Schlagwort: Soziales

  • AfD beantragt Besetzung des Seniorenbeirats mit eigenen Kandidaten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bochum hat einen Änderungsantrag zur Wahl der Mitglieder im Beirat „Leben im Alter“ eingereicht. Für die Ratssitzung am 19. März 2026 schlägt die Fraktion Elke Schumacher und Frank Rudloff als Mitglieder des Gremiums vor.

    Änderungsantrag für kommende Ratssitzung

    Mit einem am 16. März 2026 eingereichten Änderungsantrag möchte die AfD-Fraktion die Zusammensetzung des Beirats „Leben im Alter“ beeinflussen. Der Antrag bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 2.2 der 5. Ratssitzung am 19. März 2026.

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    Zwei Kandidaten vorgeschlagen

    Die Fraktion unter Führung von Cornelia Heitmann schlägt dem Rat vor, Elke Schumacher und Frank Rudloff als Mitglieder in den Beirat zu wählen. Der Beirat „Leben im Alter“ beschäftigt sich mit den Belangen älterer Menschen in der Stadt.

    Formaler Antrag an den Oberbürgermeister

    Der Änderungsantrag wurde offiziell an Oberbürgermeister Jörg Lukat gerichtet und trägt die Unterschrift von Cornelia Heitmann in ihrer Funktion als Ratsmitglied und Fraktionsgeschäftsführerin der AfD-Fraktion.

  • Die Linke fordert strengere Auflagen für Wohnungsbauturbo

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Linksfraktion im Rat will die geplante Anwendung des Wohnungsbaugesetzes mit zusätzlichen sozialen und ökologischen Bedingungen verknüpfen. In einem Änderungsantrag zur Ratssitzung am 19. März fordert sie unter anderem verpflichtenden geförderten Wohnungsbau und mehr Bürgerbeteiligung.

    Verbindliche Standards statt Kann-Bestimmungen

    Die Fraktion „Die Linke im Rat“ möchte die Zustimmung zu Wohnungsbauprojekten an konkrete Rahmenbedingungen knüpfen. Dazu gehören die Umsetzung von gefördertem Wohnungsbau gemäß dem städtischen Handlungskonzept Wohnen, Dachbegrünung in Hitzeinseln oder Starkregengefährdungsbereichen sowie die Gestaltung nach den Bochumer Grundsätzen zur städtebaulichen Gestaltung. Zusätzlich sollen ökologischer Ausgleich und eine Bauverpflichtung festgeschrieben werden.

    Diese Bedingungen sollen bei jedem Vorhaben geprüft und bei nichtstädtischen Flächen in städtebaulichen Verträgen geregelt werden. Bei städtischen Flächen sind sie im Kaufvertrag zu verankern und sollen Bestandteil der Baugenehmigung werden.

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    Entscheidungshoheit beim Rat behalten

    Ein zentraler Punkt des Änderungsantrags betrifft die Entscheidungsbefugnisse. Die Linke möchte verhindern, dass wichtige Entscheidungen an den Ausschuss für Planung und Grundstücke übertragen werden. Stattdessen soll der Rat die Entscheidungshoheit behalten, da er als das von den Bürgern direkt gewählte Organ fungiert.

    Priorität für gemeinwohlorientierte Träger

    In einem neuen Punkt 10 sieht der Antrag vor, dass Projekte von gemeinwohlorientierten Trägern besonders berücksichtigt werden. Dazu zählen kommunale Wohnungsunternehmen, Wohnungsbaugenossenschaften sowie anerkannte soziale oder gemeinnützige Bauträger. Solche Vorhaben sollen vorrangig bearbeitet werden.

    Umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung als Regelfall

    Die Linksfraktion fordert außerdem, die Öffentlichkeitsbeteiligung als Regelfall festzulegen. Sie darf nur in klar definierten Ausnahmefällen wie kleineren Lückenschlüssen entfallen. Bei größeren Projekten soll bereits in der frühen Planungsphase eine aktivierende und partizipative Bürgerbeteiligung durchgeführt werden – grundsätzlich vor Einleitung des formellen Verfahrens.

