Schlagwort: Umwelt und Nachhaltigkeit

  • SPD, Grüne und Linke wollen Grillregelung in Parks unverändert lassen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Ein Änderungsantrag der drei Fraktionen zur kommenden Bezirksvertretungssitzung in Bochum-Mitte lehnt sowohl Grillverbotszonen als auch ausgewiesene Grillzonen ab. Stattdessen soll die bestehende Regelung der Sicherheitsverordnung weiterhin gelten.

    Die Fraktionen von SPD, Grünen und Die Linke in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte haben einen gemeinsamen Änderungsantrag eingereicht, der sich gegen neue Grillregelungen in öffentlichen Parks und Grünanlagen ausspricht. Zur Sitzung am 5. März 2026 wollen sie erreichen, dass weder Grillverbotszonen noch spezielle Grillzonen im Stadtbezirk ausgewiesen werden.

    Bestehende Regelung soll beibehalten werden

    Die drei Fraktionen fordern, dass die aktuelle Regelung des § 17 Absatz 7 der Bochumer Sicherheitsverordnung vom 5. Juni 2025 weiterhin Bestand haben soll. Diese Regelung koppelt Grillverbote an den Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes.

    Nach Ansicht der Antragsteller hat sich diese Regelung im Sommer 2025 bewährt. Sie sei „klar und deutlich kommuniziert“ und werde durch den Deutschen Wetterdienst unabhängig festgelegt. Zudem könnten sowohl Anwohner als auch das kommunale Ordnungsamt die Regelungen einsehen und kontrollieren.

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    Parallele Nutzung verschiedener Gruppen im Fokus

    In ihrer Begründung betonen die Fraktionen, dass Grünanlagen für die Bevölkerung vielfältige Funktionen erfüllen – als Erholungszone für Fußgänger, Radfahrer, Einzelpersonen, Gruppen und Hundebesitzer. Diese Anlagen seien „frei und unkommerziell für jede Bochumerin und jeden Bochumer nutz- und erlebbar“ und nicht einer einzelnen Gruppe vorbehalten.

    Die uneingeschränkte Nutzung verschiedener Gruppen führe dazu, dass weder ein generelles Grillverbot noch das Ausweisen von Grillzonen zielführend sei. Stattdessen müsse eine parallele Nutzung möglich sein.

    Kritik an anderen Regelungsansätzen

    Die Antragsteller argumentieren, dass andere Regelungen in den vergangenen Jahren nicht kontrollierbar gewesen seien und für die Bevölkerung nicht klar erkennbar waren. Der Graslandfeuerindex hingegen stelle auf die Grünflächen als Naturraum ab und berücksichtige die Brandgefahr bei heißen, sonnigen und trockenen Sommertagen.

    Zudem bevorzuge oder benachteilige diese Regelung keine einzelnen Interessensgruppen. Die Fraktionen weisen auch darauf hin, dass unabhängig von Grillkonzepten andere Probleme wie zugeparkte Kreuzungen, Missachtung der Straßenverkehrsordnung und das Befahren von Grünanlagen bestehen, deren Ahndung eine permanente Aufgabe der Stadtverwaltung sei.

    Flexibilität für künftige Anpassungen

    Sollte sich trotz des Beibehaltens der aktuellen Regelung weiterer Nachsteuerungsbedarf ergeben, könne situationsbedingt darauf reagiert werden. Eine Änderung der gültigen Regelungen sei aber aktuell nicht erkennbar, so die Fraktionen.

    Der Änderungsantrag ist von den Fraktionsvorsitzenden David Schnell (SPD), Karsten Finke (Grüne) und Ida Paul (Die Linke) unterzeichnet und richtet sich an Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke.

  • Verwaltung legt 23 neue Aktivitäten der Nachhaltigkeitsstrategie vor

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten
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  • Anwohner kritisieren Altlastensanierung an Overdyker Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Anwohner der Karolinenstraße und Overdyker Straße haben vier kritische Fragen zur laufenden Altlastensanierung gestellt. Sie bemängeln fehlende Schutzmaßnahmen, unzureichende Information und fordern den Erhalt des vorhandenen Waldes.

