Schlagwort: Umwelt und Nachhaltigkeit

  • Wärmeplanentwurf wird der Öffentlichkeit vorgestellt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt informiert ihre politischen Gremien über den Entwurf der Kommunalen Wärmeplanung, bevor dieser im Mai öffentlich präsentiert wird. Das strategische Planungsinstrument soll einen Orientierungsrahmen für die treibhausgasneutrale Wärmeversorgung schaffen, ohne Verpflichtungen für Gebäudeeigentümer zu begründen.

    Kooperative Erarbeitung mit Stadtwerken und Wohnungsunternehmen

    Die Kommunale Wärmeplanung entsteht in einer bundesweit besonderen Zusammenarbeit zwischen Stadt, Stadtwerken und Wohnungsunternehmen. Grundlage ist ein Memorandum of Understanding aus dem Jahr 2023. Die gemeinsame Arbeitsstruktur „Unit Wärmewende“ arbeitet seit Juni 2023 an der Erstellung des Plans, strategisch gesteuert durch einen Lenkungskreis auf Entscheidungsebene.

    Mit der fachlichen Bearbeitung wurden die ifok GmbH als Projektleitung sowie die BLS energieplan GmbH und die enersis europe GmbH als Unterauftragnehmer beauftragt.

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    Gesetzliche Grundlagen und Zielsetzung

    Der rechtliche Rahmen wird durch das Wärmeplanungsgesetz des Bundes (seit Januar 2024) und das Landeswärmeplanungsgesetz NRW (seit Dezember 2024) gebildet. Die Kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Instrument zur Vorbereitung einer treibhausgasneutralen, verlässlichen und kostengünstigen Wärmeversorgung.

    Wichtig: Aus der Planung ergeben sich keine Vorgaben oder Verpflichtungen für Gebäudeeigentümer bezüglich der Art der Wärmeversorgung. Verbindliche Regelungen leiten sich erst aus nachfolgenden Planungen oder anderen Gesetzen wie dem Gebäudeenergiegesetz ab.

    Fünf Arbeitsschritte zur Wärmewende

    Die Kommunale Wärmeplanung besteht aus fünf Arbeitsschritten:

    • Eignungsprüfung

    • Bestandsanalyse

    • Potentialanalyse

    • Zielszenario/Wärmeversorgungsgebiete

    • Umsetzungsstrategie/Maßnahmen


    Von besonderem Interesse ist die Einteilung des Stadtgebiets in Wärmeversorgungsgebiete, die Möglichkeiten der Wärmeversorgung aufzeigt, ohne zu verpflichten.

    Öffentlichkeitsbeteiligung und Zeitplan

    Bereits im Sommer 2025 informierte die Stadt über die ersten Planungsschritte. Vier eingegangene Stellungnahmen wurden analysiert und teilweise berücksichtigt.

    Der nächste Schritt ist die Veröffentlichung des Wärmeplanentwurfs vom 18. Mai bis 19. Juni 2026 auf den städtischen Internetseiten und im Technischen Rathaus. Eine Online-Bürgerinformation ist für den 21. Mai geplant.

    Beschlussfassung bis Oktober 2026

    Die gesetzliche Frist für die Aufstellung von Wärmeplänen in Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern endet am 30. Juni 2026. Der Beschluss des finalen Wärmeplans durch den Rat ist für den 1. Oktober 2026 vorgesehen.

    Eine Überprüfung und bedarfsweise Fortschreibung des Wärmeplans ist alle fünf Jahre verpflichtend vorgesehen, kann aber auch in kürzeren Abständen erfolgen.

  • Stadt Bochum bestellt neue Naturschutzwacht

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.04.2026Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehördenoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum erneuert ihre Naturschutzwacht und bestellt neue Beauftragte für den Außendienst. Nach einer öffentlichen Suche können alle zehn Stadtbezirke mit ehrenamtlichen Naturschützern besetzt werden, einige sogar mehrfach.