    In Abstimmung mit den zuständigen Bezirksvertretungen soll festgelegt werden, welche Form der Beteiligung erfolgt, wobei die Beteiligungsform transparent begründet werden muss.

    Begründung: Rechtssicherheit und Planungsqualität

    In der Begründung argumentiert Die Linke, dass die geforderten Standards zentrale politische Steuerungsinstrumente seien, die verbindlich beschlossen werden müssten. Ohne klare Verankerung bestehe die Gefahr der Verwässerung im weiteren Verfahren. Zudem könne eine frühzeitige und transparente Beteiligung Akzeptanz und Planungssicherheit schaffen und möglicherweise bessere Ergebnisse erzielen.

  • FDP-UWG: WAT nominiert Sekowsky für Beirat „Leben im Alter“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Fraktion FDP-UWG: WAT hat einen Änderungsantrag für die Ratssitzung am 19. März 2026 eingereicht und schlägt Karl Heinz Sekowsky für die Wahl in den Beirat „Leben im Alter“ vor.

    Personalie für Seniorenbeirat

    Mit dem am 17. März 2025 eingereichten Änderungsantrag möchte die Fraktion FDP-UWG: WAT erreichen, dass Karl Heinz Sekowsky in den Beirat „Leben im Alter“ gewählt wird. Der Antrag bezieht sich auf Tagesordnungspunkt 2.2 der für den 19. März 2026 angesetzten Ratssitzung.

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    Unterzeichnung durch Fraktionsvorsitzende

    Der Änderungsantrag wurde von den beiden Vorsitzenden der Fraktion unterzeichnet: Felix Haltt und Hans-Josef Winkler. Der Antrag richtet sich direkt an Oberbürgermeister Jörg Lukat.

    Der Beirat „Leben im Alter“ berät die Stadt in Fragen der Seniorenpolitik und vertritt die Interessen älterer Bürgerinnen und Bürger in kommunalpolitischen Angelegenheiten.

  • SPD fragt nach einem Jahr Bildungs- und Teilhabepaket-Reform

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Sozialesnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion will wissen, wie sich die Umstrukturierung der Bildungs- und Teilhabeleistungen ausgewirkt hat. Seit Februar 2025 ist das Jobcenter für Bürgergeld-Empfänger zuständig, während das Jugendamt weiterhin andere Rechtskreise betreut.

    Geteilte Zuständigkeiten seit einem Jahr

    Seit dem 1. Februar 2025 sind die Zuständigkeiten für das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) aufgeteilt: Das Jobcenter betreut Familien im Rechtskreis Sozialgesetzbuch II (Bürgergeld), während das Jugendamt weiterhin für Haushalte nach Bundeskindergeldgesetz (Wohngeld, Kinderzuschlag) und Asylbewerberleistungsgesetz zuständig ist.

    Die SPD-Fraktion hatte bereits im Februar 2025 Fragen zu dieser Umstrukturierung gestellt und möchte nun ein Jahr später eine Bilanz ziehen. In ihrer Anfrage für die Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 5. März 2026 erbittet sie Informationen zu den aktuellen Auswirkungen auf die Leistungsberechtigten.

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    Personalausstattung und aufgetretene Probleme

    Die Fraktion möchte wissen, wie die BuT-Bereiche in beiden Institutionen personell ausgestattet sind und wie sich die Gesamtzahl der Vollzeitäquivalente im Vergleich zu vor der Umstrukturierung entwickelt hat. Zudem fragt sie nach aufgetretenen Problemen und möglichen Beschwerden von Leistungsberechtigten, Schulen oder Anbietern.

    Einheitliche Rechtsanwendung im Fokus

    Ein zentraler Punkt der Anfrage betrifft die Gewährleistung einer einheitlichen Rechtsanwendung zwischen Jobcenter und Jugendamt. Die SPD will wissen, wer gemeinsame Vorgaben zu Bewilligungskriterien festlegt und welche Vorkehrungen bei rechtskreiswechselnden Berechtigten getroffen wurden, um eine unterbrechungsfreie Leistungsgewährung zu sichern.

