Schlagwort: Planung und Grundstücke

  • Bebauungsplan für Wohngebiet Dietrich-Benking-Straße Ost macht Fortschritte

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-NordDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Verwaltung hat den aktuellen Stand des seit 2018 laufenden Bebauungsplanverfahrens Nr. 1005 für ein neues Wohngebiet im Stadtnorden dargelegt. Nach längerer Bearbeitungsphase soll die öffentliche Beteiligung noch 2026 starten.

    Die SPD-Fraktion hatte in der Bezirksvertretung Nord nach dem Sachstand des Bebauungsplans Nr. 1005 „Dietrich-Benking-Straße Ost“ gefragt. Das Plangebiet soll von der bisherigen gewerblichen Nutzung auf Wohnbebauung umgestellt werden und dabei ein Landschaftsfenster zur Durchlüftung, geringe Flächenversiegelung sowie ein Mehrfamilienhaus und einen Spielplatz umfassen.

    Planunterlagen kurz vor Veröffentlichung

    Aktuell werden laut Verwaltung die Unterlagen für den Veröffentlichungsbeschluss fertiggestellt. Dazu gehören Planzeichnung, Begründung sowie zahlreiche Gutachten und Fachplanungen. Die Veröffentlichung stellt den zweiten Schritt der Öffentlichkeitsbeteiligung dar, nachdem bereits 2018 der Aufstellungsbeschluss gefasst und 2022 die frühzeitige Beteiligung durchgeführt wurde.

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    Komplexe Planungsphase dauerte vier Jahre

    Seit der frühzeitigen Beteiligung 2022 erfolgten keine weiteren formellen Verfahrensschritte. Die Verwaltung begründet dies mit dem aufwendigen Erstellungsprozess der Planunterlagen, bei dem Gutachten und Fachplanungen in einem „komplexen iterativen Prozess“ mit zahlreichen Beteiligten abgestimmt werden mussten.

    Besondere Herausforderungen stellten sich bei:

    • Der verkehrlichen Erschließung, die aufgrund der Verkehrsuntersuchung deutlich verändert werden musste
    • Der Entwässerungsplanung in einem entwässerungstechnisch sensiblen Bereich
    • Dem Überflutungsnachweis und einer Wasserhaushaltsbilanz bei vergleichsweise hoher baulicher Ausnutzung

    Zeitplan bis zur Rechtskraft

    Als nächste Schritte sind vorgesehen:

    1. Ende des zweiten/Anfang des dritten Quartals 2026: Veröffentlichungsbeschluss durch Bezirksvertretung Nord und Planungsausschuss
    2. Anschließend: Öffentliche Auslegung der Planunterlagen
    3. Viertes Quartal 2026/erstes Quartal 2027: Satzungsbeschluss und Bekanntmachung

    Die Verwaltung rechnet bei einem reibungslosen Verlauf mit der Rechtskraft des Bebauungsplans im Januar 2027. Eine Realisierung der Planung wäre dann unmittelbar nach der Bekanntmachung möglich.

    Keine Eigentümerwechsel während des Verfahrens

    Auf Nachfrage bestätigte die Verwaltung, dass es während des laufenden Verfahrens keinen Eigentümerwechsel der betroffenen Flächen gegeben hat. Der ursprüngliche Bebauungsplan 393 aI aus dem Jahr 2001 hatte für den Bereich ein Gewerbegebiet vorgesehen, bevor eine wohnbauliche Entwicklung als städtebaulich sinnvoller eingestuft wurde.

  • Verzögerung bei Treppenanlage: Planung wird mit Haltestellenausbau koordiniert

    Die Neuplanung der Treppenanlage an der Saarlandstraße Ecke Propst-Hellmich-Promenade verzögert sich um zwei Jahre. Die Verwaltung begründet dies mit der Koordination zum barrierefreien Ausbau der nahegelegenen Bushaltestelle.

    CDU fragt nach Verzögerung

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Wattenscheid hatte sich nach dem Stand der Planungen erkundigt. Bereits im März 2024 hatte die Bezirksvertretung einen Beschluss zur Neuplanung der Treppenanlage gefasst, die Planung sollte noch im selben Jahr erfolgen.

