Schlagwort: Sport

  • SPD-Fraktion Wattenscheid will Bewegungsförderung mit 8.000 Euro unterstützen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid beantragt eine gestaffelte Förderung des Projekts „Gesund durch Bewegung in Wattenscheid“ des Stadtsportbundes. Priorität soll das Veranstaltungsformat „WAT in Action“ mit bis zu 8.000 Euro erhalten.

    Teilförderung statt Vollfinanzierung

    Der Stadtsportbund Bochum hatte ursprünglich eine jährliche Gesamtförderung von rund 11.000 Euro für das Gesundheitsprojekt beantragt. Die SPD-Fraktion unter Vorsitz von Thomas Dißelbeck schlägt jedoch vor, zunächst nur einen Teilbereich zu fördern.

    Das Veranstaltungsformat „WAT in Action“ soll mit maximal 8.000 Euro aus bezirklichen Mitteln unterstützt werden. Die Auszahlung erfolgt gegen Vorlage entsprechender Rechnungen und Verwendungsnachweise.

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    Weitere Maßnahmen vorerst nicht gefördert

    Die beiden anderen beantragten Projektbausteine – Minisportabzeichen-Aktionstage (circa 2.000 Euro pro Aktionstag) und ein jährliches Austauschtreffen (circa 1.750 Euro) – sollen für das laufende Haushaltsjahr nicht gefördert werden.

    Begründung: Haushaltsengpässe und öffentliche Wirkung

    Die Fraktion begründet die Prioritätensetzung mit begrenzten Haushaltsmitteln und der Abwägung der öffentlichen Wirkung. „WAT in Action“ wird als niedrigschwelliges Präventionsangebot eingestuft, das die Bewegungsförderung im Stadtteil stärke und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unmittelbar vor Ort erreiche.

    Die nicht geförderten Maßnahmen seien zwar ebenfalls fachlich sinnvoll, könnten jedoch gegebenenfalls über alternative Fördermöglichkeiten oder in angepasster Form realisiert werden. Eine spätere Erweiterung der Förderung bleibe grundsätzlich möglich.

  • Bezirksvertretung Mitte entscheidet über Zuschuss für Jugendaustausch nach Sheffield

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte soll über einen Zuschuss von bis zu 1.500 Euro für den traditionellen Jugendaustausch zwischen der DJK Adler Riemke 1923 e.V. und dem Wisewood Juniors FC aus Sheffield entscheiden.

    Prüfung der Kostenkalkulation steht im Vordergrund

    Die Verwaltung schlägt vor, zunächst im Austausch mit dem Sportverein die Kostenkalkulation der Fahrt zu überprüfen. Besondere Berücksichtigung soll dabei der bereits gestellte Förderantrag bei der DSJ-Deutsche Sportjugend in Frankfurt finden. Nur wenn die Vereinseinnahmen nicht ausreichend sind, soll der Zuschuss nach der bezirklichen Zuschussrichtlinie gewährt werden.

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    Traditioneller Austausch als besonderer Anlass

    Aus Sicht der Bezirksverwaltungsstelle zählt der traditionelle Jugendaustausch zwischen der DJK Adler Riemke 1923 e.V. und dem englischen Partnerverein zu den besonderen Anlässen, für die nach der bezirklichen Zuschussrichtlinie Zuwendungen gewährt werden können. Gemäß § 1 der Richtlinie kann die Bezirksvertretung Vereine im Stadtbezirk unterstützen.

    Verwendungsnachweis erforderlich

    Der Verein muss nach der Veranstaltung einen Verwendungsnachweis durch Vorlage von Rechnungen und Quittungen über Ausgaben und Einnahmen bei der Bezirksverwaltungsstelle erbringen. Die Zuwendung wird ganz oder teilweise zurückgefordert, wenn sie zweckwidrig verwendet wird oder der Verwendungsnachweis nicht fristgerecht vorgelegt wird.

    Die Entscheidung über den Antrag liegt im Ermessen der Bezirksvertretung Bochum-Mitte, die am 5. März 2026 darüber beraten wird.