    Die Einwohnerfrage richtet sich an die Bezirksvertretung Bochum-Mitte und bezieht sich auf die Altlastensanierung im Bereich des Bebauungsplans 924. Die Anwohner haben konkrete Kritikpunkte und Forderungen vorgebracht.

    Schutz des vorhandenen Waldes gefordert

    Die erste Frage betrifft den Erhalt des Waldbestandes, der laut Wald und Holz NRW als Wald gelistet ist. Die Anwohner argumentieren, dass dieser Wald eine klimatische und ökologische Aufwertung der vorhandenen Bebauung darstelle und unbedingt erhalten werden solle. Sie verweisen auf eine ähnliche Argumentation bei einer Brachfläche an der Immanuel-Kant-Straße in einer vorherigen Sitzung.

    Besonders kritisch sehen sie, dass im näheren Umfeld bereits unzählige Gehölze entfernt und nicht ersetzt wurden, wie beispielsweise an der Karolinenstraße 90-92. Ein Ersatz im Münsterland könne und dürfe keine Alternative für die hier dringend benötigten Bäume und Grünflächen sein.

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    Größere Verunreinigungen entdeckt?

    Die zweite Frage betrifft mögliche zusätzliche Bodenverunreinigungen. Nach Informationen der Anwohner sollen auf dem Gelände weitaus größere Verunreinigungen als bisher vermutet entdeckt worden sein. Sie beklagen, dass es hierzu bislang keinerlei Informationen für die in unmittelbarer Nähe der Baustelle Wohnenden gegeben habe.

    Kritik an Transportsicherung

    Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Arbeitsweise der ausführenden Firma Ecosoil. Die Anwohner berichten, dass die Firma die zwingend notwendige Ladungssicherung erst nach mehrfachen Beschwerden bei der städtischen Umweltbehörde eingehalten habe. Sie verfügen nach eigenen Angaben über Bildbelege für diese Vorwürfe.

    Besonders kritisiert wird die Aussage des Bauleiters, sauberer Boden könne auch ohne Plane transportiert werden. Selbst ein Mitarbeiter der städtischen Umweltbehörde habe sich bestürzt über das Verhalten der Firma gezeigt. Die Stadt habe versichert, dass die Belastung der Anwohner so gering wie möglich gehalten würde – das Verhalten der Firma zeige jedoch das Gegenteil.

    Fehlende Schutzmaßnahmen auf der Baustelle

    Die vierte Frage bezieht sich auf fehlende Schutzmaßnahmen auf der Baustelle. Die Anwohner beobachten, dass keinerlei Schutzmaßnahmen wie Schutzkleidung oder Atemschutz ergriffen werden. Sie fragen, wer dies regelmäßig und nachhaltig kontrolliert.

    Die Einwohnerfrage wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 zur Kenntnis genommen. Direkt an die Bezirksbürgermeisterin richtet sich die Frage, wie sie zu der geschilderten Situation stehe.

  • Gartenstadt Wiemelhausen erhält Schwelle gegen Überflutungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Das Tiefbauamt plant den Einbau einer gepflasterten Schwelle in der Gartenstadt Wiemelhausen, um bei Starkregenereignissen Überflutungen privater Grundstücke zu verhindern. Die Maßnahme kostet 22.000 Euro und soll 2026 umgesetzt werden.

    Problem bei Starkregen

    In der Gartenstadt Wiemelhausen an der Universitätsstraße 92-104 kommt es regelmäßig zu Problemen bei starken Regenfällen. Das Regenwasser von der Universitätsstraße fließt über die abschüssige Erschließungsstraße in Richtung des Wohngebiets und überflutet dabei auch private Grundstücke.

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    Technische Lösung geplant

    Um das Problem zu lösen, plant die Stadtverwaltung eine gepflasterte Schwelle im Bereich der Ausfahrt zur Universitätsstraße. Diese soll das herabfließende Wasser auffangen und ein Überschießen in das Wohngebiet verhindern. Zusätzlich werden vor der Schwelle weitere Sinkkästen installiert, die anfallendes Regenwasser aufnehmen sollen.