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    Koordination mit Haltestellenausbau als Grund

    Die Verwaltung erklärt die Verzögerung mit strategischen Überlegungen: Die Maßnahme wurde zurückgestellt, um sie im Zusammenhang mit dem niederflurgerechten Ausbau der Haltestelle „Saarlandstraße“ zu planen und umzusetzen. Dort verkehrt die Buslinie 386.

    Die Treppenanlage mit Rampenzugang stellt derzeit die einzige fußläufige Verbindung zwischen der Propst-Hellmich-Promenade und der Wattenscheider Fußgängerzone auf der westlichen Seite der Saarlandstraße dar.

    Barrierefreie Lösung angestrebt

    Die Verwaltung strebt eine barrierefreie Lösung an und erstellt derzeit die entsprechende Planung. Diese soll in einer der nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung Wattenscheid vorgestellt werden.

    Die Behandlung der Verwaltungsantwort ist für die Sitzung am 21. April 2026 vorgesehen.

  • Stadt informiert über Denkmalförderprogramme 2025

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    22.04.2026Ausschuss für Planung und Grundstückenoch nicht beraten
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    28.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    29.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    Die Verwaltung legt eine Übersicht der geförderten Maßnahmen aus den Denkmalförderprogrammen 2025 vor. Insgesamt konnten 40.000 Euro an Eigentümer von Baudenkmälern ausgeschüttet werden, die besonders denkmalgerechte Sanierungsarbeiten durchgeführt haben.

    Die Stadt hat gemeinsam mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 Denkmalfördermittel in Höhe von 40.000 Euro ausgeschüttet. Die Finanzierung erfolgt zu gleichen Teilen durch das Land NRW und die Stadt.

    Geförderte Projekte in allen Stadtbezirken

    Die Förderung kam verschiedenen Projekten in allen Stadtbezirken zugute. Dazu gehörten Dachdeckerarbeiten an einem Fachwerkhaus in der Ridderstraße (Wattenscheid), die Instandsetzung der Bauernvilla „Lennershof“ am Hochschulcampus (Süd) sowie Anstricharbeiten an einem Gebäude im Stil der Weserrenaissance in der Wittenbergstraße (Ost).

    Weitere geförderte Maßnahmen waren die Fassadensanierung eines Jugendstil-Wohnhauses in der Hattinger Straße (Südwest), die Aufarbeitung einer Haustür und Treppe an einem Geschäftshaus unter Einfluss der Neorenaissance in der Wittener Straße (Mitte) sowie die Sanierung des Holzpalisadenzaunes am Ev. Thomaszentrum in der Girondelle (Süd).

    Zusätzlich wurden Fassaden- und Anstricharbeiten in der Siedlung Dreerhöhe (Ost), die Restaurierung der Wandmalerei in der Dorfkirche Stiepel (Süd) und die Reparatur einer Dachgaube in der Siedlung Engelsburg Süd (Südwest) unterstützt.

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    Kürzung der Landesmittel angekündigt

    Das Ministerium hatte im Oktober 2025 kurzfristig angekündigt, die Finanzmittel für die Pauschalförderung vollständig zu streichen. Nach Protesten ruderte das Land im Dezember 2025 zurück und stellte 7.500 Euro pro Jahr für jede Kommune in Aussicht. Die Verwaltung will entsprechend ihren Eigenanteil anpassen.

    Weitere Förderprogramme

    Neben der Pauschalförderung erhielt die Ev. Erlöserkirche Hiltrop (Nord) einen vierstelligen Betrag vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe für Befunduntersuchungen des Deckengewölbes.

    Aus den Landesmitteln der Bezirksregierung Arnsberg floss ein sechsstelliger Förderbetrag für die Sanierung der Hofanlage Schulte-Schüren (Süd), eine Villa an der Hattinger Straße (Südwest) und eine historische Diesellokomotive im Eisenbahnmuseum (Südwest).

    Steuerliche Unterstützung

    Private Denkmaleigentümer konnten 2025 zudem steuerrechtliche Bescheinigungen für Aufwendungen in sechsstelliger Höhe erhalten. Diese ermöglichen es, 90 Prozent der Kosten für denkmalgerechte Erhaltungsmaßnahmen über zehn Jahre steuerlich abzuschreiben.

    Die Verwaltung hat außerdem Förderanträge beim Bund für die Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle und die Orgel am Hauptfriedhof gestellt.