    Neuwahl nach Beiratswechsel

    Nach der Neuwahl des Naturschutzbeirats bei der unteren Naturschutzbehörde am 18. Dezember 2025 durch den Stadtrat wird auch die Naturschutzwacht neu bestellt. Gemäß § 69 des Landesnaturschutzgesetzes NRW soll die untere Naturschutzbehörde auf Vorschlag des Naturschutzbeirats Beauftragte für den Außendienst bestellen.

    Die Naturschutzwacht hat die Aufgabe, die zuständigen Behörden über nachteilige Veränderungen in der Landschaft zu benachrichtigen und darauf hinzuwirken, dass Schäden von Natur und Landschaft abgewendet werden. Die Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich für die Stadt.

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    Erfolgreiche Kandidatensuche

    Um geeignete Kandidaten zu finden, veröffentlichte die Stadt am 10. Oktober 2025 eine Pressemitteilung mit dem Titel „Stadt Bochum sucht engagierte Naturschutzbeauftragte für den Außendienst“. Als Voraussetzungen wurden Volljährigkeit, mögliche Ortsansässigkeit, Verständnis und Interesse für Natur und Landschaft sowie die Bereitschaft zum Dialog mit der Bevölkerung genannt. Fachliche Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

    Vollständige Bezirksabdeckung erreicht

    Die Suche war erfolgreich: Alle zehn Bezirke des Stadtgebiets können besetzt werden, die meisten sogar mehrfach. Die Kandidaten setzen sich zusammen aus Beiratsmitgliedern, Interessierten aufgrund der Pressemitteilung und ehemaligen Naturschutzbeauftragten, die ihr Interesse bekundet haben.

    Die Bezirksaufteilung umfasst unter anderem:

    • Bezirk 1 (Sevinghausen, Leithe, Westenfeld): Paul Heinz Heesen

    • Bezirk 2 (Günnigfeld, Hordel): Andreas Stephan und Roland Grzelski

    • Bezirk 5 (Langendreer, Werne): Michael Jacob und Wolfgang Seelig

    • Bezirk 8 (Weitmar, Linden, Stiepel): Andreas Jagenburg, Jörg Große Munkenbeck und Tanja Böhm


    Der Naturschutzbeirat wird in seiner Sitzung am 14. April 2026 über die neue Bestellung der Naturschutzwacht informiert.

  • Bebauungsplan Wilhelm-Leithe-Weg Nord: Veröffentlichung für 2027 geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.04.2026Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehördenoch nicht beraten

    Die Verwaltung hat den aktuellen Stand des Bebauungsplans 1008 – Wilhelm-Leithe-Weg Nord erläutert. Die erforderlichen Fachplanungen und Gutachten sollen 2026 erstellt werden, die Veröffentlichung ist für 2027 vorgesehen.

    Sachstand des Bebauungsplans

    Auf eine Anfrage von Beiratsmitglied Dr. Ingo Franke im Naturschutzbeirat teilte die Verwaltung mit, dass für die weitere Bearbeitung des Bebauungsplans 1008 – Wilhelm-Leithe-Weg Nord noch nicht alle erforderlichen Fachplanungen und Gutachten vorliegen. Diese sollen im laufenden Jahr 2026 erstellt werden.

    Die Verwaltung plant voraussichtlich für 2027 die Veröffentlichung des Bebauungsplans. Dr. Franke hatte in der 29. Sitzung des Naturschutzbeirates nachgefragt, da der Plan bislang noch nicht in dem Gremium behandelt worden war.

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    Berücksichtigung naturschutzfachlicher Belange

    Das Amt für Stadtplanung und Wohnen versichert, dass im Rahmen der Beteiligungsprozesse bei der Aufstellung des Bebauungsplans die Untere Naturschutzbehörde der Stadt sicherstellt, dass die naturschutzfachlichen und -rechtlichen Belange berücksichtigt werden.

    Die Antwort der Verwaltung wird dem Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde in seiner Sitzung am 14. April 2026 zur Kenntnisnahme vorgelegt.