    Finanzierung und Zeitplan

    Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf 22.000 Euro. Das Geld wird als Umschichtung im Haushaltsjahr 2026 auf dem PSP-Element 6.00000704.5401.500.001 zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung ist für das Jahr 2026 vorgesehen.

    Die Mitteilung der Verwaltung wird zur Kenntnisnahme am 28. April 2026 in der Bezirksvertretung Bochum-Süd und am 27. Mai 2026 im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur behandelt.

  • SPD und Grüne wollen 80.000 Euro für Straßenbäume und Klimahecken in Bochum-Südwest

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest soll 80.000 Euro für Baumpflanzungen und mobile Klimahecken bereitstellen. SPD und Grüne beantragen eine Umschichtung von Haushaltsmitteln, da ursprünglich geplante Projekte nicht umgesetzt werden können.

    Finanzierung aus verschiedenen Töpfen

    Die Finanzierung der Begrünungsmaßnahmen soll sich aus mehreren Quellen zusammensetzen:

    • 13.000 Euro aus bezirklichen Restmitteln für Klima und Nachhaltigkeit aus 2025
    • 17.000 Euro aus dem bezirklichen Ansatz für Klima und Nachhaltigkeit 2026
    • 50.000 Euro, die ursprünglich für die Umgestaltung des Brunnens auf dem Pfarrer-Halbe-Platz vorgesehen waren

    Die 50.000 Euro für den Brunnen am Pfarrer-Halbe-Platz wurden im Haushaltsbeschluss 2024 beim Umwelt- und Grünflächenamt etatisiert, werden aber laut Fachverwaltung aktuell nicht benötigt.

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    Umwelt- und Grünflächenamt soll Umsetzung übernehmen

    Die Bezirksverwaltungsstelle Südwest soll die Umschichtung der 80.000 Euro veranlassen und die Mittel dem Umwelt- und Grünflächenamt zur Verfügung stellen. Dort sollen dann Beschaffung, Einpflanzung und Anwuchspflege beauftragt werden.

    Bei der Umsetzung sollen bereits geplante Maßnahmen der Bezirksvertretung berücksichtigt werden, beispielsweise die Begrünung des Ruhrplateaus in Dahlhausen. Über größere Maßnahmen will sich die Bezirksvertretung vorab informieren lassen und idealerweise beteiligt werden.

    Reaktion auf verzögerte Projekte

    In der Begründung verweisen die Antragsteller auf das Controlling der Etatbeschlüsse, bei dem aufgefallen sei, dass ursprünglich geplante Projekte nicht wie gewünscht umgesetzt werden können. Eine verantwortungsvolle und vorausschauende Kommunalpolitik müsse hierauf schnell reagieren können.

    Der Antrag ist von Nicole Sehrig und Marco Versen für die SPD-Fraktion sowie von Monika Engel und Martin Petermann für die Fraktion Bündnis90/Die Grünen unterzeichnet und soll in der Sitzung der Bezirksvertretung am 29. April 2026 behandelt werden.

  • LED-Beleuchtung für Kinderspielplatz Am Ruhrort wird verbessert

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Verwaltung plant die Erneuerung der Beleuchtung rund um den Kinderspielplatz Am Ruhrort in Dahlhausen. Drei veraltete Leuchten sollen durch LED-Technik ersetzt und zwei zusätzliche Leuchten installiert werden. Die Maßnahmen erfolgen kostenfrei im Rahmen der Unterhaltung durch die Stadtwerke.

    Situation vor Ort analysiert

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest hatte im Januar eine Anfrage zur Beleuchtungssituation am Kinderspielplatz Am Ruhrort gestellt. Dabei ging es um die Sicherheit für Anwohner und Spaziergänger in den Abendstunden.

    Das Umwelt- und Grünflächenamt bestätigt nach einer Prüfung vor Ort, dass die Beleuchtung grundsätzlich ausreichend ist, aber verbessert werden kann. Besonders der etwa 25 Meter lange Abschnitt unter größeren Bäumen ist schlecht zu erkennen. Eine defekte Leuchte auf dem Spielplatzgelände soll repariert werden.