  • CDU-Fraktion fordert barrierefreie Gehweggestaltung auf dem Dahlacker

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte beantragt eine Prüfung zur Verbesserung der Gehwegsituation auf dem Dahlacker 15-21. Durch den Erwerb angrenzender Grundstücksteile sollen die Gehwege verbreitert werden, ohne den vorhandenen Baumbestand zu gefährden.

    Prüfauftrag für Bestandsaufnahme und Flächenerwerb

    Die Verwaltung soll nach dem Willen der CDU-Fraktion den Zustand der Gehwege auf dem Dahlacker 15-21 überprüfen und eine Bestandsaufnahme der beschädigten und zu schmalen Gehwegabschnitte durchführen. Dabei soll geprüft werden, ob Teilflächen der angrenzenden Grundstücke erworben werden können, um eine Verbreiterung zu ermöglichen. Die Verwaltung soll entsprechende Gespräche mit der Eigentümerin führen.

    Bei einer positiven Bewertung der Verbreiterungsmöglichkeiten soll eine Verwaltungsvorlage erstellt und der Bezirksvertretung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Eine zentrale Vorgabe ist dabei der vorrangige Erhalt des vorhandenen Baumbestands – Fällungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden.

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    Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen sicherstellen

    Die CDU-Fraktion begründet ihren Antrag mit der aktuellen Situation vor Ort: Der Gehweg sei an mehreren Stellen beschädigt und so schmal, dass er für hochbetagte Personen mit Rollstuhl oder Rollatoren sowie Eltern mit Kinderwagen ein erhebliches Hindernis darstelle. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sei eine zentrale Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe und Mobilität aller.

    Nachhaltige Lösung ohne Baumverluste

    Eine Fällung der vorhandenen Bäume würde das Problem laut Antragsteller nicht lösen. Selbst bei Neuanpflanzungen und neuen Baumscheiben bliebe der verfügbare Gehweg zu schmal für eine barrierefreie Nutzung. Der Erwerb weniger Quadratmeter der angrenzenden Liegenschaften und deren Umwandlung in Gehwegflächen stelle eine sinnvolle und nachhaltige Lösung dar, die sowohl die Mobilität sicherstelle als auch den Baumbestand schütze.

    Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 behandelt.

  • Koalition beantragt 15.000 Euro für Umgestaltung des Inge-Baecker-Platzes

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    SPD, Grüne und Die Linke wollen den Inge-Baecker-Platz in Hamme zeitnah provisorisch umgestalten. Die Bezirksvertretung Mitte soll dafür bis zu 15.000 Euro bereitstellen, damit keine weitere Zeit bis zur geplanten Fertigstellung des gesamten Amtsplatzes 2028 verloren geht.

    Die drei Fraktionen haben zur Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 23. April einen gemeinsamen Antrag eingereicht, mit dem die Verwaltung beauftragt werden soll, den Inge-Baecker-Platz umzugestalten. Der Bezirk stellt dafür eigene Mittel von bis zu 15.000 Euro zur Verfügung.

    Wunsch nach frühzeitiger Umgestaltung

    Bereits im August 2022 hatte die damalige SPD/Grünen-Koalition die Verwaltung mit der Überplanung des kleinen Platzes an der Dorstener Straße beauftragt. Dieser trägt inzwischen den Namen Inge-Baecker-Platz und soll im Rahmen der ISEK-Maßnahme „Umgestaltung Amtsplatz Hamme“ überplant werden. Die Fertigstellung des gesamten Amtsplatzes ist für 2028 vorgesehen.

    Aus der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort besteht laut Antrag der große Wunsch, dass der Inge-Baecker-Platz bereits frühzeitig provisorisch anders gestaltet werden soll. Dieser Wunsch wurde auch bei der Eröffnung des Platzes angesprochen.