    Inanspruchnahmequoten und Mittelabflüsse

    Detaillierte Zahlen zu Inanspruchnahmequoten und Mittelabflüssen in den einzelnen Teilleistungen nach Rechtskreis seit 2021 sollen Aufschluss über die Entwicklung geben. Die Verwaltung soll einschätzen, ob sie in bestimmten Bereichen Verbesserungsbedarf sieht.

    Erneuter Vorstoß für digitale Bildungskarte

    Die SPD greift auch das Thema einer digitalen Bildungskarte auf, das sie bereits früher angesprochen hatte. Nach Kenntnis der Fraktion handelt es sich dabei nicht um eine Bezahlkarte, sondern um eine onlinegestützte Form der Leistungserbringung direkt an die Anbieter. Mit Verweis auf hohe Inanspruchnahmequoten in Hamm und anderen Kommunen mit Bildungskarte fragt sie, ob ein solches System auch zur Stärkung der Bochumer Vereinslandschaft beitragen könnte.

  • Wohnungsmarktbarometer 2025: Angespannte Lage trotz leichter Entspannungstendenzen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.01.2026Ausschuss für Planung und GrundstückeDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Der Wohnungsmarkt bleibt weiterhin angespannt, besonders bei geförderten Mietwohnungen. Das aktuelle Wohnungsmarktbarometer zeigt: Haushalte mit geringem Einkommen, ältere Menschen, Alleinerziehende und Familien haben große Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche.

    Das Amt für Stadtplanung und Wohnen hat die Ergebnisse des Wohnungsmarktbarometers 2025 vorgelegt. Die jährliche Befragung lokaler Expertinnen und Experten bestätigt die anhaltend schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt, auch wenn sich in einzelnen Bereichen leichte Entspannungstendenzen zeigen.

    Preisgebundenes Segment besonders betroffen

    Nach Einschätzung der befragten Fachleute bleibt die Lage angespannt. Besonders kritisch bewerten die Experten das preisgebundene Segment – den geförderten Mietwohnungsbau wird oft sogar als „sehr angespannt“ eingestuft. Ähnlich schwierig ist die Situation im freifinanzierten Mietwohnungsbereich im normalen Preissegment. Auf dem Eigentumsmarkt sind zwar gewisse Entspannungstendenzen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar, dennoch wird auch der Erwerb von Wohneigentum weiterhin kritisch bewertet.

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    Kaum Leerstand, Neubau unverzichtbar

    Leerstand ist in den Beständen der teilnehmenden Wohnungsunternehmen kaum ein Thema – es stehen nur wenige Wohnungen zur sofortigen Vermietung zur Verfügung. Deshalb bleibt Neubau unverzichtbar. Vor allem große, geförderte und betreute Wohnungen für ältere Haushalte fehlen. Neben dem Neubau spielen Modernisierungsmaßnahmen und Bestandsaufwertungen eine wichtige Rolle.

    Investitionsklima kritisch

    Trotz der identifizierten Bedarfe erwarten die befragten Fachleute aufgrund der anhaltend hohen Kosten kaum Impulse im Wohnungsbau. Dies spiegelt sich in einer kritischen Einschätzung des Investitionsklimas wider, insbesondere im Neubausegment.

    Preise steigen weiter

    Die angespannte Situation zeigt sich auch in der Entwicklung der Miet- und Immobilienpreise. Auswertungen der empirica-Preisdatenbank belegen, dass die Mieten weiter steigen und auch die Kaufpreise nach einer kurzen Phase stagnierender oder sinkender Werte wieder anziehen.

    Nächster Bericht 2026

    Die nächste Expertenbefragung wird im Frühjahr 2026 durchgeführt und im Rahmen des alle zwei Jahre erscheinenden Wohnungsmarktberichtes veröffentlicht. Der Ausschuss für Planung und Grundstücke wird am 22. Januar 2026 über die Ergebnisse informiert.