  • Verwaltung rechtfertigt vorzeitige Baumfällungen für Sportpark Feldmark

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und NachhaltigkeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung hat auf Kritik der Gruppe „Die Stadtgestalter/Volt“ an vorzeitigen Baumfällungen am Walter-Lohmann-Ring reagiert. 34 Bäume wurden bereits vor Abschluss des Bebauungsplanverfahrens für den geplanten Radsport-Sportpark gefällt. Die Verwaltung begründet das Vorgehen mit der erreichten „Planreife“ nach § 33 BauGB.

    Die Kontroverse um die Entwicklung des Sportparks Feldmark zwischen Hauptfriedhof und Kleingartenverein Bochum-Laer hat eine neue Wendung genommen. Bereits am 14. Januar 2026 wurden 34 Bäume gefällt, obwohl das Bebauungsplanverfahren Nr. 1027 noch nicht abgeschlossen ist.

    Kritik an vorzeitigen Fakten

    Die Gruppe „Die Stadtgestalter/Volt“ hatte in der Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit kritisiert, dass durch die Fällungen bereits vor dem Satzungsbeschluss Fakten geschaffen würden. Dies mache eine ernsthafte politische Debatte über alternative Umsetzungsvorschläge aus der Bürgerschaft unmöglich und das Verfahren zur „Farce“.

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    Verwaltung beruft sich auf Planreife

    Das Umwelt- und Grünflächenamt rechtfertigt das Vorgehen mit der attestierten „Planreife“ des Bebauungsplans. Nach § 33 BauGB seien Vorhaben bereits vor dem Satzungsbeschluss zulässig, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – insbesondere die abgeschlossene Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung.

    Ein Abwarten bis zum Ratsbeschluss hätte laut Verwaltung zu einem weiteren Jahr Verzögerung geführt, da Fällungen nur in der Winterperiode durchgeführt werden können. Zudem sei die Fläche als Stützpunkt für die Internationale Gartenausstellung gemeldet.

    Zustand der gefällten Bäume

    Zu den gefällten Bäumen erklärt die Verwaltung, dass „an mehreren Stellen umgestürzte und nicht mehr verkehrssichere Bäume im Streckenverlauf der Trails vorhanden“ gewesen seien. Fotos lägen vor. Die Gehölze seien einzeln markiert und mit besonderer Sorgfalt entnommen worden, nur das Baufeld sei gesamtflächig geräumt worden.

    Ausgleichsmaßnahmen bereits erfolgt

    Für den Waldverlust sei bereits eine Überkompensation erfolgt – das Baufeld mit dem Faktor 1:2,4 und die restliche Fläche mit 1:1,7. Die Verwaltung betont, dass die Fällungen die Abwägung des Rates nicht vorwegnähmen und eine ergebnisoffene Prüfung des Umweltberichts weiterhin möglich sei.

  • Stadterneuerung WLAB erfolgreich abgeschlossen – Bilanz und Ausblick für Werne und Langendreer

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Das Stadterneuerungsprogramm „Werne – Langendreer-Alter Bahnhof“ (WLAB) endete 2025 nach neunjähriger Laufzeit. Der Sachstandsbericht zeigt erfolgreiche Projekte von der Spielplatz-Neugestaltung bis zur Quartierssportanlage. Für 2026 stehen noch Fördermittel für den Abschluss baulicher Maßnahmen zur Verfügung.

    Umfangreiche Infrastrukturprojekte realisiert

    Im Fördergebiet mit 750 Hektar und etwa 20.500 Einwohnern wurden 2025 mehrere wichtige Maßnahmen abgeschlossen. Der Kinderspiel- und Bolzplatz Bramheide wurde nach umfangreicher Bürgerbeteiligung im Juni 2025 eröffnet. Das 1.800 Quadratmeter große Areal umfasst nun moderne Spielgeräte für verschiedene Altersgruppen, einen multifunktionalen Sportplatz und einen naturnahen Aufenthaltsbereich mit Regenwasserrückhaltung.

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    Sportanlage mit Verzögerungen

    Die Sanierung der Quartierssportanlage Heinrich-Gustav-Straße schreitet voran: Der neue Kunstrasenplatz und die erweiterten Leichtathletik-Anlagen sind seit Oktober 2024 in Betrieb. Der Neubau des Umkleidegebäudes verzögerte sich jedoch aufgrund eines Wasserschadens. Die Fertigstellung ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant.