  • Windenergie-Ausbau: Keine geeigneten Bereiche in Bochum gefunden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    14.04.2026Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehördenoch nicht beraten

    Der Regionalverband Ruhr hat bei der Überarbeitung des Regionalplans Wind keine geeigneten Windenergiebereiche in Bochum identifiziert. Die hohe Siedlungsdichte erschwert den Ausbau der Windenergie im Stadtgebiet erheblich.

    Die Stadtverwaltung hat eine Anfrage von Dr. Franke aus dem Naturschutzbeirat zum geplanten Ausbau von Windenergieanlagen beantwortet. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hatte Ende 2024 die 1. Änderung des Regionalplans Ruhr eingeleitet, um die Vorgaben von Bund und Land NRW zum Windenergie-Ausbau umzusetzen.

    Windenergiebereiche in anderen Kreisen geplant

    Nach umfangreichen Überarbeitungen legte der RVR im Herbst 2025 einen aktualisierten Entwurf vor. Die neuen Windenergiebereiche sollen vor allem in den Kreisen Recklinghausen, Wesel und Unna entstehen. Für Bochum wurden aufgrund der hohen Siedlungsdichte keine geeigneten Bereiche identifiziert.

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    Verwaltung prüft kleinere Potenzialflächen

    Ergänzend zu den großflächigen Windenergiebereichen des Regionalplans hat die Stadtverwaltung Anfang 2025 überschlägig geprüft, ob sich kleinere Potenzialflächen für Windenergie in Bochum finden lassen. Dabei wurden zwei Bereiche als möglicherweise geeignet eingestuft: das Industriegebiet nördlich der Essener Straße sowie der Heimelsberg östlich von Langendreer.

    Höherer Aufwand außerhalb privilegierter Bereiche

    Ob Investoren bereit sind, außerhalb der privilegierten Windenergiebereiche des Regionalplans den deutlich höheren Planungs- und Genehmigungsaufwand zu übernehmen, bleibt abzuwarten. Aufgrund der Siedlungsdichte ist zudem mit einem höheren Konfliktpotenzial zu rechnen. Der Stadtverwaltung liegen aktuell keine konkreten Anfragen oder Planungen für Windenergieanlagen vor.

    Naturschutzbeirat wird informiert

    Die Antwort der Verwaltung wird dem Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde in seiner Sitzung am 14. April 2026 zur Kenntnis gegeben.

  • SPD beantragt mehr Bänke und Mülleimer mit Kotbeutelspendern in Bergen/Hiltrop

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.12.2025Bezirksvertretung Bochum-NordEinstimmig nach Änderung des Beschlussvorschlag

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Nord will die Infrastruktur für Spaziergänger und Hundebesitzer in Bergen/Hiltrop verbessern. Ein entsprechender Antrag soll in der Sitzung am 2. Dezember behandelt werden.

    Häufig genutzte Wege ohne Entsorgungsmöglichkeiten

    Die Spazierwege in Bergen/Hiltrop werden nach Angaben der SPD-Fraktion täglich stark frequentiert – sowohl von Fußgängern mit und ohne Hund als auch von Radfahrenden. Trotz der hohen Nutzung bestehe im Bereich zwischen Bergener Straße und Wiescherstraße bisher keine Möglichkeit zur Entsorgung von Müll oder Hundekot. Dies beeinträchtige sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die Sauberkeit in einem großen Bereich.

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    Konkrete Standorte für neue Ausstattung

    Die SPD-Fraktion beantragt die Aufstellung eines Abfallbehälters mit Kotbeutelspender. Hier könnte möglicherweise eine bereits vorhandene Bodenhülse genutzt werden, um die Installation zu erleichtern. Zusätzlich sollen Bänke zum Ausruhen und Verweilen an der Bergener Straße zwischen Kreisverkehr Zum Schultenhof/Bergener Straße 12 und am Rosenberg aufgestellt werden.

