhängt, da Ordnungswidrigkeiten nur geahndet werden können, wenn die Verursacher unmittelbar vor Ort angetroffen werden. Spezielle Kontrollen ausschließlich für Pyrotechnik wurden nicht durchgeführt, sondern in reguläre Streifengänge integriert.

    Naturschutzgebiet wird kontrolliert

    Das Naturschutzgebiet Tippelsberg-Berger Mühle, wo es beim vergangenen Jahreswechsel zu Verstößen kam, wird grundsätzlich in die Einsatzplanung für Silvester einbezogen und im Rahmen der verfügbaren Ressourcen kontrolliert.

    Bundesweite Lösung gefordert

    Für eine zielführende Lösung der Problematik sieht die Verwaltung eine Änderung der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz als notwendig an, die ein bundesweites Verkaufsverbot für Pyrotechnik vorsehen sollte. Flächenhafte Verbote seien problematisch, da dem Bund die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz im Sprengstoffrecht zustehe.