    Erfolgreiche Eigentümerberatung

    Seit 2017 führte das Architekturbüro Kroos+Schlemper die Eigentümerberatung durch. Mit Hilfe der Außenanlagen- und Fassadenrichtlinie (AFR) konnten insgesamt 281 Gebäude aufgewertet werden, was zu einer deutlichen Verbesserung des Stadtbilds beitrug.

    Lebendiges Stadtteilzentrum

    Das Zentrenmanagement verzeichnet positive Entwicklungen: Am Werner Hellweg entstanden ein neues Café und eine Eisdiele, am Alten Bahnhof siedelten sich ein Waschsalon und ein Pflegedienst an. Die kontinuierliche Leerstandserfassung und -vermittlung zeigt Wirkung.

    Vielfältige Aktivitäten und Projekte

    Der Stadtteilfonds WLAB förderte 2025 dreizehn lokale Projekte, von Wildniswochen für Kinder bis zu Theaterprojekten. Höhepunkt war das Familienfest „Auf die Plätze in Bochum-Werne“ im Werner Park mit 13 beteiligten Vereinen. Der beliebte „Werner Engelweg“ fand bereits zum siebten Mal statt.

    Verstetigung in Vorbereitung

    Für die Zeit nach dem Programmende erarbeitet die Verwaltung ein Verstetigungskonzept. In Workshops mit lokalen Akteuren wurden Bedarfe für die künftige Stadtteilentwicklung ermittelt. Das beauftragte Stadtteilmanagement arbeitet noch bis Ende März 2026 an der Abschlussveranstaltung und anderen ausstehenden Leistungen.

  • Die Linke stellt kritische Fragen zur geplanten Olympia-Bewerbung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.02.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Linke im Stadtrat hat eine umfangreiche Anfrage zur geplanten Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele in der Region Rhein-Ruhr gestellt. In 35 Einzelfragen werden die Auswirkungen auf Breitensport, soziale Gerechtigkeit, Kosten und die historische Problematik einer Bewerbung für 2036 hinterfragt.

    Die Fraktion bezieht sich dabei auf wissenschaftliche Studien, die den behaupteten positiven Effekten von Olympischen Spielen widersprechen. Eine Metastudie von Lion et al. (2022) habe bei der Analyse von 36 wissenschaftlichen Arbeiten keinen Beweis für einen positiven „Trickle-Down-Effekt“ des Leistungssports auf die allgemeine sportliche Aktivität gefunden.

    Sorge um Mietpreissteigerungen und Verdrängung

    Besonders kritisch sieht Die Linke die sozialen Auswirkungen. Unter Verweis auf eine Studie von Lopes dos Santos et al. (2025) warnt die Fraktion vor Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen, extremen Mietpreissteigerungen und Gentrifizierung, wie sie in London, Rio, Barcelona und anderen Olympia-Städten aufgetreten seien. Die Partei fragt nach konkreten Schutzmaßnahmen für Mieter und Plänen zur systematischen Erhebung von Mietpreisdaten.

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    Kostenrisiken im Fokus

    Zur Finanzierung verweist Die Linke auf die Oxford Olympic Study (Flyvbjerg et al. 2021), die eine durchschnittliche Kostenüberschreitung von 172 Prozent bei Sommerspielen seit 1960 dokumentiert. Die Fraktion kritisiert, dass Infrastrukturkosten nicht konkret beziffert werden, obwohl dies für eine „informierte Bürgerentscheidung essenziell“ sei.

    Historische Problematik des Jahres 2036

    Besonders brisant ist die Frage nach der historischen Verantwortung: Eine Bewerbung für 2036 wäre „historisch hochproblematisch“, da die Spiele dann 100 Jahre nach den nationalsozialistischen Propagandaspielen von Berlin stattfinden würden. Die Linke fragt, ob diese historische Tragweite in der öffentlichen Kommunikation thematisiert wird.