    Finanzierung aus Haushaltsmitteln

    Die Kosten für die Maßnahmen sollen aus den beschlossenen Haushaltsmitteln für Stadtbildpflege der Bezirksvertretung Nord finanziert werden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger hätten die Fraktion nach eigenen Angaben auf diese Bedarfe hingewiesen.

  • SPD beantragt Neubepflanzung des Quartiersplatzes Rosenberg

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.12.2025Bezirksvertretung Bochum-NordEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Nord will den 2021 umgestalteten Quartiersplatz vor der Ladenzeile Haydnstraße am Rosenberg grundlegend erneuern. Von drei integrierten alten Linden ist eine bereits tot, die andere im Sterben begriffen. Die Fraktion stellt 60.000 Euro für die Sanierung bereit.

    Schlechter Zustand nach wenigen Jahren

    Der Quartiersplatz am Rosenberg wurde erst 2021 unter Bürgerbeteiligung umgestaltet, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Doch bereits nach wenigen Jahren zeigt sich ein desolater Zustand: Von drei alten Linden, die in Hochbeete integriert wurden, ist eine komplett abgestorben, eine weitere stirbt ab. Bei beiden Bäumen wurde offenbar großflächig die Rinde im unteren Bereich entfernt.

    Die ursprünglich mit Seggen bepflanzten Hochbeete sind von bis zu zwei Meter hohem Unkraut überwuchert. Ein viertes Hochbeet mit einem vier Meter hohen Strauch weist kaum noch Unterpflanzung auf – die Erde liegt kahl. Auch in den Fugen der Gehwegplatten wächst unkontrolliert Unkraut.

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    Fehlende Beschattung und mangelnde Pflege

    Durch den schlechten Zustand der Bäume bietet der Platz praktisch keinen Schatten mehr. Die Sitzbänke stehen vollständig in der Sonne, die Betonsitzmauer heizt sich in den Sommermonaten stark auf und ist dann nicht nutzbar. Die SPD-Fraktion kritisiert, dass die Grünpflege nicht „aus einer Hand“ erfolge und kein einheitliches Pflegekonzept erkennbar sei.

    Nachhaltiges Grünflächenkonzept gefordert

    Die SPD beantragt für den Quartiersplatz ein nachhaltiges Grünflächenkonzept mit einheimischen, trockenheitstoleranten und vielfältigen Gewächsen sowie schattenspendender Bepflanzung. Zusätzlich sollen die Sitzmöglichkeiten erweitert werden.

    Der Platz solle ein „attraktiver Lebensraum“ werden, der Begegnungen ermöglicht und vielseitig nutzbar ist – etwa für Stadteilfeste. Die Bezirksvertretung Nord stellt dafür Haushaltsmittel von bis zu 60.000 Euro für die Stadtbildpflege bereit und bittet die Verwaltung, die Bepflanzung auch aus anderen Haushaltsmitteln zu unterstützen.

  • Straßenreinigung in Bochum-Nord: Neue Straßen aufgenommen und Reinigungsklassen angepasst

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.12.2025Bezirksvertretung Bochum-NordEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord wird am 2. Dezember 2025 über Änderungen am Straßenverzeichnis der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung beraten. Drei neue Straßenabschnitte werden aufgenommen, mehrere Straßen erhalten neue Reinigungsklassen und der Eintrag „Büterhof“ wird gelöscht.

    Neue Straßen im Reinigungsverzeichnis

    Das Umwelt- und Grünflächenamt schlägt vor, drei neue Straßenabschnitte in das Straßenverzeichnis aufzunehmen. Die Straße „Auf dem Norrenberge – Stichstraße gegenüber von Am Südblick 2“ soll in die Reinigungsklasse A eingestuft werden, bei der die Anlieger sowohl Fahrbahn als auch Gehweg einmal wöchentlich reinigen.

    Die „Odenwaldstraße – Stichstraße bei Haus Nr. 12“ erhält die Reinigungsklasse B, womit die Stadt die Fahrbahn reinigt und die Anlieger den Gehweg. Der „Spreestraße – Verbindungsweg zur Kornharpener Straße“ wird als Gehweg der Klasse E klassifiziert und damit vierzehntäglich von der Stadt gereinigt.

