Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 04.03.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Ost | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. |
| 06.05.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Ost | noch nicht beraten |
Die Verwaltung informiert über den Sachstand beim geplanten Neubau der Feuerwache für die Löscheinheit 33. Die Machbarkeitsstudie soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden, ein Planungsbeschluss ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Die Gesamtkosten werden auf rund 10 Millionen Euro geschätzt.
Die SPD-Bezirksfraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Ost nach dem aktuellen Stand des geplanten Neubaus der Feuerwache Langendreer gefragt. Das bestehende Haupthaus der Löscheinheit 33 am Ambergweg weist erhebliche Mängel auf, darunter eine fehlende Ausfahrtsfläche, bauliche Schäden mit Rissen und zeitweise erforderliche provisorische Abstützungen. Zudem ist die Einheit auf mehrere Standorte aufgeteilt, was langfristig keine tragfähige Lösung darstellt.
Machbarkeitsstudie verzögert sich
Die Machbarkeitsstudie für den Neubau an der Alte Weststraße 26 wird derzeit durch die Zentralen Dienste erstellt. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Die Bearbeitung hat sich laut Verwaltung verzögert, da ein besonderes Augenmerk auf eine möglichst weitgehende Kostenreduzierung gelegt wird. Dazu werden verschiedene Bauausführungen hinsichtlich Kosten und Funktionalität bereits im Rahmen der Machbarkeitsstudie miteinander verglichen.
Darüber hinaus erfordert das Grundstück einen erhöhten Abstimmungsbedarf mit den zuständigen Ämtern bezüglich der Herrichtung des Baugrunds sowie der verkehrlichen Anbindung an das öffentliche Straßennetz.
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Jetzt abonnierenPlanungsbeschluss für 2027 geplant
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie erfolgt ein Vergleich der untersuchten Bauarten. Darauf aufbauend wird ein verwaltungsinterner Entscheidungsprozess zur Festlegung der zu planenden Bauausführung durchgeführt. Der Planungsbeschluss wird – vorbehaltlich des Ergebnisses der Machbarkeitsstudie – schnellstmöglich angestrebt und für das zweite Quartal 2027 geplant.
Finanzierung noch nicht im Haushalt verankert
Eine verbindliche Terminierung des Baubeginns ist erst nach erfolgtem Planungsbeschluss möglich. Zeitliche Einschätzungen hängen insbesondere von der Vergabe, Förder- und Genehmigungslagen sowie den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie ab.
Die Machbarkeitsstudie ist im Haushaltsjahr 2026 veranschlagt. Eine belastbare Kostenprognose wird frühestens Ende April 2026 erwartet. Eine verlässliche finanzielle Gesamtplanung ist aus Sicht der Verwaltung erst nach Vorliegen der finalen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie möglich. Die vorläufigen, voraussichtlichen Projektkosten werden daher erst im Haushalt 2028 ff. berücksichtigt. Aktuell wird, vorbehaltlich der Machbarkeitsstudie, mit Gesamtkosten von rund 10 Millionen Euro gerechnet.
Regelmäßige Information zugesagt
Die Verwaltung sagte zu, die Bezirksvertretung zukünftig zu wesentlichen Meilensteinen des Projektes zu informieren. Die SPD-Fraktion hatte eine kleinschrittige, regelmäßige Unterrichtung gefordert, da sie das Projekt als zentral für den Brandschutz und das Ehrenamt betrachtet.
Unterlagen
- Anfrage (20260477)
Neubau Feuerwehrhaus Langendreer (Löscheinheit 33) – Sachstand, Zeitplan, Finanzierung (PDF)
Vorgang im Ratsinformationssystem - Antwort der Verwaltung (20260931)
Neubau Feuerwehrhaus Langendreer (Löscheinheit 33) – Sachstand, Zeitplan, Finanzierung (PDF)
Vorgang im Ratsinformationssystem