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    Verwaltung sah bisher keine Möglichkeit

    Wie aus der Verwaltungsmitteilung 20260441 hervorgeht, konnte diesem Wunsch nach temporären Elementen im vergangenen Jahr nicht entsprochen werden. Die Verwaltung erklärte jedoch: „Auf Grundlage, der für die erste Jahreshälfte 2026 erwarteten, weitergehenden Planungen zur Aufwertung des Amtsplatzes kann sinnvoll über das Aufstellen von temporären Elementen entschieden werden.“

    Ersatzfläche für Schaukästen geplant

    Die Koalition aus SPD, Grünen und Die Linke möchte, dass der Inge-Baecker-Platz zeitnah entsprechend der weitergehenden Planungen entwickelt wird. Damit nach Fertigstellung der Planungen keine weitere Zeit vergeht, sollen bereits jetzt Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

    Zusätzlich soll für die aufgestellten Schaukästen der Vereine und Institutionen vor dem Jugend- und Stadtteilzentrum Hamme eine Ersatzfläche geschaffen werden.

  • Verwaltung sieht keine Probleme bei Gehwegbeleuchtung im Stadtparkviertel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Das Tiefbauamt weist Kritik an der Beleuchtung von Gehwegen im Stadtparkviertel zurück. Die Straßenbeleuchtung entspreche den geltenden Normen, lediglich in der Lessingstraße sei ein technischer Fehler aufgetreten, der behoben werde.

    Anfrage zu schwacher Gehwegbeleuchtung

    Die Stadtgestalter und Volt-Fraktion hatten in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte auf Bürgerbeschwerden über schlecht ausgeleuchtete Gehwege im Stadtparkviertel hingewiesen. Während die Fahrbahnen gut beleuchtet seien, lägen die Gehwege oft im Dunkeln. Dies gefährde insbesondere seh- und mobilitätseingeschränkte Menschen.

    Die Fraktion verwies auf rechtliche Verkehrssicherungspflichten der Stadt sowie auf Sicherheitskonzepte, die bessere Beleuchtung als kriminalpräventive Maßnahme empfehlen. Bereits 2019 sei ein Beleuchtungskonzept angeregt worden, erst 2023 habe die Stadt einen Lichtaktionsplan in Auftrag gegeben.

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    Verwaltung beruft sich auf technische Normen

    Das Tiefbauamt begründet die unterschiedliche Ausleuchtung von Fahrbahn und Gehweg mit der DIN-Norm EN 13201, nach der Gehwege nicht so hell beleuchtet werden müssten wie Straßen. Die Straßen im Stadtparkviertel entsprächen dieser Norm.

    Zu möglichen Folgen für Geschlechtergerechtigkeit, Kriminalprävention oder Inklusion lägen der Verwaltung keine Erkenntnisse vor. Da die Anlagen den aktuellen technischen Normen entsprächen, seien keine weiteren Anpassungen geplant.

    Nur Lessingstraße wird nachgebessert

    Lediglich in der Lessingstraße räumt die Verwaltung einen Fehler bei der lichttechnischen Berechnung ein, der „in Kürze“ behoben werden soll. Für andere Bereiche wird auf ein Problem bei stärkerer Gehwegbeleuchtung hingewiesen: Diese würde zu einer Aufhellung der Fassaden und möglicherweise zur Blendung der Anwohnenden führen.

    Lichtaktionsplan ohne Einfluss auf Gehwege

    Der bereits beauftragte Lichtaktionsplan befindet sich noch in verwaltungsinterner Abstimmung. Die Politik soll informiert werden, sobald Ergebnisse vorliegen. Auf die Gehwegbeleuchtung werde der Plan voraussichtlich keinen Einfluss haben, da diese „klar definierten, rechtlichen Vorgaben folgen muss“.

  • Schrottplatz in Hofstede: Verwaltung informiert über aktuellen Stand

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat auf eine SPD-Anfrage zum Schrottplatz „In der Provitze“ in Hofstede geantwortet. Der Betrieb wurde Ende 2025 eingestellt, doch rechtliche Hürden erschweren eine dauerhafte Lösung. Verhandlungen stocken nach dem Tod des Grundstückseigentümers.

    Betrieb eingestellt, Genehmigung bleibt bestehen

    Der Schrotthandel im Stadtteil Hofstede, der jahrelang durch Lärm und die Überschreitung von Grenzwerten für Beschwerden in der Nachbarschaft sorgte, hat seit Ende 2025 augenscheinlich seinen Betrieb eingestellt. Dies bestätigen regelmäßige Kontrollen der Bauaufsicht. Die ursprüngliche Baugenehmigung aus den 1970er Jahren wurde jedoch nicht zurückgegeben und erlischt auch nicht durch die Betriebseinstellung.