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    Anpassungen rund um den Kolpingplatz

    Mehrere Straßen im Bereich des Kolpingplatzes in Hiltrop werden nach einer Überprüfung neu eingestuft. Die Straße „Am Grümerbaum“ wird von der Reinigungsklasse B2 auf B1 herabgestuft, ebenso der „Handwerksweg“. Die „Ferdinand-Lassalle-Straße“ und die „Karl-Marx-Straße“ wechseln von B2 auf B.

    Bei der „Friedrich-Engels-Straße“ erfolgt eine differenziertere Einteilung: Der Hauptbereich erhält die Klasse B1, während die Stichstraße von Haus Nr. 5 bis 19 in Klasse B eingestuft wird.

    Die „Zunftwiese“ wird künftig aufgeteilt: Der Hauptbereich einschließlich der Verbindung zum Kolpingplatz erhält Klasse B1, die beiden Stichstraßen werden mit Klasse B bewertet.

    Weitere Änderungen und Streichungen

    Der „Steinzeitweg – Verbindungsweg zum Harpener Hellweg“ wird von Klasse B auf EA hochgestuft, da er als Gehweg einmal wöchentlich von den Anliegern zu reinigen ist. Die „Wieschermühlenstraße – Stichstraße“ wechselt aufgrund der Asphaltierung von Klasse A auf B.

    Der Eintrag „Büterhof“ wird vollständig aus dem Verzeichnis gestrichen, da die Straße nicht öffentlich gewidmet ist.

    Abgelehnte Bürgeranträge

    Zwei Änderungswünsche von Bürgern wurden abgelehnt. Für die Straße „Am Bremsberg“ wurde eine Herabstufung von B1 auf B beantragt, was mit ausreichend breiten Gehwegen begründet abgelehnt wurde. Auch für „Am Grümerbaum“ wurde eine stärkere Reduzierung auf Klasse B gewünscht, jedoch soll die Reinigungshäufigkeit nur auf einmal wöchentlich gesenkt werden.

  • SPD und Grüne beantragen 5.000 Euro für pädagogisches Konzept zum Tiny Forest

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDer Antrag wird zurückgezogen.

    Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid wollen 5.000 Euro aus dem Nachhaltigkeitsfonds für ein waldpädagogisches Gesamtkonzept rund um den geplanten Tiny Forest im Wattenscheider Stadtgarten bereitstellen.

    Pflanzung für März 2026 geplant

    Im März 2026 soll mit der Pflanzung eines 1.500 Quadratmeter großen Tiny Forest im Wattenscheider Stadtgarten auf der ehemaligen Nutzfläche des Grünflächenamtes begonnen werden. Der ursprünglich für November geplante Start musste wegen der schlechten Bodenbeschaffenheit nach einer längeren Regenphase verschoben werden.

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    Pädagogisches Konzept an der Gertrudisgrundschule

    Eine pädagogische Begleitung des Tiny Forest soll vor allem Kinder mit dem Lebensraum „Wald in der Stadt“ vertraut machen und über die wachsende Bedeutung für das Mikroklima vor Ort, die Biodiversität und den Erholungsfaktor informieren. Die ersten Grundzüge eines pädagogischen Gesamtkonzeptes werden aktuell in der Gertrudisgrundschule in Wattenscheid Mitte entwickelt.

    Erste Schritte geplant

    Als erste Maßnahmen sind vorgesehen:

    • Ein Startworkshop für die Klassen im 2. Grundschuljahr

    • Die Gestaltung und Aufstellung einer ersten kindgerechten Infotafel zum Thema „Wald in der Stadt“

    • Die Anschaffung eines waldpädagogischen Bollerwagens mit Becherlupen, Bestimmungskarten, Messgeräten für Boden, Klima und Feuchtigkeit, Kreativmaterialien, Werkzeuge und Forschungsausrüstung


    Im weiteren Verlauf sind Folgeworkshops, weitere Lern- und Infotafeln und ein „grünes Klassenzimmer“ geplant. Alle Materialien können und sollen auch von anderen Schulen genutzt werden. Der Standort des Bollerwagens soll die Gertrudisschule sein.