  • Grüne schlagen neue Mitglieder für Beirat Leben im Alter vor

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion im Rat hat einen Änderungsantrag für die Ratssitzung am 19. März 2026 eingereicht. Darin werden Personalvorschläge für den Beirat Leben im Alter gemacht.

    Personalvorschläge für den Beirat

    Der Änderungsantrag sieht vor, dass der Rat zwei neue Mitglieder in den Beirat Leben im Alter wählt: Barbara Reddigau und Helmut Orzschig-Tauchert sollen als ordentliche Mitglieder berufen werden.

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    Beratendes Mitglied benannt

    Zusätzlich zu den beiden ordentlichen Mitgliedern wird Sonja Lohf als beratendes Mitglied für den Beirat vorgeschlagen. Der Änderungsantrag wurde von den Fraktionsvorsitzenden Vicki Marschall und Sebastian Pewny eingereicht.

    Entscheidung im Rat

    Über den Änderungsantrag wird in der Ratssitzung am 19. März 2026 unter Tagesordnungspunkt 2.2 abgestimmt. Der Beirat Leben im Alter befasst sich mit Themen rund um die Lebenssituation älterer Menschen in der Stadt.

  • SPD beantragt Besetzung des Beirats „Leben im Alter“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die SPD-Ratsfraktion hat einen Änderungsantrag zur personellen Besetzung des Beirats „Leben im Alter“ eingereicht. Vier SPD-Mitglieder sollen in das Gremium gewählt werden.

    Vier Kandidaten für den Seniorenbeirat

    Für die Sitzung des Rates am 19. März 2026 hat die SPD-Fraktion einen Änderungsantrag zu Tagesordnungspunkt 2.2 gestellt. Demnach sollen Hermann Päuser, Rita Jobs, Barbara Goch und Brigitte Kirchhoff als SPD-Vertreter in den Beirat „Leben im Alter“ gewählt werden.

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    Personelle Neubesetzung

    Der von Peter Reinirkens für die SPD-Fraktion eingereichte Antrag vom 10. März 2026 zielt auf die personelle Besetzung des Beirates ab. Eine weitergehende Begründung für die Kandidatenauswahl ist dem Dokument nicht zu entnehmen.

    Der Rat wird über den Änderungsantrag in seiner Sitzung am 19. März 2026 entscheiden.

  • CDU schlägt drei Kandidaten für Beirat „Leben im Alter“ vor

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt hat einen Änderungsantrag für die Ratssitzung am 19. März 2026 eingereicht. Darin werden drei Personen für die Wahl in den Beirat „Leben im Alter“ vorgeschlagen.

    Personalvorschläge der CDU-Fraktion

    Für den Beirat „Leben im Alter“ schlägt die CDU-Fraktion folgende drei Kandidaten vor:

    1. Erika Stahl
    2. Karl Heinz Sternberg
    3. Angelika Schiffer

    Der Änderungsantrag ist Teil der Tagesordnung für die Ratssitzung am 19. März 2026 und wurde am 12. März 2026 von Fraktionsvorsitzendem Karsten Herlitz an Oberbürgermeister Jörg Lukat übermittelt.

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    Begründung erfolgt mündlich

    In dem Schreiben kündigt die CDU-Fraktion an, dass die Begründung für ihre Personalvorschläge gegebenenfalls mündlich in der Ratssitzung erfolgen wird. Weitere Details zu den vorgeschlagenen Kandidaten oder deren Qualifikationen werden in dem Dokument nicht genannt.

  • Verwaltung antwortet zu Problemen in Terrassenhäusern an der Girondelle

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.01.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.Die Linke kommen darauf zurück.

    Die Stadtverwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke zur Situation der Terrassenhäuser Girondelle 84-90 geantwortet. Gegen den Eigentümer Peach Property wurden bereits zwei Anordnungen unter Androhung von Zwangsgeld in Höhe von rund 24.000 Euro erlassen. Die defekte Heizungsanlage wurde nach Angaben der Verwaltung mittlerweile repariert.