    Weitere Kritikpunkte

    Die Anfrage umfasst auch Fragen zu vulnerablen Gruppen – mit Verweis auf die Verdrängung Obdachloser vor den Pariser Spielen 2024 – sowie zu Korruptionsrisiken rund um das IOC. Auch die einseitigen Host City Contracts und deren Vereinbarkeit mit der kommunalen Selbstbestimmung werden hinterfragt.

    Zweifel am wirtschaftlichen Nutzen

    Schließlich bezweifelt Die Linke die behaupteten volkswirtschaftlichen Vorteile. Studien von Baade & Matheson (2016) erkannten keinen nachhaltigen ökonomischen Nutzen, während Zimbalist (2015) sogar systematische Verluste für Austragungsstädte feststellte. Die Fraktion fordert eine unabhängige Kosten-Nutzen-Analyse.

    Die Verwaltung wird um schriftliche Beantwortung gebeten, bei schneller zu beantwortenden Fragen auch um Zwischenmitteilungen.

  • Sportförderung: 1000 Euro für Fußballprojekt des SC Union Bergen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-NordMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 1
    Dagegen: 1
    Dafür:17

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll am 3. März über einen Zuschuss von 1000 Euro für ein kostenloses Sportangebot des SC Union Bergen e.V. an Schulen und Kindertageseinrichtungen entscheiden. Das Projekt soll 2026 fortgeführt und ausgebaut werden.

    Erfolgreiche Fortsetzung geplant

    Der SC Union Bergen e.V. hatte bereits 2025 eine kostenlose Kooperationsmaßnahme für Kinder in Schulen und Kindertageseinrichtungen im Bochumer Norden gestartet und dafür 1.050 Euro aus bezirklichen Haushaltsmitteln erhalten. Aufgrund der positiven Erfahrungen soll das Projekt nun fortgeführt, stabilisiert und bedarfsgerecht ausgebaut werden.

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    Ziele des Sportprojekts

    Das Angebot richtet sich an Kinder in Fußball-Gemeinschaften und bietet ihnen ein regelmäßiges, strukturiertes und niedrigschwelliges Sportangebot. Dabei sollen nicht nur die fußballerischen Grundfertigkeiten altersgerecht weiterentwickelt werden, sondern auch Sprache und Sozialverhalten gefördert werden.

    Das Projekt trägt laut Verwaltung zur Stärkung sozialer Kontakte bei und bietet einen sicheren sowie abwechslungsreichen Anlaufpunkt im Alltag der teilnehmenden Kinder.

    Finanzierung und Kontrolle

    Die beantragten 1000 Euro sollen vollständig aus bezirklichen Haushaltsmitteln finanziert werden, ohne jährliche Folgelasten zu verursachen. Der Verein muss die Verwendung der Mittel durch Vorlage von Rechnungen und Quittungen bei der Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Nord nachweisen.

    Bei zweckwidriger Verwendung oder fehlendem Verwendungsnachweis wird die Zuwendung ganz oder teilweise zurückgefordert.

  • Volt beantragt Änderung der Satzung für Bürgerentscheide

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.02.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Ratsfraktion Volt will die Satzung über Bürgerentscheide erweitern und schlägt vor, dass künftig alle Fraktionen und Gruppen ihre Positionen im Abstimmungsbuch darstellen können. Der Änderungsantrag bezieht sich auf den geplanten Ratsbürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr.

    Die Stadtratsfraktion Volt hat einen Änderungsantrag zur vierten Ratssitzung am 5. Februar 2026 eingereicht. Dabei geht es um eine Ergänzung des Tagesordnungspunkts 1.9, der die Durchführung eines Ratsbürgerentscheides zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele der Region Rhein-Ruhr für 2036, 2040 oder 2044 behandelt.

    Erweiterte Darstellung im Abstimmungsbuch

    Der Kernpunkt der vorgeschlagenen Satzungsänderung betrifft das Abstimmungsbuch, das bei Bürgerentscheiden verwendet wird. Bisher enthält es unter anderem Begründungen der Vertretungsberechtigten und der Fraktionen, die das Bürgerbegehren abgelehnt haben.