    Finanzierung und Berichterstattung

    Die beantragten 5.000 Euro sollen noch 2025 zur Verfügung gestellt werden, damit der Workshop (circa 900 bis 1.000 Euro), die Infotafel (circa 1.500 Euro) und der Bollerwagen mit Erstausstattung bis zum Beginn des 2. Quartals 2026 realisiert werden können. Im 2. Quartal 2026 soll in der Bezirksvertretung Wattenscheid über die Umsetzung der ersten Maßnahmen berichtet werden. Auch in Zukunft kann das Projekt mit Geldern aus dem Nachhaltigkeitsfonds unterstützt werden.

  • CDU-Fraktion benennt Delegierte für Emschergenossenschaft

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.11.2025Ratnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum hat ihre Kandidaten für die Wahl der Delegierten zur Genossenschaftsversammlung der Emschergenossenschaft 2026-2031 benannt. Der Änderungsantrag wird in der Ratssitzung am 20. November 2025 behandelt.

    Zwei Ratsmitglieder als Delegierte vorgeschlagen

    Fraktionsvorsitzender Karsten Herlitz hat in seinem Änderungsantrag zwei CDURatsmitglieder für die Delegation zur Emschergenossenschaft benannt: Irina Becker und Dr. Benedikt Gräfingholt sollen die CDU-Fraktion in der Genossenschaftsversammlung für die Amtszeit 2026 bis 2031 vertreten.

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    Behandlung im Rat

    Der Änderungsantrag zur Tagesordnung TOP 1.7 wird in der Ratssitzung am 20. November 2025 zur Abstimmung gestellt. Die Wahl der Delegierten betrifft die kommende fünfjährige Amtsperiode der Emschergenossenschaft.

  • UWG-Fraktion kritisiert Fällung der Platanen auf Graf-Adolf-Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die UWG-Bezirksfraktion Wattenscheid fordert bessere Bürgerbeteiligung bei der weiteren Gestaltung der Graf-Adolf-Straße. Nach der erfolgten Fällung von 26 über 100 Jahre alten Platanen kritisiert Fraktionsvorsitzender Hans-Josef Winkler die unzureichende Information der Anwohner.

    26 gesunde Bäume mussten weichen

    Die Fällungen der 26 gesunden Platanen entlang der Graf-Adolf-Straße sind erfolgt. Die über 100 Jahre alten Bäume mussten im Zuge der geplanten Straßensanierung weichen, nachdem das Aus bereits seit längerer Zeit beschlossen war.

    Nach Angaben der UWG-Fraktion blieben alle Bemühungen erfolglos, den Erhalt der Bäume zu ermöglichen. Die Fraktion wirft Verwaltung und Stadtratsmehrheit vor, den Bürgerwillen ignoriert zu haben.

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    Kritik an mangelnder Information

    Besonders kritisiert die UWG-Fraktion die unzureichende Information der Nachbarschaft im Vorfeld der Fällungen. Teilweise seien offenbar ausschließlich die Eigentümer der Immobilien kontaktiert worden, während andere Anwohner nicht informiert wurden.

    Dieses Versäumnis habe erheblich Vertrauen in Verwaltung und Politik beschädigt, so Fraktionsvorsitzender Winkler in seinem Schreiben an Bezirksbürgermeister Dünnebacke.

    Forderung nach besserer Bürgerbeteiligung

    Die UWG-Fraktion fordert die Verwaltung auf, die Anwohner künftig frühzeitig und umfassend in die Gestaltung der Graf-Adolf-Straße einzubeziehen. Sowohl die betroffenen Bürger als auch die Bezirksvertretung Wattenscheid müssten eng in die weiteren Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden werden.

    Die Anregung soll in der 2. Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 9. Dezember 2025 behandelt werden.