    Die Fraktion Die Linke hatte sich nach einer Mieterversammlung im Dezember 2025 mit rund 80 Bewohnern der Terrassenhäuser an die Bezirksvertretung Süd gewandt. Die Mieter hatten über anhaltende Probleme mit defekten Heizungsanlagen und Schimmelproblemen berichtet.

    Zwangsgelder angedroht, aber noch nicht verhängt

    Auf die Frage nach behördlichen Maßnahmen teilte das Amt für Stadtplanung und Wohnen mit, dass bislang zwei Anordnungen unter Androhung von Zwangsgeld ergangen seien. Die Summe der angedrohten Strafgelder belaufe sich auf rund 24.000 Euro. Bußgelder seien jedoch noch nicht verhängt worden, da Peach Property bisher nicht nachgewiesen werden konnte, Anordnungen nicht fristgerecht befolgt zu haben.

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    Heizungsreparatur abgeschlossen

    Bezüglich der Heizungsprobleme erklärte die Verwaltung, dass ein defekter Heizungsstrang zwischen dem 26. November und 5. Dezember 2025 vollständig erneuert wurde. Alle betroffenen Wohnungen könnten seit Abschluss der Arbeiten wieder beheizt werden. Eine Ersatzvornahme durch die Stadt sei daher nicht erforderlich.

    Sanierungsgebiet und Vorkaufsrecht

    Die Einrichtung eines Sanierungsgebiets für die Terrassenhäuser wurde nach Angaben der Verwaltung bislang nicht geprüft. Eine solche Maßnahme komme grundsätzlich zur Behebung städtebaulicher Missstände in Betracht, erfordere aber eine umfangreiche Vorprüfung des Einzelfalls.

    Zum kommunalen Vorkaufsrecht beim Verkauf 2018 teilte die Verwaltung mit, dass die entsprechenden gesetzlichen Regelungen damals noch nicht galten und das Objekt zu diesem Zeitpunkt auch kein Denkmal war. Andere Vorkaufsrechtstatbestände hätten ebenfalls nicht vorgelegen.

  • Fraktionen wollen Grundstück zum Schutz von Rentnern von Verkaufsliste streichen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    10.03.2026Bezirksvertretung Bochum-SüdMehrheitlich nach Änderung des Beschlussvorschlages
    Enthaltungen: 1 (AfD)
    Dagegen: 1 (FDP)
    Dafür: 17 (SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, CDU, Die Linke, AfD)

    Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in der Bezirksvertretung Bochum-Süd beantragen die Streichung eines Grundstücks am Hustadtring aus der kommunalen Verkaufsliste. Grund ist der Schutz langjähriger Mieter vor einer möglichen Eigenbedarfskündigung.

    Schutz vor Eigenbedarfskündigung

    Die drei Fraktionen fordern in ihrem Änderungsantrag, das Grundstück mit der laufenden Nummer 49 am Hustadtring 142 aus der Liste der zu verkaufenden Grundstücke zu streichen. Nach Angaben der Antragsteller leben dort zwei Rentner als Mieter, die die Liegenschaft seit Jahrzehnten bewohnen.

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    Verkauf erst nach Lebensende oder freiwilligem Auszug

    Die Politiker befürchten, dass ein Verkauf des Grundstücks zu einer Eigenbedarfskündigung durch die neuen Eigentümer führen könnte. Dies würde den langjährigen Auszug der betagten Mieter zur Folge haben. Der Änderungsantrag sieht vor, dass das Grundstück erst nach dem Lebensende der aktuellen Mieter oder nach deren freiwilligem Auszug wieder in die Verkaufsliste aufgenommen werden soll.

    Risiko bereits teilweise erkannt

    Laut Begründung der Fraktionen ist das Risiko für die Mieter bereits im behördlichen Vermerk teilweise berücksichtigt worden. Die Antragsteller wollen jedoch eine vollständige Absicherung der Rentner erreichen und das Risiko einer Kündigung komplett ausschließen.