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    Keine rechtlichen Mittel für dauerhaftes Verbot

    Die Verwaltung räumt ein, dass derzeit keine rechtlichen Möglichkeiten bestehen, eine Wiederaufnahme des Schrotthandels zu verhindern, solange sich ein Betrieb im Rahmen der bestehenden Genehmigung bewegt. Die Stadt hatte sich seit Jahren um eine einvernehmliche Aufgabe des Schrotthandels im Verhandlungswege bemüht.

    Verhandlungen nach Todesfall unterbrochen

    Die konstruktiven Gespräche zwischen der Verwaltung und dem Rechtsanwalt des Grundstückseigentümers gerieten seit Mitte 2025 ins Stocken und endeten mit dem Tod des Eigentümers Ende 2025. Aktuell ist unklar, wer künftig als Verhandlungspartner zur Verfügung steht und ob der bisherige Lösungsweg fortgesetzt werden kann.

    Illegale Betonbruch-Ablagerungen bleiben Problem

    Bezüglich der unrechtmäßig aufgeschütteten Betonbruch-Halden ruhen die von der Stadt und der Gemeinsamen Unteren Umweltschutzbehörde geführten Klageverfahren. Eine endgültige Lösung soll ebenfalls über einen außergerichtlichen Vergleich gefunden werden. Seit Dezember 2022 führt das Umwelt- und Grünflächenamt monatliche Kontrollen durch – neue Materialanlieferungen wurden dabei nicht festgestellt.

    Zukunftsperspektiven abhängig von Einigung

    Für das ehemalige GMU-Areal sieht die Verwaltung grundsätzlich eine nicht-störende gewerbliche Nutzung in einer Bautiefe von etwa 50 Metern vor. Für das Hinterland wäre nach entsprechender Bodensanierung eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage denkbar. Voraussetzung für alle Pläne ist jedoch eine einvernehmliche Lösung zur dauerhaften Aufgabe des Schrotthandels.

    Als nächste Schritte stehen die Klärung der Eigentumsverhältnisse und die Wiederaufnahme der Verhandlungen an.

  • Quartiersfonds Germanenviertel: Verwaltung wartet auf Projektanträge

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der UWG Freie Bürger zur Aufwertung des Germanenviertels geantwortet. Konkrete Projekte können erst nach Eingang von Anträgen durch Eigentümer und Bewohner umgesetzt werden. Eine Jury wird derzeit gebildet.

    Noch keine konkreten Maßnahmen geplant

    Auf die Frage nach konkreten Planungen und Terminplänen für 2026 antwortet das Amt für Stadtplanung und Wohnen, dass die Projekte und Maßnahmen im Rahmen des Quartiersfonds abhängig von den durch Eigentümer und Bewohner eingebrachten Projektanträgen sowie der Entscheidung der Jury seien. Bisher wurden noch keine Projektanträge eingereicht.

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    Sauberkeit und Verkehr nicht Teil des Quartiersfonds

    Im Rahmen des Quartiersfonds ist seitens der Stadt keine Verbesserung der Sauberkeit und des Verkehrs vorgesehen. Für die Sauberkeit wurde den Hausverwaltungen beim letzten „Dialog Germanenviertel“ das Projekt „Standplatz Pro“ der USB Bochum GmbH vorgestellt, bei dem feste Plätze und Abholzeiten für Sperrmüll festgelegt werden. Da hierbei Privatverträge abgeschlossen werden, liegt die Initiative bei den Eigentümern.

    Bezüglich des Verkehrs fand eine Verkehrsüberwachung am Sachsenring statt, bei der keine erheblichen Überschreitungen festgestellt wurden, sodass aus Sicht der Verwaltung kein Handlungsbedarf besteht.

    Jury wird derzeit gebildet

    Die für den Quartiersfonds zuständige Jury wird derzeit gebildet, weshalb noch keine Beiratssitzungen stattgefunden haben. Auch Beratungen über konkrete Maßnahmen wurden noch nicht durchgeführt, da keine Projektanträge vorliegen.

    Öffentlichkeitsarbeit geplant

    Die potenziellen Antragsteller – Eigentümer, Bewohner und Hausverwaltungen – sollen über direkte Anschreiben informiert werden. Zusätzlich sind eine Pressemitteilung und eine Seite auf www.bochum-mitgestalten.de geplant.