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    Kompromiss zwischen Natur und Sicherheit

    Der Spielplatz ist Teil der Freifläche „Wildnis für Kinder“, die in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet angelegt wurde und einen naturnahen Charakter anstrebt. Die Verwaltung sieht die bestehende Beleuchtung als Kompromiss zwischen unbeleuchteter Naturnähe und Sicherheitsgefühl.

    Der Weg über den Spielplatz wird vermutlich von Anwohnern als Abkürzung zu Kindergarten und Einzelhandel genutzt, ist jedoch nur lokal bekannt, da er nur über Privatwege zu erreichen ist.

    Technische Umsetzung geplant

    • Drei Bestandsleuchten aus den Jahren 1972 und 2004 werden durch energieeffiziente LED-Leuchten ersetzt
    • Zwei zusätzliche Leuchten werden an bestehenden Masten auf Höhe der Hausnummern 44 und 26A Am Ruhrort ergänzt
    • Die Maßnahmen erfolgen im Rahmen der Unterhaltung der Beleuchtung durch die Stadtwerke ohne zusätzliche Kosten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Südwest wird die Antwort der Verwaltung in ihrer Sitzung am 29. April zur Kenntnis nehmen.

  • Anwohner fragen nach Waldschutz und Altlasten an der Overdyker Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Bewohner der Karolinenstraße und Overdyker Straße haben zwei Fragen zur laufenden Altlastensanierung und zum geplanten Bebauungsplan 924 an die Bezirksvertretung Bochum-Mitte gestellt. Sie fordern den Schutz vorhandener Waldflächen und mehr Transparenz bei der Sanierung.

    Waldschutz im Fokus

    Die Anwohner wollen wissen, wann der vorhandene Wald, der laut Wald und Holz NRW als solcher gelistet ist, nachhaltig geschützt und gemehrt wird. Sie argumentieren, dass dieser Wald eine deutliche klimatische und ökologische Aufwertung der bereits vorhandenen Bebauung darstelle und unbedingt erhalten werden sollte.

    Die Fragesteller verweisen auf eine ähnliche Argumentation bei einer Brachfläche an der Immanuel-Kant-Straße in einer vorherigen Sitzung. Im näheren Umfeld seien jüngst unzählige Gehölze nachhaltig entfernt und nicht ersetzt worden, etwa an der Karolinenstraße 90-92. Ein Ersatz im Münsterland könne und dürfe keine einfache Alternative für die hier dringend benötigten Bäume und Grünflächen sein.

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    Informationen zu größeren Verunreinigungen gefordert

    Die zweite Frage betrifft mögliche größere Verunreinigungen als bisher vermutet. Nach Informationen der Anwohner wurden auf dem Gelände weitaus größere Kontaminationen entdeckt. Sie kritisieren, dass es bislang keinerlei Informationen für die in unmittelbarer Nähe der Baustelle Wohnenden und zum weiteren Umgang mit den Altlasten gegeben habe.

    Die Fragen werden in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 zur Kenntnisnahme behandelt.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

  • Grüne fragen nach Müllproblemen auf dem RS1 in Wattenscheid

    Die Fraktion der Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid macht auf überfüllte Mülleimer auf dem neu eröffneten Abschnitt des Radschnellwegs RS1 aufmerksam und fordert Verbesserungen bei der Leerung.

    Problem mit überfüllten Mülleimern

    Auf dem vor einigen Wochen freigegebenen Abschnitt des Radschnellwegs RS1 zwischen Aschenbruch und Darpestraße haben sich bereits Probleme mit der Müllentsorgung entwickelt. An den dort aufgestellten Bänken mit Mülleimern sind die Abfallbehälter regelmäßig überfüllt, teilweise stehen sogar volle Müllsäcke neben den Mülleimern.

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    Anfrage der Grünen

    Ronja Buschmann von der Fraktion der Grünen hat deshalb in der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 4. November 2025 eine Anfrage gestellt. Die Grünen wollen wissen:

    • Wer ist für die regelmäßige Leerung der Mülleimer auf dem RS1 zuständig?
    • In welchen Intervallen werden die Mülleimer geleert?
    • Ist ein engeres Leerungsintervall möglich?