    Neu hinzukommen sollen:

    • Begründungen der Fraktionen und Gruppen, die dem Bürgerbegehren zugestimmt haben

    • Eine Übersicht über die Stimmenempfehlungen aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen und Gruppen samt Angabe ihrer jeweiligen Stärke

    • Ein Verfahren zur Abstimmung über Obergrenzen für die Textlängen zwischen allen Beteiligten


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    Abstimmung über Textlängen vorgesehen

    Die Satzungsänderung sieht vor, dass sich die Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens, je ein Mitglied aller Fraktionen und Gruppen sowie der Oberbürgermeister gemeinsam über eine Obergrenze für die Länge der verschiedenen Begründungstexte verständigen.

    Die Antragsteller Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger kündigten an, die Begründung für ihren Antrag mündlich in der Ratssitzung zu präsentieren.

  • Verwaltung lehnt Ausweitung der VfL-Parkverbotszonen ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    25.02.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadt Bochum will die Kfz-Sperrgebiete rund um das Ruhrstadion nicht auf weitere Straßen ausweiten. Die Verwaltung sieht trotz Problemen in Wichernstraße, Josephinenstraße und Rottmannstraße keinen Handlungsbedarf, da keine offiziellen Beschwerden vorliegen.

    Stadtgestalter/Volt fordern erweiterte Sperrungen

    Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt hatte eine Ausweitung der bestehenden Kfz-Sperrgebiete zu VfL-Heimspielen gefordert. Konkret sollten die Wichernstraße, Josephinenstraße und Rottmannstraße in die Sperrungen einbezogen werden. Nach Darstellung der Ratsgruppe ist die Parksituation in diesen Straßen „untragbar“: Garagen würden regelmäßig zugeparkt, der Wendekreis zugestellt und kein ausreichender Platz für Rettungsfahrzeuge mehr vorhanden sein.

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    Verwaltung sieht keine Notwendigkeit

    Das Tiefbauamt lehnt eine Ausweitung ab. Als Hauptgrund nennt die Verwaltung, dass keine Beschwerden – weder von Anwohnenden noch der Feuerwehr – aus diesen Bereichen vorliegen. Zusätzlich führt sie an, dass die Josephinenstraße Teil des Vorbehaltsstraßennetzes mit Bogestra-Linienverkehr ist.

    Verstärkte Kontrollen geplant

    Immerhin kündigt die Verwaltung an, die Verkehrsüberwachung in den problematischen Straßen zu intensivieren. Der Außendienst soll künftig auch Wichernstraße, Josephinenstraße und Rottmannstraße kontrollieren und Parkverstöße ahnden.

    Lösung für Garagennutzer

    Für Menschen, die Garagen in gesperrten Bereichen nutzen, aber anderswo wohnen, bietet die Stadt eine pragmatische Lösung: Mit Miet- oder Nutzungsverträgen können sie eine Zufahrtsgenehmigung erhalten.

    Die Sperrgebiete östlich des Ruhrstadions waren erst kürzlich um die Matthias-Claudius-Straße erweitert worden, um das massive Beparken von Wohnstraßen durch Stadionbesucher zu verhindern.

  • Neues Kleinspielfeld und Bewegungsparcours für Gerthe geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-NordEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Sportplatzanlage an der Heinrichstraße soll eine öffentliche Sport- und Bewegungsfläche erhalten. Der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit entscheidet Ende Januar über das 363.000-Euro-Projekt.

    Auf der ehemaligen Rasenfläche der Sportplatzanlage Heinrichstraße im Stadtteil Gerthe soll ein multifunktionales Kleinspielfeld mit Bandensystem entstehen. Ergänzt wird die Anlage durch einen Bewegungsparcours mit Outdoor-Fitnessgeräten. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervor, die am 23. Januar dem Sportausschuss zur Entscheidung vorliegt.

    Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen

    Das Spielfeld erhält einen Kunststoffbelag mit Linierung für Fußball und Basketball sowie entsprechende Tore und Körbe. Der angrenzende Bewegungsparcours umfasst eine Fitnessbank, eine Calisthenicsanlage, eine Slackline sowie weitere Outdoor-Trainingsgeräte.