    Berichterstattung erst 2027

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird laut Beschlussvorlage erst im ersten Quartal 2027 über die geförderten und durchgeführten Projekte informiert. Eine zusätzliche mündliche Berichterstattung erübrigt sich nach Ansicht der Verwaltung durch die schriftliche Antwort.

  • Ehemalige Grundschule Südfeldmark: Stadt plant Wohnbebauung für 2027

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Verwaltung beantwortet Fragen der Bezirksvertretung Wattenscheid zur Zukunft des Geländes an der Roonstraße. Das städtische Grundstück soll für eine wohnbauliche Entwicklung vermarktet werden.

    Grundstück bleibt in städtischem Eigentum

    Das Gelände der 2024 abgerissenen Grundschule in Wattenscheid-Südfeldmark an der Roonstraße befindet sich weiterhin im Eigentum der Stadt. Dies bestätigt die Verwaltung in ihrer Antwort auf Anfragen aus der Bezirksvertretung Wattenscheid. Das Schulgebäude war nach jahrelangem Leerstand und Vandalismus abgerissen worden.

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    Keine Pläne für Flüchtlingsunterbringung

    Entgegen Berichten von Bürgern gibt es derzeit kein Bauvorhaben auf dem Gelände zur Ansiedlung von Asylbewerbern und geflüchteten Migranten. Die Verwaltung verneint entsprechende Planungen für 2026.

    Wohnbauliche Entwicklung geplant

    Das Grundstück wurde nicht in einzelne Baugrundstücke aufgeteilt. Stattdessen beabsichtigt die Verwaltung, die Vermarktung für eine wohnbauliche Entwicklung im Laufe des Jahres 2027 durchzuführen.

    Informationen über städtische Website

    Über die konkreten Planungen will die Stadt die Öffentlichkeit über ihre Website informieren. Grundstücksangebote der Stadt sind zu den entsprechenden Veröffentlichungszeiträumen unter www.bochum.de/grundstuecke zu finden.

    Die Bezirksvertretung Wattenscheid wird am 21. April 2026 über diese Entwicklungen informiert.

  • Fraktionen fordern alternative Parkflächen für Anwohner in der Speckschweiz

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    SPD, Grüne und Die Linke wollen mit Gewerbetreibenden über die Nutzung privater Parkplätze in den Randzeiten verhandeln. Ein Nahmobilitätskonzept belegt großen Parkdruck im Quartier Hamme/Hofstede.

    Gemeinsamer Antrag zur Lösung des Parkproblems

    Die drei Fraktionen SPD, Grüne und Die Linke haben einen gemeinsamen Antrag für die Bezirksvertretung Bochum-Mitte eingereicht. Sie fordern die Verwaltung auf, mit Gewerbetreibenden und Privatpersonen über eine alternative Nutzung von Parkflächen für das Quartier Speckschweiz zu sprechen.

    Konkret kommen dabei der EDEKA-Markt, der Lidl-Parkplatz an der Freudenbergstraße, das Familienpädagogische Zentrum an der Zechenstraße sowie das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen an der Westhoffstraße in Betracht.

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    Nahmobilitätskonzept belegt Parkdruck

    Als Begründung führen die Antragsteller das Nahmobilitätskonzept für den Stadtteil Hamme aus dem Jahr 2022 an. Dieses weist für das Quartier zwischen Herner Straße, Dorstener Straße und der Autobahn A40 einen großen Parkdruck aus. Die Untersuchungen zeigen, dass besonders in der Feierabendzeit erheblicher Park-Such-Verkehr stattfindet.

    Private Parkflächen bleiben ungenutzt

    Gleichzeitig stellen die Fraktionen fest, dass bereits bestehende Parkflächen außerhalb der Geschäfts- und Öffnungszeiten teilweise verschlossen sind und der Anwohnerschaft nicht als Parkraum zur Verfügung stehen.

    Die Stadt soll daher mit den Eigentümern der Parkflächen verhandeln, ob eine Nutzung in den Randzeiten für das Quartier möglich ist. Dies würde nach Ansicht der Antragsteller zur erheblichen Verbesserung der Situation beitragen.

    Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 behandelt.