    Die Anfrage macht deutlich, dass der neue Radweg gut angenommen wird, aber die Infrastruktur zur Müllentsorgung offenbar noch nicht an die tatsächliche Nutzung angepasst ist.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

  • Alternative Standort für Glascontainer am Harpener Hellweg wird geprüft

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-NordDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung konkretisiert ihre Pläne für neue Glascontainer-Standorte in Harpen. Als Alternative zum Harpener Hellweg wird ein Platz in der Maischützenstraße in Höhe der Turnhalle der Maischützenschule untersucht.

    Präzisierung auf Nachfrage der CDU

    Die Antwort der Stadtverwaltung erfolgte auf eine Nachfrage des CDU-Bezirksvertreters Andreas Konze. Er hatte in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Nord am 20. Januar 2026 um Präzisierung gebeten, welcher genaue Standort auf der Maischützenstraße als Alternative geprüft wird.

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    Standort in fußläufiger Reichweite

    Das Umwelt- und Grünflächenamt teilte mit, dass alternativ ein entsprechender Standort im Bereich der Maischützenstraße in Höhe der Turnhalle der Maischützenschule geprüft wird. Dieser Platz befinde sich in fußläufiger Reichweite zum Harpener Hellweg.

    Kenntnisnahme durch Bezirksvertretung

    Die Antwort der Verwaltung wird in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Nord am 28. April 2026 zur Kenntnisnahme behandelt.

  • AfD fordert Grillverbot am Monte Schlacko in Wattenscheid

    Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid will das Grillen rund um den Monte Schlacko in der Südfeldmark temporär verbieten lassen. In einem Änderungsantrag begründet sie dies mit Beschwerden von Anwohnern über wildes Grillen und illegales Befahren der Rad- und Fußwege.

    Temporäres Grillverbot als Lösung vorgeschlagen

    Die AfD-Bezirksvertreterin Ingrid Mohelská hat für die Sitzung am 21. April 2026 einen Änderungsantrag eingereicht, der ein lokales Grillverbot für die Anlage rund um den Monte Schlacko vorsieht. Die Fraktion argumentiert, dass die von SPD und Grünen-Links vorgeschlagenen Maßnahmen wie Pfand und begrenzte Grillplätze nicht ausreichen würden, um Besucher aus anderen Städten vom parallelen Grillen abzuhalten.

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    Probleme mit Verkehrschaos und fehlenden Kontrollen

    Als weiteren Grund führt die AfD an, dass Anwohner im vergangenen Sommer über das massive Befahren der Rad- und Fußwege um den Monte Schlacko mit Autos geklagt hätten. Polizeikontrollen seien angeblich nicht erfolgt. Die Fraktion sieht das „scheinbar gewohnheitsmäßige Chaos“ nur durch ein Grillverbot und entsprechende Kontrollen als auflösbar an.

    Kartendaten: © OpenStreetMap

    Südpark als Alternative unter Bedingungen

    Bezüglich des Südparks zeigt sich die AfD kompromissbereiter: Sie könnte einen Beschluss mittragen, den Südpark beschränkt zum Grillen freizugeben, bezweifelt aber, dass Kontrollen und Müllmanagement geordnete Verhältnisse garantieren würden.

    Die Fraktion fordert, dass vor der Beschließung neuer Grillflächen im Stadtrat über Kontrollen und Müllmanagement diskutiert werden müsse. Dabei verweist sie auf die notwendige Infrastruktur wie öffentliche Toiletten und kritisiert, dass an Ostern 2026 sowohl die Toiletten an der Schmechtingwiese als auch im Stadtpark verschlossen gewesen seien.

    Verweis auf gescheiterte Experimente

    Als abschreckendes Beispiel nennt die AfD die Situation am Ümminger See, wo ihrer Ansicht nach „gescheiterte Experimente“ stattgefunden hätten. Wattenscheid habe weder Zeit noch finanzielle Kapazitäten für solche Experimente.

    Das temporäre Grillverbot am Monte Schlacko soll nach dem Antrag erst aufgehoben werden, wenn die Stadt ein geeignetes Konzept vorlegt, um „unhaltbare Zustände wie am Ümminger See dauerhaft zu vermeiden“.