    Die Fläche wird frei zugänglich sein und soll verschiedene Zielgruppen ansprechen – von Kindern und Jugendlichen bis zu Erwachsenen. In unmittelbarer Nähe befinden sich mehrere Schulen, eine Kindertageseinrichtung sowie das Jugend- und Freizeithaus Gerthe.

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    Ökologische Aufwertung inklusive

    Neben den Sportangeboten plant die Verwaltung eine ökologische Aufwertung des Geländes. Im südlichen Bereich soll eine artenreiche Blühwiese entstehen. Zusätzlich sind Insektenhotels, eine Totholzhecke und Steinhaufen vorgesehen. Zehn neue Bäume sollen gepflanzt werden. Der Bodenaushub soll möglichst vor Ort für eine Geländemodellierung verwendet werden.

    Siebtes Kleinspielfeld seit 2016

    Das Investitionsprogramm für multifunktionale Kleinspielfelder wurde bereits 2016 beschlossen. Seitdem sind sechs solcher Anlagen entstanden. Die Finanzierung des neuen Projekts erfolgt aus zwei Haushaltstöpfen: dem Investitionsprogramm „Multifunktionale Kleinspielfelder“ und der Kernaktivität „Urban Sports“.

    Ursprünglich war die Umsetzung für 2025 vorgesehen. Die Realisierung steht unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden immissionsschutz- und baurechtlichen Genehmigungen.

  • Stadt fördert integrative Sportangebote für Kinder weiterhin im bestehenden Rahmen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.02.2026RatDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion Stadtgestalter/Volt zu integrativen Bewegungsangeboten geantwortet. Demnach sollen die „Glücksliga“ und die „Open Sundays“ auch künftig unterstützt werden – eine Ausweitung der Förderung ist jedoch nicht vorgesehen.

    Die Sportverwaltung bewertet das Engagement von Vereinen in der integrativen Handball-Glücksliga grundsätzlich positiv. Seit September 2025 nimmt mit den „Glücksriemkern“ des SV Teutonia Riemke erstmals ein lokaler Verein an der Liga teil, die Kindern mit Entwicklungsstörungen positive Sporterfahrungen ermöglichen will.

    Bestehende Fördermöglichkeiten gelten für alle Vereine

    Eine gesonderte Förderung für Glücksliga-Teilnehmer wird es nicht geben. Alle Sportvereine können gleichermaßen Zuwendungen nach der städtischen Sportförderrichtlinie beantragen und subventionierte Sportanlagen nutzen. Gesonderte Haushaltspositionen hält die Verwaltung angesichts der geringen Zahl teilnehmender Vereine für nicht erforderlich.

    Die Stadt tritt zudem nicht als Sponsoring-Partner für Sportvereine auf. Gemeinsam mit dem Stadtsportbund will die Verwaltung jedoch künftig auf das Angebot der Glücksliga aufmerksam machen.

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    Open Sundays bleiben auf Wintermonate beschränkt

    Das kostenlose Bewegungsangebot „Open Sunday“ für Grundschulkinder fand im November und Dezember 2025 an sechs Sonntagen statt. Eine Ausweitung auf Januar und Februar war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Die Verwaltung plant jedoch, das Angebot im Winter 2026/2027 fortzusetzen.

    Eine Ausdehnung auf Sommermonate lehnt die Verwaltung ab: In der warmen Jahreszeit bestünden ausreichend Möglichkeiten für Bewegung im Freien.

    BOlympiade als etabliertes Alternativangebot

    Einen eigenen „Glücks-Cup Ruhrgebiet“ nach dem Vorbild des Events in Lemgo sieht die Verwaltung als nicht notwendig an. Der Stadtsportbund veranstalte seit über 20 Jahren erfolgreich die BOlympiade für Kinder mit geistigen Entwicklungsstörungen aus dem gesamten Ruhrgebiet. Dieses etablierte Mehrsport-Event erreiche bereits viele Kinder und Jugendliche der Zielgruppe.

    Darüber hinaus fördert die Stadt weitere integrative Angebote wie das Schwimmprojekt „Schwimm Mit“, das Projekt „Mädchen an den Ball“, den inklusiven Hochseilgarten sowie Sportgutscheine für alle Grundschulkinder.